Archiv der Kategorie: Studien

Beiträge über Studien rund um die Themen digitales Marketing, Messen, Digital Signage

Die Messewirtschaft 2016 und die Trends für dieses Jahr

Der AUMA erhebt jedes Jahr die Stimmung und die Trends der Messewirtschaft. AUMA vertritt als Verband der Messebranche die Interessen der Aussteller, Veranstalter und Besucher von Messen in Deutschland. Er wurde 1907 in Berlin als damalige ständige Ausstellungskommission für die deutsche Industrie gegründet und ist damit einer der ältesten deutschen Verbände der Dienstleistungswirtschaft.
Im Jahresbericht, der nun vorliegt, geht man folgenden Fragen nach: Welche Messeziele haben deutsche Aussteller? Wie wichtig ist freier Handel für die Messewirtschaft? Und welchen Nutzen haben Unternehmen vom Auslandsmesseprogramm des Bundes?

Dies sind einige der Themen des Jahresberichtes „Die Messewirtschaft: Bilanz 2016“, den der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt veröffentlicht hat.

Die Bilanz gibt auf 136 Seiten einen Überblick über die Entwicklung der Messewirtschaft 2016 und die Perspektiven der Branche. Darüber hinaus berichtet die Bilanz über die Arbeit des AUMA als Verband der deutschen Messewirtschaft.

Schwerpunkte im Kapitel „Messen in Deutschland“ sind die Entwicklung der Branche, Förderprogramme für Aussteller und die Rolle ausländischer Teilnehmer. Das Kapitel „Messen im Ausland“ untersucht die internationale Wettbewerbssituation und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Auslandsmessen deutscher Veranstalter und des Auslandsmesseprogramms der Bundesregierung. Weitere Themen des Berichtes sind die Lobbyarbeit des AUMA sowie Forschung und Ausbildung in der Branche. 35 Charts fassen die Kennzahlen der Messewirtschaft in einem eigenen Kapitel zusammen.

Messewirtschaft auf Wachstumskurs

Der Messeplatz Deutschland entwickelt sich in fast allen Bereichen positiv und kann sein Wachstum fortsetzen. Außer im Bereich der Konsumgütermessen für Fachbesucher ist im Inland ein leichter Rückgang festzustellen. Vor allem in Folge des außergewöhnlich starken Messeprogramms im Inland erreichten die deutschen Veranstalter nach vorläufigen Ergebnissen einen Rekordumsatz von mehr als 3,8 Milliarden Euro.

Messeplatz Deutschland (Quelle: AUMA)

Messetrends

Einer der Trends ist, dass Publikumsmessen stark auf den Erlebnischarakter setzen, um die Messe attraktiv zu halten.

Zudem stellt der AUMA fest, dass es in Zukunft für das Geschäft wichtig werde, Online- und Offline-Leistungen sinnvoll miteinander zu verbinden und so Geschäfte mit Ausstellern und Besuchern über die Messedurchführung hinaus in der Hand zu behalten.

2017, so die ersten Zahlen, verspricht den moderaten Wachstumskurs fortzusetzen. Besonders erfreulich zeigt sich der AUMA über die vermehrte Messe-Investition von Dienstleistungsunternehmen.

Messen modernisieren

Der positive Trend zeigt sich auch in Investitionen durch die Messegesellschaften selbst. Im
Jahr 2016 wurden gut 250 Millionen Euro in die überregionalen Messeplätze investiert. Diese flossen u. a. in Neubauten, Sanierung und Modernisierung von Hallen, Neu- bzw. Umgestaltung von Messeeingängen und in Veranstaltungstechnik.

Bis zum Jahr 2020 sollen die Hallenkapazitäten um rund 55.000 m² erweitert werden. Das ist ein Zuwachs von zwei Prozent über fünf Jahre. Insgesamt werden von 2017 bis 2022 über 1,2 Milliarden Euro investiert, vor allem für Neubau, Sanierung und Modernisierung von Hallen. Weitere Investitionen sind u. a. für die Verbesserung der Infrastruktur und der Gastronomie geplant. Zusätzlich sind auch Modernisierungen der Energieversorgung sowie Klimatisierung der Messehallen vorgesehen.

dimedis unterstützt seit über 20 Jahren seine Messepartner darin, den Einlass und das Besuchermanagement zu modernisieren und Online- wie Offlineangebote zu bündeln. Mit FairMate unterstützen wir die Messewirtschaft darin, ihre Kundenansprache zu modernisieren.

Der Bericht „Die Messewirtschaft: Bilanz 2016“ sowie die Charts „Kennzahlen der Messewirtschaft 2016“ können kostenlos beim AUMA heruntergeladen werden.

AUMA MesseTrend 2016 veröffentlicht – positive Wirkung von Messeauftritten klar erkennbar

AUMAlogoMessebesuche von Unternehmen sind nach wie vor eine der wichtigsten Möglichkeiten, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei haben Aussteller im Schnitt acht definierte Kommunikationsziele, die sie auf einer Messe verfolgen. Das hat eine aktuelle Befragung ergeben, die anlässlich zum gerade vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) veröffentlichten AUMA_MesseTrend 2016 durchgeführt wurde.

Dabei gaben die 500 repräsentativ befragten ausstellenden Unternehmen an, Messen hauptsächlich zur Steigerung der Bekanntheit (86 Prozent), Stammkundenpflege (85 Prozent), Neukundengewinnung (84 Prozent), Präsentation von neuen Produkten und Leistungen (82 Prozent) sowie zur Imageverbesserung des Unternehmens zu besuchen (80 Prozent). Messen sind jedoch vielseitig nutzbar: So kann neben der Prägung der eigenen Corporate Identity auch die Möglichkeit genutzt werden, den aktuellen Markt und die Konkurrenz zu sondieren oder nach neuem Fachpersonal Ausschau zu halten.

AUMA_MesseTrend2016-Ziele

Die Ergebnisse der Befragung bezüglich der Kommunikationsziele von Unternehmen auf einen Blick. (Quelle: AUMA)

 

Erfolg von Messebesuchen ist klar zu erkennen

Am Beispiel von dimedis lässt sich der erhebliche Mehrwert von Messen klar erkennen,  weshalb das Unternehmen auch schon seit langem in der Branche aktiv ist. Dazu zählen vor allem der regelmäßige Besuch von internationalen Fachmessen wie der ISE oder EuroCIS, aber auch von kleineren lokalen Veranstaltungen wie dem bevorstehenden eMarketing Day in Wuppertal. Solche Veranstaltungen sind hervorragend geeignet, um Networking zu betreiben und um in Kontakt mit bestehenden oder Neukunden zu kommen. Was das für einen Erfolg haben kann, zeigt die Zusammenarbeit von dimedis und Bosch, die durch einen Erstkontakt auf einer Fachmesse zustande kam. Ergebnis dieser Kooperation war die mit dem Digital Signage Best Practice Award ausgezeichnete Bosch Experience Zone.

Bosch_dimedis

Erstkontakt auf einer Fachmesse mit anschließender Kooperation. Ergebnis der Zusammenarbeit von Bosch und dimedis war die preisgekrönte Bosch Experience Zone. (Quelle: dimedis)

Dabei beschränkt sich dimedis nicht nur auf eigene Messeauftritte, sondern arbeitet auch mit großen Messeveranstaltern oder einzelnen Messen eng zusammen. Das beispielsweise im wahrsten Sinne des Wortes größte Ergebnis aus der Kooperation der Messe Düsseldorf mit dimedis ist die Video Wall, die in der Halle am Nordeingang der Messe installiert ist. Auf den über sieben Metern Höhe verteilten 24 Screens steuert kompas dabei Inhalte wie den Lageplan, Twitterwall, Videos und Nachrichten. Besonderer Coup: kompas nutzt HTML5 und die Videowall ist damit eines der größten Browserfenster weltweit. Dadurch ist es möglich, bis hinunter auf einzelne Screens den Content punktgenau zu steuern.

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Die mit sieben Metern Höhe weltweit größte freistehende Videowall im Nordeingang der Messe Düsseldorf. (Quelle: dimedis)

Neben der Messe Düsseldorf kann dimedis auch andere nationale und internationale Veranstalter wie Stockholmsmässan, Reed Exhibitions, Westfalenhallen Dortmund, oder die koelnmesse zu seinen Kunden zählen, die die Einlass- und Besuchermanagementlösung FairMate nutzen. Dabei versorgt dimedis die Messen nicht nur mit einem umfassenden Einlassmanagement, sondern kümmert sich bei einigen Kunden um die Portal-Seiten einzelner Messen oder stellt Stelen mit digitaler Wegeleitung für das Messegelände zu Verfügung.

Studie: Golfstaaten mit robustem Digital Signage Markt und weiterem Potential

Die Digital Signage Beratungsgesellschaft invidis veröffentlicht regelmäßig Marktstudien und ermittelt die Stimmung in lokalen Märkten. Erstmals wurde Ende 2015 anlässlich der Digital Signage Summit Dubai der Markt am Golf unter die Lupe genommen. Fazit: Golfstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar, Bahrain, Kuweit, Oman und auch die großen Länder Saudi Arabien und Iran haben einen robusten Digital Signage Markt und noch Potential nach oben.

Die GCC Region gehört zu den Top 10 Märkten in EMEA mit einem jährlichen Wachstum von über 30 Prozent (gemessen an der Zahl der verbauten Displays). Über 80 Prozent der Befragten schätzen das Geschäft positiv ein und erwarten weiteres Wachstum, trotz wirtschaftlicher Schwächen wegen eines niedrigen Erdölpreises und einem sehr starken US-Dollar.

Hier die invidis-Studie:

Florian Rotberg, Geschäftsführer der invidis GmbH über die Digital Signage Marktlage in den Golfstaaten:

Even as the GCC is feeling the pinch of lower oil prices, and the strong dollar is dampening tourism, demand for digital signage remains robust. The main reason dozens of shopping mall projects are under construction, existing retail outlets are being upgraded with new digital touch points and governments are continuing massive infrastructure projects. Major events like Expo 2020 and FIFA World Cup 2022 are also driving demand. But besides dozens of new projects in the GCC also Iran is waking up. After the lifting of sanctions – which are expected to begin in 2016 – a huge domestic market opens up to the digital signage industry in the region. More than 400 malls are currently being planned in the Islamic Republic, 60 alone in and around Teheran. Installations are moving away from just being iconic to offering more value-add. Sensible Return-on-Invest (ROI) expectations including maintenance and content creation are more and more excepted. This is a necessary move in the right direction – without losing the focus on unique and cutting edge expectations of GCC customers. Most promising is a change of mindset in the region regarding more sustainable projects. Smoke and Mirror, hang and bang are slowly replaced by platform agnostic concepts with seamless user interface. The awareness is rising for dynamic content concept leveraging the potential of digital signage.

dimedis mit kompas vor Ort

Wir sehen ebenfalls großes Potential in den Golfstaaten, vor allem im Retailbereich und den vielen Shoppingmalls, die gebaut werden. Da haben wir mit unserem Kooperationspartner FANNA Technology aus Abu Dhabi erste Projekte für die Abu Dhabi Mall umgesetzt.

Digitale Wegeleitung in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Abu Dhabi Mall vertraut kompas

Digitale Wegeleitung in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Abu Dhabi Mall vertraut kompas

Technologie-Atlas für Entscheider im Einzelhandel

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom e.V. und den Unternehmen GS1! Germany GmbH und EHI Retail Institute GmbH hat die KPMG AG Wirschatfsprüfungsgesellschaft den Technologie-Atlas Einzelhandel herausgegeben. Dieser Technologie-Atlas versteht sich als eine Orientierungshilfe für Führungskräfte im Einzelhandel und gibt einen Überblick über aktuelle und aufkommende Trends in der Informationstechnologie.

Technologie-Wandel schreitet voran

Die Dynamik des technologischen Wandels ist äußerst rasant und sorgt dafür, dass Technik in immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche expandiert. In Japan etablieren sich beispielsweise immer stärker Haushalts-Roboter, die alten und kranken Menschen in ihrem Alltag helfen. Bei einer so hohen technologischen Akzeptanz und Entwicklung scheint der Einsatz von Reinigungs-, Verkaufs- oder Kassierrobotern in nicht zu ferner Zukunft  zu liegen.

Dabei haben die steigende Digitalisierung und Vernetzung, die wachsende Anzahl an smarten Endgeräten und der zunehmend digitale und mobile Endverbaucher eine extreme Auswirkung auf die Strategien, Prozessketten und Geschäftsmodelle des zukünftigen Einzelhandels. Für diese Zeit des Umbruchs möchte der Technologie-Atlas als Orientierungshilfe für Führungskräfte des Einzelhandels bei der Prüfung und Auswahl verschiedenster Technologien dienen, die aktuell oder zukünftig den Markt prägen werden. Um diese Trend-Technologien zu ermitteln, wurden 95 Einzelhandelsunternehmen befragt, die in ihrer Gesamtheit für 80.700 Filialen stehen und 2013 einen Netto Umsatz von ca. 302 Mrd. Euro erwirtschafteten.

Wachsende Investitionen stärken die IT

Die Bedeutung der Informations-Technologie (IT) für den Einzelhandel sind so hoch wie nie zuvor, Themen wie Multi-Channel und Mobile Marketing sind in den vergangenen Jahren extrem wichtig geworden. Daneben sind aber auch Projekte zu Themen wie Supply Chain Management (SCM), Customer Realtionship Management (CRM), die Erneuerung von Kassensoft- und Hardware sowie Mobile Devices für Mitarbeiter von hoher Bedeutung. Etwa 40 Prozent der 95 für den Technologie-Atlas befragten Unternehmen erwarten steigende Budgets für die IT, zudem werden diese die Investitionspläne der nächsten zwei Jahre maßgeblich dominieren. Dabei hat die wachsende Durchdringung aller Unternehmensbereiche durch Technologie einen deutlichen Einfluss auf die Position und Bedeutung einer IT-Abteilung: 62 Prozent aller IT-Verantwortlichen definieren die wesentliche Rolle der IT als Enabler mit enger Einbindung in die Prozessorganisation. Für 38 Prozent ist IT darüber hinaus auch ein zentraler Innovationstreiber innerhalb des Unternehmens.

 

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Einschätzung der wichtigsten technologischen Trends der nächsten zwei Jahre für den Einzelhandel. Der technologische Wandel hat und wird den Retail in den kommmenden Jahren maßgeblich beeinflussen. (Quelle: Retail-Atlas/KPMG AG Wirtschaftprüfungsgesellschaft)

Neben den genannten Big Playern wie Multi-Channel-Marketing und oder Supply Chain Management sind es aber vor allem junge Technologien wie Digital Signage, die sich innerhalb kurzer Zeit eine bedeutende Relevanz erarbeitet und bewiesen haben, dass sie funktionieren. Dabei gibt es bei der Realisierung von Digital Signage zunächst die zwei möglichen Kontaktpunkte für die Zielgruppenansprache zu beachten: den „Point of Sale“ und den „Point of Interest“. Bei Digital Signage am Point of Sale werden Bildschirme im Eingangs- oder Ausgangsbereich des Stores, in einem gesonderten Präsentationsbereich oder in Hauptverkehrsbereichen des Stores positioniert. Bei Digital Signage am Point of Interest kommen öffentliche Orte wie Bahnhöfe und Flughäfenin Betracht, an denen viel Verkehr herrscht und wo Menschen warten müssen – hier besteht, bedingt durch den Wartezwang des Publikums, ein erhöhtes Wahrnehmungspotenzial.
Eingesetzt am POS kann Digital Signage zu einer spürbaren Interessen- und Kaufsteigerung führen: Aktuell nehmen 98 Prozent aller Kunden per Digital Signage verteilte Werbung in Shopping Malls wahr und behalten diese sogar besser in Erinnerung als konventionelle Werbung. 70 Prozent der Einkaufentscheidungen werden am Point of Sale getroffen.  Somit bietet Digital Signage besonders an diesen Stellen ein hohes Potenzial. Daneben punktet Digital Signage auch durch die erhöhte Flexibilität und Skalierbarkeit, um sich an unterschiedliche Kontexte und Zuschauer anzupassen. Bei einem solchen Effekt ist davon auszugehen, dass die steigenden Investitionen in die IT auch Digital Signage zugutekommen werden.

Immer mobiler, immer interaktiver

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Einbindung mobiler Endgeräte und die Entwicklung von mobilen Anwendungen ebenfalls in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt in den Projektplänen der IT-Verantwortlichen im Handel einnehmen wird. In der aktuellen IT-Studie des EHI stehen mobile Geräte und mobile Anwendungen auf Rang zwei der wichtigsten technologischen Trends. Einerseits greifen die Kunden immer häufiger von mobilen Geräten auf das Internet zu und wird das Angebot mobil optimierter Websites oder spezieller Apps immer wichtiger. Andererseits geht es auch darum, die mobilen Geräte von Kunden und Mitarbeitern in die Prozesse in den Geschäften zu integrieren bzw. die Endgeräte für die Mitarbeiter in den Geschäften zu optimieren.

Diese Integration der mobilen Endgeräte mit gleichzeitiger Verknüpfung mit Digital Signage bietet beispielsweise kompas smart.remote. Dabei ermöglicht kompas Digital Signage die Nutzung des Smartphones als Fernbedienung. Dabei kann der Betrachter über einen QR-Code auf einem Bildschirm direkt mit dem Smartphone Inhalte auf dem Display steuern konnte. So kann beispielsweise der Betrachter in einem Autohaus, das auf dem Monitor Angebote für diverse Autoklassen zeigt, aus diesen auswählen. Der QR-Code führte auf eine mobile Webseite mit einem einfachen Menü, worüber der Betrachter die Inhalte auswählt, die ihn interessierten. Auf dem Digital Signage Display erscheinen dann die relevanten Inhalte.

AUMA veröffentlicht Jahresbilanz der deutschen Messewirtschaft

AUMAlogoDer Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) hat seine abschließende Jahresbilanz des Geschäftsjahres 2014 veröffentlicht und konnte damit der deutschen Messewirtschaft ein weiteres Wachstum bescheinigen: Insgesamt verzeichnete der AUMA für die 176 nationalen und internationalen Veranstaltungen des Jahres positive Kennzahlen, darunter einen allgemeinen Zuwachs an Ausstellern um 1,5 Prozent auf knapp 180.000.

Positive Bilanz für deutsche Messewirtschaft

Auf den insgesamt 133 Seiten der Bilanz gibt der wichtigste deutsche Messeverband neben einem allgemeinen Überblick über die Entwicklung auch einen Ausblick auf die Perspektive der Branche. Dabei wurde neben der deutschen Messewirtschaft auch die internationale Wettbewerbssituation untersucht und ein Überblick über die Lobbyarbeit der AUMA sowie Forschung und Ausbildung der Branche geschaffen. 35 Charts fassen die Kennzahlen der Messewirtschaft übersichtlich in einem eigenen Kapitel zusammen.

AUMA zieht positive Bilanz

AUMA zieht positive Bilanz

Die Bilanz zeigt außerdem die gestiegene Kommunikation der Marke Messen made in Germany für den internationalen Messeplatz Deutschland und des Labels GTQ (German Trade Fair Quality Abroad) für Messen deutscher Veranstalter im Ausland: Weltweit setzen insgesamt 550 Multiplikatoren die Informationen des AUMA zum Messeplatz Deutschland in Form von Broschüren oder Online-Angeboten ein, insbesondere die Auslandsrepräsentanten der deutschen Messeveranstalter, die deutschen diplomatischen Vertretungen sowie die Auslandshandelskammern.

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Walter Mennekes, Vorsitzender des AUMA, hat einen positiven Eindruck von der deutschen Messewirtschaft und lässt auch auf ein gutes Messejahr 2015 hoffen:

Das Medium Messe hat weiter Konjunktur, gerade in Deutschland – trotz des intensiven Wettbewerbs mit traditionellen ebenso wie mit digitalen Kommunikationsinstrumenten. Und das ist durchaus nachweisbar. Gleichzeitig bieten Messen und Messebeteiligungen made in Germany den deutschen Ausstellern exzellente Exportchancen in aller Welt.

Die vollständige Bilanz zur deutschen Messewirtschaft ist hier zu finden. dimedis unterstützt die Branche mit der Einlass- und Besuchermanagementlösung FairMate  bei der Digitalisierung.

Digital Signage auf dem Vormarsch. Doch was bringt es wirklich?

Digital Signage, der Einsatz digitaler Medieninhalte auf Werbe- und Informomationssystemen, fast jeder hat es schon einmal gesehen, ob beim Shoppen im Einkaufszentrum oder beim Kauf der Tageszeitung am Kiosk: Aus allen Ecken leuchtet es bunt von Flachbildschirmen, die auf einen Blick über das Neueste aus der Welt oder die aktuelle Wetterlage informieren oder für Produkte werben. Obwohl im internationalen Vergleich noch nicht ganz vorne mit dabei, verbreitet sich Digital Sigange weiter in Deutschland und ist auf dem Weg, sich als eine moderne Form der Kommunikation zu etablieren.
Das war nicht immer so. In den Anfangstagen war der Einsatz von Digital Signange für viele nicht immer rentabel, da die benötigte Hardware zu teuer, zu groß, zu wartungsintensiv war. Da jedoch die Hardware-Preise immens gefallen sind, befindet sich diese Technologie nun auf dem Vormarsch. Begleitet wird diese Ausbreitung von Digital Signage von einer stetigen Weiterentwicklung: Früher hauptsächlich zu Werbezwecken genutzt, wird Digital Signage heute zum Bespiel zusätzlich in Shopping Malls durch digitale Wegeleitung ergänzt oder verbindet den Anwender mit Social Media.

Neben all diesen Weiterentwicklungen und Neuerungen stellt sich jedoch vor allem für (zukünfige) Nutzer die wichtige Frage: Bringt Digital Signage überhaupt einen spürbaren Effekt? Wie wirkt Digital Signage? Oder ist es letzten Endes nur eine technische Spielerei, die nicht fähig ist, sich mit klassischer Werbung zu messen?

POS vs. POI – Digital Signage in unterschiedlichen Anwendungsbereichen

Generell muss man Digital Signage zunächst in zwei Bereiche unterteilen: Zum einen wird Digital Signage genutzt, um die Kunden eines Geschäfts direkt am Point of Sale anzusprechen. Dabei wird zum Beispiel durch Bildschirme an Kassen auf Sonderangebote hingewiesen oder die Funktion eines Produktes näher erklärt. Zum anderen können Kunden auch am Point of Interest angesprochen werden. In diesem Fall sind die Bildschirme im Wartebereich von Flughäfen, Bahnhöfen oder Shopping Malls installiert, um dem Betrachter abwechselnd Inhalte wie Nachrichten, Wetter und Werbebotschaften zu präsentieren. In beiden Fällen zeigt sich jedoch, wie flexibel und anpassungsfähig Digital Signage im Vergleich zu herkömmlicher Werbung ist.  Da jeder Digital Signage Screen über ein Content-Management-System gesteuert wird, kann somit auch die genaue Zeit und Platzierung des Contents gesteuert werden. Somit ist zum Beispiel Werbung an einem Flughafen, die auf Business-Kunden ausgerichtet ist, besser an einem Montagmorgen platziert, während Werbung für Familien eher an einem Freitag Beachtung findet. Durch diesen auf Zielgruppen zugeschnittene Wechsel des Contents wird die Aufmerksamkeit des Betrachters erheblich gesteiger. Oder einfacher: Die Werbung wird gesehen.

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Digital Signage in verschiedenen Einsatzbereichen: Als Stele mit integrierter digitalen Wegeleitung in einer Shopping Mall (links), als Verbund mehrerer Screens für Werbung am POS (oben rechts) und als Informationsmöglichkeit in einer Bibliothek (unten rechts). Alle Systeme werden mit der Digital Signage Softwarelösung kompas von dimedis betrieben. Die digitale Wegeleitung wird über kompas wayfinding gesteuert, ebenfalls eine Lösung von dimedis. (Quelle: dimedis)

Digital Signange und die Urinstinkte des Menschen

Der Erfolg von Werbung wird anhand der Messung von Sichtkontakten oder der Wahrnehmung von akustischen Reizen ermittelt.  2013 führte die Posterselect GmbH in Zusammenarbeit  mit dem Fachverband für Aussenwerbung e.V. eine Studie über Wahrnehmung und Relevanz digitaler Bildschirme in öffentlichen Räumen durch. Dabei ergab sich, dass 65 Prozent der Befragten Werbung auf digitalen Bildschirmen wahrgenommen hatten, 56 Prozent aller Befragten bewerteten diese Werbung als informativ. Betrachtet man nun nur die Wirkung von POS-Werbung, fallen diese Werte sogar noch höher aus: 82 Prozent der Befragten war die digitale POS-Werbung aufgefallen, davon ließen sich sogar 57 Prozent animieren, das beworbene Produkt interessant zu finden oder es zu kaufen.
In einer separaten Studie untersuchte Posterselect die Wahrnehmung von Werbung in Abhängigkeit zum Installationsbereich. An einem Flughafen zeigte sich beispielsweise, dass klassische  Werbeflächen zwar die größte Beachtung fanden (70 Prozent), großformatige Poster (61 Prozent) und digitale Werbung (60 Prozent) jedoch nicht weit abgeschlagen waren. Berücksichtigt man dann noch den Größenunterschied eines einzelnen Digital Signage Screens im Vergleich zu einer Plakatwand, zeigt sich, welches Potential in der digitalen Darstellung von Werbung wirklich steckt.

Digital Signage funktioniert, weil der Mensch immer noch in manchen Situation auf seinen Urinstinkt vertraut und entsprechend reagiert. Registriert das Auge eine Bewegung, so möchte man wissen, was sich dahinter verbirgt. So zumindest der Grundgedanke. Somit eignen sich Bewegtbilder sehr gut dazu, die (reflexartige) Aufmerksamkeit eines Betrachters zu erzielen. Ist die Aufmerksamkeit einmal gewonnen, kann durch eine ansprechende Gestaltung und gezielt positionierten Content der Betrachter (und potentielle Kunde) angesprochen werden. Dies macht zusammen mit dem flexibel gesteuerten und auf Zielgruppen angepassten Inhalt aus Digital Signage ein starkes Werbemedium.

 

Digital Signage – Das Werbemedium der Zukunft?

Es zeigt sich also, dass Digital Signage durchaus beachtet wird, wenn es richtig platziert ist. Daraus ergeben sich für Anwender eine Reihe von Möglichkeiten und positiven Effekten. Für den Einzelhandel ist zum Beispiel eine langfristige Verkaufssteigerung möglich. In diesem Fall wird das Digital Signage-System dafür eingesetzt, dem Kunden spezielle Discounts und Sonderangebote zu präsentieren und somit letztendlich eine Steigerung des Umsatzes zu erzielen. Der selbe Weg lässt sich auch nutzen, um eine Marke zu etablieren und ihre Bekanntheit bei den Kunden zu steigern. Da die Installation und das Betreiben von Digital Signage-Systemen auch immer eine Investition mit sich bringt, ist zudem das Geschäftsfeld der Drittanbieter-Werbung interessant. Inhaber von Screens vermieten deren Fläche an Drittanbieter, die dann eigene Werbung oder Produkte präsentieren können. Die daraus generierten Einnahmen wirken sich direkt auf den ROI (Return on Investement) aus.

Abschließend ist Digital Signage natürlich noch eine junge Technologie, die nicht von heute auf morgen die Werbeindustrie revolutionieren und alles andere verdrängen wird. Dennoch zeichnen sich mit der enormen Flexibilität und der zielgerichteten Steuren des Contents schon heute einige Vorteile ab, die Digital Signage im Vergleich zu anderen Werbemedien auszeichnet.

Patrick Schröder

Patrick Schröder – Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis

„Studien belegen es und unsere Kunden bestätigen das: Digital Signage ist eine höchst wirksame Methode, mit seinen Zielgruppen zu kommunizieren und messbar zu machen. Die große Bandbreite an Anwendungen macht Digital Signage zu einem schlagfertigen Werkzeug. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wir sind stolz, mit kompas eine Softwarelösung zu haben, die alle Vorteile dieses Mediums bietet wie die Einbindung von Social Media, Smartphones, Interaktivität und personalisierte Werbung. Mich stimmt auch sehr positiv, dass die Standardisierung von Messwerten in der digitalen Außenwerbung voran getrieben wird, wie es Initiativen wie der DMI, OVAB und die Ankündigung der größten international tätigen Außenwerber zeigen“

Update:

Die Posterselect GmbH hat mittlerweile eine aktuelle Trendanalyse für die Wahrnehmung von Werbung auf digitalen Bildschirmen mit neuen Zahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht. Diese ist hier zu finden.

screenshot-www.posterselect.com 2015-12-09 16-12-22

Weitere Informationen, Studien und Beiträge über die Wirkung von Digital Signage:

Digitale Wegeleitung auf dem Weg nach oben

Treffen eine komplexe Gebäudestruktur und große Besucherströme aufeinander, beispielsweise auf Messen oder in Einkaufszentren, kann man schnell den Überblick verlieren. Ist man einmal vom rechten Weg abgekommen, kann digitale Wegeleitung helfen. Das Grundprinzip:  Der Benutzer gibt sein gewünschtes Ziel ein, die Software berechnet ausgehend vom aktuellen Standpunkt den kürzesten Weg und stellt diesen grafisch dar. Auch Menschen mit einem weniger ausgeprägten Orientierungssinn sollten so schnell an ihr gewünschtes Ziel gelangen.

Schon im vergangenen Jahr hat die Münchener Unternehmensberatung PrimeConsult mit einer großen Studie versucht, vor allem über die deutschen Anbieter für Wegeleitungs-Systeme Übersicht zu verleihen. Ergebnis war der Wayfinding-Software-Report 2013. Darin wurden sieben Anbieter von Wayfinding-Lösungen, darunter auch das Software-Unternehmen dimedis mit seiner Lösung kompas wayfinding, anhand von 250 Fragen detailliert analysiert und die Ergebnisse ausgewertet.

Kleiner Markt, aber stets im Wandel

Die Studie zeigt, dass der Markt für digitale Wegeleitung noch relativ überschaubar ist, weltweit gibt es weniger als 30 Anbieter. Aufgrund des technischen Fortschritts und der zunehmenden Digitalisierung unterliegt der Markt einer steten Entwicklung und ist im Wandel, trotz der vergleichbar geringen Größe. Das garantiert, dass die Wegeleitungs-Software und -Systeme permanent angepasst und auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Die Anbieter von Wayfinding-Lösungen sind meistens mittelständische Unternehmen, die sich auf Softwareentwicklung spezialisiert haben und hauptsächlich im lokalen Umfeld unterwegs sind. Dies gilt auch für die Unternehmen, die PrimeConsult für die Studie untersuchte. Lediglich zwei der Teilnehmer waren global agierende Unternehmen.

Gut zu sehen: Die Entwicklung von kompas wayfinding über die Jahre. Wurde die digitale Wegeleitung früher noch über eigene  Informationsstelen bedient  (links), ist  kompas wayfinding heute in moderne Digital Signage-Screens integriert  (rechts). (Quelle: dimedis)

Gut zu sehen: Die Entwicklung von kompas wayfinding über die Jahre. Wurde die digitale Wegeleitung früher noch über eigene Informationsstelen bedient (links), ist kompas wayfinding heute in moderne Digital Signage-Screens integriert (rechts). Die Eingabe erfolgt über die intuitive Logocloud oder ein On-Screen-Tastenfeld. (Quelle: dimedis)

 Zum Wayfinding-Software-Report 2013

Generell vergleicht die Studie die sieben untersuchten Lösungen für digitale Wegeleitung anhand von ungefähr 200 ausgewählten Leistungsmerkmalen, die in ihrer Relevanz unterschiedlich gewichtet sind. Aus der Anzahl der Leistungsmerkmale, die das ausgewählte System bedient, ergibt sich dann in Kombination mit der Gewichtung das Ergebnis. Dabei erreichte das stärkste System ein Ergebnis von 93 Prozent, das schwächste 48 Prozent. Da sich die untersuchten Systeme  jedoch in manchen Bereichen sehr voneinader unterscheiden, lässt sich deren Nutzen nur begrenzt in Zahlen erfassen. Eine Wayfinding-Lösung ist je nach Einsatzgebiet mehr oder weniger geeignet. So ist zum Beispiel ein abschließend eher schlecht bewertetes  System ausschließlich für den Einsatz in Bibliotheken vorgesehen und somit  für diesen Bereich gut geeignet.

Die umfangreichen Daten der Studie fast PrimeConsult abschließend in einer Grafik zusammen (siehe unten). Dabei wird die Einordnung der Wayfinding-Lösungen anhand von zwei Parametern festgemacht: Dem Market Presence-Index sowie dem Feature-Index. Ersterer nimmt eine Einstufung des Systems im Bezug auf die Marktrelevanz vor, gemessen an Parametern wie Kundenanzahl, Anzahl der Installationen oder der Kooperationspartner. Der Feature-Index ist die Zusammenfassung der 200 untersuchten System-Features.
Dabei ergibt sich für dimedis ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis: Obwohl dimedis gemessen an der Feature-Bandbreite den meisten Konkurrenten den Vortritt lässt, wird kompas wayfinding gemessen an Marktpräzens und -relevanz in der lokalen Gruppe am höchsten eingestuft.

Einen Teaser zur Studie von PrimeConsult gibt es hier. Dort kann auch die komplette Studie (kostenpflichtig) erworben werden.

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Graphische Darstellung der sieben untersuchten Unternehmen im abschließenden Ranking. Trotz einer im Vergleich zur Konkurrenz geringeren Bandbreite an Features, nimmt dimedis in der lokal agierenden Gruppe im Bezug auf Markt-Präzens und Relevanz den ersten Rang ein. (Quelle: PrimeConsult)

 kompas wayfinding hebt sich ab

Die erfreulichen Ergebnisse für das digitale Wegeleitsystem kompas wayfinding sind für Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, keine Überraschung:

Patrick Schröder

Patrick Schröder

„Das Ergebnis zeigt uns, dass wir sehr gut aufgestellt sind mit kompas wayfinding. Unsere zufriedenen Kunden wie einige ECE Shoppingmalls, mfi und erst kürzlich die Neutor Galerie zeigen, wie erfolgreich das System angenommen wird. Besonders wichtig sind die umfassenden Reportingfunktionen von kompas wayfinding. Die Auswertungen sind ideal für die Marktforschung. kompas wayfinding ist zudem ein lernendes System: Wird nach Begriffen gesucht, die noch nicht in der Datenbank hinterlegt sind, werden diese Begriffe auf einer Administratoroberfläche angezeigt. Im Handumdrehen lassen sich diese Begriffe den unterschiedlichen Shops und Örtlichkeiten zuordnen.“

Hier einige Screenshots aus dem Backend von kompas wayfinding:

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

 

Der Begriff "Kleidung" wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen.  (Quelle dimedis)

Der Begriff „Kleidung“ wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

 

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

 

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall. (Quelle dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat.  (Quelle: dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

 

Zum besseren Überblick über die Vorzüge von kompas wayfinding gibt es hier die Feature-Liste:

 

In dem Video erklärt dimedis-Geschäftsführer Wilhelm  Halling die Funtkionsweise von kompas wayfinding (auf Englisch):

Messewirtschaft 2013: Weltweit positiv

UFI-Logo-Colour-300x65Das neue Jahr beginnt für die Messewirtschaft mit einem positiven Ausblick. Sowohl die internationale Messevereinigung ufi aus Paris als auch die deutsche AUMA prognostizieren für das Jahr 2013 eine gute Entwicklung für die Messen auf der ganzen Welt. ufi, the global association of the exhibition industry, hat im 10. Global Exhibition Barometer die aktuelle Lage der weltweiten Messewirtschaft eruiert und gefragt, wie sich das Geschäft im nächsten Jahr entwickeln wird.

Global Exhibition Barometer

Die weltweite Finanzkrise birgt weiterhin große Risiken und selbst die Boom-Märkte in Asien werden 2013 nur moderat wachsen. Kernergebnis des Barometers sind neben den generellen Wachstumsprognosen die Angleichung der Zahlen des europäischen und asiatischen Marktes hinsichtlich der Unternehmen, die ein Umsatzwachstum erwarten. Der Boom in Asien flacht ab und passt sich den europäischen Märkten an. In allen Regionen sind das im Schnitt 60 Prozent aller Unternehmen, die Umsatzsteigerungen verbuchen, in den letzten Jahren war in Asien der Anteil wesentlich höher. Weiteres Ergebnis ist der Optimismus im nordamerikanischen Markt. Das geringe Wachstum im Jahr 2012 auf dem amerikanischen Kontinent nimmt ein Ende und es geht wieder stärker aufwärts.  Die Messebranche hofft nun die Wirtschaftskrise endgültig überwunden zu haben.

Kernthemen

Neben den Umsatzerwartungen fragte ufi auch nach den derzeitigen Kernthemen und Herausforderungen, die für die Messewirtschaft im Jahr 2013 zentral sind. Danach kam für die Befragten als größte Hürde „Der Zustand der nationalen und internationalen Wirtschaft“ und begründeten dies damit, dass Messen zum größten Teil stark konjunkturabhängig und Indikatoren für den Erfolg oder Misserfolg einer Branche sind.

Die größten Herausforderungen sind laut der befragten Unternehmen:

  • Zustand der Wirtschaft (national und international) (25 Prozent)
  • Wirtschaftliche Unsicherheiten (21 Prozent)
  • lokale und nationale Konkurrenz durch Mitbewerber (17 Prozent)
  • Herausforderungen im Management interner Strukturen (Finanzen, Personal) (17 Prozent)
  • Umfeldfaktoren (Kundenerwartungen, Regulationen) (8 Prozent)

„Wettbewerb mit anderen Medien“ und „Integration mit anderen Medien“ wie Social Media sind relativ selten als zentrale Herausforderungen genannt worden (5 Prozent), ein für uns erstaunlicher Befund. Das Thema wird in Zukunft mit großer Sicherheit an Gewicht gewinnen und relevanter werden. Der gesamte Global Exhibition Barometer als PDF ist hier erhältlich

AUMA zeigt sich auch optimistisch

Auch die deutsche Messewirtschaft erwartet 2013 ein stabiles oder leicht wachsendes Messegeschäft, wie der Branchenverband AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft) mitteilt. Insgesamt sind im Inland 140 Messen mit überregionaler und internationaler Bedeutung geplant. Nach Prognosen des AUMA werden sich an den Messen gut 165.000 Aussteller beteiligen, rund 1 Prozent mehr als bei den jeweiligen Vorveranstaltungen. Ebenso stark wird voraussichtlich die Standfläche wachsen, die dann 6,6 Millionen m² erreichen wird. Die Besucherzahl dürfte stabil bei rund 10 Millionen liegen.

Höhere Investitionen in Messe-IT und CRM

Angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklungen und der hohen Bedeutung von steigenden Kundenansprüchen gegenüber Messebetreibern sieht Klaus Friedrich Meier, Bereichsleiter Messen bei der dimedis GmbH aus Köln, eine größere Bereitschaft in die Modernisierung der Messe-IT zu investieren und das Thema CRM mithilfe digitaler Instrumente weiter zu entwickeln. Vor allem dort, wo es darum geht die Kommunikation der unterschiedlichen Zielgruppen und Stakeholdern zu organisieren ( 365-Tage Online-Messen, Matchmaking und LeadTracking), erwartet er einen steigenden Investitionsbedarf.

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“Die weltweit positiven Aussichten der Messewirtschaft stimmen uns optimistisch, da wir davon ausgehen, dass die Messegesellschaften vor allem in IT-Lösungen investieren werden, die Angebot und Nachfrage – also Besucher und Aussteller – zielgenauer zusammenbringen. Das bietet unsere FairMate Lösung durch unser ausgefeiltes Besuchermanagement mit einem integriertem CRM oder dem FairMate LeadTracking an. Dadurch kann die Messegesellschaft ein Zielgruppen genaues Marketing umsetzen, und dies auch jedem Aussteller anbieten – eine mögliche neue Einnahmequelle für die Messegesellschaften.
FairMate, unsere integrative IT-Plattform, ist mehr als eine Einlasslösung mit entsprechender Hardware. Die durch FairMate betriebene Datenbank erlaubt es Besuchern nach unterschiedlichsten Parametern Aussteller zu suchen und zu finden. Diese Suche kann man an den Informationsständen der Messen, im Netz und auch mobil über Tablets oder Smartphone durchführen. Der Fachbesucher kann sich darüber auch seinen individuellen Ausstellerkatalog zusammenstellen und so seinen Besuch auf der Messe optimieren. dimedis ist einer der ersten IT-Dienstleister, der seinen Kunden anbietet die Eintrittskarten über Passbook von Apple auszugeben.”

Autor: Ibrahim Mazari

HappyBaby nutzt kompas – Mit Digital Signage das Onlineangebot direkt am PoS nutzen

Was ist HappyBaby Shop TV?

HappyBaby Shop TV von dimedis und der EK/servicegroup ist ein einzigartiges Digital Signage Projekt, das bereits in mehreren Filialen der Fachhandelskette HappyBaby eingesetzt wird. Es bietet die Möglichkeit einen klassischen Digital Signage Werbemonitor auch als Online-Shop des Unternehmens zu nutzen. Das ermöglicht nicht nur eine größere Produktvielfalt auf minimierter Ausstellungsfläche. Wünscht der Kunde eine Variation des gewählten Produkts, kann diese Variante am Bildschirm präsentiert und direkt mit wenigen Klicks online bestellt werden. Es wird lediglich eine Funktastatur benötigt mit dieser der Werbebildschirm zum Online-Shop umfunktioniert wird. So werden Kosten gespart und der Vertrieb effektiv unterstützt.

 

Aufgabe

Der Geschäftsbereich Baby der EK/servicegroup betreibt als Systemzentrale eine Fachhandelskette für Kleinkindbedarf in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Zum Multi-Channel Konzept gehört ein zentraler Online-Shop für die angeschlossenen Händler. Teil des Konzeptes ist eine Digital Signage Anwendung, die vor allem Produktinformationen und Herstellerwerbung zeigen soll. Der Bedarf an Ausstellungsfläche ist bei vielen Produkten recht hoch (Kinderwagen, Kinderbetten, Spielwaren etc.), so dass nicht die gesamte Produktvielfalt der Hersteller gezeigt werden kann.
Hierfür sollte eine zeitgemäße und kostensparende Lösung gefunden werden.

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