Archiv für den Monat: Januar 2013

dimedis auf der ISE Amsterdam: Topthemen HTML5 und Smartphone-Fernbedienung

dimedis präsentiert auf der diesjährigen ISE (Integrated Systems Europe) ISE_Logo_800_438spannende, neue Features im Digital Signage Bereich. Das zentrale Thema am eigenen Stand in Halle 8, Stand F182 wird die neue DS Software Version kompas 6.0. sein, denn sie basiert komplett auf HTML5. Zudem zeigen wir auf der ISE wie DS Anwendungungen mit dem Smartphone ferngesteuert werden können.

Was ist an HTML5 in Verbindung mit Digital Signage so besonders?

Wir setzen mit der neuen kompas Version auf HTML5, weil es für Digital Signage enorme Vorteile mit sich bringt. HTML5 setzt Standards, etwa bei Schnittstellen und rund um das Thema Plattformunabhängigkeit. Man kann mit Hilfe von HTML5 Inhalte für unterschiedliche Anwendungen nutzen ohne diese groß formatieren oder anpassen zu müssen. So könnte eine Werbeagentur zum Beispiel problemlos Webseiten-Kampagne auch für Digital Signage nutzen. Problematisch konnten bisher unterschiedliche Bildschirmgrößen sein. kompas kann mit HTML5 Inhalte ohne Weiteres auf eine andere Bildschirmgröße übertragen. So ist unsere Software perfekt an das Adobe EDGE Anmiate Tool angebunden, das kinderleichte Contentänderungen und eine einfache Anpassung von Animationen ermöglicht.

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HTML5 wird die Kommunikationsbranche und das Digital Signage revolutionieren, deshalb setzen wir bei der neuen Version von kompas ganz auf diesen Standard.

dimedis Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling zum Thema HTML5: „Digital Signage ist ein Markt mit gewaltigem Potential und wir werden auf der ISE zeigen, wohin die Entwicklung geht. Unsere Digital Signage Lösung kompas 6.0 basiert als eine der ersten auf dem Markt vollständig auf HTML5, dem kommenden Format für die digitale Kommunikation. HTML5 wird einen ähnlichen Einfluss auf digitale Kommunikation haben wie vor vielen Jahren die Einführung des PDF-Dateiformats. Auf der ISE präsentieren wir erstmals die fertige und neue Version von kompas mit den umfassenden HTML5 Funktionen, wie etwa die perfekte Anbindung an das HTML5 Profi-Tool Adobe EDGE Animate und die problemlose und automatische Anpassung von Animationen an die Bildschirmauflösung.“

Die folgende Präsentation erläutert den Einfluss von HTML5 auf die Digital Signage Branche:

Mit dem Smartphone Digital Signage Inhalte selbst steuern

logo-kompas-smart-remoteStellen Sie sich einen Monitor vor, auf dem unterschiedliche Reiseangebote gezeigt werden. Wäre es nicht optimal, wenn der Betrachter wählen könnte, was für ihn wichtig ist? Bisherige Digital Signage Lösungen bieten dazu keine einfache und schnelle Lösung. Jetzt kann unsere Software mit der kompas smart remote Funktion jedes übliche Smartphone in eine Fernbedienung verwandeln. Der Nutzer scannt einen QR-Code auf dem Bildschirm und wird darüber auf eine mobile Webseite gelenkt, auf der er in einem übersichtlichen Menü wählen kann.

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Reisebüros etwa können einfach ihre Reiseziele zur Auswahl anbieten, so dass der Kunde nur Angebote zu sehen bekommt, die ihn interessieren. Über kompas smart remote kann man auch gleich ein Angebot einholen und seine Kontaktdaten übermitteln. Damit bietet kompas 6.0 mit dieser Funktion eine Vertriebsunterstützung an. Anbieter von Reisen, Versicherungen und Bankprodukten erhalten vor dem Schaufenster relevante Kontaktdaten und Informationen, welche Angebote nachgefragt werden. Das sind sehr wertvolle Daten für ein erfolgreiches CRM!

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Autoren: Katharina Euler/ Ibrahim Mazari

 

Messewirtschaft 2013: Weltweit positiv

UFI-Logo-Colour-300x65Das neue Jahr beginnt für die Messewirtschaft mit einem positiven Ausblick. Sowohl die internationale Messevereinigung ufi aus Paris als auch die deutsche AUMA prognostizieren für das Jahr 2013 eine gute Entwicklung für die Messen auf der ganzen Welt. ufi, the global association of the exhibition industry, hat im 10. Global Exhibition Barometer die aktuelle Lage der weltweiten Messewirtschaft eruiert und gefragt, wie sich das Geschäft im nächsten Jahr entwickeln wird.

Global Exhibition Barometer

Die weltweite Finanzkrise birgt weiterhin große Risiken und selbst die Boom-Märkte in Asien werden 2013 nur moderat wachsen. Kernergebnis des Barometers sind neben den generellen Wachstumsprognosen die Angleichung der Zahlen des europäischen und asiatischen Marktes hinsichtlich der Unternehmen, die ein Umsatzwachstum erwarten. Der Boom in Asien flacht ab und passt sich den europäischen Märkten an. In allen Regionen sind das im Schnitt 60 Prozent aller Unternehmen, die Umsatzsteigerungen verbuchen, in den letzten Jahren war in Asien der Anteil wesentlich höher. Weiteres Ergebnis ist der Optimismus im nordamerikanischen Markt. Das geringe Wachstum im Jahr 2012 auf dem amerikanischen Kontinent nimmt ein Ende und es geht wieder stärker aufwärts.  Die Messebranche hofft nun die Wirtschaftskrise endgültig überwunden zu haben.

Kernthemen

Neben den Umsatzerwartungen fragte ufi auch nach den derzeitigen Kernthemen und Herausforderungen, die für die Messewirtschaft im Jahr 2013 zentral sind. Danach kam für die Befragten als größte Hürde „Der Zustand der nationalen und internationalen Wirtschaft“ und begründeten dies damit, dass Messen zum größten Teil stark konjunkturabhängig und Indikatoren für den Erfolg oder Misserfolg einer Branche sind.

Die größten Herausforderungen sind laut der befragten Unternehmen:

  • Zustand der Wirtschaft (national und international) (25 Prozent)
  • Wirtschaftliche Unsicherheiten (21 Prozent)
  • lokale und nationale Konkurrenz durch Mitbewerber (17 Prozent)
  • Herausforderungen im Management interner Strukturen (Finanzen, Personal) (17 Prozent)
  • Umfeldfaktoren (Kundenerwartungen, Regulationen) (8 Prozent)

„Wettbewerb mit anderen Medien“ und „Integration mit anderen Medien“ wie Social Media sind relativ selten als zentrale Herausforderungen genannt worden (5 Prozent), ein für uns erstaunlicher Befund. Das Thema wird in Zukunft mit großer Sicherheit an Gewicht gewinnen und relevanter werden. Der gesamte Global Exhibition Barometer als PDF ist hier erhältlich

AUMA zeigt sich auch optimistisch

Auch die deutsche Messewirtschaft erwartet 2013 ein stabiles oder leicht wachsendes Messegeschäft, wie der Branchenverband AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft) mitteilt. Insgesamt sind im Inland 140 Messen mit überregionaler und internationaler Bedeutung geplant. Nach Prognosen des AUMA werden sich an den Messen gut 165.000 Aussteller beteiligen, rund 1 Prozent mehr als bei den jeweiligen Vorveranstaltungen. Ebenso stark wird voraussichtlich die Standfläche wachsen, die dann 6,6 Millionen m² erreichen wird. Die Besucherzahl dürfte stabil bei rund 10 Millionen liegen.

Höhere Investitionen in Messe-IT und CRM

Angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklungen und der hohen Bedeutung von steigenden Kundenansprüchen gegenüber Messebetreibern sieht Klaus Friedrich Meier, Bereichsleiter Messen bei der dimedis GmbH aus Köln, eine größere Bereitschaft in die Modernisierung der Messe-IT zu investieren und das Thema CRM mithilfe digitaler Instrumente weiter zu entwickeln. Vor allem dort, wo es darum geht die Kommunikation der unterschiedlichen Zielgruppen und Stakeholdern zu organisieren ( 365-Tage Online-Messen, Matchmaking und LeadTracking), erwartet er einen steigenden Investitionsbedarf.

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“Die weltweit positiven Aussichten der Messewirtschaft stimmen uns optimistisch, da wir davon ausgehen, dass die Messegesellschaften vor allem in IT-Lösungen investieren werden, die Angebot und Nachfrage – also Besucher und Aussteller – zielgenauer zusammenbringen. Das bietet unsere FairMate Lösung durch unser ausgefeiltes Besuchermanagement mit einem integriertem CRM oder dem FairMate LeadTracking an. Dadurch kann die Messegesellschaft ein Zielgruppen genaues Marketing umsetzen, und dies auch jedem Aussteller anbieten – eine mögliche neue Einnahmequelle für die Messegesellschaften.
FairMate, unsere integrative IT-Plattform, ist mehr als eine Einlasslösung mit entsprechender Hardware. Die durch FairMate betriebene Datenbank erlaubt es Besuchern nach unterschiedlichsten Parametern Aussteller zu suchen und zu finden. Diese Suche kann man an den Informationsständen der Messen, im Netz und auch mobil über Tablets oder Smartphone durchführen. Der Fachbesucher kann sich darüber auch seinen individuellen Ausstellerkatalog zusammenstellen und so seinen Besuch auf der Messe optimieren. dimedis ist einer der ersten IT-Dienstleister, der seinen Kunden anbietet die Eintrittskarten über Passbook von Apple auszugeben.”

Autor: Ibrahim Mazari