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Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing? Vortrag von Ibrahim Mazari

Die Konsumenten sind mobil online – immer und überall! Glaubt man den aktuellen Prognosen Deutschlands führender Mediaagenturen, dann wird Mobile Advertising in den kommenden Jahren richtig durchstarten. Aus diesem Grund lädt das DialogNatives Board am 17. Oktober im Hamburger betahaus Experten und Interessierte ein, sich bei der Veranstaltung mit dem Titel „Wie MOBILE bist DU? – Erfolgsfaktor Mobile Marketing!“ zum Thema auszutauschen.

Auch PR-Chef von dimedis Ibrahim Mazari wird mit einem eigenen Vortrag vor Ort sein. Unter dem Titel „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“ wird er erläutern, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt werden und in Konzepte im Marketing, im Personalwesen, im Rekruitment und in der Arbeitsorganisation umgesetzt werden kann. In einem lebendigen und praxisnahen Vortrag wird Ibrahim Mazari die relevanten Mechaniken vorstellen und anhand allgemeiner Beispiele die Erfolgsfaktoren von Gamification vorstellen.

Weitere Informationen sind hier zu finden!


Was: Vortrag „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“
von Ibrahim Mazari

Wann: 17. Oktober 2016 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Wo: betahaus, Eifflerstr. 43, 22769 Hamburg (Schanzenviertel)

 

Für Mitglieder des DDV ist die Veranstaltung kostenlos. Hierzu zählen DialogNatives im DDV sowie Mitarbeiter von DDV-Mitgliedsunternehmen. Nichtmitglieder können sich am Abend noch als DialogNative registrieren oder zahlen alternativ vor Ort ein Eintrittsgeld von 10 Euro.

„Think global! Act local?“ – dimedis auf der siebten Internetwoche in Köln

brand_icon_003-2xDie fortschreitende Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, digitale Systeme bestimmen und beeinflussen mittlerweile unseren gesamten Alltag. 2016 gibt es weltweit 3,4 Milliarden Internetnutzer. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und wird dies in Zukunft auch weiter tun. Die kommende Internetwoche in Köln vom 24. – 29. Oktober 2016 widmet sich mit dem diesjährigen Motto  „Think global! Act local?“ genau diesem Thema und möchte die Frage beantworten, wie sich der digitale Kulturraum, die globale Kommunikation und die Nutzung der Digitalwirtschaft auf lokaler Ebene umsetzen lassen. Auch die Auswirkungen auf lokale Unternehmen und Branchen, aber auch die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes sollen dabei untersucht werden. Wie in den letzten Jahren ist mit PR-Chef Ibrahim Mazari auch dimedis mit einem eigenen Vortrag vor Ort vertreten.

Transformation der Systeme

An den sechs Tagen der Internetwoche werden insgesamt 12.000 Internetexperten und -interessierte an den verschiedenen Veranstaltungsorten erwartet; über 500 Speaker auf 120 verschiedenen Veranstaltungen sorgen dabei für genügend Gesprächsstoff. Auch Ibrahim Mazari gehört zu diesen Speakern und wird am zweiten Tag (Dienstag, 25. Oktober) an dem Panel Transformation der Systeme – Wie digitaler Wandel Systeme verändert, die unseren Alltag bestimmen“ im Digital Lab der IHK Köln teilnehmen. Leitfrage ist dabei, wie künftig die Koordination von Menschen und ihren Interessen in den großen Kontexten von Arbeit, Bildung, Mobilität, Handel und in der sich entwickelnden Netzökonomie erfolgen soll.

Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation

Auch Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation und bietet vor allem für den deutschen Einzelhandel einen wesentlichen Baustein mit Zukunftspotential, diese auszubauen. Dies ist auch dringend nötig, denn obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Doch Praxisbeispiele wie die Digital Signage-Projekte von snipes oder Bosch mit der Bosch Experience Zone zeigen, dass Handlungsbereitschaft vorhanden ist und erfolgreich sein kann. Events wie die Internetwoche bieten daher das ideale Forum, um Experten zusammen zu bringen, Ideen zu entwerfen und gemeinsam umzusetzen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier!

ibrahim_brandIbrahim Mazari, Leiter PR/Kommunikation bei dimedis, über die Interwoche in Köln: „Köln bietet als Standort für so ein Event die idealen Möglichkeiten. Neben dem gebotenen kreativen Umfeld gibt es hier auch spannende Schnittstellen zwischen Medien, klassischer Industrie und digitaler Wirtschaft. So wird mit der Internetwoche ein spannendes und vielversprechendes Forum geschaffen, bei dem sich Interessierte und Experten über die Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung austauschen können. Vor allem Digital Signage bietet hier ein enormes Wachstumspotential, welches sich bereits ins erfolgreichen Projekten im Einzelhandel gezeigt hat.“

 

Digital Signage führt zur digitalen Transformation des Handels

Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür! Dennoch: obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Statt eines ganzheitlichen digitalen Kommunikationskonzeptes, setzten einzelne Akteure auf Insellösungen, um das digitale Bedürfnis der Kunden auf das Mindeste zu befriedigen. Dies kratzt jedoch nur marginal an den wahren Möglichkeiten von Digital Signage, welches vor allem mit den neuen Trends der letzten Jahre um einiges mehr zu bieten hat.

Steigerung des Mehrwertes durch Digital Signage

Generell ist das primäre Interesse des Einzelhandels an Digital Signage, die Aufmerksamkeit des Kunden und somit auch dessen Kaufverhalten zu beeinflussen. Mithilfe digitaler Kommunikation, vor allem am POI und POS, soll so ein Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden geschaffen werden. Daneben erfüllt Digital Signage einen angenehmen Zusatzeffekt: Mit übergreifenden Serviceleistungen wie aktuellen Angeboten oder Cross-Selling-Aktionen können sich die Einzelhändler von den Wettbewerbern abheben und das eigene Image stärken. Dabei bestätigen eine Reihe praktischer Projekte und Marktforschungsstudien, dass sich die modernen Werbe- und Kommunikationsmedien mit Digital Signage spürbar auf den Umsatz eines Unternehmens auswirken. Laut einer Studie der Zeitschrift Absatzwirtschaft aus dem Jahr 2010 gaben 98 Prozent der Befragten an, digitale Werbung in Einkaufszentren wahrgenommen zu haben. Diese enorm hohe Wahrnehmungsrate begründet sich durch den Ur-Instinkt des Menschen eine Bewegung schneller wahrzunehmen als ein ruhendes Bild.
Eine aktuelle Nielsen-Studie zeigt, dass die Branche um digitale Außenwerbung (Out-of-Home) in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln konnte. Mit seinen rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 konnte dieses junge Werbemedium schon das Radio hinter sich lassen. Als große Verlierer gelten Printprodukte in Fach- und Publikumszeitschriften und Zeitungen, die allesamt einen Umsatz-Einbruch zum Vorjahr verzeichneten. Dies lässt erahnen, welches zukünftige Potential digitale Medien im Handel noch haben.

Digital Signage boomt

Neben diesem rein quantitativen Nutzen bietet Digital Signage erhebliche qualitative Vorteile zur klassischen analogen Posterwerbung, die 24 Stunden am Tag den selben Inhalt zeigt. Durch die individuelle Anpassung der Digital Signage-Inhalte nach Uhrzeit und Lage in Echtzeit wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste minimiert. Durch das Anbieten von Tagesangeboten oder vergleichbaren Marketingmaßnahmen bietet der Händler den Kunden eine bessere Service-Qualität und ein angenehmeres Einkaufserlebnis. Somit wird aus Digital Signage – richtig angewendet – eine wahre Vertriebswaffe.
Eine weitere Stärke ist die Interaktivität: der Kunde kann sich am POS individuell engagieren. So sind Infoterminals erweiterte digitale Assistenten. Zudem ist eine elegante Integration des Online-Shops im stationären Handel möglich. Daneben sind auch Anwendungen wie eine digitale Wegeleitung einsetzbar sowie die nahtlose Integration von Warenwirtschafts- und CRM-Systemen. Dank moderner Softwarelösungen wie kompas, die Digital Signage Netzwerke über das Internet steuern und da auf Internettechnologien wie HTML5 setzen, lassen sich zudem ganz einfach dynamische Inhalte wie Social Media, RSS-Feeds und Datenbankschnittstellen ohne Redaktionsaufwand einbinden.

Praxisbeispiele von Digital Signage im deutschen Handel

Das Unternehmen für Streetwear Snipes nutzt in seinen Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die einfachste und effektivste Art von digitaler Kundenkommunikation. Durch die Screens direkt am POS werden den Kunden so gezielt Inhalte wie Werbung, aktuelle Angebote und dynamische Meldungen auf einen Blick angezeigt.

DS_Snipes

Das Beispiel von Happy Baby Shop TV zeigt, wie Digital Signage neben der digitalen Werbefunktion auch einen Mehrwert für den Kunden schafft und die Kommunikation im Verkaufsgespräch wesentlich verbessert. Mit der Beratungsfunktion wird eine Kombination des Angebots vor Ort mit der Vielfalt an weiteren Artikeln aus dem dazugehörigen Online-Shop ermöglicht. Auf Knopfdruck kann der Berater so im Geschäft über den Werbebildschirm auf den Online-Shop von HappyBaby zugreifen. Wenn nun zum Beispiel ein Produkt in einer anderen Farbe als vorhanden gewünscht wird, kann diese alternative Ausführung dem Kunden am Bildschirm präsentiert und das Produkt auch direkt online bestellt werden. So lassen sich Lagerkosten sparen und die benötigte Ausstellungsfläche vor Ort effizient reduzieren.

Die Bosch Experience Zone vereint viele Vorteile von Digital Signage in einem innovativen Shop-in-Shop Konzept, dass mittlerweile weltweit umgesetzt wurde. Als Eyecatcher in den umliegenden Ladenbau integriert, verstärkt das Terminal die Kundenbindung und regt mittels Touchmonitor zur Interaktion und Kauf an. Besonderer Clou: die Bosch Experience Zone möchte den Kunden inspirieren und bietet Anleitungen und Tipps für Projekte, wie etwa den Bau eines Bücherregals. Alle Informationen über benötigte Materialien, Werkzeuge und Utensilien kann der Kunde vor Ort ausdrucken, sich über ein QR-Code aufs Smartphone senden und an der Stele über Videos und Fotos direkt anschauen.

DS_Bosch

Weitere Informationen zu den gezeigten Beispielen gibt es hier!

Deutscher Markt mit Wachstumspotential

Der deutschen Branche fehlt es noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzten. In Zukunft wird Digital Signage die gesamte Customer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch die gesamte Kaufabwicklung begleiten und erleichtern. Auch kleinere Betriebe werden von dieser digitalen Transformation profitieren und in die Technologie und deren Vorteile investieren. Es ist zu erwarten, dass der deutsche Digital Signage Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

dimedis bietet seit 2005 mit kompas die führende und mehrfach preisgekrönte Digital Signage Softwarelösung im Markt und mit kompas wayfinding eine spezielle Anwendung für eine digitale Wegeleitung. Unter www.kompas-software.de sind weitere Informationen und Best Cases zu finden.

Digital Cologne diskutiert Industrie 4.0

Die Initiative der Kölner IHK mit dem Namen Digital Cologne hat sich der digitalen Transformation verschrieben und am 12. Mai in die heiligen Hallen der Industrie- und Handelskammer zu Köln geladen, um über die vierte nun vollends digitale industrielle Revolution zu sprechen.

Digital Cologne widmet sich dem Thema "Digitalisierung in der Produktion"

Digital Cologne widmet sich dem Thema „Digitalisierung in der Produktion“

Unter dem Motto „Digitalisierung in der Produktion – Aber sicher?! Fragestellungen auf dem Weg zu Industrie 4.0“ gab es einen Impulsvortrag von Dr. Markus Eisenhauer, Leiter User-Centered Computing beim Fraunhofer Institut FIT in St. Augustin bei Bonn sowie zwei Talkrunden zu den Themen „Gratwanderung zwischen Abhängigkeit und Optimierung“ und „Schattenseiten vollständiger Vernetzung“.

Dr. Markus Eisenhauer startete mit einem historischen Rückblick mit der Industrialisierung beginnend und zeigte die Phasen bis zur Industrie 4.0 auf, in der es um die Vernetzung der einzelnen „Akteure“ wie Maschinen, Werkstücke, Menschen und Fabriken innerhalb des Produktionsprozesses geht. Mit praxisnahen Beispielen wie aus der Automobilindustrie und dem Nahverkehr (Metro Barcelona) belegte Eisenhauer das große Effizienzpotential von gut umgesetzter Digitalisierung der Prozesse und den Einsatz intelligenter, vernetzter Sensoren. So konnte dadurch bei der Metro Barcelona bis zu 35 Prozent des Energieverbrauchs gesenkt werden, nur indem man Lüftung, Beleuchtung und Aufzüge intelligenter steuerte.

Im ersten Panel diskutierten der Berater Winfried Felser (NetSkill GmbH), die Ingenieurin Simin Lostar-Schräpfer (Ford-Werke) sowie Klaus Brisch, LL.M., BridgehouseLaw Germany Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Monika Gatzke, Landescluster IKT.NRW und
Fabian Rensch, DEUTA-Werke GmbH über die konkrete Umsetzung in der Fertigung. Wichtig sei es, die Mitarbeiter zu gewinnen, alle intensiv zu schulen und vorzubereiten sowie Fragen rund um den Datenschutz und die Datensicherheit im Vorfeld genau zu klären. Dazu zählen Standardisierungsbemühungen und auch rechtliche Fragen.

Erstes Podium bei der IHK-Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0

Erstes Podium bei der IHK-Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0

Sicherheit

Das zweite Panel beschäftigte sich mit den Risiken und Herausforderungen, die einer totalen Vernetzung von Maschinen, Werkstücken und Mitarbeitern inne wohnen. Es diskutierten Fred Arnulf Busen, Polytron Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, René Erber, Consulting Plus Beratung GmbH, Mark Großer, Detecon International GmbH sowie Andreas Kuck von der Heinen Automation GmbH & Co KG.
Dabei wurde betont, dass ein systematisches Riskmanagement notwendig sei, um ein Sicherheitskonzept zu entwickeln. So stellt der leitende Ingenieur Andreas Kuck vom Automationsspezialisten Heinen fest, dass jetzt schon viele Maschinen im Netz seien, ohne dass die Unternehmen das wüssten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Angriff nähmen.

Gerade im derzeitig heiß diskutierten NSA-Skandal rund um Industriespionage sei es umso wichtiger, die Digitalisierung in der Produktion immer mit einem Sicherheitskonzept zu unterfüttern, so die einhellige Meinung der Diskutanten. Gerade auf das Spannungsverhältnis Mensch-Maschine gelte es das Augenmerk zu lenken.

Digitalisierung – aber wie?

Der Abend war ein guter Einstieg, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Umsetzung hin zu Industrie 4.0 sehen wir als dimedis großes Potential für Digital Signage, gerade um die Interaktion zwischen Maschinen und Menschen vor Ort zu vereinfachen. Neben Smartphones, Wearables wie Brillen, sind große Displays gut geeignet, Informationen strukturiert und pointiert darzustellen.

Wir arbeiten derzeit an einer Umsetzung in der Fertigung, bei der Digital Signage genutzt wird, um die Mitarbeiter über Abläufe im Unternehmen und die Auslastung von Maschinen sekundengenau zu informieren. Dazu später mehr in diesem Blog.