Archiv für den Monat: Oktober 2015

Technologie-Atlas für Entscheider im Einzelhandel

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom e.V. und den Unternehmen GS1! Germany GmbH und EHI Retail Institute GmbH hat die KPMG AG Wirschatfsprüfungsgesellschaft den Technologie-Atlas Einzelhandel herausgegeben. Dieser Technologie-Atlas versteht sich als eine Orientierungshilfe für Führungskräfte im Einzelhandel und gibt einen Überblick über aktuelle und aufkommende Trends in der Informationstechnologie.

Technologie-Wandel schreitet voran

Die Dynamik des technologischen Wandels ist äußerst rasant und sorgt dafür, dass Technik in immer mehr Lebens- und Arbeitsbereiche expandiert. In Japan etablieren sich beispielsweise immer stärker Haushalts-Roboter, die alten und kranken Menschen in ihrem Alltag helfen. Bei einer so hohen technologischen Akzeptanz und Entwicklung scheint der Einsatz von Reinigungs-, Verkaufs- oder Kassierrobotern in nicht zu ferner Zukunft  zu liegen.

Dabei haben die steigende Digitalisierung und Vernetzung, die wachsende Anzahl an smarten Endgeräten und der zunehmend digitale und mobile Endverbaucher eine extreme Auswirkung auf die Strategien, Prozessketten und Geschäftsmodelle des zukünftigen Einzelhandels. Für diese Zeit des Umbruchs möchte der Technologie-Atlas als Orientierungshilfe für Führungskräfte des Einzelhandels bei der Prüfung und Auswahl verschiedenster Technologien dienen, die aktuell oder zukünftig den Markt prägen werden. Um diese Trend-Technologien zu ermitteln, wurden 95 Einzelhandelsunternehmen befragt, die in ihrer Gesamtheit für 80.700 Filialen stehen und 2013 einen Netto Umsatz von ca. 302 Mrd. Euro erwirtschafteten.

Wachsende Investitionen stärken die IT

Die Bedeutung der Informations-Technologie (IT) für den Einzelhandel sind so hoch wie nie zuvor, Themen wie Multi-Channel und Mobile Marketing sind in den vergangenen Jahren extrem wichtig geworden. Daneben sind aber auch Projekte zu Themen wie Supply Chain Management (SCM), Customer Realtionship Management (CRM), die Erneuerung von Kassensoft- und Hardware sowie Mobile Devices für Mitarbeiter von hoher Bedeutung. Etwa 40 Prozent der 95 für den Technologie-Atlas befragten Unternehmen erwarten steigende Budgets für die IT, zudem werden diese die Investitionspläne der nächsten zwei Jahre maßgeblich dominieren. Dabei hat die wachsende Durchdringung aller Unternehmensbereiche durch Technologie einen deutlichen Einfluss auf die Position und Bedeutung einer IT-Abteilung: 62 Prozent aller IT-Verantwortlichen definieren die wesentliche Rolle der IT als Enabler mit enger Einbindung in die Prozessorganisation. Für 38 Prozent ist IT darüber hinaus auch ein zentraler Innovationstreiber innerhalb des Unternehmens.

 

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Einschätzung der wichtigsten technologischen Trends der nächsten zwei Jahre für den Einzelhandel. Der technologische Wandel hat und wird den Retail in den kommmenden Jahren maßgeblich beeinflussen. (Quelle: Retail-Atlas/KPMG AG Wirtschaftprüfungsgesellschaft)

Neben den genannten Big Playern wie Multi-Channel-Marketing und oder Supply Chain Management sind es aber vor allem junge Technologien wie Digital Signage, die sich innerhalb kurzer Zeit eine bedeutende Relevanz erarbeitet und bewiesen haben, dass sie funktionieren. Dabei gibt es bei der Realisierung von Digital Signage zunächst die zwei möglichen Kontaktpunkte für die Zielgruppenansprache zu beachten: den „Point of Sale“ und den „Point of Interest“. Bei Digital Signage am Point of Sale werden Bildschirme im Eingangs- oder Ausgangsbereich des Stores, in einem gesonderten Präsentationsbereich oder in Hauptverkehrsbereichen des Stores positioniert. Bei Digital Signage am Point of Interest kommen öffentliche Orte wie Bahnhöfe und Flughäfenin Betracht, an denen viel Verkehr herrscht und wo Menschen warten müssen – hier besteht, bedingt durch den Wartezwang des Publikums, ein erhöhtes Wahrnehmungspotenzial.
Eingesetzt am POS kann Digital Signage zu einer spürbaren Interessen- und Kaufsteigerung führen: Aktuell nehmen 98 Prozent aller Kunden per Digital Signage verteilte Werbung in Shopping Malls wahr und behalten diese sogar besser in Erinnerung als konventionelle Werbung. 70 Prozent der Einkaufentscheidungen werden am Point of Sale getroffen.  Somit bietet Digital Signage besonders an diesen Stellen ein hohes Potenzial. Daneben punktet Digital Signage auch durch die erhöhte Flexibilität und Skalierbarkeit, um sich an unterschiedliche Kontexte und Zuschauer anzupassen. Bei einem solchen Effekt ist davon auszugehen, dass die steigenden Investitionen in die IT auch Digital Signage zugutekommen werden.

Immer mobiler, immer interaktiver

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Einbindung mobiler Endgeräte und die Entwicklung von mobilen Anwendungen ebenfalls in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt in den Projektplänen der IT-Verantwortlichen im Handel einnehmen wird. In der aktuellen IT-Studie des EHI stehen mobile Geräte und mobile Anwendungen auf Rang zwei der wichtigsten technologischen Trends. Einerseits greifen die Kunden immer häufiger von mobilen Geräten auf das Internet zu und wird das Angebot mobil optimierter Websites oder spezieller Apps immer wichtiger. Andererseits geht es auch darum, die mobilen Geräte von Kunden und Mitarbeitern in die Prozesse in den Geschäften zu integrieren bzw. die Endgeräte für die Mitarbeiter in den Geschäften zu optimieren.

Diese Integration der mobilen Endgeräte mit gleichzeitiger Verknüpfung mit Digital Signage bietet beispielsweise kompas smart.remote. Dabei ermöglicht kompas Digital Signage die Nutzung des Smartphones als Fernbedienung. Dabei kann der Betrachter über einen QR-Code auf einem Bildschirm direkt mit dem Smartphone Inhalte auf dem Display steuern konnte. So kann beispielsweise der Betrachter in einem Autohaus, das auf dem Monitor Angebote für diverse Autoklassen zeigt, aus diesen auswählen. Der QR-Code führte auf eine mobile Webseite mit einem einfachen Menü, worüber der Betrachter die Inhalte auswählt, die ihn interessierten. Auf dem Digital Signage Display erscheinen dann die relevanten Inhalte.

Für den viscom Digital Signage Best Practice Award nominiert: Bosch Experience Zone

dimedis ist für den viscom Digital Signage Best Practice Award in der Kategorie „Retail Signage“ nominiert. Dabei wurde das von dimedis betreute Projekt der Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone“ für den Wettbewerb eingereicht. Die Verleihung des Preises wird im Rahmen der diesjährigen viscom Fachmesse Anfang November in Düsseldorf stattfinden. Insgesamt sind acht Unternehmen für den Award nominiert, aufgeteilt auf drei Kategorien. Die Nominierung in der Kategorie „Retail Signage“ teilt sich dimedis mit drei weiteren Unternehmen. Bereits 2008 und 2011 wurde dimedis für die Digital Signage Softwarelösung kompas mit dem Award ausgezeichnet.

Der viscom Digital Signage Best Practice Award wird jährlich an Unternehmen aus ganz Europa vergeben, die effizient geplante, innovative und kreativ umgesetzte Digital Signage Projekte realisiert haben.

Bosch Experience Zone

Digital Signage erobert den Retail-Bereich und findet nun auch Eingang in den Baumarkt. Für den viscom Digital Signage Best Practice Award reicht dimedis gemeinsam mit dem Geschäftsbereich Power Tools der Robert Bosch GmbH die interaktive Stele der „Bosch Experience Zone“ ein. Zudem ist das Informationsterminal vor Ort am Stand zu sehen.

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Die Bosch Experience Zone ist ein innovatives Shop-in-Shop Projekt in Baumärkten, das weltweit umgesetzt wird. Zentrales Ziel ist es, eine Markeninsel zu schaffen, in der die Kunden Informationen und Inspirationen erhalten sowie Produkte praxisnah ausprobieren können. Die Bosch Experience Zone verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und integriert interaktives Digital Signage in einem modernen Ladenbau. Das zentrale Informationsterminal wird mit der Digital Signage Software kompas des Kölner Softwarehauses dimedis betrieben. Als Eyecatcher in der Experience Zone verstärkt das Terminal die Kundenbindung und regt mittels eines Touchmonitors zu Kauf und Interaktion an. Nebst informativem Mehrwert rückt das Terminal die Boschprodukte in den Mittelpunkt des Kundeninteresses. Die Benutzeroberfläche ist mit 23 Sprachen international flexibel, eingeholte Informationen können ausgedruckt und mitgenommen, sowie Informationen per QR-Code auf das Smartphone übertragen werden. Am Mittwoch, den 04. November, wird Nora Wienke, Brand Managerin bei der Robert Bosch GmbH, das Projekt im viscom Vortragsprogramm vorstellen.

Patrick Schröder

Patrick Schröder

Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, über die Nominierung: „Wir freuen uns darüber sehr, dass dimedis nach zwei gewonnenen Awards erneut für den viscom Digital Signage Best Practice Award nominiert worden ist. Wir hoffen, den Preis auch in diesem Jahr wieder mit nach Hause nehmen zu können. Ohne Frage ist die Konkurrenz stark, aber mit unserem eingereichten Projekt der Bosch Experience Zone haben wir aus unserer Sicht sehr gute Karten. Die Nominierung zeigt uns erneut, wie leistungsstark und damit führend unsere Digital Signage Software kompas im Markt ist.“

dimedis präsentiert die Bosch Experience Zone auch auf dem eigenen Stand zur viscom (Halle 8a, K33).