Archiv für den Monat: Mai 2015

Bergische Universität Wuppertal nutzt Digital Signage

Snapshot_Universität_Wuppertal_LogoSchwarze Bretter sind von gestern, auch an der Bergischen Universität Wuppertal. Denn die Hochschule zeigt Gespür für den Trend der Zeit und nutzt insgesamt zwölf Digital Signage-Monitore als digitales Informations- und Kommunikationssystem. Über diese digitale Hochschulkommunikation werden die Studierenden mit allgemeinen Informationen, aber auch beispielsweise mit Mensa-Speiseplänen, Nachrichten oder aktuellen Busfahrplänen versorgt. Da das System bestens von den Studierenden angenommen wird, wird es in Kürze auf insgesamt 20 Digital Signage-Monitore ausgebaut. Zudem kommt an der Universiät Wuppertal erstmals eine digitale Hörsaalbeschilderung zum Einsatz, die wie die Digital Signage Screens von kompas gesteuert wird.

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Durch die zentrale Anbringung der Screens werden so viele Studenten wie möglich erreicht. kompas erledigt den Rest. (Quelle: Bergische Universität Wuppertal)

Alle Informationen auf einen Blick durch Digital Signage

Die zwölf (und nach dem Ausbau 20) Digital Signage-Monitore sind an zentralen Punkten des Hauptcampus Grifflenberg, Campus Freudenberg und des Campus Haspel verteilt. Dabei ist das darauf laufende Programm durch Informationen über die Universität, ihre Fachbereiche, Einrichtungen, Veranstaltungen, Mitarbeiter und Studierenden sowie Mensa-Speiseplänen, Abfahrtszeiten von Bus und Bahn oder aktuellen Wetterdaten hauptsächlich informativ gestaltet. Die Informationen werden mehrmals täglich durch eine Digital Signage-Redakteurin betreut und aktualisiert. Somit erhalten die Besucher der Universität, aber vor allem die über 20.000 Studierenden, immer alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

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Auch in den Aufenthaltsräumen der Universität haben die Studenten alle wichtigen Informationen auf einen Blick. (Quelle: Bergische Universität Wuppertal)

 

Universität Wuppertal als Vorreiter in Sachen Technik

An der Hochschule steuert kompas auch erstmals digitale Hörsaalbeschilderung. So genannte SMIL-Player, also kleine leistungsschwächere Miniatur-PC, kommen normalerweise bei besonders kleinen Digital Signage-Flächen zum Einsatz. Voraussichtlich zum Wintersemester 2015/2016 werden mit kompas und den SMIL-Player 75 digitale Türschilder an insgesamt 45 Hörsälen gesteuert, deren Content je nach Anlass individuell angepasst werden kann.

Eva Noll, Digital Signage-Redakteurin der Universitätpressestelle über die grundsätzliche Entscheidung für Digital Signage:

Wir haben uns für Digital Signage entschieden, um Studierende, Beschäftigte und Besucher der Bergischen Universität über aktuelle Infos aus der Uni, der Region und der Welt auf dem Laufenden zu halten. Als Ergänzung zu unseren bisherigen Kommunikationskanälen (Internetangebot, Newsletter, Plakate, Flyer etc.) boten sich Info-Displays dafür gut an.

Informationsdisplay im Haupteingangsbereich der Universität Wuppertal

Informationsdisplay im Haupteingangsbereich der Universität Wuppertal

Weitere Informationen finden sich in folgendem Dokument aus Slideshare (Best Case zum Einsatz von Digital Signage an der Bergischen Universität Wuppertal).

Digital Cologne diskutiert Industrie 4.0

Die Initiative der Kölner IHK mit dem Namen Digital Cologne hat sich der digitalen Transformation verschrieben und am 12. Mai in die heiligen Hallen der Industrie- und Handelskammer zu Köln geladen, um über die vierte nun vollends digitale industrielle Revolution zu sprechen.

Digital Cologne widmet sich dem Thema "Digitalisierung in der Produktion"

Digital Cologne widmet sich dem Thema „Digitalisierung in der Produktion“

Unter dem Motto „Digitalisierung in der Produktion – Aber sicher?! Fragestellungen auf dem Weg zu Industrie 4.0“ gab es einen Impulsvortrag von Dr. Markus Eisenhauer, Leiter User-Centered Computing beim Fraunhofer Institut FIT in St. Augustin bei Bonn sowie zwei Talkrunden zu den Themen „Gratwanderung zwischen Abhängigkeit und Optimierung“ und „Schattenseiten vollständiger Vernetzung“.

Dr. Markus Eisenhauer startete mit einem historischen Rückblick mit der Industrialisierung beginnend und zeigte die Phasen bis zur Industrie 4.0 auf, in der es um die Vernetzung der einzelnen „Akteure“ wie Maschinen, Werkstücke, Menschen und Fabriken innerhalb des Produktionsprozesses geht. Mit praxisnahen Beispielen wie aus der Automobilindustrie und dem Nahverkehr (Metro Barcelona) belegte Eisenhauer das große Effizienzpotential von gut umgesetzter Digitalisierung der Prozesse und den Einsatz intelligenter, vernetzter Sensoren. So konnte dadurch bei der Metro Barcelona bis zu 35 Prozent des Energieverbrauchs gesenkt werden, nur indem man Lüftung, Beleuchtung und Aufzüge intelligenter steuerte.

Im ersten Panel diskutierten der Berater Winfried Felser (NetSkill GmbH), die Ingenieurin Simin Lostar-Schräpfer (Ford-Werke) sowie Klaus Brisch, LL.M., BridgehouseLaw Germany Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Monika Gatzke, Landescluster IKT.NRW und
Fabian Rensch, DEUTA-Werke GmbH über die konkrete Umsetzung in der Fertigung. Wichtig sei es, die Mitarbeiter zu gewinnen, alle intensiv zu schulen und vorzubereiten sowie Fragen rund um den Datenschutz und die Datensicherheit im Vorfeld genau zu klären. Dazu zählen Standardisierungsbemühungen und auch rechtliche Fragen.

Erstes Podium bei der IHK-Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0

Erstes Podium bei der IHK-Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0

Sicherheit

Das zweite Panel beschäftigte sich mit den Risiken und Herausforderungen, die einer totalen Vernetzung von Maschinen, Werkstücken und Mitarbeitern inne wohnen. Es diskutierten Fred Arnulf Busen, Polytron Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, René Erber, Consulting Plus Beratung GmbH, Mark Großer, Detecon International GmbH sowie Andreas Kuck von der Heinen Automation GmbH & Co KG.
Dabei wurde betont, dass ein systematisches Riskmanagement notwendig sei, um ein Sicherheitskonzept zu entwickeln. So stellt der leitende Ingenieur Andreas Kuck vom Automationsspezialisten Heinen fest, dass jetzt schon viele Maschinen im Netz seien, ohne dass die Unternehmen das wüssten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Angriff nähmen.

Gerade im derzeitig heiß diskutierten NSA-Skandal rund um Industriespionage sei es umso wichtiger, die Digitalisierung in der Produktion immer mit einem Sicherheitskonzept zu unterfüttern, so die einhellige Meinung der Diskutanten. Gerade auf das Spannungsverhältnis Mensch-Maschine gelte es das Augenmerk zu lenken.

Digitalisierung – aber wie?

Der Abend war ein guter Einstieg, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Umsetzung hin zu Industrie 4.0 sehen wir als dimedis großes Potential für Digital Signage, gerade um die Interaktion zwischen Maschinen und Menschen vor Ort zu vereinfachen. Neben Smartphones, Wearables wie Brillen, sind große Displays gut geeignet, Informationen strukturiert und pointiert darzustellen.

Wir arbeiten derzeit an einer Umsetzung in der Fertigung, bei der Digital Signage genutzt wird, um die Mitarbeiter über Abläufe im Unternehmen und die Auslastung von Maschinen sekundengenau zu informieren. Dazu später mehr in diesem Blog.

Lunch & Learn bei dimedis – Social Media und seine Möglichkeiten

Die Social Media Branche wächst wie nie zu vor,  fast jeden Tag schießen neue soziale Netzwerke aus dem Boden. Das macht es schwierig einen genauen Überblick zu behalten. Um als Softwareunternehmen trotzdem stets auf dem neuesten Stand zu sein, lud sich dimedis am 29. April den Social Media Experten Markus Jakobs ein. Bei einem gemeinsamen Lunch & Learn erhielten die dimedis Mitarbeiter dabei gleichermaßen einen Einblick in die Social Media Größen sowie neuere Netzwerke und deren Nutzungsmöglichkeiten.

Markus Jakobs arbeitet seit 2006 als Social Media- und Innovationsmanager und kann damit auf eine einschlägige Branchenerfahrung zurückblicken.  Als Unternehmer war er dabei unter anderem für die Gründung des Monitoring-Dienstes scanthe.net verantwortlich und ist derzeit mit Projekten wie Örbans unterwegs.

Lunch & Learn

Interessanter Vortrag – Referent Markus Jacobs über die Entwicklungen und Nutzungsmöglichkeiten von Social Media

dimedis auf dem Stand der Zeit

Nach einer kurzen Einführung über die Entwicklung und Zukunft des Internets zeigte Referent Markus Jakobs anschaulich, welche Vielfalt die Welt der sozialen Netzwerke bietet. Mit Profilen auf den relevantesten Portalen wie Twitter, Facebook, YouTube, Google+ oder Flickr war schnell klar, dass dimedis in diesem Punkt voll auf dem Stand der Zeit ist. Auch auf die Frage nach dem Nutzen sozialer Netzwerke für Unternehmen hatte Jacobs eine Antwort. So können  bei aktiver Betreuung Web-Profile als wichtige Anlaufstelle für Kunden ausgebaut und das Unternehmens-Image nachhaltig positiv beeinflusst werden. Jabobs erklärt dabei, dass Veranstalter dabei immer noch diesen Effekt und den Nutzen von Social Media unterschätzen. So kann beispielsweise ein gezielt vorgegebener Hashtag zu einer Veranstaltung das mediale Echo auf Twitter oder Instagram erheblich steigern.

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Die dimedis Mitarbeiter zeigten reges Interesse an der Veranstaltung

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Darf natürlich bei keinem Lunch & Learn fehlen: Das ausgezeichnete Catering

Neben dem „Learn“ durfte natürlich auch der „Lunch“ bei der Veranstaltung nicht zu kurz kommen. Der interessante Vortrag in Kombination mit dem guten Essen ergab einen schöne Veranstaltung bei entspannter Stimmung, die in Zukunft bestimmt gerne wiederholt wird.

Der Vortrag als PDF