Archiv des Autors: Christian Felder

Gjero Krsteski über die Implementierung von Prozessen in Softwareunternehmen

Gjero Krsteski ist Software-Architekt bei dimedis und für die Konzeptionierung, Realisierung, Prozessoptimierung und Qualitätssicherung der Softwareprodukte zuständig. Nebenbei veröffentlicht er in seinem eigenen Blog seine Erfahrungen und Inspirationen rund um das Thema Softwareentwicklung und -qualität. Von diesem Blog stammt auch der folgende Gastbeitrag rund um das Thema „Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung“. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung

In unserem Berufsalltag entwickeln wir Software. Wir erzeugen keinen physischen Gegenstand, sondern verrichten eine Tätigkeit und durchleben dabei einen Prozess, bei dem etwas hergestellt wird. Dabei ist es sehr wichtig, sich auf den Prozess und das Produkt zu konzentrieren. Denn kein Kunde wird sich freuen, wenn sein Produkt nicht genau das leistet, was er erwartet hat oder wenn das Produkt nicht rechtzeitig ausgeliefert wird. Erfreulicherweise haben sich viele kluge Köpfe schon vor langer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie man Software mit guter Qualität prozessorientiert herstellt und diese Erkenntnisse in sogenannten Methodologien festgehalten.

Methodologien sind der Schlüssel

Dabei handelt es sich jedoch um Prozesse, die in den 80er-Jahren definiert worden sind und in der heutigen Zeit nicht mehr richtig passen. Diese alten Prozesse werden heute einfach neu aufbereitet und mit diversen Mode-Wörtern wie „agil“ aufgepeppt und den Entwicklungsteams vom Management oder dem Vorstand aufgedrückt. Daher finden diese Methodologien in der Realität oft keine Anwendung. Das lustige daran ist, dass neu angehende Manager aus dem eigentlichen Team diese Prozesse oft einfach übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Und das, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

Denn es gibt wesentlich bessere Wege für Teams, gute Software zu entwickeln. In einem Team für Softwareentwicklung arbeitet man für gewöhnlich als Software-Designer, Programmierer oder Tester. Diese Positionen tragen der Regel keine Veranwortung für die Steuerung des Entwicklungsprozesses. Genau da liegt aber der Fehler: Soll ein neuer Entwicklungsprozess im Unternehmen erfolgreich implementiert werden, dann kann das nur durch denjenigen geschehen, der ihn auch anwendet und versteht –  der Programmierer.

Methodologie finden und implementieren

Nun, stellt sich die Frage: Wie übernimmt man die Verantwortung über einen Prozess? Die Antwort: Man findet heraus, welche der Methodologien wie KANBAN, SCRUM, V-Modell, Testgetriebenes-Entwickeln oder sonst was für das Unternehmen passen und implementiert diese anschließend in einen klaren Prozess im Unternehmen. Dafür diskutiert man am besten mit dem Team über die aktuellen Entwicklungsprobleme und die Möglichkeiten, wie diese durch Übernahme eines Standartprozesses zu beseitigen sind. Anschließend stellt man alleine oder besser mit dem Management einen Plan auf, um den gewählten Prozess im Unternehmen einzuführen. Dafür ist es wichtig, dass man von jedem Teammitglied die Bereitschaft zugesichert bekommt, bei der Umsetzung des Konzeptes zu helfen.

Dafür stehen eine Vielzahl an Methodologien zur Verfügung. Trotzdem wird man nie ein Unternehmen vorfinden, das diese vollständig implementiert hat. Und das ist auch vollkommen in Ordnung! Der beste Prozess ist immer der, der das Team am produktivsten macht und die beste Software als Ergebnis hat. Es ist also möglich zwei Prozess-Typen zu finden, zu kombinieren und anschließend zu implementieren. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Komponenten auszuwählen, die das Team sinnvoll ergänzen und fortlaufend anhand der Erfahrung zu verfeinern.

Letztendlich kann man kein Produkt herstellen, wenn man den Prozess nicht beherrscht. Kenntnisse über den Software-Entwicklungsprozess sind in diesem Fall nötig. Denn es ist viel einfacher jemanden zu finden, der eine Software erstellen und zum laufen bringen kann, als jemanden zu finden, der den Prozess der Erstellung von Software erfolgreich im Unternehmen implementieren kann.

Im folgenden Video der Serie „dimedis Inside“ kann man mehr über Gjero Krsteski und seine Aufgaben bei dimedis erfahren:

gamescom 2017: FairMate meistert den Einlass von 350.000 Besuchern

Die diesjährige gamescom 2017 ist nun vorbei und hinterlässt neben begeisterten Fans vor allem eine Reihe neuer Bestmarken: 350.000 Besucher (2016: 345.000), davon 30.700 Fachbesucher (2016: 30.500), angereist aus 106 Ländern (2016: 97). So viele Fans lockte die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele noch nie in die Hallen der Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr 919 Unternehmen aus 54 Ländern, einem Zuwachs von 5 Prozent.
Der neue Besucherrekord bedeutete auch eine neue Bestmarke für Messelösung FairMate von dimedis, welches das gesamte Einlassmanagement der gamescom regulierte.

Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher: Die gamescom 2017 stellte mit 350.000 Besuchern aus 106 Ländern einen neuen Besucherrekord auf. (Quelle: Koelnmesse)

 

Mehr Gaming geht nicht

Mit dem breiten plattformübergreifenden Ausstellungsangebot von Konsolen-, Mobile-, Online- und PC-Gaming sowie Virtual Reality und eSports sorgte die Messe auch dieses Jahr erneut für Begeisterung bei Spielefans aus aller Welt, darunter auch bei einem besonderen Fan: Eröffnet wurde die diesjährige gamescom erstmals durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die in ihrer Rede vor allem die besondere Stellung digitaler Spiele für den Wirtschatfs- und digitalen Standort Deutschland  betonte und der deutschen Computerspielindustrie in der kommenden Legislaturperiode neue Fördermöglichkeiten in Aussicht stellte. Wie auch im letzten Jahr wurde die gamescom durch ein begleitendes Konferenzprogramm ergänzt, darunter der gamescom congress, der eSports-Kongress SPOBIS Gaming & Media sowie das neue Entwickler-Event devcom.

Das Einlassmanagement der gamescom wurde von FairMate und den eigens für die Koelnmesse entwickelten Drehsperren FairMate TurnStyle übernommen, die bereits zum zweiten Mal bei dieser großen Messe zum Einsatz kamen. Zur Regulierung des Einlasses nutzte die Koelnmesse auch über 80 MobileEntrys sowie zehn FairMate Entrys. Diese mobilen Systeme entzerren den Zugangsprozess der Besucher und gewährleisten auch bei so einem hohen Besucherandrang eine Regulierung in angemessener Wartezeit. Zudem nutzt die Koelnmesse die Ticketshops von FairMate für die gamescom.

FairMate TurnStyle: Die Drehsperren der Koelnmesse sorgten zusammen mit den FairMate Entrys und MobileEntrys für einen reibungslosen Einlass der 350.000 Besucher.

Die nächste gamescom findet vom 21. – 25.08.2018 in Köln statt.

Bright World of Metals erstrahlt in neuem Design

Die Besucher erleben ab sofort auf den Portalseiten der Metall-Fachmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST einen neuen Look und modern aufbereitete sowie mobil optimierte Inhalte. Der Relaunch des Multiportals wurde durch dimedis anhand des responsiven Styleguides der Messe Düsseldorf umgesetzt. Multiportal bedeutet, dass alle vier Veranstaltungen einen eigenständigen Webauftritt haben, der aber gleichzeitig auf einer Datenbank basiert und über ein Content Management System (CMS) gepflegt wird. Der Weg zu diesem sehenswerten Ergebnis war dabei mit einigen Herausforderungen verbunden.

Die Portalseite der GIFA erstrahlt dank des responsiven Styleguides im neuen Design.

 

Herausforderung mal vier

Eine der größten Herausforderungen bei dem Relaunch des Multiportals war es, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich für alle vier Portale adaptieren lässt, aber gleichzeitig dem Corporate Design jeder einzelnen Messe gerecht wird. Anschließend mussten alle bestehenden Inhalte überarbeitet und dem neuen Gestaltungskonzept angepasst werden. Für eine Portalseite ist dies schon eine umfangreiche Aufgabe, in diesem Fall waren es gleich vier. Ziel war es deswegen auch, den Aufwand der inhaltlichen Überarbeitung so gering wie möglich zu halten. Da die Inhalte der vier Portale sich teilweise nur im Messenamen, in der Farbgebung oder der Bilderauswahl unterscheiden, hat dimedis ein System entwickelt, mit dem Inhalte zentral gepflegt und über eine Sync-Kopier-Technik in die einzelnen Messeportale kopiert werden können. Dies erleichtert auch die fortlaufende Pflege der Portale.

Die Bühnen der Portalseiten wurden ebenfalls überarbeitet.

 

Weiterentwicklung des Styleguides

Die Umstellung der Portalseiten basiert auf einem responsiven Styleguide, der in enger Zusammarbeit mit der Messe Düsseldorf entwickelt wurde und jetzt nach und nach auf alle Portale des Messeveranstalters ausgerollt wird. Dieser Styleguide entwickelt sich stetig weiter und fordert immer wieder auch die Programmierung und Implementierung neuer Templates. So wurde für die Überarbeitung des Multiportals erstmals eine neue Kachelansicht sowie ein neues Bühnen-Template umgesetzt.

Die neue Kachelansicht für eine optimierte Übersicht.

Die Messe Düsseldorf hat bereits 29 Portale auf den neuen Styleguide umgestellt, weitere folgen bis zum Ende des Jahres. Konkret sind das für die nähere Zukunft die Portalseite der METAV-Fachmesse sowie erstmals zwei Portale von Auslandsveranstaltungen, die der russischen Fachmessen Upakovka und interplastica.

DMI-Studie belegt: Reichweite von DOOH-Medien ist deutlich gestiegen

Die aktuelle Studie „Public & Private Screen 2016/2017“ des DMI Digital Media Institutes belegt deutlich die gestiegene Reichweite für digitale Außenwerbemedien in den letzen Jahren. Der Studie zufolge kommen 58,8 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung innerhalb einer Woche mindestens einmal mit einem mit einem Digital Out Of Home-Medium (DOOH) in Kontakt. Das belegt, dass die Wahrnehmung von Werbe- und Informationsinhalten durch Digital Signage gerade an Hotspots wie dem POS oder  Shopping Centern immer weiter steigt und auch weiterhin ausgebaut werden sollte.

Gleiche Anzahl von Screens, höhere Reichweite

Für die Studie wurden insgesamt 17 Installations-Umfelder von DOOH-Medien genauer betrachtet. Dazu gehören neben Flughäfen und Bahnhöfen auch Universitäten, Apotheken, Fast Food Restaurants, Fitnesscenter oder der POS, der mit Abstand der größte Touchpoint mit diesem Medium ist. An den 17 Touchpoints wurde die Wirkung von digitalen Inhalten auf 111.179 Screens an 18.000 Standorten untersucht. Dabei sind die Netze im Vergleich zur Studie von 2014 kaum gewachsen (110.000 Monitore), die gemessene Reichweite hingegen erheblich. Das bedeutet, dass Digital Signage nicht nur wirkt, sondern auch immer mehr von der breiten Bevölkerung wahrgenommen wird!

Nettoreichweiten (Quelle: DMI)

Die Studie ergab eine durchschnittliche Bruttoreichweite von DOOH-Medien von 467,7 Millionen pro Woche. Das entspricht 90 Millionen Kontakten mehr als bei der letzten Erhebung 2014. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen zudem, dass Digital Signage vor allem Junge und Berufstätige besonders gut erreicht: Drei Viertel der Nutzer unter 30 Jahren kommen wöchentlich in Berührung mit DOOH, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immer noch gut zwei Drittel. Überdurchschnittlich hohe Reichweiten erzielten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung die Gruppe der Auszubildenden und Entscheider.

Die Studie gibt es hier als PDF zum freien Download!

Angenehmeres Campen auf dem CARAVAN SALON durch FairMate

Der CARAVAN SALON ist nicht nur die weltweit größte Messe rund um den mobilen Urlaub, sondern auch Jahr für Jahr beliebter Treffpunkt der Camper-Szene, um sich über das gemeinsame Hobby auszutauschen. Viele der Caravaning-Liebhaber reisen daher mit dem eigenen Fahrzeug an und übernachten auf den über 3.500 bereitgestellten Stellflächen der Messe Düsseldorf. Dort finden Besucher auch ein großes Festzelt mit abendlichem Musikprogramm, was den Messebesuch fast zu einem kleinen Kurzurlaub werden lässt. Während des vergangenen CARAVAN SALON übernachteten so insgesamt über 65.000 Besucher, aufgeteilt auf neun Messetage, in Düsseldorf.

Bis letztes Jahr wurde der kurze Camping-Trip jedoch durch längere Wartezeiten getrübt: Durch den enormen Andrang kam es zu langen Staus auf der Autobahn bei der Anreise. Zusätzlich entstanden auch auf den Parkplätzen längere Wartezeiten, da die nötige Stellplatzreservierung nur vor Ort verkauft wurde und viele Besucher gleichzeitig dafür anstanden. So konnte niemand genau sagen, wann die Besucher mit ihren Fahrzeugen eintrafen, was eine Planung für die Messe Düsseldorf besonders schwierig machte. Diese Probleme sind jedoch mittlerweile Geschichte.

Optimierung des FairMate OnlineShops

Für die Lösung des Problems optimierte dimedis den FairMate OnlineShop nach den Anforderungen der Messe Düsseldorf. In diesem können nun nicht nur die Tickets für einen Messebesuch gekauft, sondern auch gleich eine Stellplatzreservierung für den gewünschten Zeitraum hinzu gebucht werden. Über ein Kalendertool wird das Start- und Enddatum der Nutzung eingetragen und der FairMate OnlineShop errechnet automatisch die Nutzungsdauer und den daraus resultierenden Endpreis. Über das Einstellen von Limitierungen kann die Messe Düsseldorf nun die Parkplatzkontingente regeln und bei entsprechender Auslastung Termine auf „ausgebucht“ setzen. So konnte durch die Optimierung des FairMate OnlineShops der Steuerungsprozess der Besucher erheblich vereinfacht werden, da nun bekannt ist, wann und wie viele Besucher mit ihren Mobilheimen eintreffen.

Durch die Optimierung des FairMate OnlineShops konnte der Steuerungsprozess der Besucher erheblich verbessert werden. (Quelle: dimedis)

Zudem führte dimedis auch vor Ort eine Optimierung durch, um die Wartezeiten der Besucher durch einen verbesserten Einlassprozess zu verkürzen. Dafür entwickelte dimedis eine Web-Applikation für den FairMate MobileEntry. So können nun die Stellplatzreservierungen durch einfaches Scannen schnell auf ihre Gültigkeit überprüft und eine schnelle Abwicklung bei der Einfahrt gewährleistet werden.  Zudem wurde auch das Handling bei der Ausfahrt verbessert: Sollte ein Besucher länger bleiben, als er angegeben hatte, kann durch die neue Kassenfunktion einfach eine Nachzahlung berechnet werden.

Auch die Wartezeiten der Besucher wurden die neue Web-Applikation für den FairMate MobileEntry verringert. (Quelle: dimedis)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt zeigt, wie mit vergleichsweise geringen Optimierungen ein großer Mehrwert für Messeveranstalter und Besucher geschaffen werden kann. Der überarbeitete OnlineShop ermöglichte der Messe Düsseldorf eine Anreiseprognose der Besucher und eine ständige Belegungsübersicht der Stellplätze. Durch die neue Web-Applikation war das Handling der Ein- und Ausfahrt einfacher und effizienter, mit dem tollen Ergebnis, dass weniger Staus auf den Straßen entstanden. Und so steht auch beim nächsten Caravan Salon einem kleinen Kurzurlaub in Verbindung mit einer tollen Messe nichts mehr im Wege.

Lunch & Learn bei dimedis – work and move am Arbeitsplatz

Laut einer akutellen Studie der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement hat jeder dritte Betrieb in Deutschland kein gesundheitsförderndes Angebot für seine Mitarbeiter in den Arbeitsalltag implementiert. Leiden wie Rückenschmerzen und Verspannungen sind die Folge und führen oft zu krankheitsbedingten Ausfällen, die so auch das Unternehmen betreffen. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement zur Prävention und Vermeidung könnte jedoch zu einer gesunden Arbeitsweise und so auch zu gesunden Arbeitnehmern führen. Und das freut dann auch den Arbeitgeber.

work and move bei dimedis

Am 8. Dezember zeigte Referentin Claudia Dahm den MitarbeiterInnen von dimedis in der Vortragsreihe „Lunch & Learn“ daher, wie eine gesunde Arbeitsweise auch in einen stressigen Alltag einzubauen ist. Unter dem Thema „work and move“ ging um das wichtige Thema „Bewegung am Arbeitsplatz“.

Referentin Claudia Dahm zeigt, wie man auch mit kleinen Übungen zu einer gesunden Haltung am Arbeitsplatz beitragen kann. Das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen vor. (Quelle: dimedis)

Die Referentin erklärte zunächst, welche Muskelgruppen und Körperteile am meisten unter einer sitzenden Tätigkeit, also z.B. einem klassischen Bürojob, leiden. Der Fokus lag auf einer aufrechten Sitzhaltung und wie man seine Muskulatur darauf tranieren kann, auch über einen längeren Zeitraum aufrecht am Arbeitsplatz zu sitzen. Zudem gab sie Tipps zur richtigen Einstellung des Monitors und der optimalen Sitzhöhe.

Der Vortrag wurde kombiniert mit praktischen Übungen, die nicht viel Zeit im Arbeitsalltag beanspruchen, aber sehr wirksam für die Gesunderhaltung des Körpers sind. Schließlich gab es noch einige Tipps, welche sinnvollen Helfer es für den Arbeitsplatz gibt, um die Haltung am Arbeitsplatz zu verbessern. Dazu zählen beispielsweise bei kleineren Personen ein Bänkchen für die Füße, eine Lendenrolle oder im Idealfall ein Stehpult.

afterwork & move bei dimedis

Claudia Dahm betonte auch, dass neben dem Anwenden dieser Tipps im Arbeitsalltag auch regelmäßiger Ausdauersport und Bewegungstraining nach Feierabend wichtig sind, um dauerhaft fit zu bleiben. Viele der MitarbeiterInnen nehmen sich das schon (auch außerhalb der Arbeitszeit) seit mehreren Jahren zu Herzen und gehen regelmäßig als dimedis-Team beim B2Run in Köln an den Start. Auch beim kommenden Pulheimer Staffellauf am 15. Januar 2017 werden Läufer des dimedis-Teams bereits zum zweiten Mal an der Startlinie stehen.

Digitalisierung des Handels: Herausforderungen und Möglichkeiten

ecommerce-1706105_1280An sich geht es dem deutschen Einzelhandel nicht schlecht, konnte er doch 2015 das stärkste Wachstum seit 20 Jahren verbuchen. Der gesamte Einzelhandelsumsatz lag bei 481,8 Milliarden Euro. Treiber dieses erfreulichen Zuwachses ist dabei jedoch größtenteils der Online-Handel rund um Internetgiganten wie Amazon und eBay, die 2014 über die Hälfte des Online-Gesamtumsatzes erwirtschafteten. Nur circa ein Viertel wurde von Multi-Channel-Händlern, also stationären Händlern mit Online-Shop, erwirtschaftet.

Online-Handel setzt Einzelhändler unter Druck

Der Online-Handel setzt stationäre Einzelhändler mit seiner ständigen Verfügbarkeit und seinem scheinbar endlosen Sortiment unter Druck. Die Kunden sind an die Preis- und Informationstransparenz der Produkte beim Online-Shoppen gewöhnt und vermissen diese im stationären Handel, der nur zögerlich digitale Lösungen implementiert, weil deren Potential nicht richtig erkannt wird. Doch genau da liegt das Kernproblem: Um dauerhaft bestehen zu können, muss der stationäre Handel seine Vorteile –  wie die Schaffung einer Erlebniswelt – nutzen und diese mit den Vorteilen des Online-Handels kombinieren.

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

Lösung: Digitalisierung des Einzelhandels

Ein großes wichtiges Ziel ist also eine dauerhafte Digitalisierung des stationären Einzelhandels, die viele positive Effekte mit sich bringen kann. Durch spezielle Touchpoints kann die Costumer Journey beispielsweise erheblich verlängert werden: Durch eine gezielte Kundenansprache und ein individualisiertes Angebot wird der Erstkontakt im Laden hergestellt, der tatsächliche Kauf kann aber bequem von Hause über das Online-Angebot getätigt werden. So wird das Kundenengagement erhöht und vor allem ein Instrument mit direktem Feedback zur permanenten Marktforschung geschaffen, was unerlässlich für die Optimierung des Kundenservices ist. Um diese positiven Effekte herbei zu führen, braucht es jedoch einen erheblichen Ausbau der digitalen Infrastruktur im deutschen Einzelhandel.
Touchpoints sind demnach Smartphones, die jeder besitzt sowie interaktive Kiosksysteme und Bildschirme am POS.

Die ausgezeichnete Bosch Experience Zone geht genau diesen Weg und mit gutem Beispiel voran, da sie effektiv eine Verbindung zwischen dem stationären Bestand von Produkten und Online-Lösungen schafft und so die Costumer Journey verlängert. Die Digital Signage Stelen sind als Eyecatcher in Bosch-Produktinseln integriert und dienen zunächst  zur Kundeninformation. Der Kunde kann sich auf den Touchmonitoren durch die verschiedenen Produkte navigieren oder durch das Scannen eines speziellen Produktes direkt Informationen dazu einholen und sich so ein auf ihn spezialisiertes Angebot zusammenstellen. Die eingeholten Informationen können auf einem Zettel ausgedruckt oder per QR-Code auf mobile Endgeräte übertragen werden. Zuhause kann sich der Kunden dann so weiter mit den Produkten beschäftigen und sie im Online-Shop bestellen. Das Kaufverhalten kann zudem erfasst werden und in eine Datenbank oder CRM integriert werden, um stets eine präzise Marktübersicht zu haben.

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Die Bosch Experience Zone macht es vor: durch die kluge Verbindung des POS mit dem Online-Shop per Merkzettel oder QR-Code auf dem Smartphone wird die Costumer Journey erheblich verlängert.

Digitalisierung weiter ausbauen

Die Verknüpfung von On- und Offline-Handel muss in der näheren Zukunft weiter gelingen, um den Einzelhandel wieder zu stärken. Technisch ist sie kein Problem. Schnell umsetzbar wäre beispielsweise eine Kopplung mit Gutscheinen, die am POS ausgegeben werden und online eingelöst werden können. So wird der Kunden auf seiner Coustumer Journey bis nach Hause begleitete und dann diese dort fortsetzen. Am POS selber wäre eine direkte Ansprache der Kunden mittels Near-Field-Communication (NFC) über ein mobiles Endgerät oder die direkte Implementierung von Online-Shops und Rezensionsmöglichkeiten vor Ort eine Lösung.

Impuls für die Internetwoche Köln

Anlässlich der Internetwoche Köln unterstützte dimedis eine Veranstaltung, die sich dem Thema Transformation der Systeme widmete. Der Handel war einer der Diskussionspunkte, zu dem dimedis-PR-Chef Ibrahim Mazari einen Impuls beitrug:

Digital Signage Branchentreffen in Hamburg: Vortrag Digital Signage und Gamification

220914_landingpage_visioncamp4afinal_01Digital Signage und Digital Out of Home Medien (DooH) sind ein expandierender Bestandteil des öffentlichen Lebens, überall auf der Straße und in Geschäften begegnet man mittlerweile digitalen Lösungen. Das Computerhandelsunternehmen pilot lädt aus diesem Grund am 17. November zu einem Digital Signage Branchentreffen nach Hamburg ein, um Anbieter und Partner der Branche mit den neuesten Fakten und Entwicklungen zusammen zu bringen. Auch dimedis wird mit PR-Chef Ibrahim Mazari vor Ort sein, der einen Vortrag zum Thema Digital Signage und Gamification halten wird.

Vortrag zum Thema Gamification und Digital Signage

Die Veranstaltung bietet für Neueinsteiger sowie für Branchenkenner die Möglichkeit, vor Ort die Vorteile und neuen Techniken von Digital Signage kennen zu lernen und so neue Inspirationen zu schaffen. Einen Leitfaden bieten dabei die Impulsvorträge von mehreren Branchenkennern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ibrahim Mazari wird am Nachmittag der Veranstaltung einen Vortrag mit dem Titel „Spielend einkaufen – digitale Werbeflächen in der Praxis“ halten und zeigen, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt und in Digital Signage-Konzepte integriert werden kann. Die Themen der Referenten sind hier zu sehen:

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Was: Digital Signage Branchentreff, veranstaltet von der pilot Computerhandels GmbH
Wann: 17. November, 10:00 Uhr bis Open-End
Wo: futurebox, Hittfelder Kirchweg 21a, 21220 Seevetal – Maschen

Hier geht es zur Anmeldung!

Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing? Vortrag von Ibrahim Mazari

Die Konsumenten sind mobil online – immer und überall! Glaubt man den aktuellen Prognosen Deutschlands führender Mediaagenturen, dann wird Mobile Advertising in den kommenden Jahren richtig durchstarten. Aus diesem Grund lädt das DialogNatives Board am 17. Oktober im Hamburger betahaus Experten und Interessierte ein, sich bei der Veranstaltung mit dem Titel „Wie MOBILE bist DU? – Erfolgsfaktor Mobile Marketing!“ zum Thema auszutauschen.

Auch PR-Chef von dimedis Ibrahim Mazari wird mit einem eigenen Vortrag vor Ort sein. Unter dem Titel „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“ wird er erläutern, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt werden und in Konzepte im Marketing, im Personalwesen, im Rekruitment und in der Arbeitsorganisation umgesetzt werden kann. In einem lebendigen und praxisnahen Vortrag wird Ibrahim Mazari die relevanten Mechaniken vorstellen und anhand allgemeiner Beispiele die Erfolgsfaktoren von Gamification vorstellen.

Weitere Informationen sind hier zu finden!


Was: Vortrag „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“
von Ibrahim Mazari

Wann: 17. Oktober 2016 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Wo: betahaus, Eifflerstr. 43, 22769 Hamburg (Schanzenviertel)

 

Für Mitglieder des DDV ist die Veranstaltung kostenlos. Hierzu zählen DialogNatives im DDV sowie Mitarbeiter von DDV-Mitgliedsunternehmen. Nichtmitglieder können sich am Abend noch als DialogNative registrieren oder zahlen alternativ vor Ort ein Eintrittsgeld von 10 Euro.

„Think global! Act local?“ – dimedis auf der siebten Internetwoche in Köln

brand_icon_003-2xDie fortschreitende Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, digitale Systeme bestimmen und beeinflussen mittlerweile unseren gesamten Alltag. 2016 gibt es weltweit 3,4 Milliarden Internetnutzer. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und wird dies in Zukunft auch weiter tun. Die kommende Internetwoche in Köln vom 24. – 29. Oktober 2016 widmet sich mit dem diesjährigen Motto  „Think global! Act local?“ genau diesem Thema und möchte die Frage beantworten, wie sich der digitale Kulturraum, die globale Kommunikation und die Nutzung der Digitalwirtschaft auf lokaler Ebene umsetzen lassen. Auch die Auswirkungen auf lokale Unternehmen und Branchen, aber auch die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes sollen dabei untersucht werden. Wie in den letzten Jahren ist mit PR-Chef Ibrahim Mazari auch dimedis mit einem eigenen Vortrag vor Ort vertreten.

Transformation der Systeme

An den sechs Tagen der Internetwoche werden insgesamt 12.000 Internetexperten und -interessierte an den verschiedenen Veranstaltungsorten erwartet; über 500 Speaker auf 120 verschiedenen Veranstaltungen sorgen dabei für genügend Gesprächsstoff. Auch Ibrahim Mazari gehört zu diesen Speakern und wird am zweiten Tag (Dienstag, 25. Oktober) an dem Panel Transformation der Systeme – Wie digitaler Wandel Systeme verändert, die unseren Alltag bestimmen“ im Digital Lab der IHK Köln teilnehmen. Leitfrage ist dabei, wie künftig die Koordination von Menschen und ihren Interessen in den großen Kontexten von Arbeit, Bildung, Mobilität, Handel und in der sich entwickelnden Netzökonomie erfolgen soll.

Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation

Auch Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation und bietet vor allem für den deutschen Einzelhandel einen wesentlichen Baustein mit Zukunftspotential, diese auszubauen. Dies ist auch dringend nötig, denn obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Doch Praxisbeispiele wie die Digital Signage-Projekte von snipes oder Bosch mit der Bosch Experience Zone zeigen, dass Handlungsbereitschaft vorhanden ist und erfolgreich sein kann. Events wie die Internetwoche bieten daher das ideale Forum, um Experten zusammen zu bringen, Ideen zu entwerfen und gemeinsam umzusetzen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier!

ibrahim_brandIbrahim Mazari, Leiter PR/Kommunikation bei dimedis, über die Interwoche in Köln: „Köln bietet als Standort für so ein Event die idealen Möglichkeiten. Neben dem gebotenen kreativen Umfeld gibt es hier auch spannende Schnittstellen zwischen Medien, klassischer Industrie und digitaler Wirtschaft. So wird mit der Internetwoche ein spannendes und vielversprechendes Forum geschaffen, bei dem sich Interessierte und Experten über die Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung austauschen können. Vor allem Digital Signage bietet hier ein enormes Wachstumspotential, welches sich bereits ins erfolgreichen Projekten im Einzelhandel gezeigt hat.“