Gjero Krsteski über die Implementierung von Prozessen in Softwareunternehmen

Gjero Krsteski ist Software-Architekt bei dimedis und für die Konzeptionierung, Realisierung, Prozessoptimierung und Qualitätssicherung der Softwareprodukte zuständig. Nebenbei veröffentlicht er in seinem eigenen Blog seine Erfahrungen und Inspirationen rund um das Thema Softwareentwicklung und -qualität. Von diesem Blog stammt auch der folgende Gastbeitrag rund um das Thema „Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung“. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung

In unserem Berufsalltag entwickeln wir Software. Wir erzeugen keinen physischen Gegenstand, sondern verrichten eine Tätigkeit und durchleben dabei einen Prozess, bei dem etwas hergestellt wird. Dabei ist es sehr wichtig, sich auf den Prozess und das Produkt zu konzentrieren. Denn kein Kunde wird sich freuen, wenn sein Produkt nicht genau das leistet, was er erwartet hat oder wenn das Produkt nicht rechtzeitig ausgeliefert wird. Erfreulicherweise haben sich viele kluge Köpfe schon vor langer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie man Software mit guter Qualität prozessorientiert herstellt und diese Erkenntnisse in sogenannten Methodologien festgehalten.

Methodologien sind der Schlüssel

Dabei handelt es sich jedoch um Prozesse, die in den 80er-Jahren definiert worden sind und in der heutigen Zeit nicht mehr richtig passen. Diese alten Prozesse werden heute einfach neu aufbereitet und mit diversen Mode-Wörtern wie „agil“ aufgepeppt und den Entwicklungsteams vom Management oder dem Vorstand aufgedrückt. Daher finden diese Methodologien in der Realität oft keine Anwendung. Das lustige daran ist, dass neu angehende Manager aus dem eigentlichen Team diese Prozesse oft einfach übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Und das, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

Denn es gibt wesentlich bessere Wege für Teams, gute Software zu entwickeln. In einem Team für Softwareentwicklung arbeitet man für gewöhnlich als Software-Designer, Programmierer oder Tester. Diese Positionen tragen der Regel keine Veranwortung für die Steuerung des Entwicklungsprozesses. Genau da liegt aber der Fehler: Soll ein neuer Entwicklungsprozess im Unternehmen erfolgreich implementiert werden, dann kann das nur durch denjenigen geschehen, der ihn auch anwendet und versteht –  der Programmierer.

Methodologie finden und implementieren

Nun, stellt sich die Frage: Wie übernimmt man die Verantwortung über einen Prozess? Die Antwort: Man findet heraus, welche der Methodologien wie KANBAN, SCRUM, V-Modell, Testgetriebenes-Entwickeln oder sonst was für das Unternehmen passen und implementiert diese anschließend in einen klaren Prozess im Unternehmen. Dafür diskutiert man am besten mit dem Team über die aktuellen Entwicklungsprobleme und die Möglichkeiten, wie diese durch Übernahme eines Standartprozesses zu beseitigen sind. Anschließend stellt man alleine oder besser mit dem Management einen Plan auf, um den gewählten Prozess im Unternehmen einzuführen. Dafür ist es wichtig, dass man von jedem Teammitglied die Bereitschaft zugesichert bekommt, bei der Umsetzung des Konzeptes zu helfen.

Dafür stehen eine Vielzahl an Methodologien zur Verfügung. Trotzdem wird man nie ein Unternehmen vorfinden, das diese vollständig implementiert hat. Und das ist auch vollkommen in Ordnung! Der beste Prozess ist immer der, der das Team am produktivsten macht und die beste Software als Ergebnis hat. Es ist also möglich zwei Prozess-Typen zu finden, zu kombinieren und anschließend zu implementieren. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Komponenten auszuwählen, die das Team sinnvoll ergänzen und fortlaufend anhand der Erfahrung zu verfeinern.

Letztendlich kann man kein Produkt herstellen, wenn man den Prozess nicht beherrscht. Kenntnisse über den Software-Entwicklungsprozess sind in diesem Fall nötig. Denn es ist viel einfacher jemanden zu finden, der eine Software erstellen und zum laufen bringen kann, als jemanden zu finden, der den Prozess der Erstellung von Software erfolgreich im Unternehmen implementieren kann.

Im folgenden Video der Serie „dimedis Inside“ kann man mehr über Gjero Krsteski und seine Aufgaben bei dimedis erfahren:

Duale Studentin Lisa Schwarzendahl: dimedis – der erste Blick hinter die Kulissen

Hier kommt nun ein Beitrag unserer dualen Studentin Lisa Schwarzendahl, die über ihre ersten Eindrücke bei dimedis berichtet. Lisa ist 18 Jahre jung und ist im Bereich Marketing und Controlling als Assistentin tätig.

dimedis – der erste Blick hinter die Kulissen

Das Firmengebäude der dimedis GmbH ist beim ersten Mal schwer zu erkennen gewesen, da nur ein Schild mit dem Firmenlogo an der Fassade angebracht ist .
Sonst bin ich große Gebäude in Form von Schulen und Universitäten gewöhnt, da ich seit Oktober bei der IBA in Köln dual studiere, nämlich BWL mit der Fachrichtung Event-, Messe- und Kongressmanagement mit dimedis als meinem zugehörigen Praxisunternehmen. Das Studium erstreckt sich über drei Jahre und bietet danach vielerlei Möglichkeiten seinen Weg im aktiven Berufsleben zu finden.
Deswegen war der erste Tag im Praxisunternehmen schon etwas anders als ein normaler Tag in der Universität.
Nach dem Eintreten ist dann aber deutlich sichtbar wo man angekommen ist. Überall sind die Firmenfarben vertreten, die Hardware in Form einer Stele empfängt einen sichtlich beim betreten des Bürogebäudes und die Software informiert einen direkt über die aktuelle dichte Verkehrslage aus der man gerade noch entkommen ist.
Der erste Eindruck war also schon mal geglückt.

Nach Kennlerngesprächen und Vorstellungsrunden konnte ich mir schnell ein Bild über das Team und die Kollegen machen, welches schnell ein positives war.
Ich bekam Einblicke und Einweisungen in die verschiedensten Arbeitsbereiche und Abteilungen der Firma dimedis und in die Produkte kompas und FairMate.

Um die Software und das Verhalten gegenüber potentiellen Interessenten und Kunden besser nachvollziehen zu können, nahm ich direkt an der nächsten anstehenden Messe teil: der viscom Messe in Düsseldorf, wo ich vielerlei Dinge beobachten konnte.

Das Erscheinungsbild des Standes auf einer Messe ist das A und O um das Interesse bei den Besuchern zu wecken. Durch direktes Ansprechen der Besucher ist der erste Kontakt hergestellt und somit ein erstes Gespräch gesichert. Durch die Möglichkeit die Software direkt an der Stele auszuprobieren, bekommt der Interessent einen sofortigen Eindruck von dem Produkt und seinen Möglichkeiten.
Die Gespräche mit einem Mitarbeiter der Firma vertiefen die genauen Funktionen des Produkts und können auch als Erläuterungen bei Unklarheiten dienen.

Das Feedback der Messe aus Firmenseite schien mir sehr positiv zu sein, da nicht nur Interessenten mit vereinbarten Terminen zu uns gekommen sind, sondern auch Besucher das Gespräch mit uns gesucht haben und auf uns zugekommen sind.
Bei der Nachbereitung der Messe konnte ich ebenfalls aktiv bei der Kontaktpflege behilflich sein und geknüpfte Kontakte in das zentrale Adressbuch mit einfügen.

Somit ist mir in kurzer Zeit schon viel gezeigt, erklärt und berichtet worden was bei dimedis wichtig zu beachten ist und was es für Möglichkeiten in dieser Branche gibt zu wachsen und sich immer weiter zu entwickeln. Es lohnt sich also immer wieder ein neues Ziel zu haben und hart dafür zu arbeiten es zu erreichen.

Nachbericht viscom 2017 – Digital Signage für den Handel und die interne Kommunikation

dimedis präsentierte erstmals auf der diesjährigen Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design viscom in Düsseldorf kompas in der neuen Version 8.5.
Auf dem eigenen Messestand in Halle 14 (Stand E35b) stellte dimedis vor, wie man mit kompas Inhalte ohne Playliste synchron abspielen kann und warum es wichtig ist, Smartphones in allen Bereichen zu integrieren. viscom-Besucher konnten erstmals die preisgekrönte Software in der neusten Version testen und die besonders für den POS relevanten Features kennenlernen. Ergänzt wurde der Messeauftritt durch eine interaktive Stele mit einer digitalen Wegeleitung für Shopping Malls sowie mit der preisgekrönten Bosch Experience Zone. Besonderes Feature von kompas: kompas POS.pointer integriert interaktives Digital Signage in einen modernen Ladenbau. Toucht der Nutzer auf der Stele ein Produkt, wird es im nebenstehenden Regal angeleuchtet. Ein weiteres Highlight war ein Best Case von EnBW, der zeigte, wie man mit Digital Signage die Mitarbeiterkommunikation bereichert. Khalid El Boubsi präsentierte im Rahmen des speakers corner auf der viscom am 18.10. den Best Case und legte dar, wie man mit Digital Signage die interne Kommunikation verbessert. Besonderer Clou: viscom Besucher durften das erste Mal einen Blick auf die Betaversion von kompas 9.0 werfen. Ein Feature wird die starke Integration des HTML5-Editors Hype zum Erstellen von Templates sein.

dimedis auf der viscom

Best Case EnBW: Digital Signage in der Mitarbeiterkommunikation

Das Energieunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg AG setzt einen neuen Maßstab in der Mitarbeiterkommunikation und stattete 20 Standorte mit 38 Digital Signage Installationen aus. Die Digital Signage Softwarelösung kompas aus dem Hause dimedis steuert das gesamte Netzwerk und liefert Inhalte wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter. Digital Signage Projektmanager Khalid El Boubsi präsentierte auf der viscom bei einem Vortrag, wie man mit Digital Signage die interne Kommunikation verbessert.

Khalid El Boubsi über Digital Signage bei EnBW

Premiere: Präsentation des neuen Vorlagen Manager und der Integration des HTML5-Editors Hype in kompas

Besonderes Feature des neuen kompas ist der Vorlagen Manager, der die Prozesse bei der Erstellung der Inhalte deutlich vereinfacht. Unter kompas erstellt der Nutzer über den neuen Vorlagen Manager Vorlagen für Projekte rein logisch. So kann der Redakteur festlegen, ob und welche Elemente wie Überschriften, Texte oder Medien in einer Vorlage auftauchen.

Das Ganze ist mit wenigen Klicks erstellt. Der externe oder intern arbeitende Grafiker verwendet weiter seinen bevorzugten HTML5-Editor bei der Erstellung der eigentlichen Inhalte. Durch die neue Schnittstelle wird also jede Menge Zeit gespart, werden Briefings klarer – und es können zudem Dienstleister eingebunden werden, die vielleicht beim Thema Digital Signage unerfahren sind, aber HTML5-Inhalte für die Website des Kunden routiniert erstellen. Die Schnittstelle ist bislang einmalig auf dem Markt.

kompas integriert HTML5-Editoren wie Hype (Quelle: invidis/ Thomas Kletschke)

Hier gibt es weitere Eindrücke im Flickr-Album:

viscom 2017

Qualität im Fokus: dmexco 2017 stärkt Pure Business

Am 13. und 14. September fand in der Koelnmesse die Digital Marketing Exposition & Conference dmexco statt. Die als internationaler Hotspot der digitalen Wirtschaft geltende Messe konnte dabei gleich in mehreren Bereichen neue Meilensteine setzen. 1.100 Aussteller, mehr als 570 internationale Top-Speaker und 40.700 Fachbesucher: Als internationaler Treffpunkt der weltweiten Digitalwirtschaft und Enabler für Pure Business untermauerte die dmexco 2017 ihre Führungsrolle als weltweit bedeutende Show für Innovationen, Insights und Solutions im digitalen Geschäft. Gesteuert wurde das gesamte Einlassmanagement von FairMate, zu dem die Messe bereits seit 2009 ein besonderes Verhältnis hat.

Bei der diesjährigen dmexco konnte die Messe mit knapp 41.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord vermelden (Quelle: dmexco)

Digital is everything

Zur dmexco trafen sich Vertreter aller bedeutender Marken und die führenden Top-Entscheider aus allen Bereichen, was Köln zwei Tage lang zum Hotspot der internationalen digitalen Economy machte. Unter dem Motto „Pure Business“ setzten sich die versammelten Branchen-Experten zusammen, um über die wichtigsten Digital-Trends zu diskutieren und Überlegungen anzustellen, wie diese in Business implementiert werden können.

Auf der Messe trafen sich die Vertreter aller bedeutenden Marken, um über die neuesten digitalen Trends zu diskutieren. (Foto: dmexco)

Wieder bewährt auf der dmexco: FairMate TurnStyle und MobileEntry

Zwischen der dmexco und dimedis besteht ein besonderes Verhältnis. Schon seit 2009 nutzen die Veranstalter FairMate zum Einlassmanagement, also schon sechs Jahre bevor auch die Koelnmesse auf die bewährte Einlasslösung umstieg. Dabei konnte auch FairMate passend zum Event neue Meilensteine setzen: Neben dem FairMate OnlineShop und dem FairMate Cashier sowie dem Leadtracking-Tool FairMate LeadTracking kamen bei der dmexco auch die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie die überarbeiteten schnellen MobileEntrys zum Einsatz. Diese Mischung aus stationären und mobilen Einlassmöglichkeiten entzerren den gesamten Besucherandrang und machen FairMate so schnell wie nie zuvor.

Erneut kamen bei der dmexco die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie das mobile Einlasssystem FairMate MobileEntry zum Einsatz, die den gesamten Besuchereinlass entzerrten und beschleunigten. (Foto: dimedis)

Software, die läuft! – dimedis beim B2R BusinessRun

Zum vierten mal hieß es wieder Turnschuhe und das Laufshirt einpacken und sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Sieben Frauen und Männer der dimedis GmbH haben sich beim B2R BusinessRun beteiligt. 5,5 km galt es unter dem dimedis-Motto „Software, die läuft!“ zurückzulegen. Der B2R BusinessRun ist nach dem KölnMarathon die bedeutendste Laufveranstaltung in Köln und einer der größten Firmenläufe überhaupt – dieses Jahr waren etwa 23.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet! Besonderes Highlight war der Einzug in das Stadion des 1. FC Köln, um dort wie die Stars die letzte Runde vor dem Zieleinlauf zu drehen!

dimedis beim B2R BusinessRun 2017


Abgerundet wurde die sehr gut organisierte Veranstaltung mit Live-Musik auf der Showbühne.

Wir von dimedis waren sehr gerne dabei, hatten reichlich Spaß und sind stolz auf unsere Teamleistungen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

gamescom 2017: FairMate meistert den Einlass von 350.000 Besuchern

Die diesjährige gamescom 2017 ist nun vorbei und hinterlässt neben begeisterten Fans vor allem eine Reihe neuer Bestmarken: 350.000 Besucher (2016: 345.000), davon 30.700 Fachbesucher (2016: 30.500), angereist aus 106 Ländern (2016: 97). So viele Fans lockte die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele noch nie in die Hallen der Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr 919 Unternehmen aus 54 Ländern, einem Zuwachs von 5 Prozent.
Der neue Besucherrekord bedeutete auch eine neue Bestmarke für Messelösung FairMate von dimedis, welches das gesamte Einlassmanagement der gamescom regulierte.

Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher: Die gamescom 2017 stellte mit 350.000 Besuchern aus 106 Ländern einen neuen Besucherrekord auf. (Quelle: Koelnmesse)

 

Mehr Gaming geht nicht

Mit dem breiten plattformübergreifenden Ausstellungsangebot von Konsolen-, Mobile-, Online- und PC-Gaming sowie Virtual Reality und eSports sorgte die Messe auch dieses Jahr erneut für Begeisterung bei Spielefans aus aller Welt, darunter auch bei einem besonderen Fan: Eröffnet wurde die diesjährige gamescom erstmals durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die in ihrer Rede vor allem die besondere Stellung digitaler Spiele für den Wirtschatfs- und digitalen Standort Deutschland  betonte und der deutschen Computerspielindustrie in der kommenden Legislaturperiode neue Fördermöglichkeiten in Aussicht stellte. Wie auch im letzten Jahr wurde die gamescom durch ein begleitendes Konferenzprogramm ergänzt, darunter der gamescom congress, der eSports-Kongress SPOBIS Gaming & Media sowie das neue Entwickler-Event devcom.

Das Einlassmanagement der gamescom wurde von FairMate und den eigens für die Koelnmesse entwickelten Drehsperren FairMate TurnStyle übernommen, die bereits zum zweiten Mal bei dieser großen Messe zum Einsatz kamen. Zur Regulierung des Einlasses nutzte die Koelnmesse auch über 80 MobileEntrys sowie zehn FairMate Entrys. Diese mobilen Systeme entzerren den Zugangsprozess der Besucher und gewährleisten auch bei so einem hohen Besucherandrang eine Regulierung in angemessener Wartezeit. Zudem nutzt die Koelnmesse die Ticketshops von FairMate für die gamescom.

FairMate TurnStyle: Die Drehsperren der Koelnmesse sorgten zusammen mit den FairMate Entrys und MobileEntrys für einen reibungslosen Einlass der 350.000 Besucher.

Die nächste gamescom findet vom 21. – 25.08.2018 in Köln statt.

Bright World of Metals erstrahlt in neuem Design

Die Besucher erleben ab sofort auf den Portalseiten der Metall-Fachmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST einen neuen Look und modern aufbereitete sowie mobil optimierte Inhalte. Der Relaunch des Multiportals wurde durch dimedis anhand des responsiven Styleguides der Messe Düsseldorf umgesetzt. Multiportal bedeutet, dass alle vier Veranstaltungen einen eigenständigen Webauftritt haben, der aber gleichzeitig auf einer Datenbank basiert und über ein Content Management System (CMS) gepflegt wird. Der Weg zu diesem sehenswerten Ergebnis war dabei mit einigen Herausforderungen verbunden.

Die Portalseite der GIFA erstrahlt dank des responsiven Styleguides im neuen Design.

 

Herausforderung mal vier

Eine der größten Herausforderungen bei dem Relaunch des Multiportals war es, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich für alle vier Portale adaptieren lässt, aber gleichzeitig dem Corporate Design jeder einzelnen Messe gerecht wird. Anschließend mussten alle bestehenden Inhalte überarbeitet und dem neuen Gestaltungskonzept angepasst werden. Für eine Portalseite ist dies schon eine umfangreiche Aufgabe, in diesem Fall waren es gleich vier. Ziel war es deswegen auch, den Aufwand der inhaltlichen Überarbeitung so gering wie möglich zu halten. Da die Inhalte der vier Portale sich teilweise nur im Messenamen, in der Farbgebung oder der Bilderauswahl unterscheiden, hat dimedis ein System entwickelt, mit dem Inhalte zentral gepflegt und über eine Sync-Kopier-Technik in die einzelnen Messeportale kopiert werden können. Dies erleichtert auch die fortlaufende Pflege der Portale.

Die Bühnen der Portalseiten wurden ebenfalls überarbeitet.

 

Weiterentwicklung des Styleguides

Die Umstellung der Portalseiten basiert auf einem responsiven Styleguide, der in enger Zusammarbeit mit der Messe Düsseldorf entwickelt wurde und jetzt nach und nach auf alle Portale des Messeveranstalters ausgerollt wird. Dieser Styleguide entwickelt sich stetig weiter und fordert immer wieder auch die Programmierung und Implementierung neuer Templates. So wurde für die Überarbeitung des Multiportals erstmals eine neue Kachelansicht sowie ein neues Bühnen-Template umgesetzt.

Die neue Kachelansicht für eine optimierte Übersicht.

Die Messe Düsseldorf hat bereits 29 Portale auf den neuen Styleguide umgestellt, weitere folgen bis zum Ende des Jahres. Konkret sind das für die nähere Zukunft die Portalseite der METAV-Fachmesse sowie erstmals zwei Portale von Auslandsveranstaltungen, die der russischen Fachmessen Upakovka und interplastica.

Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation

Unter dem Titel „Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Statt Plakatwänden und internen Aushängen: EnBW installiert Digital Signage für eine moderne Mitarbeiterkommunikation. Damit die visuelle Information von den Mitarbeitern wahrgenommen und akzeptiert wird, gilt es einiges zu beachten.

Unternehmen setzen in der internen Kommunikation neben Technologien wie Blogs, Intranet, Social Media und Apps zunehmend auch auf Digital Signage. Reichten früher die mittlerweile sprichwörtlichen schwarzen Bretter und Aushänge an neuralgischen Stellen, erwarten Mitarbeiter heute wesentlich mehr, um Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu erfahren, die für ihre tägliche Arbeit relevant sind.

Vor dieser Herausforderung stehen vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter in sehr unterschiedlichen Bereichen haben, teilweise ohne festen PC-Arbeitsplatz. Das Energieunternehmen EnBW wählte eine innovative Technologie, um sein Kommunikationsmix zu erweitern: Informationen auf Displays. Plakatwände und Aushänge an vielen Standorten des Unternehmens werden ersetzt. Die Bildschirme hängen zu Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind. Sie punkten vor allem durch eine hohe Aktualität und wechselnde Inhalte – einfach per Knopfdruck.

Intranet und Digital Signage – gemeinsam eine starke Kombination

EnBW setzt bei der Verbreitung von Unternehmensnachrichten hauptsächlich auf das Intranet als wichtigsten Kommunikationskanal. Da aber nicht alle Mitarbeiter des Unternehmens über einen permanenten Computer-Arbeitsplatz verfügen (beispielsweise Techniker auf Außeneinsätzen), konnten auf diesem Weg nicht alle Mitarbeiter zeitnah mit Informationen versorgt werden. Das Unternehmen publiziert auch ein Mitarbeitermagazin mit hoher Reichweite, das aber aufgrund der weiten Publikationszeiträume nicht für aktuelle Nachrichten geeignet ist, sondern Hintergründe liefert und tiefer in Geschichten eintaucht.

Gerade die Kombination aus den verschiedenen Kommunikationskanälen zahlt sich aus. Digital Signage ist ideal, um die Mitarbeiter schnell auf Inhalte im Intranet hinzuweisen und die wichtigsten Informationen kurz und bündig zu vermitteln. EnBW setzt sich damit das Ziel, die Reichweite von Unternehmensnachrichten zu steigern. Auch sollen lokale Themen besser wahrgenommen und Print-Plakate als Informationsquelle durch das neue, digitale System ersetzt werden. Mit der Installation eines Digital-Signage-Netzwerks – an 20 Unternehmensstandorten gibt es jetzt 38 Digital-Signage-Installationen – wurden diese Ziele erreicht.

Die Digital-Signage-Softwarelösung Kompas steuert das gesamte Netzwerk und liefert die Inhalte. Eine Besonderheit: EnBW nutzt mit Kompas den Splitscreen, um unterschiedliche Inhalte gleichzeitig auf den Screens anzuzeigen. Verwendet werden Screens von 46 bis 58 Zoll im Portraitmodus an Säulen, Decken und auf Standfüßen.

Auch für Digital Signage gilt: Redaktionsplanung ist die halbe Miete

EnBW entwickelte zunächst ein neues dreistufiges Redaktionskonzept: Die in den verschiedenen Unternehmensstandorten installierten Digital-Signage-Screens stellen konzernübergreifende Corporate News, Informationen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und Neuigkeiten zu den einzelnen Standorten dar. So erhalten Mitarbeiter im Vorbeigehen Informationen wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter auf einen Blick. Durch das Digital-Signage-System werden die Mitarbeiter auf die Themen im Intranet aufmerksam gemacht.

Digital Signage schafft höhere Aufmerksamkeit als die zuvor genutzten Plakate und wirkt besser – dank Bewegtbild. Durch die einfache und zentrale Steuerung der Inhalte können Nachrichten in sehr kurzer Zeit publiziert und verteilt werden.

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

© EnBW

 

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter. Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen, die automatisch dahin blicken, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage ist bei EnBW als Medienkanal in die Redaktionsplanung der internen Kommunikation integriert. Inhalte aus dem konzernweiten Intranet werden auf die grundsätzliche Botschaft verkürzt und zeitgleich zur Veröffentlichung ausgestrahlt. Für einzelne Themen werden Spots mit speziellen Animationen oder Videos erstellt (etwa die Bewerbung der neuen Mitarbeiterzeitschrift, Kampagnenstart) und exklusiv nur auf den Infobildschirmen ausgespielt.

Bewegtbild kommt an

Zahlreiche Studien zeigen, dass Bewegtbilder besser und eher wahrgenommen werden als statische Bilder. Aber auch in der internen Kommunikation ist ein Digital-Signage-System nur dann sinnvoll, wenn die Standorte richtig gewählt, die Inhalte relevant und für das Medium gut aufbereitet sind. Wenn man – wie bei EnBW – darauf achtet, kann man auch davon ausgehen, dass das System von den Mitarbeitern akzeptiert wird und sie die Informationen auf diesem Weg aufnehmen.

Lunch&Learn Wissensmanagement

Das zweite Lunch&Learn des Jahres bei dimedis beschäftigte sich mit dem Thema Wissensmanagement. Den Vortrag hielt dieses mal Alexander Wilke, studentische Aushilfskraft im Bereich Marketing und Event bei dimedis. Alexander studiert PR & Kommunikationsmanagement an der Hochschule Macromedia am Campus Köln und hat sich mit diesem Thema im Rahmen einer Hausarbeit auseinandergesetzt. Dabei hat Alexander uns verschiedene Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile des Wissensmanagements erläutert. 

Wissen ist nicht gleich Wissen

Wissensmanagement im Generellen beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung und der Nutzung von Wissen innerhalb eines Unternehmens. Dabei ist Wissen die Verknüpfung von bereits Vorhandenem mit Neuem. Es bedarf also der Interpretation von Mitarbeitenden.

Dadurch stellt Wissen einen entscheidenden Faktor da, der zu Wettbewerbsvorteilen  und Innovationen eines Unternehmens führen kann. Doch wo ergibt Wissensmanagement Sinn und was ist eigentlich Wissen im Sinne des Wissensmanagements?

Beim Wissen gilt es zu unterscheiden, denn Wissen ist nicht gleich Wissen. Wissen wird dazu im Rahmen des Wissensmanagements in explizites und implizites Wissen unterteilt. Explizites Wissen wird oft auch „embrained knowledge“ genannt. Es ist Wissen, dass leicht verbalisiert werden kann. Dies kann in Form von Grafiken oder Anleitungen geschehen. Demgegenüber steht das implizite Wissen,  auch „embodied knowledge“ genannt. Dieses Wissen ist weitaus schwieriger zu formulieren und zu erfassen, da es sich um verinnerlichtes Können einer einzelnen Person geht. Für Unternehmen ist aber genau dieses implizite Wissen von vorrangiger Bedeutung. Wie kann dieses Wissen also für das Unternehmen nutzbar gemacht werden?

Nonaka und Konno haben dazu im Jahr 1995 das Modell der Wissensspirale entwickelt. Dieses besagt, dass durch kontinuierlichen Austausch von explizitem und implizitem Wissen die Grundlage geschaffen wird, um organisatorisches Wissen zu generieren.

Ein weiteres Konzept liefert Probst. Dieser unterteilt den Prozess des Wissensmanagements in einzelne Phasen, die sich am klassischen Managementprozess orientieren. Dabei bedarf Wissensmanagement einer klaren Zielsetzung, damit auch abschließend Erfolg oder Misserfolg gemessen werden kann.

Wie Wissensmanagement aber in Unternehmen genutzt und praktiziert wird, hängt ebenfalls von dem Unternehmen selbst ab. Welche Infrastrukturen gibt es, um Wissen zu speichern, wollen unsere Mitarbeitenden überhaupt ihr Wissen teilen und was sagt die Geschäftsführung und das Management zu diesem Thema? All dies gilt es zu beachten, falls man sich entscheidet, Wissensmanagement im Unternehmen zu etablieren.

Vor- und Nachteile des Wissensmanagements

Welche Vor- und Nachteile Wissensmanagement für das Unternehmen bietet, kann ganz unterschiedlich ausfallen. Betrachtet man es aus Sicht der Mitarbeitenden oder aus Sicht des Unternehmens? Für beide Seiten gibt es sowohl viele Vorteile als auch Nachteile. Für ein Unternehmen ist es beispielsweise sehr kosten- und zeitintensiv, kann aber auf der anderen Seite Produktivität und Innovation fördern. Auch für die Mitarbeitenden ist es zeitintensiv, doch können sie durch Wissensaustausch das eigene Know-How steigern.

Wenn Wissensmanagement jedoch von allen im Unternehmen gelebt wird und zusätzlich auch eine passende Lösung für das Unternehmen gefunden worden ist, so lassen sich die Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende nicht unter den Teppich kehren. Es kann ein Mehrwert geschaffen werden, der für langfristigen Erfolg auf Seiten des Unternehmens und somit auch langfristigen Erfolg für die Mitarbeitenden bedeutet.

Fazit und Diskussion

Nach diesem Vortrag hat sich unter den dimedis-Mitarbeitenden eine rege Diskussion entwickelt, die Wissensmanagement in unseren Reihen zum Thema hatte. Viele sprachen sich für eine noch intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Wissensmanagement aus, doch ließ sich hier auch erkennen, welche Schwierigkeiten und extrem hohen Anforderungen es an das Wissensmanagement gibt. Folgende Fragen tauchten dabei auf:

  • Wird ein Hauptverantwortlicher benötigt?
  • Welche Strukturen werden benötigt, um Wissensmanagement zu etablieren?
  • Welcher Mehrwert kann daraus für uns entstehen?
  • Besteht überhaupt die Notwendigkeit, das Wissensmanagement bei dimedis weiter zu entwickeln?

Abschließend lässt sich sagen, dass Wissensmanagement ein wichtiger Bestandteil eines Unternehmens ist bzw. sein sollte, dass dies aber ein langer und schwieriger Prozess ist. Es empfiehlt sich Wissensmanagement erst in einem Teilbereich zu testen. Dazu wurde ein Fragebogen ausgeteilt, welcher als Grundlage für eine Bewertung bei dimedis liefern wird.

Hier die Präsentation zum Nachschlagen:

DMI-Studie belegt: Reichweite von DOOH-Medien ist deutlich gestiegen

Die aktuelle Studie „Public & Private Screen 2016/2017“ des DMI Digital Media Institutes belegt deutlich die gestiegene Reichweite für digitale Außenwerbemedien in den letzen Jahren. Der Studie zufolge kommen 58,8 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung innerhalb einer Woche mindestens einmal mit einem mit einem Digital Out Of Home-Medium (DOOH) in Kontakt. Das belegt, dass die Wahrnehmung von Werbe- und Informationsinhalten durch Digital Signage gerade an Hotspots wie dem POS oder  Shopping Centern immer weiter steigt und auch weiterhin ausgebaut werden sollte.

Gleiche Anzahl von Screens, höhere Reichweite

Für die Studie wurden insgesamt 17 Installations-Umfelder von DOOH-Medien genauer betrachtet. Dazu gehören neben Flughäfen und Bahnhöfen auch Universitäten, Apotheken, Fast Food Restaurants, Fitnesscenter oder der POS, der mit Abstand der größte Touchpoint mit diesem Medium ist. An den 17 Touchpoints wurde die Wirkung von digitalen Inhalten auf 111.179 Screens an 18.000 Standorten untersucht. Dabei sind die Netze im Vergleich zur Studie von 2014 kaum gewachsen (110.000 Monitore), die gemessene Reichweite hingegen erheblich. Das bedeutet, dass Digital Signage nicht nur wirkt, sondern auch immer mehr von der breiten Bevölkerung wahrgenommen wird!

Nettoreichweiten (Quelle: DMI)

Die Studie ergab eine durchschnittliche Bruttoreichweite von DOOH-Medien von 467,7 Millionen pro Woche. Das entspricht 90 Millionen Kontakten mehr als bei der letzten Erhebung 2014. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen zudem, dass Digital Signage vor allem Junge und Berufstätige besonders gut erreicht: Drei Viertel der Nutzer unter 30 Jahren kommen wöchentlich in Berührung mit DOOH, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immer noch gut zwei Drittel. Überdurchschnittlich hohe Reichweiten erzielten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung die Gruppe der Auszubildenden und Entscheider.

Die Studie gibt es hier als PDF zum freien Download!