dmexco 2016 – Messe und FairMate setzen neue Meilensteine

Am 14. und 15. September fand in der Koelnmesse die Digital Marketing Exposition & Conference dmexco statt. Die als internationaler Hotspot der digitalen Wirtschaft geltende Messe konnte dabei gleich in mehreren Bereichen neue Meilensteine setzen: Über 1000 Aussteller, mehr als 570 internationale Top-Speaker und ein neuer Besucherrekord von knapp 51.000 Besuchern waren neue Höchstwerte und untermauerten die führende Position der Messe als Business- und Innovationsplattform weiter. Gesteuert wurde das gesamte Einlassmanagement von FairMate, zu dem die Messe bereits seit 2009 ein besonderes Verhältnis hat.

Hallendurchblick , Halle: 7

Bei der diesjährigen dmexco konnte die Messe mit knapp 51.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord vermelden (Quelle: dmexco).

Digital is everything

Zur dmexco trafen sich Vertreter aller bedeutender Marken und die führenden Top-Entscheider aus allen Bereichen, was Köln zwei Tage lang zum Hotspot der internationalen digitalen Economy machte. Unter dem Motto „Digital is everything – not every thing is digital“ setzten sich die versammelten Branchen-Experten zusammen, um über die wichtigsten Digital-Trends zu diskutieren und Überlegungen anzustellen, wie diese in Business implementiert werden können.

Stand: Google, Halle 7

Auf der Messe trafen sich die Vertreter aller bedeutenden Marken, um über die neuesten digitalen Trends zu diskutieren (Foto: dmexco).

Neu auf der dmexco: FairMate TurnStyle und MobileEntry

Zwischen der dmexco und dimedis besteht ein besonderes Verhältnis. Schon seit 2009 nutzen die Veranstalter FairMate zum Einlassmanagement, also schon sechs Jahre bevor auch die Koelnmesse auf die bewährte Einlasslösung umstieg. Dabei konnte auch FairMate passend zum Event neue Meilensteine setzen: Neben dem FairMate OnlineShop und dem FairMate Cashier kamen bei der dmexco auch erstmals die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie die überarbeiteten schnellen MobileEntries zum Einsatz. Diese Mischung aus stationären und mobilen Einlassmöglichkeiten entzerren den gesamten Besucherandrang und machen FairMate so schnell wie nie zuvor.

Eingang Halle 6

Erstmals kamen bei der dmexco die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie das mobile Einlasssystem FairMate MobileEntry zum Einsatz, die den gesamten Besuchereinlass entzerrten und beschleunigten (Foto: dmexco).

Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage – Interaktive Technologie mit Zukunftspotenzial

Die PC Welt hat einen Fachbeitrag zum Thema Digital Signage veröffentlicht.
Unter dem Titel „Digital Signage – Interaktive Technologie mit Zukunftspotenzial“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Plakatwerbung wird mehr und mehr abgelöst durch digitale Werbung. Digital Signage begleitet uns mittlerweile durch alle Lebensbereiche.

Obwohl Digital Signage in der Technikwelt immer noch als relativ junge Technologie gilt, sollte es jeder von Ihnen schon einmal gesehen haben. Die Bildschirme der – wörtlich übersetzt – digitalen Beschilderungen hängen zu Werbe- und Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind, in kleinen Bäckereien genauso wie in großen Einkaufszentren.

Dass Digital Signage jedoch bei weitem mehr kann als nur digitale Inhalte wiederzugeben, wissen die wenigsten.

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte wie Werbung oder allgemeine Informationen gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter.

Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen – sie blicken automatisch dahin, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage wirkt!

Aktuelle Studien ergeben, dass heute gut dreiviertel der Deutschen mit Werbung auf digitalen Bildschirmen in öffentlichen Räumen vertraut ist. Betrachtet man nur die Wirkung von POS (Point-of-Sales)-Werbung, fallen diese Werte sogar noch höher aus: 82 Prozent der Befragten war die digitale POS-Werbung aufgefallen. Davon ließen sich sogar 57 Prozent animieren, das beworbene Produkt interessant zu finden oder es zu kaufen. Jüngere und einkommensstarke Gruppen zeigen dabei eine besonders hohe Affinität. Fast die Hälfte von ihnen hat mehrmals pro Woche auf ihren üblichen Wegen zur Arbeit, Ausbildung, zum Einkaufen oder zu Freizeitaktivitäten Kontakt mit diesem Medium.

In Zeiten einer multimedialen Welt sollten aktuelle Digital-Signage-Systeme dabei in der Lage sein, auch multimediale Inhalte darzustellen. Dazu zählt neben der (zeitgleichen) Darstellung von Nachrichten, Fotos, Videos und Wetter auch das Einbinden interaktiver Feeds von sozialen Netzwerken wie Twitter und Co.

Spätestens seit der Ausrufung zum Webstandard 2014 wird dabei zur Implementierung der Inhalte in den meisten Fällen HTML5 gebraucht.

Anwendungsbereiche für Digital Signage

Viele Lebensbereiche werden bereits von Digital Signage geprägt. Die wichtigsten Anwendungsfelder sind

  • Bahnhöfe

  • Behörden

  • Einkaufszentren

  • Flughäfen

  • Krankenhäuser

  • Messen

  • Museen

  • Point-of-Sale (POS)

  • Universitäten und Bibliotheken (Informationstafeln, Wegeleitung, aktuelle Nachrichten)

  • Unternehmen (interne Kommunikation)

  • Visualisierung in der Fertigung (Mensch-Maschine-Kommunikation)

  • Wegeleitung

Größtes Potenzial: der Handel

Besonders für den Handel ergeben sich durch Digital Signage spannende Möglichkeiten. Generell ist es das primäre Ziel des Einzelhandels, mithilfe digitaler Kommunikation am POI (Point-of-Interest) und POS einen Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden zu schaffen.

Mit Digital Signage können sich Einzelhändler durch Serviceleistungen wie der Darstellung von aktuellen Angebote oder Cross-Selling-Aktionen von den Wettbewerbern abheben und so das eigene Image stärken.

Dabei konnte die Branche für digitale Außenwerbung in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln und so mit ihren rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 schon das Radio als Werbemedium hinter sich lassen.

Digital Signage im Handel – hier bei Snipes

Digital Signage im Handel – hier bei Snipes © dimedis

Im Vergleich zur klassischen analogen Poster- oder Printwerbung bietet Digital Signage ebenfalls einen qualitativen Vorteil, da hier eine individuelle Anpassung der Inhalte nachUhrzeit und Lage in Echtzeit vorgenommen werden kann. So wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste werden minimiert. Zudem verkauft man durch Digital Signage nachweislich mehr.

Digital Signage interaktiv

Interaktivität ist im Zusammenhang mit Digital Signage wohl eines der wichtigsten Stichwörter. Egal ob durch Touch-Bildschirme, QR-Codes, Fernbedienung oder Tastatur – Interaktivität schafft Kundenbindung, erlaubt eine individuelle Ansprache und ist damit mittlerweile Pflicht bei Digital-Signage-Systemen. Dabei wählt der Benutzer über einen Touchscreen relevante Inhalte aktiv aus, oder er lässt sich durch integrierte Produkt-Scanner weitere Informationen, Fotos oder Videos zu einem Produkt anzeigen.

Interaktives Digital Signage im Handel – hier bei Bosch

Interaktives Digital Signage im Handel – hier bei Bosch © dimedis

Ein eigenes Anwendungsfeld der Interaktivität bildet die digitale Wegeleitung, die den Weg eines Kunden zu dessen Wunschziel dynamisch berechnet und mittlerweile immer häufiger in Digital-Signage-Systemen integriert ist.

Digital Signage als Motor der digitalen Transformation

Die stetig fortschreitende Digitalisierung wirkt sich auch nachhaltig auf den Digital-Signage-Markt aus. Durch die interaktive Vernetzung von Digital-Signage-Modulen mit mobilen Endgeräten und Social Media kann die Technologie auf diesen Zug mit aufspringen und nachhaltig von der Digitalisierung profitieren.

Beim Einsatz von Digital Signage im Einzelhandel fehlt es der deutschen Branche jedoch noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher nur wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzen.

Dennoch: Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür. In Zukunft könnte Digital Signage die gesamte Costumer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch durch integrierte Shops die gesamte Kaufabwicklung begleiten.

Die Entwicklung der Anteile des Digital-Signage-Marktes an den Werbeumsätzen der letzten Jahre zeigt, welches Potenzial bereits vorhanden ist. Es ist anzunehmen, dass der deutsche Digital-Signage-Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

IHK Digital Signage Tag – Rückblick

Am 30. August lud die IHK zum Digital Signage Tag nach Köln ein. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, rund 80 Teilnehmer lauschten spannenden Beiträgen aus der Welt der digitalen Kommunikation mit Bildschirmen, Stelen und interaktiven Anwendungen. Dabei konnten die Teilnehmer praxisnah erfahren, wie man Digital Signage im Handel, der internen Kommunikation und in Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken einsetzen kann.

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Nach einem Grußwort der IHK Köln Geschäftsführerin für Initiativen und Projekte Kirsten Schwarz und einem herzlichen Willkommen durch dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling, führte Patrick Schröder in das Thema Digital Signage ein. Der Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis erklärte Einsatzszenarien für Digital Signage, skizzierte die mittlerweile umfassende Nutzung von Digital Signage in allen Lebensbereichen. Wichtiges Augenmerk lag bei der Präsentation auf Tipps beim Projektmanagement, worauf man achten muss, um Digital Signage Projekte erfolgreich umzusetzen.

Patrick Schröder führt in das Thema ein

Patrick Schröder führt in das Thema ein

 

Digital Signage im Handel

Samuel Geisler, Geschäftsführer der Peakmedia GmbH aus Österreich, begeisterte mit einem unterhaltsamen und informativen Vortrag über Digital Signage im Handel. Gerade für Filialisten zeigten sich die großartigen Vorteile der digitalen Plakate. Durch Beispiele untermauert, belegte Geisler durch harte Zahlen die Wirkung von Digital Signage für den Abverkauf am POS.
Mit großem Interesse haben die Besucher von den Hürden und Tücken gehört, die einen bei der Umsetzung von Digital Signage Projekten erwarten, Fotos und Videos von fehlerhaften Installationen sorgten nicht nur für reichlich Lacher, sondern sensibilisierten die Zuhörer für wichtige Learnings, etwa auf professionelle Hardware und Software zu setzen.
Abgerundet wurde der Vortrag mit Beispielinhalten, etwa von Spar Österreich, die Digital Signage für die Kundenkommunikation umfassend nutzen.

Samuel Geisler von Peakmedia präsentiert Digital Signage im Handel

Samuel Geisler von Peakmedia präsentiert Digital Signage im Handel

Digital Signage in der Internen Kommunikation

Die Vielfalt digitaler Kommunikation zeigt sich auch und gerade in der Mitarbeiterkommunikation. Vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter im Außendienst oder ohne festen PC-Arbeitsplatz haben, stehen vor der Herausforderung, diese ausreichend über Neuigkeiten zu informieren.
Markus Mussgnug, Projektleiter interne Medien bei der EnBW, präsentierte eine Digital Signage Lösung für die eigenen Mitarbeiter. Allgemeine Informationen wie Wetter und Unternehmensnachrichten stehen im Mittelpunkt, die Bildschirme sind an verschiedenen Standorten verbaut. EnBW nutzt aber auch dynamische Inhalte aus Datenbanken, die mit der Digital Signage Lösung kompas ausgelesen und visualisiert werden.

Markus Mussgnug von EnBW präsentiert Digital Signage für die interne Kommunikation

Markus Mussgnug von EnBW präsentiert Digital Signage für die interne Kommunikation

Interaktive Anwendungen mit Digital Signage

Abgerundet wurde die Veranstaltungen durch zwei Live-Demos: PR-Leiter Ibrahim Mazari präsentierte am Beispiel des Kunden HappyBaby die Integration von Smartphones und Tablets zur Steuerung von Digital Signage. Mit kompas smart.remote  wird das Smartphone zur Fernbedienung. Die Betrachter können über einen QR-Code auf dem Bildschirm direkt mit ihrem Smartphone Inhalte auf dem Display steuern. Der QR-Code führt auf eine mobile Webseite mit einem einfachen Menü, darüber wählt der Betrachter die Inhalte aus, die ihn interessieren. Auf dem Digital Signage Display erscheinen dann nur die relevanten Inhalte. Weitere Anwendungen waren Second Screen und Product Beam. Mit dem Produkt Second Screen können Händler Inhalte, die auf einer Stele bzw. Digital Signage Screen gezeigt bzw. hinterlegt sind, im Kundengespräch auf mobile Endgeräte wie Tablets „übertragen“ und demonstrieren und in die Verkaufsräume „mitgenommen“ werden.
Beim Feature Product Beam besteht die Möglichkeit, Barcodes aus Prospekten, Katalogen oder Verpackungen einzuscannen und weiterführende Inhalte wie Fotos, Videos, Verfügbarkeiten etc. genau zu diesem Produkt auf die Screens/Stelen zu projizieren.

Ibrahim Mazari von dimedis präsentiert interaktives Digital Signage

Ibrahim Mazari von dimedis präsentiert interaktives Digital Signage

Die zweite Live-Demo widmete sich der interaktiven Wegeleitung in Shopping Malls. dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling illustrierte anhand der Abu Dhabi Mall die Funktionsweise von kompas wayfinding. Halling zeigte ein intuitives und intelligentes Wegeleit-System, mit dem der Anwender über einen Touchscreen interagiert. Über die von dimedis entwickelte LogoCloud greift der Anwender über eine Touchoberfläche auf die Information zu. Zusätzlich können Suchbegriffe über eine OnScreen-Tastatur eingegeben werden. kompas wayfinding bietet dabei noch mehr: kompas dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug.

Die Besucher konnten vor Ort eine vergleichbare Wegeleitung ausprobieren.

Digital Signage in der Bibliothek

Mit großem Interesse folgten die Besucher dem Vortrag von Bettina Scheuer von der Stadtbibliothek Köln, die über den Einsatz von Digital Signage in Bibliotheken referierte und dabei aufzeigte, wie modern Bibliotheken heute ihre Rolle als Wissensvermittler auch und gerade mit digitalen Werkzeugen wahrnehmen. Anhand konkreter Anwendungen der Stadtbiblothek Köln und weiterer Bibliotheken mit spannenden Digital Signage Lösungen, erhielten die Besucher einen Ausblick der reichhaltigen Möglichkeiten, mit interaktiven Displays in Bibliotheken Besucher zu informieren und zu begeistern.

Neben den wertvollen Vorträgen stand der Austausch der Besucher untereinander und mit den Referenten im Mittelpunkt. Bei einem Kölsch klang die Veranstaltung mit Netzwerken aus, rundherum zufrieden zeigten sich Veranstalter und Besucher, eine Wiederholung unter der Schirmherrschaft der IHK Köln ist geplant.

Eindrücke von der Veranstaltung finden sich in diesem Album auf Flickr!

Studie zu Kunden-Service in Shopping-Centern: Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung

Das Projektmanagement-Unternehmen für Einkaufszentren ECE hat eine neue Studie rund um den Kunden-Service in Shopping-Centern veröffentlicht. Eins der zentralen Ergebnisse: Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung.
Dabei wurde in der Studie untersucht, welche Service-Leistungen für die Kunden von Shopping-Centern heute wichtig sind beziehungsweise erwartet werden und mit welchen Angeboten diese im Sinne eines positiven Einkaufserlebnisses überrascht werden können. Orientierungpunkte dafür lieferten die einzelnen Touchpoints der Customer Journey, also alle Berührungspunkte der Kunden vom Einfahren ins Parkhaus bis zum Verlassen des Einkaufszentrums.
Grundlage der Studie war eine in Zusammenarbeit von ECE mit TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung von 1.000 Shopping-Center-Kunden sowie ausführliche Experteninterviews mit Investoren, Mietern und Fachvertretern aus Wissenschaft und Hotellerie.

Möglichst viele Informationen, Sitzmöglichkeiten und kostenfreies WLAN

Die Studie ergab, dass die Besucher die höchste Relevanz dem Informationsangebot vor Ort (86 Prozent) sowie den Relax-Services wie etwa Sitzgelegenheiten und Kinderspielflächen zumessen (86 Prozent). Da über die Hälfte aller Shopping-Center-Besucher mit dem Auto anreist, war den Befragten zudem auch ein möglichst guter Arrival-Service mit schneller und komfortabler Parkhauseinfahrt und dem schnellen Finden eines freien Parkplatzes und des Weges ins Center wichtig (84 Prozent). Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung darf aber natürlich auch kostenfreies WLAN (68 Prozent) und Zugang zu Handy-Ladestationen nicht fehlen (45 Prozent). Ältere Menschen der Generation 60+ hingegen möchten in den Pausen ihres Einkaufs vor allem Kraft tanken und erwarten daher vor allem Services wie ausreichende Sitzplatzmöglichkeiten (76 Prozent). Insgesamt zeigten sich die Befragten jedoch bereits sehr zufrieden mit den gebotenen Services in ihrem Einkaufscenter, 91 Prozent besuchen es daher regelmäßig und würden es ihren Freunden weiterempfehlen.

Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung

Da niemand gerne stundenlang im Kaufhaus herumirrt, war für viele Besucher vor allem das Informationsangebot wichtig, 74 Prozent erwarten eine gute Beschilderung, 70 Prozent eine Kundeninformation. Beachtenswert ist dabei, dass jeder vierte Besucher sogar ein digitales Wegeleitsystem forderte, bei den unter 40-jährigen war es sogar jeder dritte. Das zeigt, wie wichtig digitale Wegeleitung in den letzten Jahren geworden ist und wie schnell diese sich in den Anforderungen und Erwartungen der Kunden an einen perfekten Einkauf integrieren konnte.

Moderne digitale Wegeleitsysteme wie kompas wayfinding bieten dabei oft unterschiedliche Herangehensweisen, wie man sich das gewünschte Ziel anzeigen lassen kann. In der übersichtlichen Etagenübersicht von kompas wayfinding kann man sich zunächst alle im Shopping-Center befindlichen Shops anzeigen lassen. Wünscht man die gezielte Wegeleitung zu einem bestimmten Shop, kann man diesen über die interaktive Logocloud sowie der Eingabe über das Tastenfeld suchen. Das System errechnet dann den schnellsten Weg und berücksichtigt dabei auch Hindernisse für Menschen mit Behidnerung und umgeht diese intelligent. Sollte die digitale Wegeleitung eine Zeit lang nicht benutzt werden, schaltet das System automatisch in den Digital Signage-Modus um, in dem beispielsweise die Werbung der örtlichen Shops oder Betreiber angezeigt werden kann.

Projekte wie in der Neutor Galerie in Dinslaken oder der Shopping Mall NeuerMarkt in Neumarkt an der Oberpfalz zeigen dabei, dass solche Installationen vor allem bei großen mehrstöckigen Gebäuden mit vielen Shops sinnvoll sind, um den Kunden jederzeit eine gute Orientierung gewährleisten zu können. Aber nicht nur auf dem nationalen, sondern auch auf dem internationalen Parkett gewinnt die digitale Wegeleitung zunehmend an Bedeutung, wie das Projekt der Abu Dhabi Mall auf vier Etagen mit über 230 Shops verdeutlicht.

Digitale Wegeleitung kompas wayfinding in der Abi Dhabi Mall. Mit viert Etagen und über 230 Shops ist die Wegeleitung auch wichtig, um den Überblick zu behalten (Quelle: dimedis).

Digitale Wegeleitung kompas wayfinding in der Abu Dhabi Mall. Bei vier Etagen und über 230 Shops ist die Wegeleitung auch wichtig, um immer den Überblick zu behalten (Quelle: dimedis).

Digitale Wegeleitung – ideal als Marktforschung für die Einkaufscenterbetreiber

Besonders wichtig sind die umfassenden Reportingfunktionen, die digitale Wegeleitsysteme wie kompas wayfinding anbieten. Die Auswertungen sind ideal für die Marktforschung. kompas wayfinding ist zudem ein lernendes System: Wird nach Begriffen gesucht, die noch nicht in der Datenbank hinterlegt sind, werden diese Begriffe auf einer Administratoroberfläche angezeigt. Im Handumdrehen lassen sich diese Begriffe den unterschiedlichen Shops und Örtlichkeiten zuordnen – ein ideales Werkzeug für die Betreiber der Einkaufszentren, um die Bedürfnisse ihrer Besucher noch besser kennen zu lernen.
Hier einige Screenshots aus dem Backend von kompas wayfinding:

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Der Begriff "Kleidung" wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

Der Begriff „Kleidung“ wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall. (Quelle dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

IHK Digital Signage Tag – Verlegung des Veranstaltungsortes!

IHK DC Logo RGB K-150Der Markt der digitalen Kommunikation über digitale Bildschirme und interaktive Stelen wächst rasant und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir laden daher alle recht herzlich ein, bei der Premiere des Digital Signage Tags am 30. August in Köln mit uns darüber zu diskutieren! Welche Potentiale hat Digital Signage für den Handel und die interne Kommunikation? Hochkarätige Referenten geben wertvolle und praxisnahe Einblicke und zeigen, wie man von den aktuellen und vielversprechenden Entwicklungen profitiert.

Verlegung des Veranstaltungsortes

Wegen der überaus positiven Resonanz und der daraus resultierenden hohen Anzahl an Anmeldungen wechseln wir den Veranstaltungsort. Dieser ist zentral in Köln-Deutz direkt neben der Messe zu finden. Vom Bahnhof Deutz ist man innerhalb weniger Minuten fußläufig oder mit dem Taxi im Tagungshotel.
Im Hotel gibt es ein Parkhaus.

Der erste IHK Digital Signage Tag findet hier statt:

Hotel Dorint An der Messe Köln
Deutz-Mülheimer Straße 22-24
50679 Köln

Hier finden sich alle weiteren Informationen zur kostenfreien Anmeldung sowie das Programm: www.dimedis.de/ihk

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Vortrag beim gamescom congress: Spielend einkaufen – Interaktive Stelen als Touchpoint für Gamification

logo_0Am 18. August präsentiert dimedis-Kommunikationschef Ibrahim Mazari auf dem gamescom congress in Köln das Thema „Spielend einkaufen – Interaktive Stelen als Touchpoint für Gamification„. Der Vortrag ist Teil eines Thementracks APITS: DAS COMPUTERSPIEL ALS MULTIFUNKTIONSTOOL und findet von 12:15 Uhr bis 13:00 Uhr im Kongresszentrum der Koelnmesse (Rheinsaal) statt.

Der Vortrag behandelt digitale Werbeflächen (Digital Signage) in der Praxis. Zeigt, wie dank Gamifizierung grundlegende Kommunikations- und Verkaufsprozesse optimiert werden. Durch Interaktion mit den Betrachtern, etwa über Smartphones, wird der Kunde am POS individuell angesprochen und zum Engagement animiert. Hier findet sich ein Vorgeschmack auf den Vortrag.

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dimedis-Kommunikationschef referiert über Digital Signage und Gamification

gamescom congress

Der gamescom congress ist Deutschlands größter Kongress rund um digitale Spiele und Schnittstelle zu anderen Kultur- und Kreativbranchen sowie zur Digitalwirtschaft. Die Koelnmesse richtet den gamescom congress in Kooperation mit dem BIU, dem Verband der Computer- und Videospielbranche in Deutschland aus. Sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch die Stadt Köln fördern den Kongress. Er ist zentraler Bestandteil der gamescom – des weltweit größten Messe- und Eventhighlights für interaktive Spiele.

Zunehmend ergeben sich für diverse Branchen aus der Computer- und Videospielbranche heraus wirtschaftlich relevante Spill-Over-Effekte sowie kulturelle Fragestellungen. Der gamescom congress ist die Plattform Deutschlands, die sowohl standortbezogen als auch im internationalen Kontext den notwendigen Austausch und kontroverse Diskussionen fördert und anregt.
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik, Kultur und natürlich der Gamesbranche widmen sich in diesem Jahr einer Vielzahl unterschiedlichster Fragen in fünf Schwerpunktbereichen:

WISSEN: BESSER FORSCHEN, BESSER SCHÜTZEN (RHEINSAAL 1)
BUSINESS: ALLTAG GESTALTEN, CHANCEN ERGREIFEN (RHEINSAAL 2)
APITS: DAS COMPUTERSPIEL ALS MULTIFUNKTIONSTOOL (RHEINSAAL 3)
LEGAL: EIN PLÄDOYER FÜR DEN FUN (RHEINSAAL 4)
LEBEN: ENDLICH ANGEKOMMEN? GAMES UND DIE MITTE DER GESELLSCHAFT (RHEINSAAL 5)

Digital Signage führt zur digitalen Transformation des Handels

Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür! Dennoch: obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Statt eines ganzheitlichen digitalen Kommunikationskonzeptes, setzten einzelne Akteure auf Insellösungen, um das digitale Bedürfnis der Kunden auf das Mindeste zu befriedigen. Dies kratzt jedoch nur marginal an den wahren Möglichkeiten von Digital Signage, welches vor allem mit den neuen Trends der letzten Jahre um einiges mehr zu bieten hat.

Steigerung des Mehrwertes durch Digital Signage

Generell ist das primäre Interesse des Einzelhandels an Digital Signage, die Aufmerksamkeit des Kunden und somit auch dessen Kaufverhalten zu beeinflussen. Mithilfe digitaler Kommunikation, vor allem am POI und POS, soll so ein Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden geschaffen werden. Daneben erfüllt Digital Signage einen angenehmen Zusatzeffekt: Mit übergreifenden Serviceleistungen wie aktuellen Angeboten oder Cross-Selling-Aktionen können sich die Einzelhändler von den Wettbewerbern abheben und das eigene Image stärken. Dabei bestätigen eine Reihe praktischer Projekte und Marktforschungsstudien, dass sich die modernen Werbe- und Kommunikationsmedien mit Digital Signage spürbar auf den Umsatz eines Unternehmens auswirken. Laut einer Studie der Zeitschrift Absatzwirtschaft aus dem Jahr 2010 gaben 98 Prozent der Befragten an, digitale Werbung in Einkaufszentren wahrgenommen zu haben. Diese enorm hohe Wahrnehmungsrate begründet sich durch den Ur-Instinkt des Menschen eine Bewegung schneller wahrzunehmen als ein ruhendes Bild.
Eine aktuelle Nielsen-Studie zeigt, dass die Branche um digitale Außenwerbung (Out-of-Home) in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln konnte. Mit seinen rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 konnte dieses junge Werbemedium schon das Radio hinter sich lassen. Als große Verlierer gelten Printprodukte in Fach- und Publikumszeitschriften und Zeitungen, die allesamt einen Umsatz-Einbruch zum Vorjahr verzeichneten. Dies lässt erahnen, welches zukünftige Potential digitale Medien im Handel noch haben.

Digital Signage boomt

Neben diesem rein quantitativen Nutzen bietet Digital Signage erhebliche qualitative Vorteile zur klassischen analogen Posterwerbung, die 24 Stunden am Tag den selben Inhalt zeigt. Durch die individuelle Anpassung der Digital Signage-Inhalte nach Uhrzeit und Lage in Echtzeit wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste minimiert. Durch das Anbieten von Tagesangeboten oder vergleichbaren Marketingmaßnahmen bietet der Händler den Kunden eine bessere Service-Qualität und ein angenehmeres Einkaufserlebnis. Somit wird aus Digital Signage – richtig angewendet – eine wahre Vertriebswaffe.
Eine weitere Stärke ist die Interaktivität: der Kunde kann sich am POS individuell engagieren. So sind Infoterminals erweiterte digitale Assistenten. Zudem ist eine elegante Integration des Online-Shops im stationären Handel möglich. Daneben sind auch Anwendungen wie eine digitale Wegeleitung einsetzbar sowie die nahtlose Integration von Warenwirtschafts- und CRM-Systemen. Dank moderner Softwarelösungen wie kompas, die Digital Signage Netzwerke über das Internet steuern und da auf Internettechnologien wie HTML5 setzen, lassen sich zudem ganz einfach dynamische Inhalte wie Social Media, RSS-Feeds und Datenbankschnittstellen ohne Redaktionsaufwand einbinden.

Praxisbeispiele von Digital Signage im deutschen Handel

Das Unternehmen für Streetwear Snipes nutzt in seinen Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die einfachste und effektivste Art von digitaler Kundenkommunikation. Durch die Screens direkt am POS werden den Kunden so gezielt Inhalte wie Werbung, aktuelle Angebote und dynamische Meldungen auf einen Blick angezeigt.

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Das Beispiel von Happy Baby Shop TV zeigt, wie Digital Signage neben der digitalen Werbefunktion auch einen Mehrwert für den Kunden schafft und die Kommunikation im Verkaufsgespräch wesentlich verbessert. Mit der Beratungsfunktion wird eine Kombination des Angebots vor Ort mit der Vielfalt an weiteren Artikeln aus dem dazugehörigen Online-Shop ermöglicht. Auf Knopfdruck kann der Berater so im Geschäft über den Werbebildschirm auf den Online-Shop von HappyBaby zugreifen. Wenn nun zum Beispiel ein Produkt in einer anderen Farbe als vorhanden gewünscht wird, kann diese alternative Ausführung dem Kunden am Bildschirm präsentiert und das Produkt auch direkt online bestellt werden. So lassen sich Lagerkosten sparen und die benötigte Ausstellungsfläche vor Ort effizient reduzieren.

Die Bosch Experience Zone vereint viele Vorteile von Digital Signage in einem innovativen Shop-in-Shop Konzept, dass mittlerweile weltweit umgesetzt wurde. Als Eyecatcher in den umliegenden Ladenbau integriert, verstärkt das Terminal die Kundenbindung und regt mittels Touchmonitor zur Interaktion und Kauf an. Besonderer Clou: die Bosch Experience Zone möchte den Kunden inspirieren und bietet Anleitungen und Tipps für Projekte, wie etwa den Bau eines Bücherregals. Alle Informationen über benötigte Materialien, Werkzeuge und Utensilien kann der Kunde vor Ort ausdrucken, sich über ein QR-Code aufs Smartphone senden und an der Stele über Videos und Fotos direkt anschauen.

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Weitere Informationen zu den gezeigten Beispielen gibt es hier!

Deutscher Markt mit Wachstumspotential

Der deutschen Branche fehlt es noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzten. In Zukunft wird Digital Signage die gesamte Customer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch die gesamte Kaufabwicklung begleiten und erleichtern. Auch kleinere Betriebe werden von dieser digitalen Transformation profitieren und in die Technologie und deren Vorteile investieren. Es ist zu erwarten, dass der deutsche Digital Signage Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

dimedis bietet seit 2005 mit kompas die führende und mehrfach preisgekrönte Digital Signage Softwarelösung im Markt und mit kompas wayfinding eine spezielle Anwendung für eine digitale Wegeleitung. Unter www.kompas-software.de sind weitere Informationen und Best Cases zu finden.

Kooperation: BenQ vertreibt kompas Digital Signage und kompas wayfinding

BenQ ist ein führender Anbieter für Displays und erobert nun auch den Digital Signage Markt. dimedis ist mit der Digital Signage Softwarelösung kompas und der Wegeleitung kompas wayfinding mit an Bord! Im Showroom von BenQ in Oberhausen haben Interessenten die Gelegenheit, alles rund um Digital Signage hautnah selbst zu erleben, so auch die intuitive und preisgekrönte Wegleitung kompas wayfinding für Shopping Malls.

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Weitere Infos zu BenQ und dem Showroom sind erhältlich unter: http://business-display.benq.com/

Digital Signage als Werbemittel in öffentlichen Räumen nutzen

Dass kompas auch im großen Stil funktioniert, zeigt das spannende Projekt der weltweit größten Videowall im Nordeingang der Messe Düsseldorf. Auf sieben mal drei Metern werden Besuchern dort zeitgleich die unterschiedlichsten Information dargestellt. Möglich wird das durch den kompas Splitscreen Editor, der die Videowall in unterschiedliche Bereiche unterteilt, die variabel definiert und dann mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt werden können.

Videowalls als Werbeflächen in öffentlichen Räumen

Durch die große Fläche einer Videowall gepaart mit dem einfachen Verwalten digitaler Inhalte eignet sich Digital Signage aber auch bestens dazu, um als Blickfang-Werbefläche in öffentlichen Räumen zu dienen. Dass diese Werbemethode auch funktioniert, zeigen die aktuellen Zahlen einer Studie des Fachverbandes für Außenwerbung e.V.: Knapp 75 Prozent der Befragten gaben demnach an, digitale Werbung öffentlichen Räumen schon wahrgenommen zu haben, davon kommt ein Drittel täglich bzw. mehrmals die Woche mit ihr in Kontakt. Die centerscreen Gmbh hat dieses enorme Potential schon vor längerer Zeit erkannt und betreut mittlerweile mehrere Videowalls an Außenfassaden in Hof, Auerbach und Plauen. Die Anlagen – teilweise auch komplett durch das Plauener Unternehmen errichtet – werden für Werbe- und Informationszwecke vermietet. Gesteuert werden die Videowalls dabei von kompas. Wie schön das aussehen kann, beweisen diese kurzen Spots des Unternehmens:

 

Lunch&Learn: Gamification oder wie motiviere ich mein Gehirn?

Die Lunch&Learn-Reihe möchte inspirieren, aufwühlen und unterhalten. Auch zum Auftakt in diesem Jahr haben dimedis-Mitarbeiter die Gelegenheit zu einem leiblichen und geistigem Snack und lauschten den Ausführungen von Roman Rackwitz zum spannenden Thema Gamification. Der Gründer von Engaginglab und ausgewiesener Gamification-Experte begeisterte mit Verve und einprägsamen Beispielen die Zuhörer und zeigte, warum wir so gut lernen, wenn wir spielen.

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Mit viel Expertise brachte Roman Rackwitz dem dimedis-Team das Thema der Gamification und deren Einsatzmöglichkeiten nahe.

Doch was ist Gamification überhaupt?

Grundsätzlich bedeutet Gamification nichts anderes als die Verwendung von spieltypischen Elementen in einem eher spielfremden Kontext. So können Gamification-Elemente wie Erfahrungspunkte oder erreichbare Ränge in einem Unternehmen beispielsweise zur eigenen und gegenseitigen Motivation beitragen und diese steigern. Dadurch können monotone oder zu komplexe Aufgaben in Segmente unterteilt und durch spielerischen Fortschritt einfacher zum Abschluss gebracht werden.
Wie effektiv spielerische Elemente dabei die Motivation binden und die vollständige Fokussierung auf eine Aufgabe erreichen können, zeigen die vier Protagonisten aus der Serie Big Bang Theory dabei im Clip der Präsentation eindrucksvoll (Folie 7): Während sie lautstark in ihr Videospiel vertieft sind, bemerken sie nicht, dass eine Gruppe um ihre Nachbarin den Raum betritt und mit ihnen spricht. Diese tunnelartige Fokussierung auf eine Aufgabe ist das Ergebnis eines ausgewogenen Wechsels zwischen fordernden und einfacheren Aufgaben. Sind die gesetzten Aufgaben dabei zu schwierig, ist man schnell frustriert, eine Reihe von zu einfachen Aufgaben endet hingegen schnell in Langeweile. Eine gesunde Mischung aus beidem halten den Spieler (bzw. den Mitarbeiter) motiviert, Erfahrungspunkte und Level-Aufstiege geben ihm Bestätigung und direktes Feedback. Nach Roman Rackwitz ergeben sich aus diesem Grundprinzip fünf essentielle Grundpfeiler, ohne die Gamification nicht funktioniert:

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In jedem Menschen steckt ein Spielkind

Gamification von Unternehmen funktioniert, da jeder Mensch instinktiv ein Spieler ist. Welches kleine Kind hat nicht schon versucht, auf dem Nachhauseweg nicht die Rillen der Pflastersteine zu betreten oder bloß nicht den „Boden aus Lava“ zu berühren. Dabei können diese Spielchen noch so stupide und einfach sein, durch selbst gesetzte Ziele und Regeln bleiben sie dennoch für den Moment spannend. Bleibt einem dann noch der Fall in die glühende Lava erspart, vergeht der Nachhauseweg wie im Flug. Im späteren Berufsleben sollten die zu leistenden Aufgaben im besten Fall dann zwar etwas fordernder sein, das Grundprinzip dahinter bleibt jedoch gleich: das Unternehmen definiert Regeln und ein übergeordnetes Ziel, der „Spieler“ hält diese Regeln ein und versucht das Ziel zu erreichen. Ist er dabei erfolgreich, gibt es Punkte, ist er es nicht, muss das Ziel angepasst werden, um die Motivation des Spielers zu erhalten.

Welche Erfolge Gamification dabei auch in komplexen Fachgebieten wie Bio-Chemie erzielen kann, zeigt das Projekt Foldit: Ziel dieses kleinen Spiels ist , ein möglichst gut gefaltetes Protein zu erhalten. Dabei sind jedoch keinerlei Vorkenntnisse nötig, wie gut das gestaltete Protein ist, errechnet das Programm selbstständig und vergibt danach Punkte. Für den Nutzer entsteht so ein unterhaltsames Spiel, das den Forschern hinter Foldit jedoch ermöglicht, immer neue Daten und  Erkenntnisse über die Proteinsynthese unseres Körpers zu gewinnen. Hauptziel des Projektes ist es nämlich, durch die Summierung der gesamten Rechenleistung aller Spieler per Zufall ein noch unbekanntes Protein zu „bauen“. So konnte 2011 beispielsweise die Struktur eines Proteins entschlüsselt werden, das für die AIDS-Forschung einen großen Schritt nach vorne bedeutete.

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Bio-Chemie mit spielerischem Aufbau – Das Projekt Foldit soll Forschern helfen, komplexe Proteine zu entschlüsseln und somit der Forschung zugänglich zu machen

Gamification und Digital Signage

Die Anwendungsmöglichkeiten von Gamification sind dabei jedoch nicht nur auf die Mitarbeitermotivation in Unternehmen oder die Forschung beschränkt, sondern auch auf die Digital Signage Branche und die Kundenkommunikation bzw. -bindung  am POS anwendbar. Denkbar wäre hier Beispielsweise die Verwendung eines Kommunikationsbots, also einer künstlichen Intelligenz, der spielerisch mit dem Kunden in Kontakt kommt und kommuniziert. Als stationärer Kontaktpunkt wäre eine Digital Signage Stele denkbar. Der Nutzer tritt durch sein mobiles Endgerät in Kontakt und kann so diese stationär aufgenommene Kommunikation z.B. über Nachrichtendienste wie Whatsapp mobil fortführen. So kann er on Demand Informationen abrufen und durch spielerische Elemente wird eine Kundenbindung geschaffen.

Gamification bietet viele effiziente Einsatzmöglichkeiten, die mit der fortschreitenden Digitalisierung immer weiter ausgebaut werden können. Jedoch zeigt sich auch schon heute, wie gut das spielerische Herangehen an komplexe und schwierige Probleme funktionieren kann. So lasst die Spiele beginnen!