Archiv der Kategorie: Allgemein

Digitalisierung des Messewesens – dimedis auf der FAMA Herbsttagung in Chemnitz

Im November  veranstaltete der deutsche Fachverband für Messen und Ausstellung Fama e.V. seine Herbsttagung in Chemnitz und widmete sich dem Megathema Digitalisierung des Messewesens. Dabei tauschten sich am 28. und 29. November Branchenkenner über die Zukunft von Messen aus. Wie schon zur FAMA-Herbsttagung im vergangenen Jahr unterstützte dimedis die Veranstaltung und nahm mit FairMate an der Fachtagung teil.  dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung.

Messevertreter diskutieren in Chemnitz die Herausforderung durch die Digitalisierung (Quelle: FAMA)

Digitalisierung des Messewesens

dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung, die Messen zu meistern haben.

Halling erinnerte mit einem Rückblick auf den Beginn der 2000er Jahre, dass Online-Ticket Shops damals noch eine absolute Seltenheit waren. Und aus heutiger Sicht eigentlich auch keine richtigen Shops. Die Besucher bestellten ihre Tickets zwar online, versendet wurden aber in der Regel physikalische Tickets durch Dienstleister. Und vor Ort gab es den Zwang, online erworbene Zutrittsberechtigungen in zutrittsfähige physikalische Tickets umzutauschen.

Erst mit der Verbreitung des QR-Codes hat sich die digitale Welt des Online-Ticketkaufs auf ideale Weise mit dem physikalischen Zutritt vor Ort verbinden lassen. Rückblickend ist die Einführung dieser Technologie, die sich in Deutschland ab ca. 2007 verbreitet hat, ein ganz wesentlicher Beitrag zur Digitalisierung des Besuchermanagements gewesen.

Wilhelm Halling skizziert die Herausforderungen der Digitalisierung für die Messebranche (Quelle: dimedis)

Ab 2012, also gerade mal vor vier Jahren, hat Apple mit der Funktion „PassBook“, heute „PassWallet“, die Verwendung von QR-Codes auf Mobiltelefonen ermöglicht. Seit dieser Innovation lässt sich vom Ticketkauf bis zum Zutritt der gesamte Prozess digital abbilden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Online verkaufte Tickets müssen eben nicht mehr vor Ort verkauft werden. Der Aufwand für die Installation und den Betrieb von Kassensystemen lässt sich erheblich reduzieren. Gleichzeitig wird ein erheblicher Anteil des Ticketumsatzes bereits vor der Veranstaltung eingenommen.

Und – last but not least – lässt sich aus dem Kauf- und Registrierverhalten der Besucher eine zunehmend belastbare Aussage über die zu erwartende Besucheranzahl bei Folgeveranstaltungen ermitteln.

Damit ist die Digitalisierung des Besuchermanagements im Vorfeld einer Veranstaltung bis zum Zutritt weitestgehend vollzogen.

Wie geht es weiter?

Halling sieht die Zukunft der Digitalisierung des Besuchermanagements  in der vernetzten Kommunikation auf dem Messegelände, also „Vor Ort“ sowie nach der Veranstaltung,  „Post Event“. Immer wenn ein Besucher mit der Veranstaltung oder dem Veranstalter direkt in Verbindung kommt, sprechen die Marketingspezialisten von Kontaktpunkten, den Touchpoints.
Diese Touchpoints sind der OnlineShop, die Online-Registrierung und der Zutritt zur Veranstaltung. Mehr oder weniger sind damit aktuell die Touchpoints zwischen Veranstalter und Besucher erschöpft.

Zukünftig wird uns vor allem die Weiterentwicklung der Technologie helfen, weitere Touchpoints zwischen Besucher und Veranstalter aufzubauen: Digitales Leadtracking hilft dem Veranstalter zu verstehen, wen Besucher auf der Veranstaltung besuchen.

Digitale Wegeleitung und digitale Besucherinformation helfen dem Veranstalter zu lernen, wer und was von wem gesucht wird – eine ungemein wichtige Information für die zukünftige Planung von Veranstaltungen. Von dieser Entwicklung profitieren alle Beteiligten:
Beide, Besucher und Veranstalter bekommt schneller bessere Informationen.

Dies gilt besonders dann, wenn im Vorfeld der Veranstaltung durch die Beantwortung von Strukturfragen das Interessensprofil eines Besuchers bekannt ist.

Nach der Messe

Besonders hebt Halling die „Post Event“ Touchpoints hervor, der Kontakt zwischen Besucher und Veranstalter nach einer Veranstaltung. Die Auswertung der Internetseiten von Veranstaltungen zeigt, dass wenige Monate bzw. wenige Wochen vor der Veranstaltung die Zugriffszahlen stark ansteigen. Nach Ende der Veranstaltung sinken die Zugriffszahlen innerhalb weniger Tage rapide ab. In der Zeit bis zur nächsten Veranstaltung gibt es wenig Kontakt zwischen Veranstalter und Besucher. Hier liegt jedoch ein enormes Potential.

Eine stark wachsender Anteil der Messebesucher kommt schon jetzt aus der sogenannten „Generation Y“. Zeitlich sortiert man hier Menschen ein, die von etwa 1980 bis 1999 geboren wurden. Diese Gruppe ist mit dem Internet aufgewachsen; die Zeit vor dem Internet kennen sie nur noch aus Erzählungen. Insbesondere die Nutzung von mobiler Kommunikation und von sozialen Netzwerken nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld ist für „Digital Natives“ eine absolute, tägliche Selbstverständlichkeit. Zwischen Online und offline wird nicht mehr unterschieden. Zukünftig wird es also wichtig sein, diese Besucher für seine Veranstaltung zu begeistern! Dazu braucht es zwingend den Einsatz der Kommunikationswege, die diese Personengruppe beherrscht wie keine Generation vor ihnen. Es gibt keinen Grund, Soziale Netzwerke und die permanent zur Verfügung stehenden Informationen des Internets als Bedrohung zur „klassischen Messewirtschaft“ zu sehen. Die Herausforderung besteht darin, die traditionellen Methoden und Werkzeuge für die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen mit den Möglichkeiten, die das Internet, die mobile Kommunikation und die Sozialen Netzwerke bieten, intelligent zu verknüpfen.

Die FAMA-Tagung findet zweimal jährlich statt und wird in Kooperation mit dem deutschen Fachverlag GmbH m+a veranstaltet.

Digitalisierung des Handels: Herausforderungen und Möglichkeiten

ecommerce-1706105_1280An sich geht es dem deutschen Einzelhandel nicht schlecht, konnte er doch 2015 das stärkste Wachstum seit 20 Jahren verbuchen. Der gesamte Einzelhandelsumsatz lag bei 481,8 Milliarden Euro. Treiber dieses erfreulichen Zuwachses ist dabei jedoch größtenteils der Online-Handel rund um Internetgiganten wie Amazon und eBay, die 2014 über die Hälfte des Online-Gesamtumsatzes erwirtschafteten. Nur circa ein Viertel wurde von Multi-Channel-Händlern, also stationären Händlern mit Online-Shop, erwirtschaftet.

Online-Handel setzt Einzelhändler unter Druck

Der Online-Handel setzt stationäre Einzelhändler mit seiner ständigen Verfügbarkeit und seinem scheinbar endlosen Sortiment unter Druck. Die Kunden sind an die Preis- und Informationstransparenz der Produkte beim Online-Shoppen gewöhnt und vermissen diese im stationären Handel, der nur zögerlich digitale Lösungen implementiert, weil deren Potential nicht richtig erkannt wird. Doch genau da liegt das Kernproblem: Um dauerhaft bestehen zu können, muss der stationäre Handel seine Vorteile –  wie die Schaffung einer Erlebniswelt – nutzen und diese mit den Vorteilen des Online-Handels kombinieren.

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

Lösung: Digitalisierung des Einzelhandels

Ein großes wichtiges Ziel ist also eine dauerhafte Digitalisierung des stationären Einzelhandels, die viele positive Effekte mit sich bringen kann. Durch spezielle Touchpoints kann die Costumer Journey beispielsweise erheblich verlängert werden: Durch eine gezielte Kundenansprache und ein individualisiertes Angebot wird der Erstkontakt im Laden hergestellt, der tatsächliche Kauf kann aber bequem von Hause über das Online-Angebot getätigt werden. So wird das Kundenengagement erhöht und vor allem ein Instrument mit direktem Feedback zur permanenten Marktforschung geschaffen, was unerlässlich für die Optimierung des Kundenservices ist. Um diese positiven Effekte herbei zu führen, braucht es jedoch einen erheblichen Ausbau der digitalen Infrastruktur im deutschen Einzelhandel.
Touchpoints sind demnach Smartphones, die jeder besitzt sowie interaktive Kiosksysteme und Bildschirme am POS.

Die ausgezeichnete Bosch Experience Zone geht genau diesen Weg und mit gutem Beispiel voran, da sie effektiv eine Verbindung zwischen dem stationären Bestand von Produkten und Online-Lösungen schafft und so die Costumer Journey verlängert. Die Digital Signage Stelen sind als Eyecatcher in Bosch-Produktinseln integriert und dienen zunächst  zur Kundeninformation. Der Kunde kann sich auf den Touchmonitoren durch die verschiedenen Produkte navigieren oder durch das Scannen eines speziellen Produktes direkt Informationen dazu einholen und sich so ein auf ihn spezialisiertes Angebot zusammenstellen. Die eingeholten Informationen können auf einem Zettel ausgedruckt oder per QR-Code auf mobile Endgeräte übertragen werden. Zuhause kann sich der Kunden dann so weiter mit den Produkten beschäftigen und sie im Online-Shop bestellen. Das Kaufverhalten kann zudem erfasst werden und in eine Datenbank oder CRM integriert werden, um stets eine präzise Marktübersicht zu haben.

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Die Bosch Experience Zone macht es vor: durch die kluge Verbindung des POS mit dem Online-Shop per Merkzettel oder QR-Code auf dem Smartphone wird die Costumer Journey erheblich verlängert.

Digitalisierung weiter ausbauen

Die Verknüpfung von On- und Offline-Handel muss in der näheren Zukunft weiter gelingen, um den Einzelhandel wieder zu stärken. Technisch ist sie kein Problem. Schnell umsetzbar wäre beispielsweise eine Kopplung mit Gutscheinen, die am POS ausgegeben werden und online eingelöst werden können. So wird der Kunden auf seiner Coustumer Journey bis nach Hause begleitete und dann diese dort fortsetzen. Am POS selber wäre eine direkte Ansprache der Kunden mittels Near-Field-Communication (NFC) über ein mobiles Endgerät oder die direkte Implementierung von Online-Shops und Rezensionsmöglichkeiten vor Ort eine Lösung.

Impuls für die Internetwoche Köln

Anlässlich der Internetwoche Köln unterstützte dimedis eine Veranstaltung, die sich dem Thema Transformation der Systeme widmete. Der Handel war einer der Diskussionspunkte, zu dem dimedis-PR-Chef Ibrahim Mazari einen Impuls beitrug:

Digital Signage Branchentreffen in Hamburg: Vortrag Digital Signage und Gamification

220914_landingpage_visioncamp4afinal_01Digital Signage und Digital Out of Home Medien (DooH) sind ein expandierender Bestandteil des öffentlichen Lebens, überall auf der Straße und in Geschäften begegnet man mittlerweile digitalen Lösungen. Das Computerhandelsunternehmen pilot lädt aus diesem Grund am 17. November zu einem Digital Signage Branchentreffen nach Hamburg ein, um Anbieter und Partner der Branche mit den neuesten Fakten und Entwicklungen zusammen zu bringen. Auch dimedis wird mit PR-Chef Ibrahim Mazari vor Ort sein, der einen Vortrag zum Thema Digital Signage und Gamification halten wird.

Vortrag zum Thema Gamification und Digital Signage

Die Veranstaltung bietet für Neueinsteiger sowie für Branchenkenner die Möglichkeit, vor Ort die Vorteile und neuen Techniken von Digital Signage kennen zu lernen und so neue Inspirationen zu schaffen. Einen Leitfaden bieten dabei die Impulsvorträge von mehreren Branchenkennern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ibrahim Mazari wird am Nachmittag der Veranstaltung einen Vortrag mit dem Titel „Spielend einkaufen – digitale Werbeflächen in der Praxis“ halten und zeigen, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt und in Digital Signage-Konzepte integriert werden kann. Die Themen der Referenten sind hier zu sehen:

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Was: Digital Signage Branchentreff, veranstaltet von der pilot Computerhandels GmbH
Wann: 17. November, 10:00 Uhr bis Open-End
Wo: futurebox, Hittfelder Kirchweg 21a, 21220 Seevetal – Maschen

Hier geht es zur Anmeldung!

Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing? Vortrag von Ibrahim Mazari

Die Konsumenten sind mobil online – immer und überall! Glaubt man den aktuellen Prognosen Deutschlands führender Mediaagenturen, dann wird Mobile Advertising in den kommenden Jahren richtig durchstarten. Aus diesem Grund lädt das DialogNatives Board am 17. Oktober im Hamburger betahaus Experten und Interessierte ein, sich bei der Veranstaltung mit dem Titel „Wie MOBILE bist DU? – Erfolgsfaktor Mobile Marketing!“ zum Thema auszutauschen.

Auch PR-Chef von dimedis Ibrahim Mazari wird mit einem eigenen Vortrag vor Ort sein. Unter dem Titel „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“ wird er erläutern, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt werden und in Konzepte im Marketing, im Personalwesen, im Rekruitment und in der Arbeitsorganisation umgesetzt werden kann. In einem lebendigen und praxisnahen Vortrag wird Ibrahim Mazari die relevanten Mechaniken vorstellen und anhand allgemeiner Beispiele die Erfolgsfaktoren von Gamification vorstellen.

Weitere Informationen sind hier zu finden!


Was: Vortrag „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“
von Ibrahim Mazari

Wann: 17. Oktober 2016 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Wo: betahaus, Eifflerstr. 43, 22769 Hamburg (Schanzenviertel)

 

Für Mitglieder des DDV ist die Veranstaltung kostenlos. Hierzu zählen DialogNatives im DDV sowie Mitarbeiter von DDV-Mitgliedsunternehmen. Nichtmitglieder können sich am Abend noch als DialogNative registrieren oder zahlen alternativ vor Ort ein Eintrittsgeld von 10 Euro.

„Think global! Act local?“ – dimedis auf der siebten Internetwoche in Köln

brand_icon_003-2xDie fortschreitende Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, digitale Systeme bestimmen und beeinflussen mittlerweile unseren gesamten Alltag. 2016 gibt es weltweit 3,4 Milliarden Internetnutzer. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und wird dies in Zukunft auch weiter tun. Die kommende Internetwoche in Köln vom 24. – 29. Oktober 2016 widmet sich mit dem diesjährigen Motto  „Think global! Act local?“ genau diesem Thema und möchte die Frage beantworten, wie sich der digitale Kulturraum, die globale Kommunikation und die Nutzung der Digitalwirtschaft auf lokaler Ebene umsetzen lassen. Auch die Auswirkungen auf lokale Unternehmen und Branchen, aber auch die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes sollen dabei untersucht werden. Wie in den letzten Jahren ist mit PR-Chef Ibrahim Mazari auch dimedis mit einem eigenen Vortrag vor Ort vertreten.

Transformation der Systeme

An den sechs Tagen der Internetwoche werden insgesamt 12.000 Internetexperten und -interessierte an den verschiedenen Veranstaltungsorten erwartet; über 500 Speaker auf 120 verschiedenen Veranstaltungen sorgen dabei für genügend Gesprächsstoff. Auch Ibrahim Mazari gehört zu diesen Speakern und wird am zweiten Tag (Dienstag, 25. Oktober) an dem Panel Transformation der Systeme – Wie digitaler Wandel Systeme verändert, die unseren Alltag bestimmen“ im Digital Lab der IHK Köln teilnehmen. Leitfrage ist dabei, wie künftig die Koordination von Menschen und ihren Interessen in den großen Kontexten von Arbeit, Bildung, Mobilität, Handel und in der sich entwickelnden Netzökonomie erfolgen soll.

Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation

Auch Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation und bietet vor allem für den deutschen Einzelhandel einen wesentlichen Baustein mit Zukunftspotential, diese auszubauen. Dies ist auch dringend nötig, denn obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Doch Praxisbeispiele wie die Digital Signage-Projekte von snipes oder Bosch mit der Bosch Experience Zone zeigen, dass Handlungsbereitschaft vorhanden ist und erfolgreich sein kann. Events wie die Internetwoche bieten daher das ideale Forum, um Experten zusammen zu bringen, Ideen zu entwerfen und gemeinsam umzusetzen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier!

ibrahim_brandIbrahim Mazari, Leiter PR/Kommunikation bei dimedis, über die Interwoche in Köln: „Köln bietet als Standort für so ein Event die idealen Möglichkeiten. Neben dem gebotenen kreativen Umfeld gibt es hier auch spannende Schnittstellen zwischen Medien, klassischer Industrie und digitaler Wirtschaft. So wird mit der Internetwoche ein spannendes und vielversprechendes Forum geschaffen, bei dem sich Interessierte und Experten über die Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung austauschen können. Vor allem Digital Signage bietet hier ein enormes Wachstumspotential, welches sich bereits ins erfolgreichen Projekten im Einzelhandel gezeigt hat.“

 

Mit dimedis zum vierten Mal ins Ridwang-Gebirge

Bereits zum vierten Mal lud dimedis zusammen mit der sk stiftung jugend und medien und der Sparkasse KölnBonn am vergangenen Wochenende interessierte Jugendliche dazu ein, das Ridwang-Gebirge zu besuchen. Am 24. und 25. September  hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, durch verschiedene Workshops die Medienwelt etwas kennenzulernen und so den beruflichen Einstieg zu erleichtern. Treffpunkt war dabei jedoch der Media-Park in Köln, der Ausflug sollte nur digitaler Natur sein.  dimedis unterstützte das Programm mit dem Workshop „Jobtester MediendesignerIn – Schwerpunkt Animation, Web und Digital Signage“. Eugen Schlegel, Softwareentwickler bei dimedis, war auch wieder als Dozent mit von der Partie. Er leitetet wie im Vorjahr den Workshop und stand den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge

Ein Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge

Ein Skiort erhält Digital Signage

Bei der anfänglichen Vorstellungsrunde am Samstagmorgen stellten sich die 10 teilnehmenden Jugendlichen zunächst vor. Nach einer kurzen Einführung über dimedis und Digital Signage durften die Jugendlichen dann auch direkt selber ran. Die Aufgabe bestand darin, eine vollständige Digital Signage-Kampagne rund um einen Skiort im fiktiven Ridwang-Gebirge zu entwerfen. Dabei wurden den Teilnehmer lediglich Bilder und Textbausteine gestellt, der Rest unterlag der Kreativität jeder Gruppe. Eugen Schlegel gab hier und da Hilfestellung und stellte später fest: die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen, die Teilnehmer entwarfen kreative Kampagnen und integrierten teilweise sogar interaktive Elemente. Der Tag endete mit einer Einführung in Adobe EDGE Animate, welche die Grundlage für den zweiten Tagen bilden sollte.

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Die Jugendlichen bei der Arbeit: die erstellten Kampagnen wurden später gruppenweise vorgestellt

Auf der Basis des erlangten Grundwissen vom Vortag stand der Sonntag ganz im Zeichen von Abobe EDGE Animate und der Digital Signage Software kompas. Eugen Schlegel erklärte den Teilnehmern das Einmaleins des Mediendesigns und gab Tipps und Tricks rund zu Themen wie Ebenen, Freistellungen und Animationen. Um das erlangte Wissen dann auch später vielleicht einmal zum Einsatz bringen zu können, endete der Tag mit allgemeinen Informationen rund um den Beruf des Mediendesigners und der Präsentation der Kampagnen. Dazu wurde ein Bildschirm aufgestellt und die Kampagnen über die Digital Signage Softwarelösung kompas eingebucht und abgespielt. Alle Teilnehmer haben ihre Ideen erläutert und vor versammelter Mannschaft präsentiert.

Ein paar mehr Eindrücke des Events sind hier zu finden.

 

 

dmexco 2016 – Messe und FairMate setzen neue Meilensteine

Am 14. und 15. September fand in der Koelnmesse die Digital Marketing Exposition & Conference dmexco statt. Die als internationaler Hotspot der digitalen Wirtschaft geltende Messe konnte dabei gleich in mehreren Bereichen neue Meilensteine setzen: Über 1000 Aussteller, mehr als 570 internationale Top-Speaker und ein neuer Besucherrekord von knapp 51.000 Besuchern waren neue Höchstwerte und untermauerten die führende Position der Messe als Business- und Innovationsplattform weiter. Gesteuert wurde das gesamte Einlassmanagement von FairMate, zu dem die Messe bereits seit 2009 ein besonderes Verhältnis hat.

Hallendurchblick , Halle: 7

Bei der diesjährigen dmexco konnte die Messe mit knapp 51.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord vermelden (Quelle: dmexco).

Digital is everything

Zur dmexco trafen sich Vertreter aller bedeutender Marken und die führenden Top-Entscheider aus allen Bereichen, was Köln zwei Tage lang zum Hotspot der internationalen digitalen Economy machte. Unter dem Motto „Digital is everything – not every thing is digital“ setzten sich die versammelten Branchen-Experten zusammen, um über die wichtigsten Digital-Trends zu diskutieren und Überlegungen anzustellen, wie diese in Business implementiert werden können.

Stand: Google, Halle 7

Auf der Messe trafen sich die Vertreter aller bedeutenden Marken, um über die neuesten digitalen Trends zu diskutieren (Foto: dmexco).

Neu auf der dmexco: FairMate TurnStyle und MobileEntry

Zwischen der dmexco und dimedis besteht ein besonderes Verhältnis. Schon seit 2009 nutzen die Veranstalter FairMate zum Einlassmanagement, also schon sechs Jahre bevor auch die Koelnmesse auf die bewährte Einlasslösung umstieg. Dabei konnte auch FairMate passend zum Event neue Meilensteine setzen: Neben dem FairMate OnlineShop und dem FairMate Cashier kamen bei der dmexco auch erstmals die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie die überarbeiteten schnellen MobileEntries zum Einsatz. Diese Mischung aus stationären und mobilen Einlassmöglichkeiten entzerren den gesamten Besucherandrang und machen FairMate so schnell wie nie zuvor.

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Erstmals kamen bei der dmexco die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie das mobile Einlasssystem FairMate MobileEntry zum Einsatz, die den gesamten Besuchereinlass entzerrten und beschleunigten (Foto: dmexco).

IHK Digital Signage Tag – Rückblick

Am 30. August lud die IHK zum Digital Signage Tag nach Köln ein. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, rund 80 Teilnehmer lauschten spannenden Beiträgen aus der Welt der digitalen Kommunikation mit Bildschirmen, Stelen und interaktiven Anwendungen. Dabei konnten die Teilnehmer praxisnah erfahren, wie man Digital Signage im Handel, der internen Kommunikation und in Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken einsetzen kann.

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Nach einem Grußwort der IHK Köln Geschäftsführerin für Initiativen und Projekte Kirsten Schwarz und einem herzlichen Willkommen durch dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling, führte Patrick Schröder in das Thema Digital Signage ein. Der Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis erklärte Einsatzszenarien für Digital Signage, skizzierte die mittlerweile umfassende Nutzung von Digital Signage in allen Lebensbereichen. Wichtiges Augenmerk lag bei der Präsentation auf Tipps beim Projektmanagement, worauf man achten muss, um Digital Signage Projekte erfolgreich umzusetzen.

Patrick Schröder führt in das Thema ein

Patrick Schröder führt in das Thema ein

 

Digital Signage im Handel

Samuel Geisler, Geschäftsführer der Peakmedia GmbH aus Österreich, begeisterte mit einem unterhaltsamen und informativen Vortrag über Digital Signage im Handel. Gerade für Filialisten zeigten sich die großartigen Vorteile der digitalen Plakate. Durch Beispiele untermauert, belegte Geisler durch harte Zahlen die Wirkung von Digital Signage für den Abverkauf am POS.
Mit großem Interesse haben die Besucher von den Hürden und Tücken gehört, die einen bei der Umsetzung von Digital Signage Projekten erwarten, Fotos und Videos von fehlerhaften Installationen sorgten nicht nur für reichlich Lacher, sondern sensibilisierten die Zuhörer für wichtige Learnings, etwa auf professionelle Hardware und Software zu setzen.
Abgerundet wurde der Vortrag mit Beispielinhalten, etwa von Spar Österreich, die Digital Signage für die Kundenkommunikation umfassend nutzen.

Samuel Geisler von Peakmedia präsentiert Digital Signage im Handel

Samuel Geisler von Peakmedia präsentiert Digital Signage im Handel

Digital Signage in der Internen Kommunikation

Die Vielfalt digitaler Kommunikation zeigt sich auch und gerade in der Mitarbeiterkommunikation. Vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter im Außendienst oder ohne festen PC-Arbeitsplatz haben, stehen vor der Herausforderung, diese ausreichend über Neuigkeiten zu informieren.
Markus Mussgnug, Projektleiter interne Medien bei der EnBW, präsentierte eine Digital Signage Lösung für die eigenen Mitarbeiter. Allgemeine Informationen wie Wetter und Unternehmensnachrichten stehen im Mittelpunkt, die Bildschirme sind an verschiedenen Standorten verbaut. EnBW nutzt aber auch dynamische Inhalte aus Datenbanken, die mit der Digital Signage Lösung kompas ausgelesen und visualisiert werden.

Markus Mussgnug von EnBW präsentiert Digital Signage für die interne Kommunikation

Markus Mussgnug von EnBW präsentiert Digital Signage für die interne Kommunikation

Interaktive Anwendungen mit Digital Signage

Abgerundet wurde die Veranstaltungen durch zwei Live-Demos: PR-Leiter Ibrahim Mazari präsentierte am Beispiel des Kunden HappyBaby die Integration von Smartphones und Tablets zur Steuerung von Digital Signage. Mit kompas smart.remote  wird das Smartphone zur Fernbedienung. Die Betrachter können über einen QR-Code auf dem Bildschirm direkt mit ihrem Smartphone Inhalte auf dem Display steuern. Der QR-Code führt auf eine mobile Webseite mit einem einfachen Menü, darüber wählt der Betrachter die Inhalte aus, die ihn interessieren. Auf dem Digital Signage Display erscheinen dann nur die relevanten Inhalte. Weitere Anwendungen waren Second Screen und Product Beam. Mit dem Produkt Second Screen können Händler Inhalte, die auf einer Stele bzw. Digital Signage Screen gezeigt bzw. hinterlegt sind, im Kundengespräch auf mobile Endgeräte wie Tablets „übertragen“ und demonstrieren und in die Verkaufsräume „mitgenommen“ werden.
Beim Feature Product Beam besteht die Möglichkeit, Barcodes aus Prospekten, Katalogen oder Verpackungen einzuscannen und weiterführende Inhalte wie Fotos, Videos, Verfügbarkeiten etc. genau zu diesem Produkt auf die Screens/Stelen zu projizieren.

Ibrahim Mazari von dimedis präsentiert interaktives Digital Signage

Ibrahim Mazari von dimedis präsentiert interaktives Digital Signage

Die zweite Live-Demo widmete sich der interaktiven Wegeleitung in Shopping Malls. dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling illustrierte anhand der Abu Dhabi Mall die Funktionsweise von kompas wayfinding. Halling zeigte ein intuitives und intelligentes Wegeleit-System, mit dem der Anwender über einen Touchscreen interagiert. Über die von dimedis entwickelte LogoCloud greift der Anwender über eine Touchoberfläche auf die Information zu. Zusätzlich können Suchbegriffe über eine OnScreen-Tastatur eingegeben werden. kompas wayfinding bietet dabei noch mehr: kompas dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug.

Die Besucher konnten vor Ort eine vergleichbare Wegeleitung ausprobieren.

Digital Signage in der Bibliothek

Mit großem Interesse folgten die Besucher dem Vortrag von Bettina Scheuer von der Stadtbibliothek Köln, die über den Einsatz von Digital Signage in Bibliotheken referierte und dabei aufzeigte, wie modern Bibliotheken heute ihre Rolle als Wissensvermittler auch und gerade mit digitalen Werkzeugen wahrnehmen. Anhand konkreter Anwendungen der Stadtbiblothek Köln und weiterer Bibliotheken mit spannenden Digital Signage Lösungen, erhielten die Besucher einen Ausblick der reichhaltigen Möglichkeiten, mit interaktiven Displays in Bibliotheken Besucher zu informieren und zu begeistern.

Neben den wertvollen Vorträgen stand der Austausch der Besucher untereinander und mit den Referenten im Mittelpunkt. Bei einem Kölsch klang die Veranstaltung mit Netzwerken aus, rundherum zufrieden zeigten sich Veranstalter und Besucher, eine Wiederholung unter der Schirmherrschaft der IHK Köln ist geplant.

Eindrücke von der Veranstaltung finden sich in diesem Album auf Flickr!

Studie zu Kunden-Service in Shopping-Centern: Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung

Das Projektmanagement-Unternehmen für Einkaufszentren ECE hat eine neue Studie rund um den Kunden-Service in Shopping-Centern veröffentlicht. Eins der zentralen Ergebnisse: Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung.
Dabei wurde in der Studie untersucht, welche Service-Leistungen für die Kunden von Shopping-Centern heute wichtig sind beziehungsweise erwartet werden und mit welchen Angeboten diese im Sinne eines positiven Einkaufserlebnisses überrascht werden können. Orientierungpunkte dafür lieferten die einzelnen Touchpoints der Customer Journey, also alle Berührungspunkte der Kunden vom Einfahren ins Parkhaus bis zum Verlassen des Einkaufszentrums.
Grundlage der Studie war eine in Zusammenarbeit von ECE mit TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung von 1.000 Shopping-Center-Kunden sowie ausführliche Experteninterviews mit Investoren, Mietern und Fachvertretern aus Wissenschaft und Hotellerie.

Möglichst viele Informationen, Sitzmöglichkeiten und kostenfreies WLAN

Die Studie ergab, dass die Besucher die höchste Relevanz dem Informationsangebot vor Ort (86 Prozent) sowie den Relax-Services wie etwa Sitzgelegenheiten und Kinderspielflächen zumessen (86 Prozent). Da über die Hälfte aller Shopping-Center-Besucher mit dem Auto anreist, war den Befragten zudem auch ein möglichst guter Arrival-Service mit schneller und komfortabler Parkhauseinfahrt und dem schnellen Finden eines freien Parkplatzes und des Weges ins Center wichtig (84 Prozent). Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung darf aber natürlich auch kostenfreies WLAN (68 Prozent) und Zugang zu Handy-Ladestationen nicht fehlen (45 Prozent). Ältere Menschen der Generation 60+ hingegen möchten in den Pausen ihres Einkaufs vor allem Kraft tanken und erwarten daher vor allem Services wie ausreichende Sitzplatzmöglichkeiten (76 Prozent). Insgesamt zeigten sich die Befragten jedoch bereits sehr zufrieden mit den gebotenen Services in ihrem Einkaufscenter, 91 Prozent besuchen es daher regelmäßig und würden es ihren Freunden weiterempfehlen.

Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung

Da niemand gerne stundenlang im Kaufhaus herumirrt, war für viele Besucher vor allem das Informationsangebot wichtig, 74 Prozent erwarten eine gute Beschilderung, 70 Prozent eine Kundeninformation. Beachtenswert ist dabei, dass jeder vierte Besucher sogar ein digitales Wegeleitsystem forderte, bei den unter 40-jährigen war es sogar jeder dritte. Das zeigt, wie wichtig digitale Wegeleitung in den letzten Jahren geworden ist und wie schnell diese sich in den Anforderungen und Erwartungen der Kunden an einen perfekten Einkauf integrieren konnte.

Moderne digitale Wegeleitsysteme wie kompas wayfinding bieten dabei oft unterschiedliche Herangehensweisen, wie man sich das gewünschte Ziel anzeigen lassen kann. In der übersichtlichen Etagenübersicht von kompas wayfinding kann man sich zunächst alle im Shopping-Center befindlichen Shops anzeigen lassen. Wünscht man die gezielte Wegeleitung zu einem bestimmten Shop, kann man diesen über die interaktive Logocloud sowie der Eingabe über das Tastenfeld suchen. Das System errechnet dann den schnellsten Weg und berücksichtigt dabei auch Hindernisse für Menschen mit Behidnerung und umgeht diese intelligent. Sollte die digitale Wegeleitung eine Zeit lang nicht benutzt werden, schaltet das System automatisch in den Digital Signage-Modus um, in dem beispielsweise die Werbung der örtlichen Shops oder Betreiber angezeigt werden kann.

Projekte wie in der Neutor Galerie in Dinslaken oder der Shopping Mall NeuerMarkt in Neumarkt an der Oberpfalz zeigen dabei, dass solche Installationen vor allem bei großen mehrstöckigen Gebäuden mit vielen Shops sinnvoll sind, um den Kunden jederzeit eine gute Orientierung gewährleisten zu können. Aber nicht nur auf dem nationalen, sondern auch auf dem internationalen Parkett gewinnt die digitale Wegeleitung zunehmend an Bedeutung, wie das Projekt der Abu Dhabi Mall auf vier Etagen mit über 230 Shops verdeutlicht.

Digitale Wegeleitung kompas wayfinding in der Abi Dhabi Mall. Mit viert Etagen und über 230 Shops ist die Wegeleitung auch wichtig, um den Überblick zu behalten (Quelle: dimedis).

Digitale Wegeleitung kompas wayfinding in der Abu Dhabi Mall. Bei vier Etagen und über 230 Shops ist die Wegeleitung auch wichtig, um immer den Überblick zu behalten (Quelle: dimedis).

Digitale Wegeleitung – ideal als Marktforschung für die Einkaufscenterbetreiber

Besonders wichtig sind die umfassenden Reportingfunktionen, die digitale Wegeleitsysteme wie kompas wayfinding anbieten. Die Auswertungen sind ideal für die Marktforschung. kompas wayfinding ist zudem ein lernendes System: Wird nach Begriffen gesucht, die noch nicht in der Datenbank hinterlegt sind, werden diese Begriffe auf einer Administratoroberfläche angezeigt. Im Handumdrehen lassen sich diese Begriffe den unterschiedlichen Shops und Örtlichkeiten zuordnen – ein ideales Werkzeug für die Betreiber der Einkaufszentren, um die Bedürfnisse ihrer Besucher noch besser kennen zu lernen.
Hier einige Screenshots aus dem Backend von kompas wayfinding:

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Der Begriff "Kleidung" wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

Der Begriff „Kleidung“ wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall. (Quelle dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

Digital Signage führt zur digitalen Transformation des Handels

Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür! Dennoch: obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Statt eines ganzheitlichen digitalen Kommunikationskonzeptes, setzten einzelne Akteure auf Insellösungen, um das digitale Bedürfnis der Kunden auf das Mindeste zu befriedigen. Dies kratzt jedoch nur marginal an den wahren Möglichkeiten von Digital Signage, welches vor allem mit den neuen Trends der letzten Jahre um einiges mehr zu bieten hat.

Steigerung des Mehrwertes durch Digital Signage

Generell ist das primäre Interesse des Einzelhandels an Digital Signage, die Aufmerksamkeit des Kunden und somit auch dessen Kaufverhalten zu beeinflussen. Mithilfe digitaler Kommunikation, vor allem am POI und POS, soll so ein Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden geschaffen werden. Daneben erfüllt Digital Signage einen angenehmen Zusatzeffekt: Mit übergreifenden Serviceleistungen wie aktuellen Angeboten oder Cross-Selling-Aktionen können sich die Einzelhändler von den Wettbewerbern abheben und das eigene Image stärken. Dabei bestätigen eine Reihe praktischer Projekte und Marktforschungsstudien, dass sich die modernen Werbe- und Kommunikationsmedien mit Digital Signage spürbar auf den Umsatz eines Unternehmens auswirken. Laut einer Studie der Zeitschrift Absatzwirtschaft aus dem Jahr 2010 gaben 98 Prozent der Befragten an, digitale Werbung in Einkaufszentren wahrgenommen zu haben. Diese enorm hohe Wahrnehmungsrate begründet sich durch den Ur-Instinkt des Menschen eine Bewegung schneller wahrzunehmen als ein ruhendes Bild.
Eine aktuelle Nielsen-Studie zeigt, dass die Branche um digitale Außenwerbung (Out-of-Home) in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln konnte. Mit seinen rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 konnte dieses junge Werbemedium schon das Radio hinter sich lassen. Als große Verlierer gelten Printprodukte in Fach- und Publikumszeitschriften und Zeitungen, die allesamt einen Umsatz-Einbruch zum Vorjahr verzeichneten. Dies lässt erahnen, welches zukünftige Potential digitale Medien im Handel noch haben.

Digital Signage boomt

Neben diesem rein quantitativen Nutzen bietet Digital Signage erhebliche qualitative Vorteile zur klassischen analogen Posterwerbung, die 24 Stunden am Tag den selben Inhalt zeigt. Durch die individuelle Anpassung der Digital Signage-Inhalte nach Uhrzeit und Lage in Echtzeit wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste minimiert. Durch das Anbieten von Tagesangeboten oder vergleichbaren Marketingmaßnahmen bietet der Händler den Kunden eine bessere Service-Qualität und ein angenehmeres Einkaufserlebnis. Somit wird aus Digital Signage – richtig angewendet – eine wahre Vertriebswaffe.
Eine weitere Stärke ist die Interaktivität: der Kunde kann sich am POS individuell engagieren. So sind Infoterminals erweiterte digitale Assistenten. Zudem ist eine elegante Integration des Online-Shops im stationären Handel möglich. Daneben sind auch Anwendungen wie eine digitale Wegeleitung einsetzbar sowie die nahtlose Integration von Warenwirtschafts- und CRM-Systemen. Dank moderner Softwarelösungen wie kompas, die Digital Signage Netzwerke über das Internet steuern und da auf Internettechnologien wie HTML5 setzen, lassen sich zudem ganz einfach dynamische Inhalte wie Social Media, RSS-Feeds und Datenbankschnittstellen ohne Redaktionsaufwand einbinden.

Praxisbeispiele von Digital Signage im deutschen Handel

Das Unternehmen für Streetwear Snipes nutzt in seinen Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die einfachste und effektivste Art von digitaler Kundenkommunikation. Durch die Screens direkt am POS werden den Kunden so gezielt Inhalte wie Werbung, aktuelle Angebote und dynamische Meldungen auf einen Blick angezeigt.

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Das Beispiel von Happy Baby Shop TV zeigt, wie Digital Signage neben der digitalen Werbefunktion auch einen Mehrwert für den Kunden schafft und die Kommunikation im Verkaufsgespräch wesentlich verbessert. Mit der Beratungsfunktion wird eine Kombination des Angebots vor Ort mit der Vielfalt an weiteren Artikeln aus dem dazugehörigen Online-Shop ermöglicht. Auf Knopfdruck kann der Berater so im Geschäft über den Werbebildschirm auf den Online-Shop von HappyBaby zugreifen. Wenn nun zum Beispiel ein Produkt in einer anderen Farbe als vorhanden gewünscht wird, kann diese alternative Ausführung dem Kunden am Bildschirm präsentiert und das Produkt auch direkt online bestellt werden. So lassen sich Lagerkosten sparen und die benötigte Ausstellungsfläche vor Ort effizient reduzieren.

Die Bosch Experience Zone vereint viele Vorteile von Digital Signage in einem innovativen Shop-in-Shop Konzept, dass mittlerweile weltweit umgesetzt wurde. Als Eyecatcher in den umliegenden Ladenbau integriert, verstärkt das Terminal die Kundenbindung und regt mittels Touchmonitor zur Interaktion und Kauf an. Besonderer Clou: die Bosch Experience Zone möchte den Kunden inspirieren und bietet Anleitungen und Tipps für Projekte, wie etwa den Bau eines Bücherregals. Alle Informationen über benötigte Materialien, Werkzeuge und Utensilien kann der Kunde vor Ort ausdrucken, sich über ein QR-Code aufs Smartphone senden und an der Stele über Videos und Fotos direkt anschauen.

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Weitere Informationen zu den gezeigten Beispielen gibt es hier!

Deutscher Markt mit Wachstumspotential

Der deutschen Branche fehlt es noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzten. In Zukunft wird Digital Signage die gesamte Customer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch die gesamte Kaufabwicklung begleiten und erleichtern. Auch kleinere Betriebe werden von dieser digitalen Transformation profitieren und in die Technologie und deren Vorteile investieren. Es ist zu erwarten, dass der deutsche Digital Signage Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

dimedis bietet seit 2005 mit kompas die führende und mehrfach preisgekrönte Digital Signage Softwarelösung im Markt und mit kompas wayfinding eine spezielle Anwendung für eine digitale Wegeleitung. Unter www.kompas-software.de sind weitere Informationen und Best Cases zu finden.