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Software, die läuft! – dimedis beim B2R BusinessRun

Zum vierten mal hieß es wieder Turnschuhe und das Laufshirt einpacken und sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Sieben Frauen und Männer der dimedis GmbH haben sich beim B2R BusinessRun beteiligt. 5,5 km galt es unter dem dimedis-Motto „Software, die läuft!“ zurückzulegen. Der B2R BusinessRun ist nach dem KölnMarathon die bedeutendste Laufveranstaltung in Köln und einer der größten Firmenläufe überhaupt – dieses Jahr waren etwa 23.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet! Besonderes Highlight war der Einzug in das Stadion des 1. FC Köln, um dort wie die Stars die letzte Runde vor dem Zieleinlauf zu drehen!

dimedis beim B2R BusinessRun 2017


Abgerundet wurde die sehr gut organisierte Veranstaltung mit Live-Musik auf der Showbühne.

Wir von dimedis waren sehr gerne dabei, hatten reichlich Spaß und sind stolz auf unsere Teamleistungen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

gamescom 2017: FairMate meistert den Einlass von 350.000 Besuchern

Die diesjährige gamescom 2017 ist nun vorbei und hinterlässt neben begeisterten Fans vor allem eine Reihe neuer Bestmarken: 350.000 Besucher (2016: 345.000), davon 30.700 Fachbesucher (2016: 30.500), angereist aus 106 Ländern (2016: 97). So viele Fans lockte die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele noch nie in die Hallen der Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr 919 Unternehmen aus 54 Ländern, einem Zuwachs von 5 Prozent.
Der neue Besucherrekord bedeutete auch eine neue Bestmarke für Messelösung FairMate von dimedis, welches das gesamte Einlassmanagement der gamescom regulierte.

Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher: Die gamescom 2017 stellte mit 350.000 Besuchern aus 106 Ländern einen neuen Besucherrekord auf. (Quelle: Koelnmesse)

 

Mehr Gaming geht nicht

Mit dem breiten plattformübergreifenden Ausstellungsangebot von Konsolen-, Mobile-, Online- und PC-Gaming sowie Virtual Reality und eSports sorgte die Messe auch dieses Jahr erneut für Begeisterung bei Spielefans aus aller Welt, darunter auch bei einem besonderen Fan: Eröffnet wurde die diesjährige gamescom erstmals durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die in ihrer Rede vor allem die besondere Stellung digitaler Spiele für den Wirtschatfs- und digitalen Standort Deutschland  betonte und der deutschen Computerspielindustrie in der kommenden Legislaturperiode neue Fördermöglichkeiten in Aussicht stellte. Wie auch im letzten Jahr wurde die gamescom durch ein begleitendes Konferenzprogramm ergänzt, darunter der gamescom congress, der eSports-Kongress SPOBIS Gaming & Media sowie das neue Entwickler-Event devcom.

Das Einlassmanagement der gamescom wurde von FairMate und den eigens für die Koelnmesse entwickelten Drehsperren FairMate TurnStyle übernommen, die bereits zum zweiten Mal bei dieser großen Messe zum Einsatz kamen. Zur Regulierung des Einlasses nutzte die Koelnmesse auch über 80 MobileEntrys sowie zehn FairMate Entrys. Diese mobilen Systeme entzerren den Zugangsprozess der Besucher und gewährleisten auch bei so einem hohen Besucherandrang eine Regulierung in angemessener Wartezeit. Zudem nutzt die Koelnmesse die Ticketshops von FairMate für die gamescom.

FairMate TurnStyle: Die Drehsperren der Koelnmesse sorgten zusammen mit den FairMate Entrys und MobileEntrys für einen reibungslosen Einlass der 350.000 Besucher.

Die nächste gamescom findet vom 21. – 25.08.2018 in Köln statt.

Bright World of Metals erstrahlt in neuem Design

Die Besucher erleben ab sofort auf den Portalseiten der Metall-Fachmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST einen neuen Look und modern aufbereitete sowie mobil optimierte Inhalte. Der Relaunch des Multiportals wurde durch dimedis anhand des responsiven Styleguides der Messe Düsseldorf umgesetzt. Multiportal bedeutet, dass alle vier Veranstaltungen einen eigenständigen Webauftritt haben, der aber gleichzeitig auf einer Datenbank basiert und über ein Content Management System (CMS) gepflegt wird. Der Weg zu diesem sehenswerten Ergebnis war dabei mit einigen Herausforderungen verbunden.

Die Portalseite der GIFA erstrahlt dank des responsiven Styleguides im neuen Design.

 

Herausforderung mal vier

Eine der größten Herausforderungen bei dem Relaunch des Multiportals war es, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich für alle vier Portale adaptieren lässt, aber gleichzeitig dem Corporate Design jeder einzelnen Messe gerecht wird. Anschließend mussten alle bestehenden Inhalte überarbeitet und dem neuen Gestaltungskonzept angepasst werden. Für eine Portalseite ist dies schon eine umfangreiche Aufgabe, in diesem Fall waren es gleich vier. Ziel war es deswegen auch, den Aufwand der inhaltlichen Überarbeitung so gering wie möglich zu halten. Da die Inhalte der vier Portale sich teilweise nur im Messenamen, in der Farbgebung oder der Bilderauswahl unterscheiden, hat dimedis ein System entwickelt, mit dem Inhalte zentral gepflegt und über eine Sync-Kopier-Technik in die einzelnen Messeportale kopiert werden können. Dies erleichtert auch die fortlaufende Pflege der Portale.

Die Bühnen der Portalseiten wurden ebenfalls überarbeitet.

 

Weiterentwicklung des Styleguides

Die Umstellung der Portalseiten basiert auf einem responsiven Styleguide, der in enger Zusammarbeit mit der Messe Düsseldorf entwickelt wurde und jetzt nach und nach auf alle Portale des Messeveranstalters ausgerollt wird. Dieser Styleguide entwickelt sich stetig weiter und fordert immer wieder auch die Programmierung und Implementierung neuer Templates. So wurde für die Überarbeitung des Multiportals erstmals eine neue Kachelansicht sowie ein neues Bühnen-Template umgesetzt.

Die neue Kachelansicht für eine optimierte Übersicht.

Die Messe Düsseldorf hat bereits 29 Portale auf den neuen Styleguide umgestellt, weitere folgen bis zum Ende des Jahres. Konkret sind das für die nähere Zukunft die Portalseite der METAV-Fachmesse sowie erstmals zwei Portale von Auslandsveranstaltungen, die der russischen Fachmessen Upakovka und interplastica.

Lunch&Learn Wissensmanagement

Das zweite Lunch&Learn des Jahres bei dimedis beschäftigte sich mit dem Thema Wissensmanagement. Den Vortrag hielt dieses mal Alexander Wilke, studentische Aushilfskraft im Bereich Marketing und Event bei dimedis. Alexander studiert PR & Kommunikationsmanagement an der Hochschule Macromedia am Campus Köln und hat sich mit diesem Thema im Rahmen einer Hausarbeit auseinandergesetzt. Dabei hat Alexander uns verschiedene Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile des Wissensmanagements erläutert. 

Wissen ist nicht gleich Wissen

Wissensmanagement im Generellen beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung und der Nutzung von Wissen innerhalb eines Unternehmens. Dabei ist Wissen die Verknüpfung von bereits Vorhandenem mit Neuem. Es bedarf also der Interpretation von Mitarbeitenden.

Dadurch stellt Wissen einen entscheidenden Faktor da, der zu Wettbewerbsvorteilen  und Innovationen eines Unternehmens führen kann. Doch wo ergibt Wissensmanagement Sinn und was ist eigentlich Wissen im Sinne des Wissensmanagements?

Beim Wissen gilt es zu unterscheiden, denn Wissen ist nicht gleich Wissen. Wissen wird dazu im Rahmen des Wissensmanagements in explizites und implizites Wissen unterteilt. Explizites Wissen wird oft auch „embrained knowledge“ genannt. Es ist Wissen, dass leicht verbalisiert werden kann. Dies kann in Form von Grafiken oder Anleitungen geschehen. Demgegenüber steht das implizite Wissen,  auch „embodied knowledge“ genannt. Dieses Wissen ist weitaus schwieriger zu formulieren und zu erfassen, da es sich um verinnerlichtes Können einer einzelnen Person geht. Für Unternehmen ist aber genau dieses implizite Wissen von vorrangiger Bedeutung. Wie kann dieses Wissen also für das Unternehmen nutzbar gemacht werden?

Nonaka und Konno haben dazu im Jahr 1995 das Modell der Wissensspirale entwickelt. Dieses besagt, dass durch kontinuierlichen Austausch von explizitem und implizitem Wissen die Grundlage geschaffen wird, um organisatorisches Wissen zu generieren.

Ein weiteres Konzept liefert Probst. Dieser unterteilt den Prozess des Wissensmanagements in einzelne Phasen, die sich am klassischen Managementprozess orientieren. Dabei bedarf Wissensmanagement einer klaren Zielsetzung, damit auch abschließend Erfolg oder Misserfolg gemessen werden kann.

Wie Wissensmanagement aber in Unternehmen genutzt und praktiziert wird, hängt ebenfalls von dem Unternehmen selbst ab. Welche Infrastrukturen gibt es, um Wissen zu speichern, wollen unsere Mitarbeitenden überhaupt ihr Wissen teilen und was sagt die Geschäftsführung und das Management zu diesem Thema? All dies gilt es zu beachten, falls man sich entscheidet, Wissensmanagement im Unternehmen zu etablieren.

Vor- und Nachteile des Wissensmanagements

Welche Vor- und Nachteile Wissensmanagement für das Unternehmen bietet, kann ganz unterschiedlich ausfallen. Betrachtet man es aus Sicht der Mitarbeitenden oder aus Sicht des Unternehmens? Für beide Seiten gibt es sowohl viele Vorteile als auch Nachteile. Für ein Unternehmen ist es beispielsweise sehr kosten- und zeitintensiv, kann aber auf der anderen Seite Produktivität und Innovation fördern. Auch für die Mitarbeitenden ist es zeitintensiv, doch können sie durch Wissensaustausch das eigene Know-How steigern.

Wenn Wissensmanagement jedoch von allen im Unternehmen gelebt wird und zusätzlich auch eine passende Lösung für das Unternehmen gefunden worden ist, so lassen sich die Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende nicht unter den Teppich kehren. Es kann ein Mehrwert geschaffen werden, der für langfristigen Erfolg auf Seiten des Unternehmens und somit auch langfristigen Erfolg für die Mitarbeitenden bedeutet.

Fazit und Diskussion

Nach diesem Vortrag hat sich unter den dimedis-Mitarbeitenden eine rege Diskussion entwickelt, die Wissensmanagement in unseren Reihen zum Thema hatte. Viele sprachen sich für eine noch intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Wissensmanagement aus, doch ließ sich hier auch erkennen, welche Schwierigkeiten und extrem hohen Anforderungen es an das Wissensmanagement gibt. Folgende Fragen tauchten dabei auf:

  • Wird ein Hauptverantwortlicher benötigt?
  • Welche Strukturen werden benötigt, um Wissensmanagement zu etablieren?
  • Welcher Mehrwert kann daraus für uns entstehen?
  • Besteht überhaupt die Notwendigkeit, das Wissensmanagement bei dimedis weiter zu entwickeln?

Abschließend lässt sich sagen, dass Wissensmanagement ein wichtiger Bestandteil eines Unternehmens ist bzw. sein sollte, dass dies aber ein langer und schwieriger Prozess ist. Es empfiehlt sich Wissensmanagement erst in einem Teilbereich zu testen. Dazu wurde ein Fragebogen ausgeteilt, welcher als Grundlage für eine Bewertung bei dimedis liefern wird.

Hier die Präsentation zum Nachschlagen:

DMI-Studie belegt: Reichweite von DOOH-Medien ist deutlich gestiegen

Die aktuelle Studie „Public & Private Screen 2016/2017“ des DMI Digital Media Institutes belegt deutlich die gestiegene Reichweite für digitale Außenwerbemedien in den letzen Jahren. Der Studie zufolge kommen 58,8 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung innerhalb einer Woche mindestens einmal mit einem mit einem Digital Out Of Home-Medium (DOOH) in Kontakt. Das belegt, dass die Wahrnehmung von Werbe- und Informationsinhalten durch Digital Signage gerade an Hotspots wie dem POS oder  Shopping Centern immer weiter steigt und auch weiterhin ausgebaut werden sollte.

Gleiche Anzahl von Screens, höhere Reichweite

Für die Studie wurden insgesamt 17 Installations-Umfelder von DOOH-Medien genauer betrachtet. Dazu gehören neben Flughäfen und Bahnhöfen auch Universitäten, Apotheken, Fast Food Restaurants, Fitnesscenter oder der POS, der mit Abstand der größte Touchpoint mit diesem Medium ist. An den 17 Touchpoints wurde die Wirkung von digitalen Inhalten auf 111.179 Screens an 18.000 Standorten untersucht. Dabei sind die Netze im Vergleich zur Studie von 2014 kaum gewachsen (110.000 Monitore), die gemessene Reichweite hingegen erheblich. Das bedeutet, dass Digital Signage nicht nur wirkt, sondern auch immer mehr von der breiten Bevölkerung wahrgenommen wird!

Nettoreichweiten (Quelle: DMI)

Die Studie ergab eine durchschnittliche Bruttoreichweite von DOOH-Medien von 467,7 Millionen pro Woche. Das entspricht 90 Millionen Kontakten mehr als bei der letzten Erhebung 2014. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen zudem, dass Digital Signage vor allem Junge und Berufstätige besonders gut erreicht: Drei Viertel der Nutzer unter 30 Jahren kommen wöchentlich in Berührung mit DOOH, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immer noch gut zwei Drittel. Überdurchschnittlich hohe Reichweiten erzielten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung die Gruppe der Auszubildenden und Entscheider.

Die Studie gibt es hier als PDF zum freien Download!

Leitfaden: Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien am POS

Die Digitalisierung des Handels bringt deutliche Herausforderungen mit sich – aber auch neue Chancen, die gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gut nutzen können, um sich zu positionieren und von Wettbewerbern abzugrenzen.

So können Kunden im stationären Geschäft – dem sogenannten Point of Sale (PoS) – mit Hilfe digitaler Technologien auf unterschiedliche Art und Weise angesprochen werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig: von virtuellen Regalen, den sogenannten Virtual Shopping Shelfs, über digitale Preisschilder, dem Einsatz von Tablets bis hin zu interaktiven Kioskssystemen und Digital Signage Installationen ist vieles möglich.

Mit dem Leitfaden gibt die Mittelstand 4.0-Agentur Handel Hilfestellung für kleine und mittlere Unternehmen, die digitale Technologien am Point of Sale implementieren wollen. Zahlreiche Praxisbeispiele liefern Anregungen und Inspiration.

Die Mittelstand 4.0-Agentur Handel ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Unter dem Dach von Mittelstand 4.0 arbeiten auch die Agenturen CloudKommunikation und Prozesse sowie die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren.

Ein Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen

Die Broschüre geht auf folgende Fragen ein:

  • 1. Warum digitale Technologien am Point of Sale?
  • 2. Welche digitalen Technologien am Point of Sale gibt es und was erwarten Konsumenten?
  • 3. Welches digitale Point-of-SaleMedium passt zu Ihren Zielen?
  • 4. Welche Herausforderungen kommen bei der Implementierung auf Ihr Unternehmen zu?

Hier geht es zum Leitfaden „Implementierung digitaler Technologien am Point of Sale“ im PDF-Format

Fast 60 Prozent der Fachmessebesucher sind Entscheider

Messen sind Märkte: 60 Prozent der Fachmessebesucher sind Entscheider (Quelle: AUMA)

FKM bietet standardisierte Besucherbefragungen online

Messen sind Märkte, Angebot und Nachfrage treffen hier aufeinander. Aussteller möchten auf den Messen die richtigen Personen erreichen, am besten jene, die Entscheider sind. Die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, FKM, hat genau das untersucht und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Aussteller können auf den deutschen Messen in erheblichem Umfang Fachbesucher mit hoher Entscheidungskompetenz erreichen: 58 Prozent der Fachbesucher von internationalen und nationalen Messen haben ausschlaggebenden oder mitentscheidenden Einfluss auf Einkaufs- oder Beschaffungsentscheidungen ihrer Firmen. Das ergab die Auswertung von 110 Fachbesucherbefragungen des Jahres 2016 auf Messen, die von der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zertifiziert wurden.

Laut Befragungen haben weitere rund 20 Prozent der Fachbesucher zumindest beratenden Einfluss. Auch diese Gruppe ist aus Ausstellersicht durchaus relevant, denn solche Personen bringen etwa als Anwender eine wichtige Stimme in Gruppenentscheidungen ein.

Die Ergebnisse aller FKM-zertifizierten Fach- und Privatbesucherbefragungen des Jahres 2016 finden sich in der Messedatenbank.

Die Fachbesucherbefragungen geben insbesondere Auskunft über den Aufgabenbereich der Besucher, ihren Wirtschaftszweig und die regionale Herkunft. Privatbesucherbefragungen informieren zum Beispiel über die regionale Herkunft, die berufliche Stellung sowie über die Kauf- und Bestelltätigkeit.

Daten Grundlage für Messeerfolg

dimedis arbeitet als Dienstleister für Messen, die mit ihrem Einlass- und Besuchermanagementsystem jene Daten erheben, die Angebot und Nachfrage strukturieren helfen. Mit FairMate organisieren zahlreiche Messegesellschaften nicht nur das Ticketing und den Einlass, sie ermitteln auch Bedarf und Positionen der Besucher und liefern die Zahlen, die für eine FKM-Prüfung erforderlich sind. Für die FKM-Prüfung stellt FairMate standardisierte Reportings zur Verfügung.

Mit FairMate haben die Messen alle relevanten Zahlen wie Ticketumsätze, Einnahmen und Zutritte immer im Blick. Auch für die Buchhaltung interessant: man erhält z.B. automatisiert die Abrechnung von Gutscheinen durch eine Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware. Zudem garantiert FairMate revisionssichere Buchhaltungsdaten.

Weiteres Plus: FairMate zeigt Einsparpotentiale auf, so sind etwa Kassenabschlüsse an den Vor-Ort-Kassen mit FairMate durchschnittlich innerhalb einer viertel Stunde abgeschlossen.
Alle Daten sind sowohl online als auch mobil jederzeit abrufbar, da die Software webbasiert ist.

Lunch&Learn: Transhumanismus

dimedis Lunch&Learn zum Thema Transhumanismus

 

 

Die Lunch&Learn-Reihe möchte inspirieren, aufwühlen und unterhalten. Auch zum Auftakt in diesem Jahr hatten dimedis-Mitarbeiter die Gelegenheit zu einem leiblichen und geistigem Snack und lauschten den Ausführungen von Christopher Coenen zum spannenden Thema Transhumanismus. Der diplomierte Politologe Christopher Coenen beschäftigt sich mit Technikfolgenabschätzungen und hat uns im Vortrag die Ideengeschichte des Transhumanismus erläutert und erklärt, was medizinisches Enhancement, KI, Robotik und Implatate in Zukunft mit uns machen werden.

Christopher Coenen erklärt den Transhumanismus (Quelle: dimedis)

Transhumanismus, wtf?

Der Transhumanismus glaubt, dass die nächste Evolutionsstufe der Menschheit die Verschmelzung des Menschen mit Technologie ist. Cyborgs sollen den Homo sapiens ablösen und das Leben im Universum auf eine neue Stufe heben. Was klingt wie Science-Fiction, ist vielleicht eine ernst zu nehmende Bedrohung für die nahe Zukunft und wird schon bald das Leben jedes einzelnen Menschen beeinflussen.

Begriffsklärung und Ideengeschichte

Christopher Coenen arbeitet am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und führte zunächst den Begriff und seine Herkunft ein. Ausgangspunkt ist das Konzept des „Human Enhancements“. Human Enhancement wird verstanden als Steigerung menschlicher Fähigkeiten oder Verbesserung des Menschen, womit zumeist nichttherapeutische Steigerungen über ein Normalmaß hinaus gemeint sind, also ‚Enhancement versus Therapie‘; besser aber therapeutisches versus nichttherapeutisches Enhancement.
Die Debatte wird seit den 1990er Jahren (nach Vorläufern in den Jahrzehnten zuvor) geführt und besitzt zunehmend politische Relevanz. Viele öffentlich geförderte Forschungs- und Dialogprojekte beschäftigen sich mit dem Thema, vor allem rund um ethische Fragen.

Ideengeschichtlich basiert der Transhumanismus auf technikvisionären Weltanschauungen, die mindestens seit den 1920er Jahren existieren und als organisierte soziokulturelle Bewegung seit den 1980er Jahren virulent sind.
Der Transhumanismus verfolgt ideell das Ziel, die menschliche begrenzte Natur zu überwinden:

“Foresee the feasibility of redesigning the human condition, including such parameters as the inevitability of aging, limitations on human and artificial intellects, unchosen psychology, suffering, and our confinement to the planet earth.” (World Transhumanist Association 2002)

Der Transhumanismus wird immer noch von einigen Beobachten als skurrile Techno-Sekte betrachtet. Er gewinnt aber an wachsendem Einfluss im ethisch-politischen Diskurs über Technologien und erscheinen als Vorhut einer breiteren, in Industrie, Akademie und Politik feststellbaren Strömung.

Zentrale Köpfe der transhumanistischen Idee

Christopher Coenen präsentiert zentrale Denker des Transhumanismus, die zurück reichen bis ins frühere 19. Jahrhundert. So kann der Brite Winwood Reade als der erste Transhumanist betrachtet werden. Der Forscher und Entdecker träumt von neuen Zeiten:

These bodies which now we: wear belong to the lower animals; our minds have already outgrown them; already we look upon them with contempt. A time will come when Science will transform them by means which we cannot conjecture, and which, even if explained to us, we could not now under stand, just as the savage cannot understand electricity, magnetism, steam. Disease will be extirpated; the causes of decay will be removed; immortality will be invented. And then, the earth being small, mankind will migrate into space, and will cross the airless Saharas which separate planet from planet, and sun from sun. The earth will become a Holy Land which will 180 be visited by pilgrims from all the quarters of the universe. Finally, men will master the forces of Nature; they will become themselves architects of systems, manufacturers of worlds. Man then will be perfect; he will then be a creator; he will therefore be what the vulgar worship as a god. But even then, he will in reality be no nearer than he is at present to the First Cause, the Inscrutable Mystery, the GOD. (The Martyrdom of Man, 1872)

Der erste Transhumanist, reitend auf einem Ochsen in Angola (Quelle: W. Winwood Reade (1864), Savage Africa. New York, S. 270)

Ein anderer Denker des Transhumanismus ist H.G. Wells, der heute vor allem als Science Fiction Autor bekannt ist.

This fact, that man is not final, is the great, unmanageable, disturbing fact that rises upon us in the scientific discovery of the future; and to my mind, at any rate, the question, What is to come after man? is the most persistently fascinating and the most insoluble question in the whole world. […] All this world is heavy with the promise of greater things, and a day will come – one day in the unending succession of days – when beings, beings who are now latent in our thoughts and hidden in our loins, will stand upon this earth as one stands on a footstool, and laugh, and reach out their hand amidst the stars. The Discovery of the Future (1902)

John Desmond Bernal, britischer Physiker und Visionär, sah den Transhumanismus als konsequente Entwicklung der menschlichen Natur:

The new man must appear to those who have not contemplated him before as a strange, monstrous and inhuman creature, but he is only the logical outcome of the type of humanity that exists at present. […] Normal man is an evolutionary dead end; mechanical man, apparently a break in organic evolution, is actually more in the true tradition of a further evolution. (The World, the Flesh & the Devil: An Enquiry into the Future of the Three Enemies of the Rational Soul (1929)

Risiken

Christopher Coenen wies auch auf ethische und politische Herausforderungen durch die transhumanistischen Visionen, wie sie in der Debatte immer wieder genannt werden.

  • Der politische Einsatz unrealistischer bis fantastischer Visionen kann zur Fehlnutzung öffentlicher Gelder führen.
  • Einige der extremen Technikvisionen sind sehr fragwürdig (z. B. Menschenbild, Gesellschaftsverständnis und Anwendungen, z.B. enge Mensch-Waffensystem-Kopplung).
  • Diese Visionen, die von (technokratischen) Sozialisten und Kommunisten in den 1920er Jahren entwickelt wurden, erfüllen heute – in einer wirtschaftsliberal geprägten Zeit – andere Funktionen (Verlagerung von Zielen für die Gesamtgesellschaft auf individuelle Bedürfnisse Privilegierter sowie auf Interessen des Militärs).

Moderner Diskurs

Zeitgenossen wie der bekannte Erfinder, Unternehmer und Visionär Ray Kurzweil, dominieren heute den Diskurs, obwohl viele ihrer Ideen viel früher artikuliert worden sind und derzeitige Visionen oft eindimensional technokratisch sind.

  • Verbesserung des Individuums (klüger, ausdauernder, stärker, schöner…)
  • Visionen neuroelektrischer Cyborgs
  • Ektogenese (Retortenbabys)
  • Perfekte Kontrolle von Emotionen
  • Lebensverlängerung
  • Unsterblichkeit individuellen Bewusstseins in einer Superstruktur, die auf Mensch-Maschine-Symbiose beruhen und einem Organismus ähneln wird
  • Schaffung von Leben (biologisch)
  • Eroberung des Weltraums
  • Sättigung des Universums mit von der Erde stammender, trans/posthumaner Intelligenz

Christopher Coenen betonte, dass derzeitige Bemühungen zum „Human Enhancement“ wesentlich bescheidener seien und sich zunächst auf Kognition, Sinne, Stärke, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Körpergröße beziehen und Stimmung, Emotionen sowie psychische Verfassung kontrollieren wollen.
Entscheidend für radikale Enhancement-Maßnahmen sind eine stärkere Modifikation des Körpers selbst, mit der weiterreichenden Vision der Überwindung menschlicher Körperlichkeit oder einer Verschmelzung mit Maschinen.

Aktuelle Beispiele sind Deep Brain Stimulation (DBS), vor allem bei Parkinson, aber auch schon testweise bei Depressionen sowie Steuerung von Maschinen (auch Bedienen von Computern) durch Gehirn-Computer-Schnittstellen (auch implantiert), vor allem für Gelähmte, aber auch schon für Computerspiele.
Zudem gibt es weiterreichende Visionen einer Cyborgisierung des Menschen, artifizieller Gedächtnisspeicher, totaler Kontrolle der Emotionen und der weitverbreiteten Steuerung von Maschinen per „Gedankenkraft“.

Popkultur und Transhumanismus

Besonders in der Popkultur sind transhumanistische Ideen allgegenwärtig, nicht nur in Science Fiction, auch in Games, Musik und der Werbung.

Fazit und Diskussion

Christopher Coenen schloss den Vortrag mit zu klärenden Fragen, die anschließend rege von den Zuhörern aufgegriffen worden sind:

  • Wie stellt man Verteilungsgerechtigkeit und Anforderungen an das Gesundheitssystem sicher?
  • Wie mit gesellschaftlichen Druck/Zwang zu Human Enhancement umgehen?
  • Von der Leistungsgesellschaft zur Leistungssteigerungsgesellschaft?
  • Fragwürdige Verwendung / Verschwendung von forschungs-, technologie- und gesundheitspolitischer Ressourcen für unrealistische Visionen?
  • Gibt es eine Verpflichtung zu Human Enhancement für bestimmte Berufsgruppen oder Situationen (SoldatInnen, ÄrztInnen, PilotInnen etc.)?
  • Werden sozioökonomische Ungleichheit biologisch verfestigt?
  • Befördert der Transhumanismus ein fragwürdiges Menschenbild und ebenso fragwürdige Zukunftsvisionen?

eMarketing Day 2017 in der Flora – schön wars!

Der diesjährige eMarketing Day fand in der schönen Kölner Flora statt und lockte letzte Woche wieder 600 Besucher an, die sich über neuste Trends im digitalen Marketing informiert haben. Es gab reichlich was zu lernen, auf drei Bühnen haben Speaker den gesamten Tag wertvolle Informationen geliefert, angefangen mit Tipps und Tricks für die eigene Webseite, den Einsatz von Blogs und Social Media bis hin zur Digitalisierung des Handels. Zudem boten 40 Aussteller die Möglichkeit, Lösungen vor Ort auszuprobieren.

dimedis beim eMarketing Day in der Kölner Flora

Wie schon bei den letzten Events war auch dieses Jahr dimedis wieder mit der Digital Signage Softwarelösung kompas sowie einem eigenen Stand vor Ort.

Besucher konnten dort an einer touchfähigen Stele ein interaktives Informationssystem testen, das durch kompas gesteuert und in dieser Form z.B. als interaktives Wegeleitsystem in Einkaufszentren eingesetzt wird. Neben der digitalen Wegeleitung kompas wayfinding zeigt die Stele zudem Informationen wie einen aktuellen Twitter-Feed oder einen Veranstaltungs- und Abfahrtskalender von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Im Rahmen des Vortragsprogramms hat Ibrahim Mazari von dimedis einen Praxisworkshop angeboten: „Digital Signage im Handel – Mit interaktiven Screens und Infoterminals den Verkauf und Kundenservice steigern“.

Vortrag über Digital Signage im Handel (Quelle: dimedis)

Hier der Vortrag als Präsentation:

Digital Signage auf dem eMarketing Day

Besucher der Veranstaltung konnten auf dem gesamten Gelände einige kompas-Mietstelen nutzen. Die Mietstelen sind mit einem 55 Zoll Touch-Monitor und in der Grundausstattung mit der Digital Signage Softwarelösung kompas ausgerüstet, welche für die Steuerung von Inhalten wie Bildern, Videos, Twitter, News, Wetterinformationen, dynamischen Veranstaltungskalendern u.v.m. zuständig ist. So konnten sich die Besucher des eMarketing Days in Köln an den Stelen die Referenten und die Aussteller auflisten lassen und das Programm einsehen. Zudem gibt es einen Lageplan und eine Logowall.

Digital Signage beim eMarketing Day: Interaktive touchfähige Stelen informieren Besucher über Aussteller, Referenten und das Programm (Quelle: dimedis)

Weitere Fotos sind bei Flickr zu finden:

eMarketing Day 2017

 

Social Media im B2B-Umfeld

Social Media DialogViele Unternehmen stellen die Frage: Bringt mir Social Media im B2B-Umfeld etwas? Für alle ist klar, dass in der Kommunikation mit Endkunden und Konsumenten niemand mehr an Social Media vorbei kommt. Aber im Business-Umfeld, lohnt da der Einsatz? Erreicht man damit seine relevanten Entscheider? Kann man über den Dialog hinaus auch wertvolle Leads generieren?

Kommunikation und Kanäle

dimedis als B2B-Unternehmen sagt ganz klar „Ja“ zu Social Media, denn es bieten sich nicht nur Chancen in speziellen Plattformen für den Businesseinsatz wie Xing oder LinkedIn. Auch auf Facebook und Twitter tummeln sich relevante Köpfe und Meinungsmacher. Was man im Einzelnen machen kann, um mit Social Networks seine Kommunikation zu verbessern, dazu möchte dieser Beitrag einen Überblick geben:

Persönliche Beziehungen stehen im B2B Marketing genauso im Mittelpunkt wie im Konsumentenmarkt, deshalb ist Social Media wichtig. Mit den sozialen Netzwerken pflegen und knüpften Menschen Beziehungen, die idealerweise vertieft und zu Leads verwandelt werden und so zumindest langfristig einen messbaren Return-on-Investment erzielen.

Dazu ist eine Strategie nötig, ein Plan, wen man über welchen Kanal mit welchen Inhalten und Botschaften erreichen will.

Dabei sollten folgenden Fragen als Leitfaden gelten:

  • Auf welchen Social-Media-Kanälen bewegen sich die relevanten Zielgruppen beruflich und privat?
  • Mit welchen Problemen beschäftigen sich die Zielgruppen? Welche Wünsche haben sie?
  • Wie informieren sie sich über mögliche Lösungen für ihre Probleme, wen fragen sie um Rat?
Social Networks

Social Media ist sehr gut geeignet für das B2B-Umfeld (Quelle: pepsprog / pixelio.de)

LinkedIn und XING

In der umfangreichen Befragung Social Media Landscape von B2B Marketing“ wird LinkedIn als beliebtestes Netzwerk der B2B-Marketer identifiziert. XING ist das deutsche Pendant. Beide Netzwerke sind dezidiert für das Businessumfeld konzipiert und empfehlen sich in jedem Fall. dimedis hat auf LinkedIn wie auf XING Unternehmesprofile, über die wir unsere Nachrichten und Links streuen. Kunden, mögliche Bewerber, Mitarbeiter und Interessenten erfahren so auch auf diesen Kanälen spannende Best Cases, offene Stellen und allgemeine Branchennews.

XING bietet zudem auch Produktseiten, die aber aus unerklärlichen Gründen nicht mit dem Unternehmensprofil verlinkt sind. Im Großen und Ganzen ist LinkedIn für das internationale Geschäft relevanter.

Neben den Unternehmensprofilen bieten diese Netzwerke Gruppen an, in denen sich Fachleute zu unterschiedlichsten Themen austauschen. Hier bieten sich große Chancen, sich mit relevanten Leuten zu vernetzen, seine eigene Expertise unter Beweis zu stellen und bei Fragen zu helfen. Die Fachgruppen sind nicht nur wertvoll, um auf eigene Lösungen zu verweisen. Man kann da auch eigene Probleme diskutieren und beobachten, was die Branche derzeit bewegt, was die Mitbewerber anbieten und welche Trends zu erkennen sind.

Es gibt Gruppen zu fast jedem Thema und zu diversen Branchen. Wenn es ein Thema noch nicht gibt, lohnt es eine Gruppe einzurichten und diese mit Inhalten zu bestücken. So haben wir bei dimedis auf XING die Digital Signage Fachgruppe „DSD Digital Signage Deutschland“ ins Leben gerufen und sprechen mittlerweile über 600 Leute darüber an.

XING

Auf Businessnetzwerken wie XING diskutieren Fachleute in Gruppen über relevante Themen. Hier die XING-Gruppe „DSD – Digital Signage Deutschland“

Facebook

Facebook ist auf den ersten Blick ein privates Netzwerk. Das heißt aber nicht, dass man darauf keine B2B-Entscheidungsträger erreichen kann, denn die User entscheiden nicht zwischen beruflichen und privaten Interessen. Als größtes Social Network der Welt, findet man da mehr Personen als in allen anderen Netzwerken. Eben auch die Entscheider. Während es für viele B2B-Unternehmen schwierig ist, eine aktive Community aufzubauen, bieten Facebook Ads dank genauer Targeting-Möglichkeiten gute Chancen zur Reichweitensteigerung.

Auch Facebook bietet Fanseiten, die man als Unternehmensprofil pflegen kann sowie Gruppen, wie bei XING und LinkedIn, um zu einem spezifischen Thema zu diskutieren, wie etwa unsere Digital Signage Gruppe.

Twitter

Twitter ist in Deutschland nicht so groß wie im angloamerikanischem Raum und hat Schwierigkeiten zu einem Dienst für die Massen zu werden. Gerade in Deutschland kann man Twitter eher als Netzwerk für Experten und Meinungsführer bezeichnen. Kein anderer Dienst erlaubt Insights von Akteuren und Dialoge über Hashtags zu verfolgen, um Trends in einer Branche zu erkennen. So etwa, wenn wir bei dimedis schauen, wer was über den Hashtag #DigitalSignage postet.
Man kann seinen Kunden folgen und so erfahren, was sie bewegt. Oder potentiellen Kunden auf Twitter folgen und in einen Dialog mit ihnen treten, etwa wenn da Probleme skizziert werden, die mit dem eigenen Produkt gelöst werden können.

Twitter ist auch toll, um Journalisten auf dem Laufenden zu halten.

Blog

Ein eigener Blog ist ein absolutes Must-have im B2B Marketing. Der Blog ist das Gefäß für alle Inhalte, der digitale Hub, um den zielgruppenspezifischen Content zu streuen. Über den Link zum Blogpost wird der Inhalt auf die Social Networks wie Facebook, LinkedIn, XING oder Twitter geteilt, kommentiert und weiter gereicht. Nicht der einzige Vorteil eines eigenen Blogs: auch Google liebt aktuelle Inhalte, die verlinkt werden und beschert so ein besseres Ranking in der Suche. Man wird besser gefunden und kann mehr Leads generieren, wenn man relevanten Inhalt zu einem Thema liefert! So gelingt es uns, dimedis und seine Produkte besser findbar zu machen, indem wir zum Beispiel einen Blogbeitrag über die Wirksamkeit von Digital Signage posten. Wer heute bei Google „Wirksamkeit Digital Signage“ eingibt, wird als erstes auf diesen Blogbeitrag verwiesen.

YouTube

Ein Bild sagt mehr aus als tausend Worte. Ein Video mehr als tausend Bilder: Video ist einer der erfolgreichsten Content-Formen im B2B Marketing. Zu diesem Schluss kommt die oben genannte Social-Media-Studie. Mit Videos lassen sich wunderbar komplexe Zusammenhänge erklären. Es gibt diverse Videoplattformen, YouTube von Google ist der größte Dienst. YouTube ist nicht nur eine Plattform für Videos, es ist letztlich die zweitgrößte Suchmaschine und ein Community-basiertes Social Network.
Gerade How-to Videos bieten große Chancen im B2B-Umfeld. Dazu sollte man nicht reine Werbevideos posten, es geht vielmehr um konkrete Hilfen bei Problemen.
YouTube-Videos lassen sich sehr gut in die eigene Webseiten einbauen und Produkte illustrieren.

Flickr

Jedes Unternehmen benötigt professionelle Fotos, egal ob Produktdarstellungen oder Corporate-Motive. Fotos sind in allen Marketing-Materialien nötig. Somit besitzt jedes Unternehmen eine große Auswahl an Fotomaterial, warum nutzt man diesen Schatz nicht und lädt ihn auf Flickr hoch, ins eigene Unternehmensprofil? Alben für einzelne Produktgruppen oder Themen erleichtern die Suche. Flickr ist sehr gut als erweitertes Bildarchiv nutzbar, etwa für die Presse. Zudem ist man sichtbar, sobald jemand nach einem Begriff sucht. Dazu muss man die Fotos gut und sauber taggen und beschriften.

Slideshare

Ein Netzwerk wird gerade im B2B-Umfeld unterschätzt: Slideshare. Erst kürzlich vom Businessnetzwerk LinkedIn aufgekauft, versammelt Slideshare Millionen Präsentationen zu allen möglichen Themen. Auch dort kann man ein Unternehmensprofil anlegen und Präsentationen sowie Dokumente hochladen. Diese lassen sich dann auf Webseiten einbinden, über andere Social Media Netzwerke streuen und kommentieren. Ideal, um die eigene Expertise anzubieten und findbar zu machen!

Handlungsempfehlungen

Zunächst sollte man sich die einzelnen Social Networks und ihre Eigenheiten genau anschauen. Jedes hat eine eigene Bildsprache und eine eigene Mechanik, es finden sich unterschiedliche Zielgruppen und Erwartungen. Es gehört eine Portion Geduld und Experimentierfreude dazu, ein entsprechendes Feingefühl zu entwickeln.
Social Networks sind Dialogkanäle, demnach „nur“ das Werkzeug. Ohne Strategie gibt es dort keine erfolgreiche Kommunikation. Eine wirkungsvolle Strategie besteht darin, sich zu einem Meinungsführer innerhalb der Branche zu machen. Natürlich ist Expertise notwendig, diese setzen wir einmal voraus. Dann gilt es das entsprechend aufzubauen. Hier einige Tipps, wie das gelingen kann. Die Tipps sind dem Blogbeitrag  „B2B Marketing: Wie Sie die Meinungsführerschaft an sich reißen“ entnommen:

  1. Verkaufen Sie im ersten Schritt nichts außer Lösungsideen
  2. Bleiben Sie am Ball
  3. Schränken Sie Ihre Zielgruppe ein
  4. Setzen Sie sich mit den Bedürfnissen Ihres Publikums auseinander
  5. Sprechen Sie in der Sprache Ihrer Zielgruppe
  6. Steigen Sie in Diskussionen ein
  7. Teilen Sie Ihr Wissen
  8. Sprechen Sie öffentlich über Ihr Thema
  9. Betreiben Sie PR
  10. Nutzen Sie Social Media
  11. Suchmaschinenoptimierung

Fazit

Erfolgreiches Social Media im B2B-Marketing ist nötig und möglich! Es ist eine Kombination aus Networking und Content Marketing. Um erfolgreich zu sein, müssen alle Aktivitäten zu den Zielgruppen passen und einen Mehrwert bieten. Weniger Werbung als Empfehlung, Best Cases, Anleitungen, Unterstützung. Dabei gilt es die Stärken und Schwächen einer jeden Plattform zu kennen. Inhalte sollten angepasst werden, je nach Kanal. Und den Dialogcharakter nicht vergessen, bei Diskussionen in Gruppen nicht nur posten, sondern auch andere Posts kommentieren, auf Fragen eingehen, mitlesen. Dann steht einer erfolgreichen Leadgenerierung nichts im Wege!