Archiv für den Monat: Dezember 2016

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2017!

Zum Ende des Jahres möchte sich dimedis im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz herzlich bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen in unser Unternehmen sowie für das harmonische Miteinander bedanken. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen gesunden und erfolgreichen Start in das neue Jahr. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

Lunch & Learn bei dimedis – work and move am Arbeitsplatz

Laut einer akutellen Studie der deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement hat jeder dritte Betrieb in Deutschland kein gesundheitsförderndes Angebot für seine Mitarbeiter in den Arbeitsalltag implementiert. Leiden wie Rückenschmerzen und Verspannungen sind die Folge und führen oft zu krankheitsbedingten Ausfällen, die so auch das Unternehmen betreffen. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement zur Prävention und Vermeidung könnte jedoch zu einer gesunden Arbeitsweise und so auch zu gesunden Arbeitnehmern führen. Und das freut dann auch den Arbeitgeber.

work and move bei dimedis

Am 8. Dezember zeigte Referentin Claudia Dahm den MitarbeiterInnen von dimedis in der Vortragsreihe „Lunch & Learn“ daher, wie eine gesunde Arbeitsweise auch in einen stressigen Alltag einzubauen ist. Unter dem Thema „work and move“ ging um das wichtige Thema „Bewegung am Arbeitsplatz“.

Referentin Claudia Dahm zeigt, wie man auch mit kleinen Übungen zu einer gesunden Haltung am Arbeitsplatz beitragen kann. Das beugt Rückenschmerzen und Verspannungen vor. (Quelle: dimedis)

Die Referentin erklärte zunächst, welche Muskelgruppen und Körperteile am meisten unter einer sitzenden Tätigkeit, also z.B. einem klassischen Bürojob, leiden. Der Fokus lag auf einer aufrechten Sitzhaltung und wie man seine Muskulatur darauf tranieren kann, auch über einen längeren Zeitraum aufrecht am Arbeitsplatz zu sitzen. Zudem gab sie Tipps zur richtigen Einstellung des Monitors und der optimalen Sitzhöhe.

Der Vortrag wurde kombiniert mit praktischen Übungen, die nicht viel Zeit im Arbeitsalltag beanspruchen, aber sehr wirksam für die Gesunderhaltung des Körpers sind. Schließlich gab es noch einige Tipps, welche sinnvollen Helfer es für den Arbeitsplatz gibt, um die Haltung am Arbeitsplatz zu verbessern. Dazu zählen beispielsweise bei kleineren Personen ein Bänkchen für die Füße, eine Lendenrolle oder im Idealfall ein Stehpult.

afterwork & move bei dimedis

Claudia Dahm betonte auch, dass neben dem Anwenden dieser Tipps im Arbeitsalltag auch regelmäßiger Ausdauersport und Bewegungstraining nach Feierabend wichtig sind, um dauerhaft fit zu bleiben. Viele der MitarbeiterInnen nehmen sich das schon (auch außerhalb der Arbeitszeit) seit mehreren Jahren zu Herzen und gehen regelmäßig als dimedis-Team beim B2Run in Köln an den Start. Auch beim kommenden Pulheimer Staffellauf am 15. Januar 2017 werden Läufer des dimedis-Teams bereits zum zweiten Mal an der Startlinie stehen.

Digitalisierung des Messewesens – dimedis auf der FAMA Herbsttagung in Chemnitz

Im November  veranstaltete der deutsche Fachverband für Messen und Ausstellung Fama e.V. seine Herbsttagung in Chemnitz und widmete sich dem Megathema Digitalisierung des Messewesens. Dabei tauschten sich am 28. und 29. November Branchenkenner über die Zukunft von Messen aus. Wie schon zur FAMA-Herbsttagung im vergangenen Jahr unterstützte dimedis die Veranstaltung und nahm mit FairMate an der Fachtagung teil.  dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung.

Messevertreter diskutieren in Chemnitz die Herausforderung durch die Digitalisierung (Quelle: FAMA)

Digitalisierung des Messewesens

dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung, die Messen zu meistern haben.

Halling erinnerte mit einem Rückblick auf den Beginn der 2000er Jahre, dass Online-Ticket Shops damals noch eine absolute Seltenheit waren. Und aus heutiger Sicht eigentlich auch keine richtigen Shops. Die Besucher bestellten ihre Tickets zwar online, versendet wurden aber in der Regel physikalische Tickets durch Dienstleister. Und vor Ort gab es den Zwang, online erworbene Zutrittsberechtigungen in zutrittsfähige physikalische Tickets umzutauschen.

Erst mit der Verbreitung des QR-Codes hat sich die digitale Welt des Online-Ticketkaufs auf ideale Weise mit dem physikalischen Zutritt vor Ort verbinden lassen. Rückblickend ist die Einführung dieser Technologie, die sich in Deutschland ab ca. 2007 verbreitet hat, ein ganz wesentlicher Beitrag zur Digitalisierung des Besuchermanagements gewesen.

Wilhelm Halling skizziert die Herausforderungen der Digitalisierung für die Messebranche (Quelle: dimedis)

Ab 2012, also gerade mal vor vier Jahren, hat Apple mit der Funktion „PassBook“, heute „PassWallet“, die Verwendung von QR-Codes auf Mobiltelefonen ermöglicht. Seit dieser Innovation lässt sich vom Ticketkauf bis zum Zutritt der gesamte Prozess digital abbilden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Online verkaufte Tickets müssen eben nicht mehr vor Ort verkauft werden. Der Aufwand für die Installation und den Betrieb von Kassensystemen lässt sich erheblich reduzieren. Gleichzeitig wird ein erheblicher Anteil des Ticketumsatzes bereits vor der Veranstaltung eingenommen.

Und – last but not least – lässt sich aus dem Kauf- und Registrierverhalten der Besucher eine zunehmend belastbare Aussage über die zu erwartende Besucheranzahl bei Folgeveranstaltungen ermitteln.

Damit ist die Digitalisierung des Besuchermanagements im Vorfeld einer Veranstaltung bis zum Zutritt weitestgehend vollzogen.

Wie geht es weiter?

Halling sieht die Zukunft der Digitalisierung des Besuchermanagements  in der vernetzten Kommunikation auf dem Messegelände, also „Vor Ort“ sowie nach der Veranstaltung,  „Post Event“. Immer wenn ein Besucher mit der Veranstaltung oder dem Veranstalter direkt in Verbindung kommt, sprechen die Marketingspezialisten von Kontaktpunkten, den Touchpoints.
Diese Touchpoints sind der OnlineShop, die Online-Registrierung und der Zutritt zur Veranstaltung. Mehr oder weniger sind damit aktuell die Touchpoints zwischen Veranstalter und Besucher erschöpft.

Zukünftig wird uns vor allem die Weiterentwicklung der Technologie helfen, weitere Touchpoints zwischen Besucher und Veranstalter aufzubauen: Digitales Leadtracking hilft dem Veranstalter zu verstehen, wen Besucher auf der Veranstaltung besuchen.

Digitale Wegeleitung und digitale Besucherinformation helfen dem Veranstalter zu lernen, wer und was von wem gesucht wird – eine ungemein wichtige Information für die zukünftige Planung von Veranstaltungen. Von dieser Entwicklung profitieren alle Beteiligten:
Beide, Besucher und Veranstalter bekommt schneller bessere Informationen.

Dies gilt besonders dann, wenn im Vorfeld der Veranstaltung durch die Beantwortung von Strukturfragen das Interessensprofil eines Besuchers bekannt ist.

Nach der Messe

Besonders hebt Halling die „Post Event“ Touchpoints hervor, der Kontakt zwischen Besucher und Veranstalter nach einer Veranstaltung. Die Auswertung der Internetseiten von Veranstaltungen zeigt, dass wenige Monate bzw. wenige Wochen vor der Veranstaltung die Zugriffszahlen stark ansteigen. Nach Ende der Veranstaltung sinken die Zugriffszahlen innerhalb weniger Tage rapide ab. In der Zeit bis zur nächsten Veranstaltung gibt es wenig Kontakt zwischen Veranstalter und Besucher. Hier liegt jedoch ein enormes Potential.

Eine stark wachsender Anteil der Messebesucher kommt schon jetzt aus der sogenannten „Generation Y“. Zeitlich sortiert man hier Menschen ein, die von etwa 1980 bis 1999 geboren wurden. Diese Gruppe ist mit dem Internet aufgewachsen; die Zeit vor dem Internet kennen sie nur noch aus Erzählungen. Insbesondere die Nutzung von mobiler Kommunikation und von sozialen Netzwerken nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld ist für „Digital Natives“ eine absolute, tägliche Selbstverständlichkeit. Zwischen Online und offline wird nicht mehr unterschieden. Zukünftig wird es also wichtig sein, diese Besucher für seine Veranstaltung zu begeistern! Dazu braucht es zwingend den Einsatz der Kommunikationswege, die diese Personengruppe beherrscht wie keine Generation vor ihnen. Es gibt keinen Grund, Soziale Netzwerke und die permanent zur Verfügung stehenden Informationen des Internets als Bedrohung zur „klassischen Messewirtschaft“ zu sehen. Die Herausforderung besteht darin, die traditionellen Methoden und Werkzeuge für die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen mit den Möglichkeiten, die das Internet, die mobile Kommunikation und die Sozialen Netzwerke bieten, intelligent zu verknüpfen.

Die FAMA-Tagung findet zweimal jährlich statt und wird in Kooperation mit dem deutschen Fachverlag GmbH m+a veranstaltet.

Digitalisierung des Handels: Herausforderungen und Möglichkeiten

ecommerce-1706105_1280An sich geht es dem deutschen Einzelhandel nicht schlecht, konnte er doch 2015 das stärkste Wachstum seit 20 Jahren verbuchen. Der gesamte Einzelhandelsumsatz lag bei 481,8 Milliarden Euro. Treiber dieses erfreulichen Zuwachses ist dabei jedoch größtenteils der Online-Handel rund um Internetgiganten wie Amazon und eBay, die 2014 über die Hälfte des Online-Gesamtumsatzes erwirtschafteten. Nur circa ein Viertel wurde von Multi-Channel-Händlern, also stationären Händlern mit Online-Shop, erwirtschaftet.

Online-Handel setzt Einzelhändler unter Druck

Der Online-Handel setzt stationäre Einzelhändler mit seiner ständigen Verfügbarkeit und seinem scheinbar endlosen Sortiment unter Druck. Die Kunden sind an die Preis- und Informationstransparenz der Produkte beim Online-Shoppen gewöhnt und vermissen diese im stationären Handel, der nur zögerlich digitale Lösungen implementiert, weil deren Potential nicht richtig erkannt wird. Doch genau da liegt das Kernproblem: Um dauerhaft bestehen zu können, muss der stationäre Handel seine Vorteile –  wie die Schaffung einer Erlebniswelt – nutzen und diese mit den Vorteilen des Online-Handels kombinieren.

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

In vielen Produktbereichen dominiert noch der stationäre Handel, aber wie lange noch? (Quellen: Statista, bevh, Boniversum)

Lösung: Digitalisierung des Einzelhandels

Ein großes wichtiges Ziel ist also eine dauerhafte Digitalisierung des stationären Einzelhandels, die viele positive Effekte mit sich bringen kann. Durch spezielle Touchpoints kann die Costumer Journey beispielsweise erheblich verlängert werden: Durch eine gezielte Kundenansprache und ein individualisiertes Angebot wird der Erstkontakt im Laden hergestellt, der tatsächliche Kauf kann aber bequem von Hause über das Online-Angebot getätigt werden. So wird das Kundenengagement erhöht und vor allem ein Instrument mit direktem Feedback zur permanenten Marktforschung geschaffen, was unerlässlich für die Optimierung des Kundenservices ist. Um diese positiven Effekte herbei zu führen, braucht es jedoch einen erheblichen Ausbau der digitalen Infrastruktur im deutschen Einzelhandel.
Touchpoints sind demnach Smartphones, die jeder besitzt sowie interaktive Kiosksysteme und Bildschirme am POS.

Die ausgezeichnete Bosch Experience Zone geht genau diesen Weg und mit gutem Beispiel voran, da sie effektiv eine Verbindung zwischen dem stationären Bestand von Produkten und Online-Lösungen schafft und so die Costumer Journey verlängert. Die Digital Signage Stelen sind als Eyecatcher in Bosch-Produktinseln integriert und dienen zunächst  zur Kundeninformation. Der Kunde kann sich auf den Touchmonitoren durch die verschiedenen Produkte navigieren oder durch das Scannen eines speziellen Produktes direkt Informationen dazu einholen und sich so ein auf ihn spezialisiertes Angebot zusammenstellen. Die eingeholten Informationen können auf einem Zettel ausgedruckt oder per QR-Code auf mobile Endgeräte übertragen werden. Zuhause kann sich der Kunden dann so weiter mit den Produkten beschäftigen und sie im Online-Shop bestellen. Das Kaufverhalten kann zudem erfasst werden und in eine Datenbank oder CRM integriert werden, um stets eine präzise Marktübersicht zu haben.

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Die Bosch Experience Zone macht es vor: durch die kluge Verbindung des POS mit dem Online-Shop per Merkzettel oder QR-Code auf dem Smartphone wird die Costumer Journey erheblich verlängert.

Digitalisierung weiter ausbauen

Die Verknüpfung von On- und Offline-Handel muss in der näheren Zukunft weiter gelingen, um den Einzelhandel wieder zu stärken. Technisch ist sie kein Problem. Schnell umsetzbar wäre beispielsweise eine Kopplung mit Gutscheinen, die am POS ausgegeben werden und online eingelöst werden können. So wird der Kunden auf seiner Coustumer Journey bis nach Hause begleitete und dann diese dort fortsetzen. Am POS selber wäre eine direkte Ansprache der Kunden mittels Near-Field-Communication (NFC) über ein mobiles Endgerät oder die direkte Implementierung von Online-Shops und Rezensionsmöglichkeiten vor Ort eine Lösung.

Impuls für die Internetwoche Köln

Anlässlich der Internetwoche Köln unterstützte dimedis eine Veranstaltung, die sich dem Thema Transformation der Systeme widmete. Der Handel war einer der Diskussionspunkte, zu dem dimedis-PR-Chef Ibrahim Mazari einen Impuls beitrug: