Archiv für den Monat: Mai 2014

Neue Wege gehen: Digital Wayfinding

kompas_wl_gross_3_2Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche. So auch die Kommunikation im öffentlichen Raum. Statische Plakate und Poster werden durch Screens und Videowalls ersetzt, auf denen Bewegtbild und dynamische Inhalte gezeigt werden. Digital Signage, so der Begriff für dieses Phänomen, liegt voll im Trend und zieht überall ein: Flughäfen, Bahnhöfe, Einkaufszentren, im Geschäften und Behörden, an Universitäten und im Betrieb.

Eine besondere Form digitaler Beschilderung stellt die digitale Wegeleitung – digital wayfinding – dar. Interaktiv erlaubt sie dem Suchenden sich zurecht zu finden und individuell zu suchen. Dieser Artikel erklärt, worauf es bei digital wayfinding ankommt, wo diese Technik genutzt wird und wie erfolgreiche Umsetzungen aussehen können.

Was ist digitale Wegeleitung?

Digitale Wegeleitung erfüllt wie die statische Form der Beschilderung die Funktion, Orientierung im Raum zu ermöglichen und relevante Informationen zu liefern. Es geht darum Informationen bereit zu stellen, die dem Besucher erlauben sich räumlich zu verorten und zu überschauen, was es gibt (Überblickfunktion). Dann sollen solche Systeme dabei helfen, gezielt zu suchen und herauszubekommen, wo es bestimmte Dinge gibt.
Da die Informationstiefe je nach Anwendung immens sein kann, geraten statische Systeme schnell an ihre Grenzen. Digitale Informationssysteme können Datensätze viel einfacher und schneller verknüpfen und immer nur das anzeigen, was gerade relevant ist.
Digitales wayfinding benötigt immer eine Software- und eine Hardwarekomponente. Hardware in Form von touchfähigen Monitoren, die zumeist in Stelen oder Kiosksystemen verbaut sind. Der Form sind keine Grenzen gesetzt, es muss benutzerfreundlich und als Infostele sichtbar sein. Es gibt Tischvarianten und Hochkant-Formen. Die Entscheidung für das Hoch- oder Querformat ist sehr wichtig – schließlich hängt davon ab, wie man den Inhalt aufbereitet.
Hier kommt die Software zum Einsatz, um die interaktive Wegeleitung abzubilden und andere Inhalte (Werbung, Nachrichten, Wetter etc.) darzustellen, zu bearbeiten und zentral im Netzwerk zu verteilen. Softwarelösungen wie zum Beispiel „kompas wayfinding“ sind Hardware unabhängig.

Wo wird digitale Wegeleitung genutzt?

Digitale Wegeleitung wird wie ihre statische Entsprechung in öffentlichen und gewerblichen Räumen genutzt:

  • Flughäfen
  • Bahnhöfen
  • Shopping-Malls
  • Behörden
  • Universitäten
  • Messen
  • Bibliotheken

Durch die Digitalisierung lassen sich beliebige Informationen mit Ortsdaten verknüpfen. Das gesamte Sortiment eines Einkaufszentrums, alle Buchbestände einer Bibliothek, jeder Raum einer Universität oder Verwaltung: alle sind in einer Datenbank hinterlegt und werden bei der Suche aufgerufen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber statischen Systemen, die nur begrenzt Platz für Informationen haben. Es ist aber bei weitem nicht der einzige Vorteil.

Was sind die Vorteile digitaler Wegeleitsysteme?

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Das Digitale erobert den öffentlichen Raum (Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de)

Die Digitalisierung der Wegeleitung ist eine Revolution: die modernen wayfinding Lösungen sind interaktiv, multimedial und flexibel. Per Touch oder mit dem Smartphone können Nutzer mit dem System interagieren und individuell suchen. Die Wegeleitung basiert auf einer Datenbank, so können Informationen und Positionen jederzeit und schnell geändert und angepasst werden. Zudem lernen moderne Systeme wie unsere kompas wayfinding Software; jede Suche wird erfasst, auch nach nicht hinterlegten Begriffen. Diese können dann bestimmten Sucheinheiten (wie Geschäften in einem Shopping-Center) zugewiesen werden.
Jeder Touch auf der Stele wird statistisch erfasst. So kann man viel von seinen Kunden lernen und Marktforschung direkt am Point-of-Interest betreiben!
Ein weiterer Vorteil einiger digitaler wayfinding Systeme: sie sind dynamisch programmiert und können Rauminformationen wie Geodaten verarbeiten. So ist denkbar, eine Infostele in einem Einkaufszentrum umzustellen, etwa weil sie ungünstig stand. Dann können dynamisch aufgebaute Softwarelösungen die Wege dynamisch berechnen und darstellen.
Digitale Infostelen sind zudem Blickfänger. Im passiven Zustand kann man Werbung abspielen und allgemeine Informationen zeigen. Auch dynamische Inhalte aus dem Internet, wie aktuelle Nachrichten, Abfahrtspläne, das lokale Wetter und Meldungen aus den Social Networks können platziert werden.

Beispiel einer gelungenen digitalen Wegeleitung: Logocloud von kompas wayfinding

Beispiel einer gelungenen digitalen Wegeleitung: Logocloud von kompas wayfinding

4. Beispiele erfolgreicher Umsetzung

Digitale Informations- und Wegeleitsysteme werden immer mehr genutzt. Erfolgreiche Beispiele aus Einkaufszentren und Messen belegen nicht nur, dass die Technologie ausgereift ist, sondern auch, dass sie angenommen wird. Touch ist Dank der Tablets und Smartphones gelernt.
So setzt dimedis seine kompas wayfinding Lösung in Einkaufszentren (Schloßhöfe Oldenburg, Forum Mülheim, Arcaden Shopping Malls) und bei Messen (EuroShop der Messe Düsseldorf) ein. Die Software muss eine rasche und einfache Orientierung in komplexen Räumen wie Einkaufszentren, Messen und Krankenhäusern bieten. Daher setzt kompas wayfinding auf einen intuitiven Zugang. Das Besondere an dieser Software ist die eigens entwickelte LogoCloud, welche die Logos aller im Einkaufszentrum verfügbaren Shops in Form einer großen, langsam rotierenden „Wolke“ darstellt. Besucher können das gewünschte Logo berühren, woraufhin der Rest der Wolke ausgeblendet und der kürzeste Weg zum ausgewählten Shop als animierte Linie angezeigt wird. Alternativ ist die Suche über Begriffe und Marken möglich. Dabei ist es wichtig, nicht nur die offizielle Nomenklatur zu berücksichtigen, sondern auch Gattungsbegriffe und allgemeine Wendungen wir „Hunger“ und „Durst“ zu berücksichtigen und entsprechend zu verknüpfen. Jedes Terminal berechnet den Weg dynamisch auf Basis seines Standorts und seiner Ausrichtung; die einzelnen Terminals können also jederzeit frei an beliebigen Positionen im Einkaufszentrum oder in der Messe platziert werden.

Fazit: Wayfinding Systeme sind Digital Signage Anwendungen mit viel Potenzial – gleichermaßen für Nutzer und Betreiber. Unterschiedliche Systemanbieter bereichern die Szene mit verschiedenen methodischen Ansätzen und Konzepten. Die richtige Entscheidung zu treffen ist nicht einfach. Grundsätzlich gilt: die digitale Wegeleitung ist Teil einer Komplettlösung, deren Inhalte auf das übergreifende Content-Konzept abgestimmt werden müssen.

Autor: Ibrahim Mazari

Neuer Kollege oder Kollegin gesucht: Software-Entwicklung made in Cologne

Wir entwickeln uns gut und suchen eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen in der Softwareentwicklung. Köln punktet mit vielen attraktiven Seiten, was kann es Schöneres geben als Software zu entwickeln in dieser Stadt am Rhein?

Wir sind seit 1996 in Köln, jetzt zu Hause in den ehemaligen KHD-Werkshallen in Köln-Kalk. Die Verknüpfung alter Industrieanlagen mit neuer Software wirkt hier sehr anregend. Das tolle Ambiente wird nur noch von den netten Kollegen getoppt.

Nette Kollegen und eine inspirierende Umgebung

Nette Kollegen und eine inspirierende Umgebung

Wen suchen wir?

Ihre Aufgaben umfassen Entwurf, Implementierung und Pflege von komplexen Anwendungen und anspruchsvollen Prozessen in modularen Software-Produkten. Wir setzen die Fähigkeit zur Erstellung und Umsetzung technischer Konzepte voraus, sowohl selbständig als auch im Team. Zudem die Motivation, Nutzerwünsche in Software-Lösungen zu übertragen. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse bei der Entwicklung von Client-Server-Applikationen auf Basis von Webservices und haben Erfahrung mit dem Design komplexer Klassen-Hierarchien und Schnittstellen. Sie sind geübt im Umgang mit SQL-Datenbanken und haben keine Scheu vor dem Arbeiten auf Linux-PCs und -Servern.

Fachliche Anforderungen

  • Abgeschlossenes Studium der Informatik oder vergleichbare Ausbildung mit mehrjähriger Programmiererfahrung
  • Client-Server-Programmierung (Webservices)
  • Anbindung an SQL-Datenbanken (z.B. MySQL, Oracle o.ä.)
  • OO-Programmierung (Perl, Java, C++, C#, Python o.ä. – bei uns arbeiten Sie mit Perl)
  • XML und idealerweise JavaScript/CSS/AJAX/HTML
  • Betriebssysteme: Linux/Unix, Windows

Persönliche Anforderungen

  • Engagement, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit
  • Fähigkeit zur Analyse komplexer Zusammenhänge
  • Teamfähigkeit
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Unser Angebot an Sie

  • Flache Hierarchien mit viel Gestaltungsfreiraum
  • Mitarbeit in einem ambitionierten Team
  • Interessante und abwechlungsreiche Tätigkeit in internationalen Projekten
  • Eine angenehme Arbeitsumgebung und attraktive Konditionen

Bitte senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung und frühestmöglichem Arbeitsbeginn.

Per E-Mail an: 
bewerbung@dimedis.de

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dimedis: Software made in Cologne

Erfolgreicher Abschluss der 9. Internationalen Messe für Dämmstoffe und Isolierung – ISO

logo_isoDie 9. Internationale Messe für Dämmstoffe und Isolierung schloss letzte Woche mit einem Ausstellerrekord ihre Pforten und erwartet für die Branche beste Aussichten. Denn: Bis zu 80 Prozent Energie könnte die deutsche Industrie durch moderne Isolierungsmaßnahmen jährlich einsparen: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Beratungsunternehmens Ecofys, die im Rahmen der ISO Messe in Köln vorgestellt wurde. Insgesamt beträgt das Einsparpotential durch technische Isolierungen allein in Deutschland bis zu 106 Petajoul und 8,7 Megatonnen CO2-Ausstoß jährlich. Das entspräche einem Energieverbrauch von rund 1,5 Millionen Privathaushalten. Wie groß der Bedarf aus der Industrie nach moderneren Isoliermaterialien ist, zeigte auch die diesjährige ISO als europaweit größte Branchenmesse.

Insgesamt 160 Aussteller aus 18 Nationen zeigten vom 8. bis 9. Mai auf dem Kölner Messegelände Systeminnovationen aus allen Bereichen des Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzes. Damit verzeichnete die zweitägige Fachmesse zu ihrer 9. Auflage einen neuen Ausstellerrekord. Auch bei der Internationalität der 5.146 Messebesucher* konnte die ISO 2014 deutlich zulegen: Jeder dritte ISO-Besucher (35 Prozent) kam aus dem Ausland nach Köln. Besonders stark vertreten waren in diesem Jahr Schweden, Großbritannien, die Benelux-Staaten und Polen. Damit unterstrich die ISO ihre Rolle als international führende Leitmesse. Die nächste ISO findet vom 11. bis 12. Mai 2016 in Köln statt.

Fachmesse geht mit Aussteller-Rekord an den Start

Fachmesse geht mit Aussteller-Rekord an den Start

Einlass und Ticketing mit FairMate

Das Ticketing und der Einlass vor Ort wurden auch dieses Mal von FairMate aus dem Hause dimedis geleistet. In diesem Video sieht man FairMate im Einsatz auf der ISO:

Die FairMate Komplettlösung umfasst zahlreiche Bereiche des Besuchermanagements, Ticketings und des Einlasses. Einen ersten Überblick gewährt diese Präsentation:

* Hinweis: Erstmals wurden die Besucherzahlen der ISO mittels eines elektronischen Einlasssystems gemäß den einheitlichen Definitionen der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen ermittelt und zertifiziert. Ein direkter Vorjahresvergleich ist daher nicht gegeben.


Die Stimmen der Aussteller zur ISO:

„Die für uns erfolgreichste ISO aller Zeiten! Noch nie habe ich so viele Maschinen verkauft, wie auf dieser Messe!“
Horst Schwartmanns, Schwartmanns Maschinenbau GmbH

„Wir sind von Anfang an auf dieser Messe präsent gewesen und halten sie immer noch für einen großen Gewinn.“
Jürgen Kaimann, Kaimann GmbH

„Beeindruckend wie immer war das große fachliche Interesse und Wissen der Besucher. Für uns ist die Messe als Kontaktpflege zu unseren Kunden und zur Akquisition neuer Kunden unerlässlich geworden!“
Klaus Peerenboom, Armacell GmbH

„Wir hatten eine durchgängig hohe Besucherfrequenz auf unseren Stand. Deutlich gestiegen war die Internationalität unserer Besucher; wir hatten z.B. Gäste aus Russland, der Ukraine, Bulgarien, Rumänien, Türkei, Armenien, Litauen, Estland, Lettland sowie natürlich aus Westeuropa wie den Beneluxländern, Frankreich, Spanien und Italien sowie Skandinavien mit  Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland. Neben den vielen deutschen Verarbeitern kamen aber auch viele aus den Nachbarländern. Vor allem registrieren wir aber eine große Investitionsfreudigkeit.“
Edith Holl-Keutner, Sebald Iso-Systeme GmbH u. Co. KG

„This is our second appearance here with a special focus on “Technical Insulation” as opposed to insulation of buildings. For me, this is the first ISO Exhibition, and I am very impressed, especially by the high expertise and dedication of most visitors.”
Gregoire Morel, Knauf Insulation GmbH

„This is a very good event for our international customership. We had customers here coming from Russia, Scandinavia and all over Western Europe. Some visitors liked Wiesbaden better than Cologne, but I think, this fair had just outgrown the Wiesbaden “Rhine-Main Hall” and the move to Cologne was definitely a step in the right direction”.
Frednik Jonsson, Paroc GmbH

„We are exporting goods into 68 countries. Our customers come from Asia, the Middle East to South America, practically from all over the world. This very international fair, therefore, is a great advantage for us!”
Orhan Turan, ODE Yalitim Sanayi ve Ticaret A.S

„Wir sind das erste Mal auf dieser Messe und das ist für uns ein großer Erfolg. Wir konnten viele Kontakte zu deutschen und internationalen Isolierfirmen knüpfen und unsere hier vorgestellte eigene Werkstatt war eine erstklassige Werbung für uns.“
Markku Hietala, Kespet Oy

„Sehr beeindruckt hat uns die große Internationalität der Messe, unser Gesamteindruck ist sehr positiv! Wir werden 2016 auf jeden Fall wieder dabei sein!“
Kai Baugut, Ursa Deutschland GmbH

„Seit 2012 ist die Messe sehr gewachsen und die positive Resonanz hat zugenommen. Unsere Produktauszeichnung war natürlich unser Highlight.“
Martin Claus, Thermaflex Isolierprodukte GmbH