Archiv des Autors: IboMazari

Software, die läuft! – dimedis beim B2R BusinessRun

Zum vierten mal hieß es wieder Turnschuhe und das Laufshirt einpacken und sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Sieben Frauen und Männer der dimedis GmbH haben sich beim B2R BusinessRun beteiligt. 5,5 km galt es unter dem dimedis-Motto „Software, die läuft!“ zurückzulegen. Der B2R BusinessRun ist nach dem KölnMarathon die bedeutendste Laufveranstaltung in Köln und einer der größten Firmenläufe überhaupt – dieses Jahr waren etwa 23.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet! Besonderes Highlight war der Einzug in das Stadion des 1. FC Köln, um dort wie die Stars die letzte Runde vor dem Zieleinlauf zu drehen!

dimedis beim B2R BusinessRun 2017


Abgerundet wurde die sehr gut organisierte Veranstaltung mit Live-Musik auf der Showbühne.

Wir von dimedis waren sehr gerne dabei, hatten reichlich Spaß und sind stolz auf unsere Teamleistungen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation

Unter dem Titel „Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Statt Plakatwänden und internen Aushängen: EnBW installiert Digital Signage für eine moderne Mitarbeiterkommunikation. Damit die visuelle Information von den Mitarbeitern wahrgenommen und akzeptiert wird, gilt es einiges zu beachten.

Unternehmen setzen in der internen Kommunikation neben Technologien wie Blogs, Intranet, Social Media und Apps zunehmend auch auf Digital Signage. Reichten früher die mittlerweile sprichwörtlichen schwarzen Bretter und Aushänge an neuralgischen Stellen, erwarten Mitarbeiter heute wesentlich mehr, um Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu erfahren, die für ihre tägliche Arbeit relevant sind.

Vor dieser Herausforderung stehen vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter in sehr unterschiedlichen Bereichen haben, teilweise ohne festen PC-Arbeitsplatz. Das Energieunternehmen EnBW wählte eine innovative Technologie, um sein Kommunikationsmix zu erweitern: Informationen auf Displays. Plakatwände und Aushänge an vielen Standorten des Unternehmens werden ersetzt. Die Bildschirme hängen zu Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind. Sie punkten vor allem durch eine hohe Aktualität und wechselnde Inhalte – einfach per Knopfdruck.

Intranet und Digital Signage – gemeinsam eine starke Kombination

EnBW setzt bei der Verbreitung von Unternehmensnachrichten hauptsächlich auf das Intranet als wichtigsten Kommunikationskanal. Da aber nicht alle Mitarbeiter des Unternehmens über einen permanenten Computer-Arbeitsplatz verfügen (beispielsweise Techniker auf Außeneinsätzen), konnten auf diesem Weg nicht alle Mitarbeiter zeitnah mit Informationen versorgt werden. Das Unternehmen publiziert auch ein Mitarbeitermagazin mit hoher Reichweite, das aber aufgrund der weiten Publikationszeiträume nicht für aktuelle Nachrichten geeignet ist, sondern Hintergründe liefert und tiefer in Geschichten eintaucht.

Gerade die Kombination aus den verschiedenen Kommunikationskanälen zahlt sich aus. Digital Signage ist ideal, um die Mitarbeiter schnell auf Inhalte im Intranet hinzuweisen und die wichtigsten Informationen kurz und bündig zu vermitteln. EnBW setzt sich damit das Ziel, die Reichweite von Unternehmensnachrichten zu steigern. Auch sollen lokale Themen besser wahrgenommen und Print-Plakate als Informationsquelle durch das neue, digitale System ersetzt werden. Mit der Installation eines Digital-Signage-Netzwerks – an 20 Unternehmensstandorten gibt es jetzt 38 Digital-Signage-Installationen – wurden diese Ziele erreicht.

Die Digital-Signage-Softwarelösung Kompas steuert das gesamte Netzwerk und liefert die Inhalte. Eine Besonderheit: EnBW nutzt mit Kompas den Splitscreen, um unterschiedliche Inhalte gleichzeitig auf den Screens anzuzeigen. Verwendet werden Screens von 46 bis 58 Zoll im Portraitmodus an Säulen, Decken und auf Standfüßen.

Auch für Digital Signage gilt: Redaktionsplanung ist die halbe Miete

EnBW entwickelte zunächst ein neues dreistufiges Redaktionskonzept: Die in den verschiedenen Unternehmensstandorten installierten Digital-Signage-Screens stellen konzernübergreifende Corporate News, Informationen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und Neuigkeiten zu den einzelnen Standorten dar. So erhalten Mitarbeiter im Vorbeigehen Informationen wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter auf einen Blick. Durch das Digital-Signage-System werden die Mitarbeiter auf die Themen im Intranet aufmerksam gemacht.

Digital Signage schafft höhere Aufmerksamkeit als die zuvor genutzten Plakate und wirkt besser – dank Bewegtbild. Durch die einfache und zentrale Steuerung der Inhalte können Nachrichten in sehr kurzer Zeit publiziert und verteilt werden.

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

© EnBW

 

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter. Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen, die automatisch dahin blicken, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage ist bei EnBW als Medienkanal in die Redaktionsplanung der internen Kommunikation integriert. Inhalte aus dem konzernweiten Intranet werden auf die grundsätzliche Botschaft verkürzt und zeitgleich zur Veröffentlichung ausgestrahlt. Für einzelne Themen werden Spots mit speziellen Animationen oder Videos erstellt (etwa die Bewerbung der neuen Mitarbeiterzeitschrift, Kampagnenstart) und exklusiv nur auf den Infobildschirmen ausgespielt.

Bewegtbild kommt an

Zahlreiche Studien zeigen, dass Bewegtbilder besser und eher wahrgenommen werden als statische Bilder. Aber auch in der internen Kommunikation ist ein Digital-Signage-System nur dann sinnvoll, wenn die Standorte richtig gewählt, die Inhalte relevant und für das Medium gut aufbereitet sind. Wenn man – wie bei EnBW – darauf achtet, kann man auch davon ausgehen, dass das System von den Mitarbeitern akzeptiert wird und sie die Informationen auf diesem Weg aufnehmen.

Leitfaden: Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien am POS

Die Digitalisierung des Handels bringt deutliche Herausforderungen mit sich – aber auch neue Chancen, die gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gut nutzen können, um sich zu positionieren und von Wettbewerbern abzugrenzen.

So können Kunden im stationären Geschäft – dem sogenannten Point of Sale (PoS) – mit Hilfe digitaler Technologien auf unterschiedliche Art und Weise angesprochen werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig: von virtuellen Regalen, den sogenannten Virtual Shopping Shelfs, über digitale Preisschilder, dem Einsatz von Tablets bis hin zu interaktiven Kioskssystemen und Digital Signage Installationen ist vieles möglich.

Mit dem Leitfaden gibt die Mittelstand 4.0-Agentur Handel Hilfestellung für kleine und mittlere Unternehmen, die digitale Technologien am Point of Sale implementieren wollen. Zahlreiche Praxisbeispiele liefern Anregungen und Inspiration.

Die Mittelstand 4.0-Agentur Handel ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Unter dem Dach von Mittelstand 4.0 arbeiten auch die Agenturen CloudKommunikation und Prozesse sowie die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren.

Ein Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen

Die Broschüre geht auf folgende Fragen ein:

  • 1. Warum digitale Technologien am Point of Sale?
  • 2. Welche digitalen Technologien am Point of Sale gibt es und was erwarten Konsumenten?
  • 3. Welches digitale Point-of-SaleMedium passt zu Ihren Zielen?
  • 4. Welche Herausforderungen kommen bei der Implementierung auf Ihr Unternehmen zu?

Hier geht es zum Leitfaden „Implementierung digitaler Technologien am Point of Sale“ im PDF-Format

Die Messewirtschaft 2016 und die Trends für dieses Jahr

Der AUMA erhebt jedes Jahr die Stimmung und die Trends der Messewirtschaft. AUMA vertritt als Verband der Messebranche die Interessen der Aussteller, Veranstalter und Besucher von Messen in Deutschland. Er wurde 1907 in Berlin als damalige ständige Ausstellungskommission für die deutsche Industrie gegründet und ist damit einer der ältesten deutschen Verbände der Dienstleistungswirtschaft.
Im Jahresbericht, der nun vorliegt, geht man folgenden Fragen nach: Welche Messeziele haben deutsche Aussteller? Wie wichtig ist freier Handel für die Messewirtschaft? Und welchen Nutzen haben Unternehmen vom Auslandsmesseprogramm des Bundes?

Dies sind einige der Themen des Jahresberichtes „Die Messewirtschaft: Bilanz 2016“, den der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt veröffentlicht hat.

Die Bilanz gibt auf 136 Seiten einen Überblick über die Entwicklung der Messewirtschaft 2016 und die Perspektiven der Branche. Darüber hinaus berichtet die Bilanz über die Arbeit des AUMA als Verband der deutschen Messewirtschaft.

Schwerpunkte im Kapitel „Messen in Deutschland“ sind die Entwicklung der Branche, Förderprogramme für Aussteller und die Rolle ausländischer Teilnehmer. Das Kapitel „Messen im Ausland“ untersucht die internationale Wettbewerbssituation und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Auslandsmessen deutscher Veranstalter und des Auslandsmesseprogramms der Bundesregierung. Weitere Themen des Berichtes sind die Lobbyarbeit des AUMA sowie Forschung und Ausbildung in der Branche. 35 Charts fassen die Kennzahlen der Messewirtschaft in einem eigenen Kapitel zusammen.

Messewirtschaft auf Wachstumskurs

Der Messeplatz Deutschland entwickelt sich in fast allen Bereichen positiv und kann sein Wachstum fortsetzen. Außer im Bereich der Konsumgütermessen für Fachbesucher ist im Inland ein leichter Rückgang festzustellen. Vor allem in Folge des außergewöhnlich starken Messeprogramms im Inland erreichten die deutschen Veranstalter nach vorläufigen Ergebnissen einen Rekordumsatz von mehr als 3,8 Milliarden Euro.

Messeplatz Deutschland (Quelle: AUMA)

Messetrends

Einer der Trends ist, dass Publikumsmessen stark auf den Erlebnischarakter setzen, um die Messe attraktiv zu halten.

Zudem stellt der AUMA fest, dass es in Zukunft für das Geschäft wichtig werde, Online- und Offline-Leistungen sinnvoll miteinander zu verbinden und so Geschäfte mit Ausstellern und Besuchern über die Messedurchführung hinaus in der Hand zu behalten.

2017, so die ersten Zahlen, verspricht den moderaten Wachstumskurs fortzusetzen. Besonders erfreulich zeigt sich der AUMA über die vermehrte Messe-Investition von Dienstleistungsunternehmen.

Messen modernisieren

Der positive Trend zeigt sich auch in Investitionen durch die Messegesellschaften selbst. Im
Jahr 2016 wurden gut 250 Millionen Euro in die überregionalen Messeplätze investiert. Diese flossen u. a. in Neubauten, Sanierung und Modernisierung von Hallen, Neu- bzw. Umgestaltung von Messeeingängen und in Veranstaltungstechnik.

Bis zum Jahr 2020 sollen die Hallenkapazitäten um rund 55.000 m² erweitert werden. Das ist ein Zuwachs von zwei Prozent über fünf Jahre. Insgesamt werden von 2017 bis 2022 über 1,2 Milliarden Euro investiert, vor allem für Neubau, Sanierung und Modernisierung von Hallen. Weitere Investitionen sind u. a. für die Verbesserung der Infrastruktur und der Gastronomie geplant. Zusätzlich sind auch Modernisierungen der Energieversorgung sowie Klimatisierung der Messehallen vorgesehen.

dimedis unterstützt seit über 20 Jahren seine Messepartner darin, den Einlass und das Besuchermanagement zu modernisieren und Online- wie Offlineangebote zu bündeln. Mit FairMate unterstützen wir die Messewirtschaft darin, ihre Kundenansprache zu modernisieren.

Der Bericht „Die Messewirtschaft: Bilanz 2016“ sowie die Charts „Kennzahlen der Messewirtschaft 2016“ können kostenlos beim AUMA heruntergeladen werden.

Fast 60 Prozent der Fachmessebesucher sind Entscheider

Messen sind Märkte: 60 Prozent der Fachmessebesucher sind Entscheider (Quelle: AUMA)

FKM bietet standardisierte Besucherbefragungen online

Messen sind Märkte, Angebot und Nachfrage treffen hier aufeinander. Aussteller möchten auf den Messen die richtigen Personen erreichen, am besten jene, die Entscheider sind. Die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, FKM, hat genau das untersucht und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Aussteller können auf den deutschen Messen in erheblichem Umfang Fachbesucher mit hoher Entscheidungskompetenz erreichen: 58 Prozent der Fachbesucher von internationalen und nationalen Messen haben ausschlaggebenden oder mitentscheidenden Einfluss auf Einkaufs- oder Beschaffungsentscheidungen ihrer Firmen. Das ergab die Auswertung von 110 Fachbesucherbefragungen des Jahres 2016 auf Messen, die von der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zertifiziert wurden.

Laut Befragungen haben weitere rund 20 Prozent der Fachbesucher zumindest beratenden Einfluss. Auch diese Gruppe ist aus Ausstellersicht durchaus relevant, denn solche Personen bringen etwa als Anwender eine wichtige Stimme in Gruppenentscheidungen ein.

Die Ergebnisse aller FKM-zertifizierten Fach- und Privatbesucherbefragungen des Jahres 2016 finden sich in der Messedatenbank.

Die Fachbesucherbefragungen geben insbesondere Auskunft über den Aufgabenbereich der Besucher, ihren Wirtschaftszweig und die regionale Herkunft. Privatbesucherbefragungen informieren zum Beispiel über die regionale Herkunft, die berufliche Stellung sowie über die Kauf- und Bestelltätigkeit.

Daten Grundlage für Messeerfolg

dimedis arbeitet als Dienstleister für Messen, die mit ihrem Einlass- und Besuchermanagementsystem jene Daten erheben, die Angebot und Nachfrage strukturieren helfen. Mit FairMate organisieren zahlreiche Messegesellschaften nicht nur das Ticketing und den Einlass, sie ermitteln auch Bedarf und Positionen der Besucher und liefern die Zahlen, die für eine FKM-Prüfung erforderlich sind. Für die FKM-Prüfung stellt FairMate standardisierte Reportings zur Verfügung.

Mit FairMate haben die Messen alle relevanten Zahlen wie Ticketumsätze, Einnahmen und Zutritte immer im Blick. Auch für die Buchhaltung interessant: man erhält z.B. automatisiert die Abrechnung von Gutscheinen durch eine Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware. Zudem garantiert FairMate revisionssichere Buchhaltungsdaten.

Weiteres Plus: FairMate zeigt Einsparpotentiale auf, so sind etwa Kassenabschlüsse an den Vor-Ort-Kassen mit FairMate durchschnittlich innerhalb einer viertel Stunde abgeschlossen.
Alle Daten sind sowohl online als auch mobil jederzeit abrufbar, da die Software webbasiert ist.

Lunch&Learn: Transhumanismus

dimedis Lunch&Learn zum Thema Transhumanismus

 

 

Die Lunch&Learn-Reihe möchte inspirieren, aufwühlen und unterhalten. Auch zum Auftakt in diesem Jahr hatten dimedis-Mitarbeiter die Gelegenheit zu einem leiblichen und geistigem Snack und lauschten den Ausführungen von Christopher Coenen zum spannenden Thema Transhumanismus. Der diplomierte Politologe Christopher Coenen beschäftigt sich mit Technikfolgenabschätzungen und hat uns im Vortrag die Ideengeschichte des Transhumanismus erläutert und erklärt, was medizinisches Enhancement, KI, Robotik und Implatate in Zukunft mit uns machen werden.

Christopher Coenen erklärt den Transhumanismus (Quelle: dimedis)

Transhumanismus, wtf?

Der Transhumanismus glaubt, dass die nächste Evolutionsstufe der Menschheit die Verschmelzung des Menschen mit Technologie ist. Cyborgs sollen den Homo sapiens ablösen und das Leben im Universum auf eine neue Stufe heben. Was klingt wie Science-Fiction, ist vielleicht eine ernst zu nehmende Bedrohung für die nahe Zukunft und wird schon bald das Leben jedes einzelnen Menschen beeinflussen.

Begriffsklärung und Ideengeschichte

Christopher Coenen arbeitet am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und führte zunächst den Begriff und seine Herkunft ein. Ausgangspunkt ist das Konzept des „Human Enhancements“. Human Enhancement wird verstanden als Steigerung menschlicher Fähigkeiten oder Verbesserung des Menschen, womit zumeist nichttherapeutische Steigerungen über ein Normalmaß hinaus gemeint sind, also ‚Enhancement versus Therapie‘; besser aber therapeutisches versus nichttherapeutisches Enhancement.
Die Debatte wird seit den 1990er Jahren (nach Vorläufern in den Jahrzehnten zuvor) geführt und besitzt zunehmend politische Relevanz. Viele öffentlich geförderte Forschungs- und Dialogprojekte beschäftigen sich mit dem Thema, vor allem rund um ethische Fragen.

Ideengeschichtlich basiert der Transhumanismus auf technikvisionären Weltanschauungen, die mindestens seit den 1920er Jahren existieren und als organisierte soziokulturelle Bewegung seit den 1980er Jahren virulent sind.
Der Transhumanismus verfolgt ideell das Ziel, die menschliche begrenzte Natur zu überwinden:

“Foresee the feasibility of redesigning the human condition, including such parameters as the inevitability of aging, limitations on human and artificial intellects, unchosen psychology, suffering, and our confinement to the planet earth.” (World Transhumanist Association 2002)

Der Transhumanismus wird immer noch von einigen Beobachten als skurrile Techno-Sekte betrachtet. Er gewinnt aber an wachsendem Einfluss im ethisch-politischen Diskurs über Technologien und erscheinen als Vorhut einer breiteren, in Industrie, Akademie und Politik feststellbaren Strömung.

Zentrale Köpfe der transhumanistischen Idee

Christopher Coenen präsentiert zentrale Denker des Transhumanismus, die zurück reichen bis ins frühere 19. Jahrhundert. So kann der Brite Winwood Reade als der erste Transhumanist betrachtet werden. Der Forscher und Entdecker träumt von neuen Zeiten:

These bodies which now we: wear belong to the lower animals; our minds have already outgrown them; already we look upon them with contempt. A time will come when Science will transform them by means which we cannot conjecture, and which, even if explained to us, we could not now under stand, just as the savage cannot understand electricity, magnetism, steam. Disease will be extirpated; the causes of decay will be removed; immortality will be invented. And then, the earth being small, mankind will migrate into space, and will cross the airless Saharas which separate planet from planet, and sun from sun. The earth will become a Holy Land which will 180 be visited by pilgrims from all the quarters of the universe. Finally, men will master the forces of Nature; they will become themselves architects of systems, manufacturers of worlds. Man then will be perfect; he will then be a creator; he will therefore be what the vulgar worship as a god. But even then, he will in reality be no nearer than he is at present to the First Cause, the Inscrutable Mystery, the GOD. (The Martyrdom of Man, 1872)

Der erste Transhumanist, reitend auf einem Ochsen in Angola (Quelle: W. Winwood Reade (1864), Savage Africa. New York, S. 270)

Ein anderer Denker des Transhumanismus ist H.G. Wells, der heute vor allem als Science Fiction Autor bekannt ist.

This fact, that man is not final, is the great, unmanageable, disturbing fact that rises upon us in the scientific discovery of the future; and to my mind, at any rate, the question, What is to come after man? is the most persistently fascinating and the most insoluble question in the whole world. […] All this world is heavy with the promise of greater things, and a day will come – one day in the unending succession of days – when beings, beings who are now latent in our thoughts and hidden in our loins, will stand upon this earth as one stands on a footstool, and laugh, and reach out their hand amidst the stars. The Discovery of the Future (1902)

John Desmond Bernal, britischer Physiker und Visionär, sah den Transhumanismus als konsequente Entwicklung der menschlichen Natur:

The new man must appear to those who have not contemplated him before as a strange, monstrous and inhuman creature, but he is only the logical outcome of the type of humanity that exists at present. […] Normal man is an evolutionary dead end; mechanical man, apparently a break in organic evolution, is actually more in the true tradition of a further evolution. (The World, the Flesh & the Devil: An Enquiry into the Future of the Three Enemies of the Rational Soul (1929)

Risiken

Christopher Coenen wies auch auf ethische und politische Herausforderungen durch die transhumanistischen Visionen, wie sie in der Debatte immer wieder genannt werden.

  • Der politische Einsatz unrealistischer bis fantastischer Visionen kann zur Fehlnutzung öffentlicher Gelder führen.
  • Einige der extremen Technikvisionen sind sehr fragwürdig (z. B. Menschenbild, Gesellschaftsverständnis und Anwendungen, z.B. enge Mensch-Waffensystem-Kopplung).
  • Diese Visionen, die von (technokratischen) Sozialisten und Kommunisten in den 1920er Jahren entwickelt wurden, erfüllen heute – in einer wirtschaftsliberal geprägten Zeit – andere Funktionen (Verlagerung von Zielen für die Gesamtgesellschaft auf individuelle Bedürfnisse Privilegierter sowie auf Interessen des Militärs).

Moderner Diskurs

Zeitgenossen wie der bekannte Erfinder, Unternehmer und Visionär Ray Kurzweil, dominieren heute den Diskurs, obwohl viele ihrer Ideen viel früher artikuliert worden sind und derzeitige Visionen oft eindimensional technokratisch sind.

  • Verbesserung des Individuums (klüger, ausdauernder, stärker, schöner…)
  • Visionen neuroelektrischer Cyborgs
  • Ektogenese (Retortenbabys)
  • Perfekte Kontrolle von Emotionen
  • Lebensverlängerung
  • Unsterblichkeit individuellen Bewusstseins in einer Superstruktur, die auf Mensch-Maschine-Symbiose beruhen und einem Organismus ähneln wird
  • Schaffung von Leben (biologisch)
  • Eroberung des Weltraums
  • Sättigung des Universums mit von der Erde stammender, trans/posthumaner Intelligenz

Christopher Coenen betonte, dass derzeitige Bemühungen zum „Human Enhancement“ wesentlich bescheidener seien und sich zunächst auf Kognition, Sinne, Stärke, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Körpergröße beziehen und Stimmung, Emotionen sowie psychische Verfassung kontrollieren wollen.
Entscheidend für radikale Enhancement-Maßnahmen sind eine stärkere Modifikation des Körpers selbst, mit der weiterreichenden Vision der Überwindung menschlicher Körperlichkeit oder einer Verschmelzung mit Maschinen.

Aktuelle Beispiele sind Deep Brain Stimulation (DBS), vor allem bei Parkinson, aber auch schon testweise bei Depressionen sowie Steuerung von Maschinen (auch Bedienen von Computern) durch Gehirn-Computer-Schnittstellen (auch implantiert), vor allem für Gelähmte, aber auch schon für Computerspiele.
Zudem gibt es weiterreichende Visionen einer Cyborgisierung des Menschen, artifizieller Gedächtnisspeicher, totaler Kontrolle der Emotionen und der weitverbreiteten Steuerung von Maschinen per „Gedankenkraft“.

Popkultur und Transhumanismus

Besonders in der Popkultur sind transhumanistische Ideen allgegenwärtig, nicht nur in Science Fiction, auch in Games, Musik und der Werbung.

Fazit und Diskussion

Christopher Coenen schloss den Vortrag mit zu klärenden Fragen, die anschließend rege von den Zuhörern aufgegriffen worden sind:

  • Wie stellt man Verteilungsgerechtigkeit und Anforderungen an das Gesundheitssystem sicher?
  • Wie mit gesellschaftlichen Druck/Zwang zu Human Enhancement umgehen?
  • Von der Leistungsgesellschaft zur Leistungssteigerungsgesellschaft?
  • Fragwürdige Verwendung / Verschwendung von forschungs-, technologie- und gesundheitspolitischer Ressourcen für unrealistische Visionen?
  • Gibt es eine Verpflichtung zu Human Enhancement für bestimmte Berufsgruppen oder Situationen (SoldatInnen, ÄrztInnen, PilotInnen etc.)?
  • Werden sozioökonomische Ungleichheit biologisch verfestigt?
  • Befördert der Transhumanismus ein fragwürdiges Menschenbild und ebenso fragwürdige Zukunftsvisionen?

eMarketing Day 2017 in der Flora – schön wars!

Der diesjährige eMarketing Day fand in der schönen Kölner Flora statt und lockte letzte Woche wieder 600 Besucher an, die sich über neuste Trends im digitalen Marketing informiert haben. Es gab reichlich was zu lernen, auf drei Bühnen haben Speaker den gesamten Tag wertvolle Informationen geliefert, angefangen mit Tipps und Tricks für die eigene Webseite, den Einsatz von Blogs und Social Media bis hin zur Digitalisierung des Handels. Zudem boten 40 Aussteller die Möglichkeit, Lösungen vor Ort auszuprobieren.

dimedis beim eMarketing Day in der Kölner Flora

Wie schon bei den letzten Events war auch dieses Jahr dimedis wieder mit der Digital Signage Softwarelösung kompas sowie einem eigenen Stand vor Ort.

Besucher konnten dort an einer touchfähigen Stele ein interaktives Informationssystem testen, das durch kompas gesteuert und in dieser Form z.B. als interaktives Wegeleitsystem in Einkaufszentren eingesetzt wird. Neben der digitalen Wegeleitung kompas wayfinding zeigt die Stele zudem Informationen wie einen aktuellen Twitter-Feed oder einen Veranstaltungs- und Abfahrtskalender von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Im Rahmen des Vortragsprogramms hat Ibrahim Mazari von dimedis einen Praxisworkshop angeboten: „Digital Signage im Handel – Mit interaktiven Screens und Infoterminals den Verkauf und Kundenservice steigern“.

Vortrag über Digital Signage im Handel (Quelle: dimedis)

Hier der Vortrag als Präsentation:

Digital Signage auf dem eMarketing Day

Besucher der Veranstaltung konnten auf dem gesamten Gelände einige kompas-Mietstelen nutzen. Die Mietstelen sind mit einem 55 Zoll Touch-Monitor und in der Grundausstattung mit der Digital Signage Softwarelösung kompas ausgerüstet, welche für die Steuerung von Inhalten wie Bildern, Videos, Twitter, News, Wetterinformationen, dynamischen Veranstaltungskalendern u.v.m. zuständig ist. So konnten sich die Besucher des eMarketing Days in Köln an den Stelen die Referenten und die Aussteller auflisten lassen und das Programm einsehen. Zudem gibt es einen Lageplan und eine Logowall.

Digital Signage beim eMarketing Day: Interaktive touchfähige Stelen informieren Besucher über Aussteller, Referenten und das Programm (Quelle: dimedis)

Weitere Fotos sind bei Flickr zu finden:

eMarketing Day 2017

 

Social Media im B2B-Umfeld

Social Media DialogViele Unternehmen stellen die Frage: Bringt mir Social Media im B2B-Umfeld etwas? Für alle ist klar, dass in der Kommunikation mit Endkunden und Konsumenten niemand mehr an Social Media vorbei kommt. Aber im Business-Umfeld, lohnt da der Einsatz? Erreicht man damit seine relevanten Entscheider? Kann man über den Dialog hinaus auch wertvolle Leads generieren?

Kommunikation und Kanäle

dimedis als B2B-Unternehmen sagt ganz klar „Ja“ zu Social Media, denn es bieten sich nicht nur Chancen in speziellen Plattformen für den Businesseinsatz wie Xing oder LinkedIn. Auch auf Facebook und Twitter tummeln sich relevante Köpfe und Meinungsmacher. Was man im Einzelnen machen kann, um mit Social Networks seine Kommunikation zu verbessern, dazu möchte dieser Beitrag einen Überblick geben:

Persönliche Beziehungen stehen im B2B Marketing genauso im Mittelpunkt wie im Konsumentenmarkt, deshalb ist Social Media wichtig. Mit den sozialen Netzwerken pflegen und knüpften Menschen Beziehungen, die idealerweise vertieft und zu Leads verwandelt werden und so zumindest langfristig einen messbaren Return-on-Investment erzielen.

Dazu ist eine Strategie nötig, ein Plan, wen man über welchen Kanal mit welchen Inhalten und Botschaften erreichen will.

Dabei sollten folgenden Fragen als Leitfaden gelten:

  • Auf welchen Social-Media-Kanälen bewegen sich die relevanten Zielgruppen beruflich und privat?
  • Mit welchen Problemen beschäftigen sich die Zielgruppen? Welche Wünsche haben sie?
  • Wie informieren sie sich über mögliche Lösungen für ihre Probleme, wen fragen sie um Rat?
Social Networks

Social Media ist sehr gut geeignet für das B2B-Umfeld (Quelle: pepsprog / pixelio.de)

LinkedIn und XING

In der umfangreichen Befragung Social Media Landscape von B2B Marketing“ wird LinkedIn als beliebtestes Netzwerk der B2B-Marketer identifiziert. XING ist das deutsche Pendant. Beide Netzwerke sind dezidiert für das Businessumfeld konzipiert und empfehlen sich in jedem Fall. dimedis hat auf LinkedIn wie auf XING Unternehmesprofile, über die wir unsere Nachrichten und Links streuen. Kunden, mögliche Bewerber, Mitarbeiter und Interessenten erfahren so auch auf diesen Kanälen spannende Best Cases, offene Stellen und allgemeine Branchennews.

XING bietet zudem auch Produktseiten, die aber aus unerklärlichen Gründen nicht mit dem Unternehmensprofil verlinkt sind. Im Großen und Ganzen ist LinkedIn für das internationale Geschäft relevanter.

Neben den Unternehmensprofilen bieten diese Netzwerke Gruppen an, in denen sich Fachleute zu unterschiedlichsten Themen austauschen. Hier bieten sich große Chancen, sich mit relevanten Leuten zu vernetzen, seine eigene Expertise unter Beweis zu stellen und bei Fragen zu helfen. Die Fachgruppen sind nicht nur wertvoll, um auf eigene Lösungen zu verweisen. Man kann da auch eigene Probleme diskutieren und beobachten, was die Branche derzeit bewegt, was die Mitbewerber anbieten und welche Trends zu erkennen sind.

Es gibt Gruppen zu fast jedem Thema und zu diversen Branchen. Wenn es ein Thema noch nicht gibt, lohnt es eine Gruppe einzurichten und diese mit Inhalten zu bestücken. So haben wir bei dimedis auf XING die Digital Signage Fachgruppe „DSD Digital Signage Deutschland“ ins Leben gerufen und sprechen mittlerweile über 600 Leute darüber an.

XING

Auf Businessnetzwerken wie XING diskutieren Fachleute in Gruppen über relevante Themen. Hier die XING-Gruppe „DSD – Digital Signage Deutschland“

Facebook

Facebook ist auf den ersten Blick ein privates Netzwerk. Das heißt aber nicht, dass man darauf keine B2B-Entscheidungsträger erreichen kann, denn die User entscheiden nicht zwischen beruflichen und privaten Interessen. Als größtes Social Network der Welt, findet man da mehr Personen als in allen anderen Netzwerken. Eben auch die Entscheider. Während es für viele B2B-Unternehmen schwierig ist, eine aktive Community aufzubauen, bieten Facebook Ads dank genauer Targeting-Möglichkeiten gute Chancen zur Reichweitensteigerung.

Auch Facebook bietet Fanseiten, die man als Unternehmensprofil pflegen kann sowie Gruppen, wie bei XING und LinkedIn, um zu einem spezifischen Thema zu diskutieren, wie etwa unsere Digital Signage Gruppe.

Twitter

Twitter ist in Deutschland nicht so groß wie im angloamerikanischem Raum und hat Schwierigkeiten zu einem Dienst für die Massen zu werden. Gerade in Deutschland kann man Twitter eher als Netzwerk für Experten und Meinungsführer bezeichnen. Kein anderer Dienst erlaubt Insights von Akteuren und Dialoge über Hashtags zu verfolgen, um Trends in einer Branche zu erkennen. So etwa, wenn wir bei dimedis schauen, wer was über den Hashtag #DigitalSignage postet.
Man kann seinen Kunden folgen und so erfahren, was sie bewegt. Oder potentiellen Kunden auf Twitter folgen und in einen Dialog mit ihnen treten, etwa wenn da Probleme skizziert werden, die mit dem eigenen Produkt gelöst werden können.

Twitter ist auch toll, um Journalisten auf dem Laufenden zu halten.

Blog

Ein eigener Blog ist ein absolutes Must-have im B2B Marketing. Der Blog ist das Gefäß für alle Inhalte, der digitale Hub, um den zielgruppenspezifischen Content zu streuen. Über den Link zum Blogpost wird der Inhalt auf die Social Networks wie Facebook, LinkedIn, XING oder Twitter geteilt, kommentiert und weiter gereicht. Nicht der einzige Vorteil eines eigenen Blogs: auch Google liebt aktuelle Inhalte, die verlinkt werden und beschert so ein besseres Ranking in der Suche. Man wird besser gefunden und kann mehr Leads generieren, wenn man relevanten Inhalt zu einem Thema liefert! So gelingt es uns, dimedis und seine Produkte besser findbar zu machen, indem wir zum Beispiel einen Blogbeitrag über die Wirksamkeit von Digital Signage posten. Wer heute bei Google „Wirksamkeit Digital Signage“ eingibt, wird als erstes auf diesen Blogbeitrag verwiesen.

YouTube

Ein Bild sagt mehr aus als tausend Worte. Ein Video mehr als tausend Bilder: Video ist einer der erfolgreichsten Content-Formen im B2B Marketing. Zu diesem Schluss kommt die oben genannte Social-Media-Studie. Mit Videos lassen sich wunderbar komplexe Zusammenhänge erklären. Es gibt diverse Videoplattformen, YouTube von Google ist der größte Dienst. YouTube ist nicht nur eine Plattform für Videos, es ist letztlich die zweitgrößte Suchmaschine und ein Community-basiertes Social Network.
Gerade How-to Videos bieten große Chancen im B2B-Umfeld. Dazu sollte man nicht reine Werbevideos posten, es geht vielmehr um konkrete Hilfen bei Problemen.
YouTube-Videos lassen sich sehr gut in die eigene Webseiten einbauen und Produkte illustrieren.

Flickr

Jedes Unternehmen benötigt professionelle Fotos, egal ob Produktdarstellungen oder Corporate-Motive. Fotos sind in allen Marketing-Materialien nötig. Somit besitzt jedes Unternehmen eine große Auswahl an Fotomaterial, warum nutzt man diesen Schatz nicht und lädt ihn auf Flickr hoch, ins eigene Unternehmensprofil? Alben für einzelne Produktgruppen oder Themen erleichtern die Suche. Flickr ist sehr gut als erweitertes Bildarchiv nutzbar, etwa für die Presse. Zudem ist man sichtbar, sobald jemand nach einem Begriff sucht. Dazu muss man die Fotos gut und sauber taggen und beschriften.

Slideshare

Ein Netzwerk wird gerade im B2B-Umfeld unterschätzt: Slideshare. Erst kürzlich vom Businessnetzwerk LinkedIn aufgekauft, versammelt Slideshare Millionen Präsentationen zu allen möglichen Themen. Auch dort kann man ein Unternehmensprofil anlegen und Präsentationen sowie Dokumente hochladen. Diese lassen sich dann auf Webseiten einbinden, über andere Social Media Netzwerke streuen und kommentieren. Ideal, um die eigene Expertise anzubieten und findbar zu machen!

Handlungsempfehlungen

Zunächst sollte man sich die einzelnen Social Networks und ihre Eigenheiten genau anschauen. Jedes hat eine eigene Bildsprache und eine eigene Mechanik, es finden sich unterschiedliche Zielgruppen und Erwartungen. Es gehört eine Portion Geduld und Experimentierfreude dazu, ein entsprechendes Feingefühl zu entwickeln.
Social Networks sind Dialogkanäle, demnach „nur“ das Werkzeug. Ohne Strategie gibt es dort keine erfolgreiche Kommunikation. Eine wirkungsvolle Strategie besteht darin, sich zu einem Meinungsführer innerhalb der Branche zu machen. Natürlich ist Expertise notwendig, diese setzen wir einmal voraus. Dann gilt es das entsprechend aufzubauen. Hier einige Tipps, wie das gelingen kann. Die Tipps sind dem Blogbeitrag  „B2B Marketing: Wie Sie die Meinungsführerschaft an sich reißen“ entnommen:

  1. Verkaufen Sie im ersten Schritt nichts außer Lösungsideen
  2. Bleiben Sie am Ball
  3. Schränken Sie Ihre Zielgruppe ein
  4. Setzen Sie sich mit den Bedürfnissen Ihres Publikums auseinander
  5. Sprechen Sie in der Sprache Ihrer Zielgruppe
  6. Steigen Sie in Diskussionen ein
  7. Teilen Sie Ihr Wissen
  8. Sprechen Sie öffentlich über Ihr Thema
  9. Betreiben Sie PR
  10. Nutzen Sie Social Media
  11. Suchmaschinenoptimierung

Fazit

Erfolgreiches Social Media im B2B-Marketing ist nötig und möglich! Es ist eine Kombination aus Networking und Content Marketing. Um erfolgreich zu sein, müssen alle Aktivitäten zu den Zielgruppen passen und einen Mehrwert bieten. Weniger Werbung als Empfehlung, Best Cases, Anleitungen, Unterstützung. Dabei gilt es die Stärken und Schwächen einer jeden Plattform zu kennen. Inhalte sollten angepasst werden, je nach Kanal. Und den Dialogcharakter nicht vergessen, bei Diskussionen in Gruppen nicht nur posten, sondern auch andere Posts kommentieren, auf Fragen eingehen, mitlesen. Dann steht einer erfolgreichen Leadgenerierung nichts im Wege!

Lesehinweis: Blogbeitrag in „Zukunft des Einkaufens“ zum Thema Gamification und Digital Signage

Im Fachblog Zukunft des Einkaufens​ werden innovative Themen rund um die Themen Retail erörtert.
Wir haben da einen Fachbeitrag zum Thema Gamification und Digital Signage veröffentlicht.
Viel Spaß beim Lesen.

https://zukunftdeseinkaufens.de/spielend-einkaufen-digital-signage-als-touchpoint-fuer-gamification/

EuroShop – ideale Messe für Digital Signage Anbieter

Die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, die EuroShop 2017, ist nach fünf Tagen am Donnerstag (09. März 2017) in Düsseldorf mit dem besten Ergebnis in ihrer 50jährigen Geschichte zu Ende gegangen. Unser Hauptfazit: die EuroShop ist die ideale Messe für Digital Signage Anbieter!
Die 2.368 Aussteller aus 61 Nationen berichten übereinstimmend von sehr guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen. Zudem ist mit einem sehr lebhaften Nachmessegeschäft zu rechnen. Über 113.000 Besucher (rund 4% Plus im Vergleich zur Vorveranstaltung)  kamen an den Rhein, um sich über das in 18 Messehallen auf über 127.000 m² Netto-Ausstellungsfläche gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren.

Digitale Transformation des Handels

Die digitale Transformation des Handels ist im vollen Gange und zeigte sich besonders deutlich auf der Messe: überall Bildschirme, elektronische Kassen und App-Anbieter, die online und stationär Ladenkonzepte zusammen führen. Digital Signage ist da eine Schlüsseltechnologie, um die digitale Transformation des Handels umzusetzen.

Auch dimedis präsentierte den Einsatz digitaler Displays und Wegeleitsysteme für den Handel und den POS. Wir legten besonderen Wert auf interaktive Lösungen für den POS sowie Mietstelen für Events und Messen. Besonderer Schwerpunkt waren Anwendungen wie ein Wegeleitsystem für Shopping-Malls sowie die Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone“, mit der dimedis beim viscom Digital Signage Best Practice Award 2015 den ersten Platz gewonnen hat. Besondere Premiere auf der Messe stellte eine neue Funktion unserer Digital Signage Softwarelösung kompas dar: kompas POS.pointer integriert interaktives Digital Signage in einen modernen Ladenbau. Toucht der Nutzer auf der Stele ein Produkt, wird es im nebenstehenden Regal angeleuchtet.

Neues kompas Feature „kompas POS.pointer“

Erstmals präsentierte dimedis die nahtlose Integration von interaktivem Digital Signage mit einer modernen Produktpräsentation im Regal. Wählt der Nutzer ein Produkt auf der Stele aus, so leuchtet es im Regal nebenan auf. Der Nutzer kann nun das Produkt ausprobieren und gleich mitnehmen. EuroShop-Besucher können diese Funktion am Beispiel der Bosch Experience Zone testen.

Wegeleitung für Shopping Malls

Als weiteres Highlight präsentierte dimedis die Wegeleitung kompas wayfinding auf einer Stele, wie sie in der Abu Dhabi Mall oder in der Shopping Mall NeuerMarkt genutzt wird. EuroShop-Besucher haben auf dem dimedis-Stand die Wegeleitungslösung für Messen und Einkaufszentren ausprobiert.
kompas wayfinding ist ein intuitives und intelligentes Wegeleit-System. Die Interaktion mit der Wegeleitung kompas wayfinding erfolgt über einen Touchscreen. kompas wayfinding dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug. Kernstück ist die intuitive LogoCloud:

Wilhelm Halling, Gründer und Geschäftsführer der dimedis GmbH, hat im Rahmen des EuroShop Vortragsprogramms das Prinzip der digitalen Wegeleitung als Service- und Marktforschungstool für den POS erläutert.

Die dominierenden Themen der EuroShop 2017 waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft.

Der Onlinehandel beflügelt aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbewerb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für ganz neue Handels- und Einrichtungskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger.

„Der Kunde erwartet beides, einerseits das Einkaufserlebnis vor Ort, andererseits die Lieferung an die eigene Haustür. Der klassische stationäre Handel baut seine Webshops immer mehr aus und die großen Onlinehändler setzen mehr und mehr auf die Eröffnung eigener Läden. Die EuroShop hat es geschafft, beide Welten zusammenzubringen“, so Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute. Er ergänzt: „Ladengeschäfte und Onlinehandel wachsen immer mehr zusammen und so verschmelzen auf der EuroShop auch die Ausstellungsbereiche Ladenbau und Technologie zunehmend.“

Eindrücke von unserem Stand bei der EuroShop sind auch auf Flickr zu finden:

EuroShop 2017