Archiv der Kategorie: Allgemein

EuroShop – ideale Messe für Digital Signage Anbieter

Die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, die EuroShop 2017, ist nach fünf Tagen am Donnerstag (09. März 2017) in Düsseldorf mit dem besten Ergebnis in ihrer 50jährigen Geschichte zu Ende gegangen. Unser Hauptfazit: die EuroShop ist die ideale Messe für Digital Signage Anbieter!
Die 2.368 Aussteller aus 61 Nationen berichten übereinstimmend von sehr guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen. Zudem ist mit einem sehr lebhaften Nachmessegeschäft zu rechnen. Über 113.000 Besucher (rund 4% Plus im Vergleich zur Vorveranstaltung)  kamen an den Rhein, um sich über das in 18 Messehallen auf über 127.000 m² Netto-Ausstellungsfläche gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren.

Digitale Transformation des Handels

Die digitale Transformation des Handels ist im vollen Gange und zeigte sich besonders deutlich auf der Messe: überall Bildschirme, elektronische Kassen und App-Anbieter, die online und stationär Ladenkonzepte zusammen führen. Digital Signage ist da eine Schlüsseltechnologie, um die digitale Transformation des Handels umzusetzen.

Auch dimedis präsentierte den Einsatz digitaler Displays und Wegeleitsysteme für den Handel und den POS. Wir legten besonderen Wert auf interaktive Lösungen für den POS sowie Mietstelen für Events und Messen. Besonderer Schwerpunkt waren Anwendungen wie ein Wegeleitsystem für Shopping-Malls sowie die Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone“, mit der dimedis beim viscom Digital Signage Best Practice Award 2015 den ersten Platz gewonnen hat. Besondere Premiere auf der Messe stellte eine neue Funktion unserer Digital Signage Softwarelösung kompas dar: kompas POS.pointer integriert interaktives Digital Signage in einen modernen Ladenbau. Toucht der Nutzer auf der Stele ein Produkt, wird es im nebenstehenden Regal angeleuchtet.

Neues kompas Feature „kompas POS.pointer“

Erstmals präsentierte dimedis die nahtlose Integration von interaktivem Digital Signage mit einer modernen Produktpräsentation im Regal. Wählt der Nutzer ein Produkt auf der Stele aus, so leuchtet es im Regal nebenan auf. Der Nutzer kann nun das Produkt ausprobieren und gleich mitnehmen. EuroShop-Besucher können diese Funktion am Beispiel der Bosch Experience Zone testen.

Wegeleitung für Shopping Malls

Als weiteres Highlight präsentierte dimedis die Wegeleitung kompas wayfinding auf einer Stele, wie sie in der Abu Dhabi Mall oder in der Shopping Mall NeuerMarkt genutzt wird. EuroShop-Besucher haben auf dem dimedis-Stand die Wegeleitungslösung für Messen und Einkaufszentren ausprobiert.
kompas wayfinding ist ein intuitives und intelligentes Wegeleit-System. Die Interaktion mit der Wegeleitung kompas wayfinding erfolgt über einen Touchscreen. kompas wayfinding dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug. Kernstück ist die intuitive LogoCloud:

Wilhelm Halling, Gründer und Geschäftsführer der dimedis GmbH, hat im Rahmen des EuroShop Vortragsprogramms das Prinzip der digitalen Wegeleitung als Service- und Marktforschungstool für den POS erläutert.

Die dominierenden Themen der EuroShop 2017 waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft.

Der Onlinehandel beflügelt aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbewerb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für ganz neue Handels- und Einrichtungskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger.

„Der Kunde erwartet beides, einerseits das Einkaufserlebnis vor Ort, andererseits die Lieferung an die eigene Haustür. Der klassische stationäre Handel baut seine Webshops immer mehr aus und die großen Onlinehändler setzen mehr und mehr auf die Eröffnung eigener Läden. Die EuroShop hat es geschafft, beide Welten zusammenzubringen“, so Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute. Er ergänzt: „Ladengeschäfte und Onlinehandel wachsen immer mehr zusammen und so verschmelzen auf der EuroShop auch die Ausstellungsbereiche Ladenbau und Technologie zunehmend.“

Eindrücke von unserem Stand bei der EuroShop sind auch auf Flickr zu finden:

EuroShop 2017

Rückblick: ISE in Amsterdam Messe der Superlative

Eine Messe der Superlative: Auf der diesjährigen bedeutendsten internationalen AV- und Digital Signage Fachmesse Integrated Systems Europe (ISE) in Amsterdam stellten wir die neuesten Entwicklungen im interaktiven Digital Signage am POS aus und haben eine sehr erfolgreiche ISE-Messe erlebt. Besonderer Schwerpunkt bildeten am dimedis-Stand interaktive Anwendungen wie ein Wegeleitsystem für Messen und Events sowie die Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone„, mit der dimedis den viscom Digital Signage Best Practice Award in der Rubrik Retail Design gewonnen hat.

Premiere auf der ISE: ein Ausstellerverzeichnis und Wegeleitsystem mit kompas wayfinding für Messen

kompas im Einsatz: ISE 2017

Mietstelen für Messen und Events

Erstmals präsentierte dimedis auf einer internationalen Messe die neuen Mietstelen. Gemeinsam mit den Partnern Basys GmbH und wedo sales GmbH bietet dimedis eine umfassende Lösung für Messen, Veranstaltungen und Kongresse, die interaktive, touchfähige Stelen nutzen möchten. Die Stelen sind mit einem 55 Zoll Touch-Monitor ausgestattet. Neben der Hardware umfasst das Angebot die komplette Bestückung mit der Digital Signage Software kompas sowie die digitale Wegeleitung kompas wayfinding. Die Stelen können individuell foliert werden. dimedis unterstützt die Kunden auch mit Services rund um redaktionelle Pflege und Content-Erstellung.

Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, zieht eine überaus positive Bilanz:

Patrick Schröder

Patrick Schröder

„Die ISE ist für uns eine wertvolle Messe, um Kontakte zu knüpfen zu Interessenten, die sich über Digital Signage Lösungen informieren möchten. Deshalb war es für dimedis als langjähriger Marktteilnehmer ein unbedingtes Muss auf der ISE auszustellen – 2017 sind unsere Erwartungen voll erfüllt worden! Digital Signage ist ein Markt mit sehr großem Potential und insbesondere der Einsatz von digitaler Wegeleitung und klassischem Digital Signage am POS fand großen Anklang. Wir haben so viele Interessenten auf der Messe kennen gelernt wie niemals zuvor. Die Besucher haben sich intensiv über die Vorzüge unserer Digital Signage Softwarelösung kompas und kompas wayfinding erkundigt. Dazu hat beigetragen, dass wir in der Rubrik Retail Signage den viscom Digital Signage Best Practice Award gewonnen haben. Insbesondere die internationale Ausrichtung der ISE ist für uns interessant, da wir seit geraumer Zeit vor allem im Ausland expandieren, etwa mit neuen Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die ISE hilft, unsere Kundenbeziehungen zu intensivieren und neue Kunden kennen zu lernen.“

Weitere Eindrücke finden sich auf Flickr:

ISE 2017

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2017!

Zum Ende des Jahres möchte sich dimedis im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz herzlich bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen in unser Unternehmen sowie für das harmonische Miteinander bedanken. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen gesunden und erfolgreichen Start in das neue Jahr. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

Lunch & Learn bei dimedis – work and move am Arbeitsplatz

Laut einer akutellen Studie der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement hat jeder dritte Betrieb in Deutschland kein gesundheitsförderndes Angebot für seine Mitarbeiter in den Arbeitsalltag implementiert. Leiden wie Rückenschmerzen und Verspannungen sind die Folge und führen oft zu krankheitsbedingten Ausfällen, die so auch das Unternehmen betreffen. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement zur Prävention und Vermeidung könnte jedoch zu einer gesunden Arbeitsweise und so auch zu gesunden Arbeitnehmern führen. Und das freut dann auch den Arbeitgeber.

work and move bei dimedis

Am 8. Dezember zeigte Referentin Claudia Dahm den MitarbeiterInnen von dimedis in der Vortragsreihe „Lunch & Learn“ daher, wie eine gesunde Arbeitsweise auch in einen stressigen Alltag einzubauen ist. Unter dem Thema „work and move“ ging um das wichtige Thema „Bewegung am Arbeitsplatz“.

Referentin Claudia Dahm zeigt, wie man auch mit kleinen Übungen zu einer gesunden Haltung am Arbeitsplatz beitragen kann. Das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen vor. (Quelle: dimedis)

Die Referentin erklärte zunächst, welche Muskelgruppen und Körperteile am meisten unter einer sitzenden Tätigkeit, also z.B. einem klassischen Bürojob, leiden. Der Fokus lag auf einer aufrechten Sitzhaltung und wie man seine Muskulatur darauf tranieren kann, auch über einen längeren Zeitraum aufrecht am Arbeitsplatz zu sitzen. Zudem gab sie Tipps zur richtigen Einstellung des Monitors und der optimalen Sitzhöhe.

Der Vortrag wurde kombiniert mit praktischen Übungen, die nicht viel Zeit im Arbeitsalltag beanspruchen, aber sehr wirksam für die Gesunderhaltung des Körpers sind. Schließlich gab es noch einige Tipps, welche sinnvollen Helfer es für den Arbeitsplatz gibt, um die Haltung am Arbeitsplatz zu verbessern. Dazu zählen beispielsweise bei kleineren Personen ein Bänkchen für die Füße, eine Lendenrolle oder im Idealfall ein Stehpult.

afterwork & move bei dimedis

Claudia Dahm betonte auch, dass neben dem Anwenden dieser Tipps im Arbeitsalltag auch regelmäßiger Ausdauersport und Bewegungstraining nach Feierabend wichtig sind, um dauerhaft fit zu bleiben. Viele der MitarbeiterInnen nehmen sich das schon (auch außerhalb der Arbeitszeit) seit mehreren Jahren zu Herzen und gehen regelmäßig als dimedis-Team beim B2Run in Köln an den Start. Auch beim kommenden Pulheimer Staffellauf am 15. Januar 2017 werden Läufer des dimedis-Teams bereits zum zweiten Mal an der Startlinie stehen.

Digitalisierung des Messewesens – dimedis auf der FAMA Herbsttagung in Chemnitz

Im November  veranstaltete der deutsche Fachverband für Messen und Ausstellung Fama e.V. seine Herbsttagung in Chemnitz und widmete sich dem Megathema Digitalisierung des Messewesens. Dabei tauschten sich am 28. und 29. November Branchenkenner über die Zukunft von Messen aus. Wie schon zur FAMA-Herbsttagung im vergangenen Jahr unterstützte dimedis die Veranstaltung und nahm mit FairMate an der Fachtagung teil.  dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung.

Messevertreter diskutieren in Chemnitz die Herausforderung durch die Digitalisierung (Quelle: FAMA)

Digitalisierung des Messewesens

dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung, die Messen zu meistern haben.

Halling erinnerte mit einem Rückblick auf den Beginn der 2000er Jahre, dass Online-Ticket Shops damals noch eine absolute Seltenheit waren. Und aus heutiger Sicht eigentlich auch keine richtigen Shops. Die Besucher bestellten ihre Tickets zwar online, versendet wurden aber in der Regel physikalische Tickets durch Dienstleister. Und vor Ort gab es den Zwang, online erworbene Zutrittsberechtigungen in zutrittsfähige physikalische Tickets umzutauschen.

Erst mit der Verbreitung des QR-Codes hat sich die digitale Welt des Online-Ticketkaufs auf ideale Weise mit dem physikalischen Zutritt vor Ort verbinden lassen. Rückblickend ist die Einführung dieser Technologie, die sich in Deutschland ab ca. 2007 verbreitet hat, ein ganz wesentlicher Beitrag zur Digitalisierung des Besuchermanagements gewesen.

Wilhelm Halling skizziert die Herausforderungen der Digitalisierung für die Messebranche (Quelle: dimedis)

Ab 2012, also gerade mal vor vier Jahren, hat Apple mit der Funktion „PassBook“, heute „PassWallet“, die Verwendung von QR-Codes auf Mobiltelefonen ermöglicht. Seit dieser Innovation lässt sich vom Ticketkauf bis zum Zutritt der gesamte Prozess digital abbilden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Online verkaufte Tickets müssen eben nicht mehr vor Ort verkauft werden. Der Aufwand für die Installation und den Betrieb von Kassensystemen lässt sich erheblich reduzieren. Gleichzeitig wird ein erheblicher Anteil des Ticketumsatzes bereits vor der Veranstaltung eingenommen.

Und – last but not least – lässt sich aus dem Kauf- und Registrierverhalten der Besucher eine zunehmend belastbare Aussage über die zu erwartende Besucheranzahl bei Folgeveranstaltungen ermitteln.

Damit ist die Digitalisierung des Besuchermanagements im Vorfeld einer Veranstaltung bis zum Zutritt weitestgehend vollzogen.

Wie geht es weiter?

Halling sieht die Zukunft der Digitalisierung des Besuchermanagements  in der vernetzten Kommunikation auf dem Messegelände, also „Vor Ort“ sowie nach der Veranstaltung,  „Post Event“. Immer wenn ein Besucher mit der Veranstaltung oder dem Veranstalter direkt in Verbindung kommt, sprechen die Marketingspezialisten von Kontaktpunkten, den Touchpoints.
Diese Touchpoints sind der OnlineShop, die Online-Registrierung und der Zutritt zur Veranstaltung. Mehr oder weniger sind damit aktuell die Touchpoints zwischen Veranstalter und Besucher erschöpft.

Zukünftig wird uns vor allem die Weiterentwicklung der Technologie helfen, weitere Touchpoints zwischen Besucher und Veranstalter aufzubauen: Digitales Leadtracking hilft dem Veranstalter zu verstehen, wen Besucher auf der Veranstaltung besuchen.

Digitale Wegeleitung und digitale Besucherinformation helfen dem Veranstalter zu lernen, wer und was von wem gesucht wird – eine ungemein wichtige Information für die zukünftige Planung von Veranstaltungen. Von dieser Entwicklung profitieren alle Beteiligten:
Beide, Besucher und Veranstalter bekommt schneller bessere Informationen.

Dies gilt besonders dann, wenn im Vorfeld der Veranstaltung durch die Beantwortung von Strukturfragen das Interessensprofil eines Besuchers bekannt ist.

Nach der Messe

Besonders hebt Halling die „Post Event“ Touchpoints hervor, der Kontakt zwischen Besucher und Veranstalter nach einer Veranstaltung. Die Auswertung der Internetseiten von Veranstaltungen zeigt, dass wenige Monate bzw. wenige Wochen vor der Veranstaltung die Zugriffszahlen stark ansteigen. Nach Ende der Veranstaltung sinken die Zugriffszahlen innerhalb weniger Tage rapide ab. In der Zeit bis zur nächsten Veranstaltung gibt es wenig Kontakt zwischen Veranstalter und Besucher. Hier liegt jedoch ein enormes Potential.

Eine stark wachsender Anteil der Messebesucher kommt schon jetzt aus der sogenannten „Generation Y“. Zeitlich sortiert man hier Menschen ein, die von etwa 1980 bis 1999 geboren wurden. Diese Gruppe ist mit dem Internet aufgewachsen; die Zeit vor dem Internet kennen sie nur noch aus Erzählungen. Insbesondere die Nutzung von mobiler Kommunikation und von sozialen Netzwerken nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld ist für „Digital Natives“ eine absolute, tägliche Selbstverständlichkeit. Zwischen Online und offline wird nicht mehr unterschieden. Zukünftig wird es also wichtig sein, diese Besucher für seine Veranstaltung zu begeistern! Dazu braucht es zwingend den Einsatz der Kommunikationswege, die diese Personengruppe beherrscht wie keine Generation vor ihnen. Es gibt keinen Grund, Soziale Netzwerke und die permanent zur Verfügung stehenden Informationen des Internets als Bedrohung zur „klassischen Messewirtschaft“ zu sehen. Die Herausforderung besteht darin, die traditionellen Methoden und Werkzeuge für die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen mit den Möglichkeiten, die das Internet, die mobile Kommunikation und die Sozialen Netzwerke bieten, intelligent zu verknüpfen.

Die FAMA-Tagung findet zweimal jährlich statt und wird in Kooperation mit dem deutschen Fachverlag GmbH m+a veranstaltet.

Digitalisierung des Handels: Herausforderungen und Möglichkeiten

ecommerce-1706105_1280An sich geht es dem deutschen Einzelhandel nicht schlecht, konnte er doch 2015 das stärkste Wachstum seit 20 Jahren verbuchen. Der gesamte Einzelhandelsumsatz lag bei 481,8 Milliarden Euro. Treiber dieses erfreulichen Zuwachses ist dabei jedoch größtenteils der Online-Handel rund um Internetgiganten wie Amazon und eBay, die 2014 über die Hälfte des Online-Gesamtumsatzes erwirtschafteten. Nur circa ein Viertel wurde von Multi-Channel-Händlern, also stationären Händlern mit Online-Shop, erwirtschaftet.

Online-Handel setzt Einzelhändler unter Druck

Der Online-Handel setzt stationäre Einzelhändler mit seiner ständigen Verfügbarkeit und seinem scheinbar endlosen Sortiment unter Druck. Die Kunden sind an die Preis- und Informationstransparenz der Produkte beim Online-Shoppen gewöhnt und vermissen diese im stationären Handel, der nur zögerlich digitale Lösungen implementiert, weil deren Potential nicht richtig erkannt wird. Doch genau da liegt das Kernproblem: Um dauerhaft bestehen zu können, muss der stationäre Handel seine Vorteile –  wie die Schaffung einer Erlebniswelt – nutzen und diese mit den Vorteilen des Online-Handels kombinieren.

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

Lösung: Digitalisierung des Einzelhandels

Ein großes wichtiges Ziel ist also eine dauerhafte Digitalisierung des stationären Einzelhandels, die viele positive Effekte mit sich bringen kann. Durch spezielle Touchpoints kann die Costumer Journey beispielsweise erheblich verlängert werden: Durch eine gezielte Kundenansprache und ein individualisiertes Angebot wird der Erstkontakt im Laden hergestellt, der tatsächliche Kauf kann aber bequem von Hause über das Online-Angebot getätigt werden. So wird das Kundenengagement erhöht und vor allem ein Instrument mit direktem Feedback zur permanenten Marktforschung geschaffen, was unerlässlich für die Optimierung des Kundenservices ist. Um diese positiven Effekte herbei zu führen, braucht es jedoch einen erheblichen Ausbau der digitalen Infrastruktur im deutschen Einzelhandel.
Touchpoints sind demnach Smartphones, die jeder besitzt sowie interaktive Kiosksysteme und Bildschirme am POS.

Die ausgezeichnete Bosch Experience Zone geht genau diesen Weg und mit gutem Beispiel voran, da sie effektiv eine Verbindung zwischen dem stationären Bestand von Produkten und Online-Lösungen schafft und so die Costumer Journey verlängert. Die Digital Signage Stelen sind als Eyecatcher in Bosch-Produktinseln integriert und dienen zunächst  zur Kundeninformation. Der Kunde kann sich auf den Touchmonitoren durch die verschiedenen Produkte navigieren oder durch das Scannen eines speziellen Produktes direkt Informationen dazu einholen und sich so ein auf ihn spezialisiertes Angebot zusammenstellen. Die eingeholten Informationen können auf einem Zettel ausgedruckt oder per QR-Code auf mobile Endgeräte übertragen werden. Zuhause kann sich der Kunden dann so weiter mit den Produkten beschäftigen und sie im Online-Shop bestellen. Das Kaufverhalten kann zudem erfasst werden und in eine Datenbank oder CRM integriert werden, um stets eine präzise Marktübersicht zu haben.

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Die Bosch Experience Zone macht es vor: durch die kluge Verbindung des POS mit dem Online-Shop per Merkzettel oder QR-Code auf dem Smartphone wird die Costumer Journey erheblich verlängert.

Digitalisierung weiter ausbauen

Die Verknüpfung von On- und Offline-Handel muss in der näheren Zukunft weiter gelingen, um den Einzelhandel wieder zu stärken. Technisch ist sie kein Problem. Schnell umsetzbar wäre beispielsweise eine Kopplung mit Gutscheinen, die am POS ausgegeben werden und online eingelöst werden können. So wird der Kunden auf seiner Coustumer Journey bis nach Hause begleitete und dann diese dort fortsetzen. Am POS selber wäre eine direkte Ansprache der Kunden mittels Near-Field-Communication (NFC) über ein mobiles Endgerät oder die direkte Implementierung von Online-Shops und Rezensionsmöglichkeiten vor Ort eine Lösung.

Impuls für die Internetwoche Köln

Anlässlich der Internetwoche Köln unterstützte dimedis eine Veranstaltung, die sich dem Thema Transformation der Systeme widmete. Der Handel war einer der Diskussionspunkte, zu dem dimedis-PR-Chef Ibrahim Mazari einen Impuls beitrug:

Digital Signage Branchentreffen in Hamburg: Vortrag Digital Signage und Gamification

220914_landingpage_visioncamp4afinal_01Digital Signage und Digital Out of Home Medien (DooH) sind ein expandierender Bestandteil des öffentlichen Lebens, überall auf der Straße und in Geschäften begegnet man mittlerweile digitalen Lösungen. Das Computerhandelsunternehmen pilot lädt aus diesem Grund am 17. November zu einem Digital Signage Branchentreffen nach Hamburg ein, um Anbieter und Partner der Branche mit den neuesten Fakten und Entwicklungen zusammen zu bringen. Auch dimedis wird mit PR-Chef Ibrahim Mazari vor Ort sein, der einen Vortrag zum Thema Digital Signage und Gamification halten wird.

Vortrag zum Thema Gamification und Digital Signage

Die Veranstaltung bietet für Neueinsteiger sowie für Branchenkenner die Möglichkeit, vor Ort die Vorteile und neuen Techniken von Digital Signage kennen zu lernen und so neue Inspirationen zu schaffen. Einen Leitfaden bieten dabei die Impulsvorträge von mehreren Branchenkennern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ibrahim Mazari wird am Nachmittag der Veranstaltung einen Vortrag mit dem Titel „Spielend einkaufen – digitale Werbeflächen in der Praxis“ halten und zeigen, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt und in Digital Signage-Konzepte integriert werden kann. Die Themen der Referenten sind hier zu sehen:

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Was: Digital Signage Branchentreff, veranstaltet von der pilot Computerhandels GmbH
Wann: 17. November, 10:00 Uhr bis Open-End
Wo: futurebox, Hittfelder Kirchweg 21a, 21220 Seevetal – Maschen

Hier geht es zur Anmeldung!

Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing? Vortrag von Ibrahim Mazari

Die Konsumenten sind mobil online – immer und überall! Glaubt man den aktuellen Prognosen Deutschlands führender Mediaagenturen, dann wird Mobile Advertising in den kommenden Jahren richtig durchstarten. Aus diesem Grund lädt das DialogNatives Board am 17. Oktober im Hamburger betahaus Experten und Interessierte ein, sich bei der Veranstaltung mit dem Titel „Wie MOBILE bist DU? – Erfolgsfaktor Mobile Marketing!“ zum Thema auszutauschen.

Auch PR-Chef von dimedis Ibrahim Mazari wird mit einem eigenen Vortrag vor Ort sein. Unter dem Titel „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“ wird er erläutern, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt werden und in Konzepte im Marketing, im Personalwesen, im Rekruitment und in der Arbeitsorganisation umgesetzt werden kann. In einem lebendigen und praxisnahen Vortrag wird Ibrahim Mazari die relevanten Mechaniken vorstellen und anhand allgemeiner Beispiele die Erfolgsfaktoren von Gamification vorstellen.

Weitere Informationen sind hier zu finden!


Was: Vortrag „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“
von Ibrahim Mazari

Wann: 17. Oktober 2016 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Wo: betahaus, Eifflerstr. 43, 22769 Hamburg (Schanzenviertel)

 

Für Mitglieder des DDV ist die Veranstaltung kostenlos. Hierzu zählen DialogNatives im DDV sowie Mitarbeiter von DDV-Mitgliedsunternehmen. Nichtmitglieder können sich am Abend noch als DialogNative registrieren oder zahlen alternativ vor Ort ein Eintrittsgeld von 10 Euro.

„Think global! Act local?“ – dimedis auf der siebten Internetwoche in Köln

brand_icon_003-2xDie fortschreitende Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, digitale Systeme bestimmen und beeinflussen mittlerweile unseren gesamten Alltag. 2016 gibt es weltweit 3,4 Milliarden Internetnutzer. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und wird dies in Zukunft auch weiter tun. Die kommende Internetwoche in Köln vom 24. – 29. Oktober 2016 widmet sich mit dem diesjährigen Motto  „Think global! Act local?“ genau diesem Thema und möchte die Frage beantworten, wie sich der digitale Kulturraum, die globale Kommunikation und die Nutzung der Digitalwirtschaft auf lokaler Ebene umsetzen lassen. Auch die Auswirkungen auf lokale Unternehmen und Branchen, aber auch die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes sollen dabei untersucht werden. Wie in den letzten Jahren ist mit PR-Chef Ibrahim Mazari auch dimedis mit einem eigenen Vortrag vor Ort vertreten.

Transformation der Systeme

An den sechs Tagen der Internetwoche werden insgesamt 12.000 Internetexperten und -interessierte an den verschiedenen Veranstaltungsorten erwartet; über 500 Speaker auf 120 verschiedenen Veranstaltungen sorgen dabei für genügend Gesprächsstoff. Auch Ibrahim Mazari gehört zu diesen Speakern und wird am zweiten Tag (Dienstag, 25. Oktober) an dem Panel Transformation der Systeme – Wie digitaler Wandel Systeme verändert, die unseren Alltag bestimmen“ im Digital Lab der IHK Köln teilnehmen. Leitfrage ist dabei, wie künftig die Koordination von Menschen und ihren Interessen in den großen Kontexten von Arbeit, Bildung, Mobilität, Handel und in der sich entwickelnden Netzökonomie erfolgen soll.

Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation

Auch Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation und bietet vor allem für den deutschen Einzelhandel einen wesentlichen Baustein mit Zukunftspotential, diese auszubauen. Dies ist auch dringend nötig, denn obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Doch Praxisbeispiele wie die Digital Signage-Projekte von snipes oder Bosch mit der Bosch Experience Zone zeigen, dass Handlungsbereitschaft vorhanden ist und erfolgreich sein kann. Events wie die Internetwoche bieten daher das ideale Forum, um Experten zusammen zu bringen, Ideen zu entwerfen und gemeinsam umzusetzen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier!

ibrahim_brandIbrahim Mazari, Leiter PR/Kommunikation bei dimedis, über die Interwoche in Köln: „Köln bietet als Standort für so ein Event die idealen Möglichkeiten. Neben dem gebotenen kreativen Umfeld gibt es hier auch spannende Schnittstellen zwischen Medien, klassischer Industrie und digitaler Wirtschaft. So wird mit der Internetwoche ein spannendes und vielversprechendes Forum geschaffen, bei dem sich Interessierte und Experten über die Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung austauschen können. Vor allem Digital Signage bietet hier ein enormes Wachstumspotential, welches sich bereits ins erfolgreichen Projekten im Einzelhandel gezeigt hat.“

 

Mit dimedis zum vierten Mal ins Ridwang-Gebirge

Bereits zum vierten Mal lud dimedis zusammen mit der sk stiftung jugend und medien und der Sparkasse KölnBonn am vergangenen Wochenende interessierte Jugendliche dazu ein, das Ridwang-Gebirge zu besuchen. Am 24. und 25. September  hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, durch verschiedene Workshops die Medienwelt etwas kennenzulernen und so den beruflichen Einstieg zu erleichtern. Treffpunkt war dabei jedoch der Media-Park in Köln, der Ausflug sollte nur digitaler Natur sein.  dimedis unterstützte das Programm mit dem Workshop „Jobtester MediendesignerIn – Schwerpunkt Animation, Web und Digital Signage“. Eugen Schlegel, Softwareentwickler bei dimedis, war auch wieder als Dozent mit von der Partie. Er leitetet wie im Vorjahr den Workshop und stand den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge

Ein Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge

Ein Skiort erhält Digital Signage

Bei der anfänglichen Vorstellungsrunde am Samstagmorgen stellten sich die 10 teilnehmenden Jugendlichen zunächst vor. Nach einer kurzen Einführung über dimedis und Digital Signage durften die Jugendlichen dann auch direkt selber ran. Die Aufgabe bestand darin, eine vollständige Digital Signage-Kampagne rund um einen Skiort im fiktiven Ridwang-Gebirge zu entwerfen. Dabei wurden den Teilnehmer lediglich Bilder und Textbausteine gestellt, der Rest unterlag der Kreativität jeder Gruppe. Eugen Schlegel gab hier und da Hilfestellung und stellte später fest: die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen, die Teilnehmer entwarfen kreative Kampagnen und integrierten teilweise sogar interaktive Elemente. Der Tag endete mit einer Einführung in Adobe EDGE Animate, welche die Grundlage für den zweiten Tagen bilden sollte.

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Die Jugendlichen bei der Arbeit: die erstellten Kampagnen wurden später gruppenweise vorgestellt

Auf der Basis des erlangten Grundwissen vom Vortag stand der Sonntag ganz im Zeichen von Abobe EDGE Animate und der Digital Signage Software kompas. Eugen Schlegel erklärte den Teilnehmern das Einmaleins des Mediendesigns und gab Tipps und Tricks rund zu Themen wie Ebenen, Freistellungen und Animationen. Um das erlangte Wissen dann auch später vielleicht einmal zum Einsatz bringen zu können, endete der Tag mit allgemeinen Informationen rund um den Beruf des Mediendesigners und der Präsentation der Kampagnen. Dazu wurde ein Bildschirm aufgestellt und die Kampagnen über die Digital Signage Softwarelösung kompas eingebucht und abgespielt. Alle Teilnehmer haben ihre Ideen erläutert und vor versammelter Mannschaft präsentiert.

Ein paar mehr Eindrücke des Events sind hier zu finden.