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Gjero Krsteski über die Implementierung von Prozessen in Softwareunternehmen

Gjero Krsteski ist Software-Architekt bei dimedis und für die Konzeptionierung, Realisierung, Prozessoptimierung und Qualitätssicherung der Softwareprodukte zuständig. Nebenbei veröffentlicht er in seinem eigenen Blog seine Erfahrungen und Inspirationen rund um das Thema Softwareentwicklung und -qualität. Von diesem Blog stammt auch der folgende Gastbeitrag rund um das Thema „Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung“. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung

In unserem Berufsalltag entwickeln wir Software. Wir erzeugen keinen physischen Gegenstand, sondern verrichten eine Tätigkeit und durchleben dabei einen Prozess, bei dem etwas hergestellt wird. Dabei ist es sehr wichtig, sich auf den Prozess und das Produkt zu konzentrieren. Denn kein Kunde wird sich freuen, wenn sein Produkt nicht genau das leistet, was er erwartet hat oder wenn das Produkt nicht rechtzeitig ausgeliefert wird. Erfreulicherweise haben sich viele kluge Köpfe schon vor langer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie man Software mit guter Qualität prozessorientiert herstellt und diese Erkenntnisse in sogenannten Methodologien festgehalten.

Methodologien sind der Schlüssel

Dabei handelt es sich jedoch um Prozesse, die in den 80er-Jahren definiert worden sind und in der heutigen Zeit nicht mehr richtig passen. Diese alten Prozesse werden heute einfach neu aufbereitet und mit diversen Mode-Wörtern wie „agil“ aufgepeppt und den Entwicklungsteams vom Management oder dem Vorstand aufgedrückt. Daher finden diese Methodologien in der Realität oft keine Anwendung. Das lustige daran ist, dass neu angehende Manager aus dem eigentlichen Team diese Prozesse oft einfach übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Und das, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

Denn es gibt wesentlich bessere Wege für Teams, gute Software zu entwickeln. In einem Team für Softwareentwicklung arbeitet man für gewöhnlich als Software-Designer, Programmierer oder Tester. Diese Positionen tragen der Regel keine Veranwortung für die Steuerung des Entwicklungsprozesses. Genau da liegt aber der Fehler: Soll ein neuer Entwicklungsprozess im Unternehmen erfolgreich implementiert werden, dann kann das nur durch denjenigen geschehen, der ihn auch anwendet und versteht –  der Programmierer.

Methodologie finden und implementieren

Nun, stellt sich die Frage: Wie übernimmt man die Verantwortung über einen Prozess? Die Antwort: Man findet heraus, welche der Methodologien wie KANBAN, SCRUM, V-Modell, Testgetriebenes-Entwickeln oder sonst was für das Unternehmen passen und implementiert diese anschließend in einen klaren Prozess im Unternehmen. Dafür diskutiert man am besten mit dem Team über die aktuellen Entwicklungsprobleme und die Möglichkeiten, wie diese durch Übernahme eines Standartprozesses zu beseitigen sind. Anschließend stellt man alleine oder besser mit dem Management einen Plan auf, um den gewählten Prozess im Unternehmen einzuführen. Dafür ist es wichtig, dass man von jedem Teammitglied die Bereitschaft zugesichert bekommt, bei der Umsetzung des Konzeptes zu helfen.

Dafür stehen eine Vielzahl an Methodologien zur Verfügung. Trotzdem wird man nie ein Unternehmen vorfinden, das diese vollständig implementiert hat. Und das ist auch vollkommen in Ordnung! Der beste Prozess ist immer der, der das Team am produktivsten macht und die beste Software als Ergebnis hat. Es ist also möglich zwei Prozess-Typen zu finden, zu kombinieren und anschließend zu implementieren. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Komponenten auszuwählen, die das Team sinnvoll ergänzen und fortlaufend anhand der Erfahrung zu verfeinern.

Letztendlich kann man kein Produkt herstellen, wenn man den Prozess nicht beherrscht. Kenntnisse über den Software-Entwicklungsprozess sind in diesem Fall nötig. Denn es ist viel einfacher jemanden zu finden, der eine Software erstellen und zum laufen bringen kann, als jemanden zu finden, der den Prozess der Erstellung von Software erfolgreich im Unternehmen implementieren kann.

Im folgenden Video der Serie „dimedis Inside“ kann man mehr über Gjero Krsteski und seine Aufgaben bei dimedis erfahren:

Duale Studentin Lisa Schwarzendahl: dimedis – der erste Blick hinter die Kulissen

Hier kommt nun ein Beitrag unserer dualen Studentin Lisa Schwarzendahl, die über ihre ersten Eindrücke bei dimedis berichtet. Lisa ist 18 Jahre jung und ist im Bereich Marketing und Controlling als Assistentin tätig.

dimedis – der erste Blick hinter die Kulissen

Das Firmengebäude der dimedis GmbH ist beim ersten Mal schwer zu erkennen gewesen, da nur ein Schild mit dem Firmenlogo an der Fassade angebracht ist .
Sonst bin ich große Gebäude in Form von Schulen und Universitäten gewöhnt, da ich seit Oktober bei der IBA in Köln dual studiere, nämlich BWL mit der Fachrichtung Event-, Messe- und Kongressmanagement mit dimedis als meinem zugehörigen Praxisunternehmen. Das Studium erstreckt sich über drei Jahre und bietet danach vielerlei Möglichkeiten seinen Weg im aktiven Berufsleben zu finden.
Deswegen war der erste Tag im Praxisunternehmen schon etwas anders als ein normaler Tag in der Universität.
Nach dem Eintreten ist dann aber deutlich sichtbar wo man angekommen ist. Überall sind die Firmenfarben vertreten, die Hardware in Form einer Stele empfängt einen sichtlich beim betreten des Bürogebäudes und die Software informiert einen direkt über die aktuelle dichte Verkehrslage aus der man gerade noch entkommen ist.
Der erste Eindruck war also schon mal geglückt.

Nach Kennlerngesprächen und Vorstellungsrunden konnte ich mir schnell ein Bild über das Team und die Kollegen machen, welches schnell ein positives war.
Ich bekam Einblicke und Einweisungen in die verschiedensten Arbeitsbereiche und Abteilungen der Firma dimedis und in die Produkte kompas und FairMate.

Um die Software und das Verhalten gegenüber potentiellen Interessenten und Kunden besser nachvollziehen zu können, nahm ich direkt an der nächsten anstehenden Messe teil: der viscom Messe in Düsseldorf, wo ich vielerlei Dinge beobachten konnte.

Das Erscheinungsbild des Standes auf einer Messe ist das A und O um das Interesse bei den Besuchern zu wecken. Durch direktes Ansprechen der Besucher ist der erste Kontakt hergestellt und somit ein erstes Gespräch gesichert. Durch die Möglichkeit die Software direkt an der Stele auszuprobieren, bekommt der Interessent einen sofortigen Eindruck von dem Produkt und seinen Möglichkeiten.
Die Gespräche mit einem Mitarbeiter der Firma vertiefen die genauen Funktionen des Produkts und können auch als Erläuterungen bei Unklarheiten dienen.

Das Feedback der Messe aus Firmenseite schien mir sehr positiv zu sein, da nicht nur Interessenten mit vereinbarten Terminen zu uns gekommen sind, sondern auch Besucher das Gespräch mit uns gesucht haben und auf uns zugekommen sind.
Bei der Nachbereitung der Messe konnte ich ebenfalls aktiv bei der Kontaktpflege behilflich sein und geknüpfte Kontakte in das zentrale Adressbuch mit einfügen.

Somit ist mir in kurzer Zeit schon viel gezeigt, erklärt und berichtet worden was bei dimedis wichtig zu beachten ist und was es für Möglichkeiten in dieser Branche gibt zu wachsen und sich immer weiter zu entwickeln. Es lohnt sich also immer wieder ein neues Ziel zu haben und hart dafür zu arbeiten es zu erreichen.

Qualität im Fokus: dmexco 2017 stärkt Pure Business

Am 13. und 14. September fand in der Koelnmesse die Digital Marketing Exposition & Conference dmexco statt. Die als internationaler Hotspot der digitalen Wirtschaft geltende Messe konnte dabei gleich in mehreren Bereichen neue Meilensteine setzen. 1.100 Aussteller, mehr als 570 internationale Top-Speaker und 40.700 Fachbesucher: Als internationaler Treffpunkt der weltweiten Digitalwirtschaft und Enabler für Pure Business untermauerte die dmexco 2017 ihre Führungsrolle als weltweit bedeutende Show für Innovationen, Insights und Solutions im digitalen Geschäft. Gesteuert wurde das gesamte Einlassmanagement von FairMate, zu dem die Messe bereits seit 2009 ein besonderes Verhältnis hat.

Bei der diesjährigen dmexco konnte die Messe mit knapp 41.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord vermelden (Quelle: dmexco)

Digital is everything

Zur dmexco trafen sich Vertreter aller bedeutender Marken und die führenden Top-Entscheider aus allen Bereichen, was Köln zwei Tage lang zum Hotspot der internationalen digitalen Economy machte. Unter dem Motto „Pure Business“ setzten sich die versammelten Branchen-Experten zusammen, um über die wichtigsten Digital-Trends zu diskutieren und Überlegungen anzustellen, wie diese in Business implementiert werden können.

Auf der Messe trafen sich die Vertreter aller bedeutenden Marken, um über die neuesten digitalen Trends zu diskutieren. (Foto: dmexco)

Wieder bewährt auf der dmexco: FairMate TurnStyle und MobileEntry

Zwischen der dmexco und dimedis besteht ein besonderes Verhältnis. Schon seit 2009 nutzen die Veranstalter FairMate zum Einlassmanagement, also schon sechs Jahre bevor auch die Koelnmesse auf die bewährte Einlasslösung umstieg. Dabei konnte auch FairMate passend zum Event neue Meilensteine setzen: Neben dem FairMate OnlineShop und dem FairMate Cashier sowie dem Leadtracking-Tool FairMate LeadTracking kamen bei der dmexco auch die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie die überarbeiteten schnellen MobileEntrys zum Einsatz. Diese Mischung aus stationären und mobilen Einlassmöglichkeiten entzerren den gesamten Besucherandrang und machen FairMate so schnell wie nie zuvor.

Erneut kamen bei der dmexco die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie das mobile Einlasssystem FairMate MobileEntry zum Einsatz, die den gesamten Besuchereinlass entzerrten und beschleunigten. (Foto: dimedis)

Software, die läuft! – dimedis beim B2R BusinessRun

Zum vierten mal hieß es wieder Turnschuhe und das Laufshirt einpacken und sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Sieben Frauen und Männer der dimedis GmbH haben sich beim B2R BusinessRun beteiligt. 5,5 km galt es unter dem dimedis-Motto „Software, die läuft!“ zurückzulegen. Der B2R BusinessRun ist nach dem KölnMarathon die bedeutendste Laufveranstaltung in Köln und einer der größten Firmenläufe überhaupt – dieses Jahr waren etwa 23.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet! Besonderes Highlight war der Einzug in das Stadion des 1. FC Köln, um dort wie die Stars die letzte Runde vor dem Zieleinlauf zu drehen!

dimedis beim B2R BusinessRun 2017


Abgerundet wurde die sehr gut organisierte Veranstaltung mit Live-Musik auf der Showbühne.

Wir von dimedis waren sehr gerne dabei, hatten reichlich Spaß und sind stolz auf unsere Teamleistungen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

gamescom 2017: FairMate meistert den Einlass von 350.000 Besuchern

Die diesjährige gamescom 2017 ist nun vorbei und hinterlässt neben begeisterten Fans vor allem eine Reihe neuer Bestmarken: 350.000 Besucher (2016: 345.000), davon 30.700 Fachbesucher (2016: 30.500), angereist aus 106 Ländern (2016: 97). So viele Fans lockte die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele noch nie in die Hallen der Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr 919 Unternehmen aus 54 Ländern, einem Zuwachs von 5 Prozent.
Der neue Besucherrekord bedeutete auch eine neue Bestmarke für Messelösung FairMate von dimedis, welches das gesamte Einlassmanagement der gamescom regulierte.

Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher: Die gamescom 2017 stellte mit 350.000 Besuchern aus 106 Ländern einen neuen Besucherrekord auf. (Quelle: Koelnmesse)

 

Mehr Gaming geht nicht

Mit dem breiten plattformübergreifenden Ausstellungsangebot von Konsolen-, Mobile-, Online- und PC-Gaming sowie Virtual Reality und eSports sorgte die Messe auch dieses Jahr erneut für Begeisterung bei Spielefans aus aller Welt, darunter auch bei einem besonderen Fan: Eröffnet wurde die diesjährige gamescom erstmals durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die in ihrer Rede vor allem die besondere Stellung digitaler Spiele für den Wirtschatfs- und digitalen Standort Deutschland  betonte und der deutschen Computerspielindustrie in der kommenden Legislaturperiode neue Fördermöglichkeiten in Aussicht stellte. Wie auch im letzten Jahr wurde die gamescom durch ein begleitendes Konferenzprogramm ergänzt, darunter der gamescom congress, der eSports-Kongress SPOBIS Gaming & Media sowie das neue Entwickler-Event devcom.

Das Einlassmanagement der gamescom wurde von FairMate und den eigens für die Koelnmesse entwickelten Drehsperren FairMate TurnStyle übernommen, die bereits zum zweiten Mal bei dieser großen Messe zum Einsatz kamen. Zur Regulierung des Einlasses nutzte die Koelnmesse auch über 80 MobileEntrys sowie zehn FairMate Entrys. Diese mobilen Systeme entzerren den Zugangsprozess der Besucher und gewährleisten auch bei so einem hohen Besucherandrang eine Regulierung in angemessener Wartezeit. Zudem nutzt die Koelnmesse die Ticketshops von FairMate für die gamescom.

FairMate TurnStyle: Die Drehsperren der Koelnmesse sorgten zusammen mit den FairMate Entrys und MobileEntrys für einen reibungslosen Einlass der 350.000 Besucher.

Die nächste gamescom findet vom 21. – 25.08.2018 in Köln statt.

Bright World of Metals erstrahlt in neuem Design

Die Besucher erleben ab sofort auf den Portalseiten der Metall-Fachmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST einen neuen Look und modern aufbereitete sowie mobil optimierte Inhalte. Der Relaunch des Multiportals wurde durch dimedis anhand des responsiven Styleguides der Messe Düsseldorf umgesetzt. Multiportal bedeutet, dass alle vier Veranstaltungen einen eigenständigen Webauftritt haben, der aber gleichzeitig auf einer Datenbank basiert und über ein Content Management System (CMS) gepflegt wird. Der Weg zu diesem sehenswerten Ergebnis war dabei mit einigen Herausforderungen verbunden.

Die Portalseite der GIFA erstrahlt dank des responsiven Styleguides im neuen Design.

 

Herausforderung mal vier

Eine der größten Herausforderungen bei dem Relaunch des Multiportals war es, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich für alle vier Portale adaptieren lässt, aber gleichzeitig dem Corporate Design jeder einzelnen Messe gerecht wird. Anschließend mussten alle bestehenden Inhalte überarbeitet und dem neuen Gestaltungskonzept angepasst werden. Für eine Portalseite ist dies schon eine umfangreiche Aufgabe, in diesem Fall waren es gleich vier. Ziel war es deswegen auch, den Aufwand der inhaltlichen Überarbeitung so gering wie möglich zu halten. Da die Inhalte der vier Portale sich teilweise nur im Messenamen, in der Farbgebung oder der Bilderauswahl unterscheiden, hat dimedis ein System entwickelt, mit dem Inhalte zentral gepflegt und über eine Sync-Kopier-Technik in die einzelnen Messeportale kopiert werden können. Dies erleichtert auch die fortlaufende Pflege der Portale.

Die Bühnen der Portalseiten wurden ebenfalls überarbeitet.

 

Weiterentwicklung des Styleguides

Die Umstellung der Portalseiten basiert auf einem responsiven Styleguide, der in enger Zusammarbeit mit der Messe Düsseldorf entwickelt wurde und jetzt nach und nach auf alle Portale des Messeveranstalters ausgerollt wird. Dieser Styleguide entwickelt sich stetig weiter und fordert immer wieder auch die Programmierung und Implementierung neuer Templates. So wurde für die Überarbeitung des Multiportals erstmals eine neue Kachelansicht sowie ein neues Bühnen-Template umgesetzt.

Die neue Kachelansicht für eine optimierte Übersicht.

Die Messe Düsseldorf hat bereits 29 Portale auf den neuen Styleguide umgestellt, weitere folgen bis zum Ende des Jahres. Konkret sind das für die nähere Zukunft die Portalseite der METAV-Fachmesse sowie erstmals zwei Portale von Auslandsveranstaltungen, die der russischen Fachmessen Upakovka und interplastica.

Lunch&Learn Wissensmanagement

Das zweite Lunch&Learn des Jahres bei dimedis beschäftigte sich mit dem Thema Wissensmanagement. Den Vortrag hielt dieses mal Alexander Wilke, studentische Aushilfskraft im Bereich Marketing und Event bei dimedis. Alexander studiert PR & Kommunikationsmanagement an der Hochschule Macromedia am Campus Köln und hat sich mit diesem Thema im Rahmen einer Hausarbeit auseinandergesetzt. Dabei hat Alexander uns verschiedene Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile des Wissensmanagements erläutert. 

Wissen ist nicht gleich Wissen

Wissensmanagement im Generellen beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung und der Nutzung von Wissen innerhalb eines Unternehmens. Dabei ist Wissen die Verknüpfung von bereits Vorhandenem mit Neuem. Es bedarf also der Interpretation von Mitarbeitenden.

Dadurch stellt Wissen einen entscheidenden Faktor da, der zu Wettbewerbsvorteilen  und Innovationen eines Unternehmens führen kann. Doch wo ergibt Wissensmanagement Sinn und was ist eigentlich Wissen im Sinne des Wissensmanagements?

Beim Wissen gilt es zu unterscheiden, denn Wissen ist nicht gleich Wissen. Wissen wird dazu im Rahmen des Wissensmanagements in explizites und implizites Wissen unterteilt. Explizites Wissen wird oft auch „embrained knowledge“ genannt. Es ist Wissen, dass leicht verbalisiert werden kann. Dies kann in Form von Grafiken oder Anleitungen geschehen. Demgegenüber steht das implizite Wissen,  auch „embodied knowledge“ genannt. Dieses Wissen ist weitaus schwieriger zu formulieren und zu erfassen, da es sich um verinnerlichtes Können einer einzelnen Person geht. Für Unternehmen ist aber genau dieses implizite Wissen von vorrangiger Bedeutung. Wie kann dieses Wissen also für das Unternehmen nutzbar gemacht werden?

Nonaka und Konno haben dazu im Jahr 1995 das Modell der Wissensspirale entwickelt. Dieses besagt, dass durch kontinuierlichen Austausch von explizitem und implizitem Wissen die Grundlage geschaffen wird, um organisatorisches Wissen zu generieren.

Ein weiteres Konzept liefert Probst. Dieser unterteilt den Prozess des Wissensmanagements in einzelne Phasen, die sich am klassischen Managementprozess orientieren. Dabei bedarf Wissensmanagement einer klaren Zielsetzung, damit auch abschließend Erfolg oder Misserfolg gemessen werden kann.

Wie Wissensmanagement aber in Unternehmen genutzt und praktiziert wird, hängt ebenfalls von dem Unternehmen selbst ab. Welche Infrastrukturen gibt es, um Wissen zu speichern, wollen unsere Mitarbeitenden überhaupt ihr Wissen teilen und was sagt die Geschäftsführung und das Management zu diesem Thema? All dies gilt es zu beachten, falls man sich entscheidet, Wissensmanagement im Unternehmen zu etablieren.

Vor- und Nachteile des Wissensmanagements

Welche Vor- und Nachteile Wissensmanagement für das Unternehmen bietet, kann ganz unterschiedlich ausfallen. Betrachtet man es aus Sicht der Mitarbeitenden oder aus Sicht des Unternehmens? Für beide Seiten gibt es sowohl viele Vorteile als auch Nachteile. Für ein Unternehmen ist es beispielsweise sehr kosten- und zeitintensiv, kann aber auf der anderen Seite Produktivität und Innovation fördern. Auch für die Mitarbeitenden ist es zeitintensiv, doch können sie durch Wissensaustausch das eigene Know-How steigern.

Wenn Wissensmanagement jedoch von allen im Unternehmen gelebt wird und zusätzlich auch eine passende Lösung für das Unternehmen gefunden worden ist, so lassen sich die Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende nicht unter den Teppich kehren. Es kann ein Mehrwert geschaffen werden, der für langfristigen Erfolg auf Seiten des Unternehmens und somit auch langfristigen Erfolg für die Mitarbeitenden bedeutet.

Fazit und Diskussion

Nach diesem Vortrag hat sich unter den dimedis-Mitarbeitenden eine rege Diskussion entwickelt, die Wissensmanagement in unseren Reihen zum Thema hatte. Viele sprachen sich für eine noch intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Wissensmanagement aus, doch ließ sich hier auch erkennen, welche Schwierigkeiten und extrem hohen Anforderungen es an das Wissensmanagement gibt. Folgende Fragen tauchten dabei auf:

  • Wird ein Hauptverantwortlicher benötigt?
  • Welche Strukturen werden benötigt, um Wissensmanagement zu etablieren?
  • Welcher Mehrwert kann daraus für uns entstehen?
  • Besteht überhaupt die Notwendigkeit, das Wissensmanagement bei dimedis weiter zu entwickeln?

Abschließend lässt sich sagen, dass Wissensmanagement ein wichtiger Bestandteil eines Unternehmens ist bzw. sein sollte, dass dies aber ein langer und schwieriger Prozess ist. Es empfiehlt sich Wissensmanagement erst in einem Teilbereich zu testen. Dazu wurde ein Fragebogen ausgeteilt, welcher als Grundlage für eine Bewertung bei dimedis liefern wird.

Hier die Präsentation zum Nachschlagen:

DMI-Studie belegt: Reichweite von DOOH-Medien ist deutlich gestiegen

Die aktuelle Studie „Public & Private Screen 2016/2017“ des DMI Digital Media Institutes belegt deutlich die gestiegene Reichweite für digitale Außenwerbemedien in den letzen Jahren. Der Studie zufolge kommen 58,8 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung innerhalb einer Woche mindestens einmal mit einem mit einem Digital Out Of Home-Medium (DOOH) in Kontakt. Das belegt, dass die Wahrnehmung von Werbe- und Informationsinhalten durch Digital Signage gerade an Hotspots wie dem POS oder  Shopping Centern immer weiter steigt und auch weiterhin ausgebaut werden sollte.

Gleiche Anzahl von Screens, höhere Reichweite

Für die Studie wurden insgesamt 17 Installations-Umfelder von DOOH-Medien genauer betrachtet. Dazu gehören neben Flughäfen und Bahnhöfen auch Universitäten, Apotheken, Fast Food Restaurants, Fitnesscenter oder der POS, der mit Abstand der größte Touchpoint mit diesem Medium ist. An den 17 Touchpoints wurde die Wirkung von digitalen Inhalten auf 111.179 Screens an 18.000 Standorten untersucht. Dabei sind die Netze im Vergleich zur Studie von 2014 kaum gewachsen (110.000 Monitore), die gemessene Reichweite hingegen erheblich. Das bedeutet, dass Digital Signage nicht nur wirkt, sondern auch immer mehr von der breiten Bevölkerung wahrgenommen wird!

Nettoreichweiten (Quelle: DMI)

Die Studie ergab eine durchschnittliche Bruttoreichweite von DOOH-Medien von 467,7 Millionen pro Woche. Das entspricht 90 Millionen Kontakten mehr als bei der letzten Erhebung 2014. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen zudem, dass Digital Signage vor allem Junge und Berufstätige besonders gut erreicht: Drei Viertel der Nutzer unter 30 Jahren kommen wöchentlich in Berührung mit DOOH, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es immer noch gut zwei Drittel. Überdurchschnittlich hohe Reichweiten erzielten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung die Gruppe der Auszubildenden und Entscheider.

Die Studie gibt es hier als PDF zum freien Download!

Leitfaden: Einsatzmöglichkeiten digitaler Technologien am POS

Die Digitalisierung des Handels bringt deutliche Herausforderungen mit sich – aber auch neue Chancen, die gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gut nutzen können, um sich zu positionieren und von Wettbewerbern abzugrenzen.

So können Kunden im stationären Geschäft – dem sogenannten Point of Sale (PoS) – mit Hilfe digitaler Technologien auf unterschiedliche Art und Weise angesprochen werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig: von virtuellen Regalen, den sogenannten Virtual Shopping Shelfs, über digitale Preisschilder, dem Einsatz von Tablets bis hin zu interaktiven Kioskssystemen und Digital Signage Installationen ist vieles möglich.

Mit dem Leitfaden gibt die Mittelstand 4.0-Agentur Handel Hilfestellung für kleine und mittlere Unternehmen, die digitale Technologien am Point of Sale implementieren wollen. Zahlreiche Praxisbeispiele liefern Anregungen und Inspiration.

Die Mittelstand 4.0-Agentur Handel ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Unter dem Dach von Mittelstand 4.0 arbeiten auch die Agenturen CloudKommunikation und Prozesse sowie die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren.

Ein Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen

Die Broschüre geht auf folgende Fragen ein:

  • 1. Warum digitale Technologien am Point of Sale?
  • 2. Welche digitalen Technologien am Point of Sale gibt es und was erwarten Konsumenten?
  • 3. Welches digitale Point-of-SaleMedium passt zu Ihren Zielen?
  • 4. Welche Herausforderungen kommen bei der Implementierung auf Ihr Unternehmen zu?

Hier geht es zum Leitfaden „Implementierung digitaler Technologien am Point of Sale“ im PDF-Format

Fast 60 Prozent der Fachmessebesucher sind Entscheider

Messen sind Märkte: 60 Prozent der Fachmessebesucher sind Entscheider (Quelle: AUMA)

FKM bietet standardisierte Besucherbefragungen online

Messen sind Märkte, Angebot und Nachfrage treffen hier aufeinander. Aussteller möchten auf den Messen die richtigen Personen erreichen, am besten jene, die Entscheider sind. Die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, FKM, hat genau das untersucht und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Aussteller können auf den deutschen Messen in erheblichem Umfang Fachbesucher mit hoher Entscheidungskompetenz erreichen: 58 Prozent der Fachbesucher von internationalen und nationalen Messen haben ausschlaggebenden oder mitentscheidenden Einfluss auf Einkaufs- oder Beschaffungsentscheidungen ihrer Firmen. Das ergab die Auswertung von 110 Fachbesucherbefragungen des Jahres 2016 auf Messen, die von der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zertifiziert wurden.

Laut Befragungen haben weitere rund 20 Prozent der Fachbesucher zumindest beratenden Einfluss. Auch diese Gruppe ist aus Ausstellersicht durchaus relevant, denn solche Personen bringen etwa als Anwender eine wichtige Stimme in Gruppenentscheidungen ein.

Die Ergebnisse aller FKM-zertifizierten Fach- und Privatbesucherbefragungen des Jahres 2016 finden sich in der Messedatenbank.

Die Fachbesucherbefragungen geben insbesondere Auskunft über den Aufgabenbereich der Besucher, ihren Wirtschaftszweig und die regionale Herkunft. Privatbesucherbefragungen informieren zum Beispiel über die regionale Herkunft, die berufliche Stellung sowie über die Kauf- und Bestelltätigkeit.

Daten Grundlage für Messeerfolg

dimedis arbeitet als Dienstleister für Messen, die mit ihrem Einlass- und Besuchermanagementsystem jene Daten erheben, die Angebot und Nachfrage strukturieren helfen. Mit FairMate organisieren zahlreiche Messegesellschaften nicht nur das Ticketing und den Einlass, sie ermitteln auch Bedarf und Positionen der Besucher und liefern die Zahlen, die für eine FKM-Prüfung erforderlich sind. Für die FKM-Prüfung stellt FairMate standardisierte Reportings zur Verfügung.

Mit FairMate haben die Messen alle relevanten Zahlen wie Ticketumsätze, Einnahmen und Zutritte immer im Blick. Auch für die Buchhaltung interessant: man erhält z.B. automatisiert die Abrechnung von Gutscheinen durch eine Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware. Zudem garantiert FairMate revisionssichere Buchhaltungsdaten.

Weiteres Plus: FairMate zeigt Einsparpotentiale auf, so sind etwa Kassenabschlüsse an den Vor-Ort-Kassen mit FairMate durchschnittlich innerhalb einer viertel Stunde abgeschlossen.
Alle Daten sind sowohl online als auch mobil jederzeit abrufbar, da die Software webbasiert ist.