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Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage – Interaktive Technologie mit Zukunftspotenzial

Die PC Welt hat einen Fachbeitrag zum Thema Digital Signage veröffentlicht.
Unter dem Titel „Digital Signage – Interaktive Technologie mit Zukunftspotenzial“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Plakatwerbung wird mehr und mehr abgelöst durch digitale Werbung. Digital Signage begleitet uns mittlerweile durch alle Lebensbereiche.

Obwohl Digital Signage in der Technikwelt immer noch als relativ junge Technologie gilt, sollte es jeder von Ihnen schon einmal gesehen haben. Die Bildschirme der – wörtlich übersetzt – digitalen Beschilderungen hängen zu Werbe- und Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind, in kleinen Bäckereien genauso wie in großen Einkaufszentren.

Dass Digital Signage jedoch bei weitem mehr kann als nur digitale Inhalte wiederzugeben, wissen die wenigsten.

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte wie Werbung oder allgemeine Informationen gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter.

Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen – sie blicken automatisch dahin, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage wirkt!

Aktuelle Studien ergeben, dass heute gut dreiviertel der Deutschen mit Werbung auf digitalen Bildschirmen in öffentlichen Räumen vertraut ist. Betrachtet man nur die Wirkung von POS (Point-of-Sales)-Werbung, fallen diese Werte sogar noch höher aus: 82 Prozent der Befragten war die digitale POS-Werbung aufgefallen. Davon ließen sich sogar 57 Prozent animieren, das beworbene Produkt interessant zu finden oder es zu kaufen. Jüngere und einkommensstarke Gruppen zeigen dabei eine besonders hohe Affinität. Fast die Hälfte von ihnen hat mehrmals pro Woche auf ihren üblichen Wegen zur Arbeit, Ausbildung, zum Einkaufen oder zu Freizeitaktivitäten Kontakt mit diesem Medium.

In Zeiten einer multimedialen Welt sollten aktuelle Digital-Signage-Systeme dabei in der Lage sein, auch multimediale Inhalte darzustellen. Dazu zählt neben der (zeitgleichen) Darstellung von Nachrichten, Fotos, Videos und Wetter auch das Einbinden interaktiver Feeds von sozialen Netzwerken wie Twitter und Co.

Spätestens seit der Ausrufung zum Webstandard 2014 wird dabei zur Implementierung der Inhalte in den meisten Fällen HTML5 gebraucht.

Anwendungsbereiche für Digital Signage

Viele Lebensbereiche werden bereits von Digital Signage geprägt. Die wichtigsten Anwendungsfelder sind

  • Bahnhöfe

  • Behörden

  • Einkaufszentren

  • Flughäfen

  • Krankenhäuser

  • Messen

  • Museen

  • Point-of-Sale (POS)

  • Universitäten und Bibliotheken (Informationstafeln, Wegeleitung, aktuelle Nachrichten)

  • Unternehmen (interne Kommunikation)

  • Visualisierung in der Fertigung (Mensch-Maschine-Kommunikation)

  • Wegeleitung

Größtes Potenzial: der Handel

Besonders für den Handel ergeben sich durch Digital Signage spannende Möglichkeiten. Generell ist es das primäre Ziel des Einzelhandels, mithilfe digitaler Kommunikation am POI (Point-of-Interest) und POS einen Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden zu schaffen.

Mit Digital Signage können sich Einzelhändler durch Serviceleistungen wie der Darstellung von aktuellen Angebote oder Cross-Selling-Aktionen von den Wettbewerbern abheben und so das eigene Image stärken.

Dabei konnte die Branche für digitale Außenwerbung in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln und so mit ihren rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 schon das Radio als Werbemedium hinter sich lassen.

Digital Signage im Handel – hier bei Snipes

Digital Signage im Handel – hier bei Snipes © dimedis

Im Vergleich zur klassischen analogen Poster- oder Printwerbung bietet Digital Signage ebenfalls einen qualitativen Vorteil, da hier eine individuelle Anpassung der Inhalte nachUhrzeit und Lage in Echtzeit vorgenommen werden kann. So wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste werden minimiert. Zudem verkauft man durch Digital Signage nachweislich mehr.

Digital Signage interaktiv

Interaktivität ist im Zusammenhang mit Digital Signage wohl eines der wichtigsten Stichwörter. Egal ob durch Touch-Bildschirme, QR-Codes, Fernbedienung oder Tastatur – Interaktivität schafft Kundenbindung, erlaubt eine individuelle Ansprache und ist damit mittlerweile Pflicht bei Digital-Signage-Systemen. Dabei wählt der Benutzer über einen Touchscreen relevante Inhalte aktiv aus, oder er lässt sich durch integrierte Produkt-Scanner weitere Informationen, Fotos oder Videos zu einem Produkt anzeigen.

Interaktives Digital Signage im Handel – hier bei Bosch

Interaktives Digital Signage im Handel – hier bei Bosch © dimedis

Ein eigenes Anwendungsfeld der Interaktivität bildet die digitale Wegeleitung, die den Weg eines Kunden zu dessen Wunschziel dynamisch berechnet und mittlerweile immer häufiger in Digital-Signage-Systemen integriert ist.

Digital Signage als Motor der digitalen Transformation

Die stetig fortschreitende Digitalisierung wirkt sich auch nachhaltig auf den Digital-Signage-Markt aus. Durch die interaktive Vernetzung von Digital-Signage-Modulen mit mobilen Endgeräten und Social Media kann die Technologie auf diesen Zug mit aufspringen und nachhaltig von der Digitalisierung profitieren.

Beim Einsatz von Digital Signage im Einzelhandel fehlt es der deutschen Branche jedoch noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher nur wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzen.

Dennoch: Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür. In Zukunft könnte Digital Signage die gesamte Costumer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch durch integrierte Shops die gesamte Kaufabwicklung begleiten.

Die Entwicklung der Anteile des Digital-Signage-Marktes an den Werbeumsätzen der letzten Jahre zeigt, welches Potenzial bereits vorhanden ist. Es ist anzunehmen, dass der deutsche Digital-Signage-Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

Studie zu Kunden-Service in Shopping-Centern: Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung

Das Projektmanagement-Unternehmen für Einkaufszentren ECE hat eine neue Studie rund um den Kunden-Service in Shopping-Centern veröffentlicht. Eins der zentralen Ergebnisse: Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung.
Dabei wurde in der Studie untersucht, welche Service-Leistungen für die Kunden von Shopping-Centern heute wichtig sind beziehungsweise erwartet werden und mit welchen Angeboten diese im Sinne eines positiven Einkaufserlebnisses überrascht werden können. Orientierungpunkte dafür lieferten die einzelnen Touchpoints der Customer Journey, also alle Berührungspunkte der Kunden vom Einfahren ins Parkhaus bis zum Verlassen des Einkaufszentrums.
Grundlage der Studie war eine in Zusammenarbeit von ECE mit TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung von 1.000 Shopping-Center-Kunden sowie ausführliche Experteninterviews mit Investoren, Mietern und Fachvertretern aus Wissenschaft und Hotellerie.

Möglichst viele Informationen, Sitzmöglichkeiten und kostenfreies WLAN

Die Studie ergab, dass die Besucher die höchste Relevanz dem Informationsangebot vor Ort (86 Prozent) sowie den Relax-Services wie etwa Sitzgelegenheiten und Kinderspielflächen zumessen (86 Prozent). Da über die Hälfte aller Shopping-Center-Besucher mit dem Auto anreist, war den Befragten zudem auch ein möglichst guter Arrival-Service mit schneller und komfortabler Parkhauseinfahrt und dem schnellen Finden eines freien Parkplatzes und des Weges ins Center wichtig (84 Prozent). Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung darf aber natürlich auch kostenfreies WLAN (68 Prozent) und Zugang zu Handy-Ladestationen nicht fehlen (45 Prozent). Ältere Menschen der Generation 60+ hingegen möchten in den Pausen ihres Einkaufs vor allem Kraft tanken und erwarten daher vor allem Services wie ausreichende Sitzplatzmöglichkeiten (76 Prozent). Insgesamt zeigten sich die Befragten jedoch bereits sehr zufrieden mit den gebotenen Services in ihrem Einkaufscenter, 91 Prozent besuchen es daher regelmäßig und würden es ihren Freunden weiterempfehlen.

Jeder vierte Besucher fordert digitale Wegeleitung

Da niemand gerne stundenlang im Kaufhaus herumirrt, war für viele Besucher vor allem das Informationsangebot wichtig, 74 Prozent erwarten eine gute Beschilderung, 70 Prozent eine Kundeninformation. Beachtenswert ist dabei, dass jeder vierte Besucher sogar ein digitales Wegeleitsystem forderte, bei den unter 40-jährigen war es sogar jeder dritte. Das zeigt, wie wichtig digitale Wegeleitung in den letzten Jahren geworden ist und wie schnell diese sich in den Anforderungen und Erwartungen der Kunden an einen perfekten Einkauf integrieren konnte.

Moderne digitale Wegeleitsysteme wie kompas wayfinding bieten dabei oft unterschiedliche Herangehensweisen, wie man sich das gewünschte Ziel anzeigen lassen kann. In der übersichtlichen Etagenübersicht von kompas wayfinding kann man sich zunächst alle im Shopping-Center befindlichen Shops anzeigen lassen. Wünscht man die gezielte Wegeleitung zu einem bestimmten Shop, kann man diesen über die interaktive Logocloud sowie der Eingabe über das Tastenfeld suchen. Das System errechnet dann den schnellsten Weg und berücksichtigt dabei auch Hindernisse für Menschen mit Behidnerung und umgeht diese intelligent. Sollte die digitale Wegeleitung eine Zeit lang nicht benutzt werden, schaltet das System automatisch in den Digital Signage-Modus um, in dem beispielsweise die Werbung der örtlichen Shops oder Betreiber angezeigt werden kann.

Projekte wie in der Neutor Galerie in Dinslaken oder der Shopping Mall NeuerMarkt in Neumarkt an der Oberpfalz zeigen dabei, dass solche Installationen vor allem bei großen mehrstöckigen Gebäuden mit vielen Shops sinnvoll sind, um den Kunden jederzeit eine gute Orientierung gewährleisten zu können. Aber nicht nur auf dem nationalen, sondern auch auf dem internationalen Parkett gewinnt die digitale Wegeleitung zunehmend an Bedeutung, wie das Projekt der Abu Dhabi Mall auf vier Etagen mit über 230 Shops verdeutlicht.

Digitale Wegeleitung kompas wayfinding in der Abi Dhabi Mall. Mit viert Etagen und über 230 Shops ist die Wegeleitung auch wichtig, um den Überblick zu behalten (Quelle: dimedis).

Digitale Wegeleitung kompas wayfinding in der Abu Dhabi Mall. Bei vier Etagen und über 230 Shops ist die Wegeleitung auch wichtig, um immer den Überblick zu behalten (Quelle: dimedis).

Digitale Wegeleitung – ideal als Marktforschung für die Einkaufscenterbetreiber

Besonders wichtig sind die umfassenden Reportingfunktionen, die digitale Wegeleitsysteme wie kompas wayfinding anbieten. Die Auswertungen sind ideal für die Marktforschung. kompas wayfinding ist zudem ein lernendes System: Wird nach Begriffen gesucht, die noch nicht in der Datenbank hinterlegt sind, werden diese Begriffe auf einer Administratoroberfläche angezeigt. Im Handumdrehen lassen sich diese Begriffe den unterschiedlichen Shops und Örtlichkeiten zuordnen – ein ideales Werkzeug für die Betreiber der Einkaufszentren, um die Bedürfnisse ihrer Besucher noch besser kennen zu lernen.
Hier einige Screenshots aus dem Backend von kompas wayfinding:

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Der Begriff "Kleidung" wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

Der Begriff „Kleidung“ wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall. (Quelle dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

eMarketing Day 2015: dimedis zieht positive Bilanz

Die IHK Initiative Rheinland hat letzte Woche zum eMarketing Day in Düsseldorf eingeladen, der somit in die fünfte Runde ging. Unter dem diesjährigen Motto „Online-Marketing auf den Punkt gebracht“ tauschten sich Aussteller sowie Besucher zu den neuesten Entwicklungen der Branche aus. Dabei wurden in Vorträgen und Workshops neben Online-Marketing auch Themen wie Social Media, mobile, eCommerce und Digitalisierung behandelt. In diesem Jahr fand das Event im CineStar-Kino in Düsseldorf statt.

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Auch dimedis war als Aussteller mit seiner Digital Signage Softwarelösung kompas und einem eigenen Stand auf dem eMarketing Day verteten. Zahlreiche Besucher testeten an einer touchfähigen Stele ein interaktives Informationssystem, das z.B. als Wegeleitsystem in Einkaufszentren eingesetzt wird.

Patrick Schröder

Patrick Schröder

Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, zeigt sich begeistert von der Veranstaltung: „Wir haben zum dritten Mal in Folge die IHK Initiative Rheinland beim eMarketing Day unterstützt und ziehen eine überaus positive Bilanz. Unsere Stele zog viele Blicke auf sich und machte die Besucher neugierig, sich mit dem Thema digitale Wegeleitung und Digital Signage auseinander zu setzen. Es war toll vor Ort zu zeigen, wie unsere Digital Signage Softwarelösung kompas im stationärem Kundenkontakt Social Media und Local Based Marketing integrieren kann. Unsere Gesprächspartner fanden unser Bundleangebot mit Stele und Softwarepaket äußerst ansprechend. Großes Lob auch an die Organisatoren für die Wahl der Location.“

Eindrücke vom eMarketing Day

Auf dem eMarekting Day selbst wurde- wie könnte es anders sein – rege Twitter genutzt, so weit, dass der Hashtag #ihkemd kurzweilig in die Top5-Trendthemen von Twitter Deutschland aufstieg.

Hier einige Foto-Impressionen in unserem Flickr-Account: https://www.flickr.com/photos/dimedis

Abschließend einige Impressionen vom eMarketing Day 2015 in diesem Video:

Der nächste eMarketing Day 2016 wird in Wuppertal stattfinden.

 

Digitale Wegeleitung auf dem Weg nach oben

Treffen eine komplexe Gebäudestruktur und große Besucherströme aufeinander, beispielsweise auf Messen oder in Einkaufszentren, kann man schnell den Überblick verlieren. Ist man einmal vom rechten Weg abgekommen, kann digitale Wegeleitung helfen. Das Grundprinzip:  Der Benutzer gibt sein gewünschtes Ziel ein, die Software berechnet ausgehend vom aktuellen Standpunkt den kürzesten Weg und stellt diesen grafisch dar. Auch Menschen mit einem weniger ausgeprägten Orientierungssinn sollten so schnell an ihr gewünschtes Ziel gelangen.

Schon im vergangenen Jahr hat die Münchener Unternehmensberatung PrimeConsult mit einer großen Studie versucht, vor allem über die deutschen Anbieter für Wegeleitungs-Systeme Übersicht zu verleihen. Ergebnis war der Wayfinding-Software-Report 2013. Darin wurden sieben Anbieter von Wayfinding-Lösungen, darunter auch das Software-Unternehmen dimedis mit seiner Lösung kompas wayfinding, anhand von 250 Fragen detailliert analysiert und die Ergebnisse ausgewertet.

Kleiner Markt, aber stets im Wandel

Die Studie zeigt, dass der Markt für digitale Wegeleitung noch relativ überschaubar ist, weltweit gibt es weniger als 30 Anbieter. Aufgrund des technischen Fortschritts und der zunehmenden Digitalisierung unterliegt der Markt einer steten Entwicklung und ist im Wandel, trotz der vergleichbar geringen Größe. Das garantiert, dass die Wegeleitungs-Software und -Systeme permanent angepasst und auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Die Anbieter von Wayfinding-Lösungen sind meistens mittelständische Unternehmen, die sich auf Softwareentwicklung spezialisiert haben und hauptsächlich im lokalen Umfeld unterwegs sind. Dies gilt auch für die Unternehmen, die PrimeConsult für die Studie untersuchte. Lediglich zwei der Teilnehmer waren global agierende Unternehmen.

Gut zu sehen: Die Entwicklung von kompas wayfinding über die Jahre. Wurde die digitale Wegeleitung früher noch über eigene  Informationsstelen bedient  (links), ist  kompas wayfinding heute in moderne Digital Signage-Screens integriert  (rechts). (Quelle: dimedis)

Gut zu sehen: Die Entwicklung von kompas wayfinding über die Jahre. Wurde die digitale Wegeleitung früher noch über eigene Informationsstelen bedient (links), ist kompas wayfinding heute in moderne Digital Signage-Screens integriert (rechts). Die Eingabe erfolgt über die intuitive Logocloud oder ein On-Screen-Tastenfeld. (Quelle: dimedis)

 Zum Wayfinding-Software-Report 2013

Generell vergleicht die Studie die sieben untersuchten Lösungen für digitale Wegeleitung anhand von ungefähr 200 ausgewählten Leistungsmerkmalen, die in ihrer Relevanz unterschiedlich gewichtet sind. Aus der Anzahl der Leistungsmerkmale, die das ausgewählte System bedient, ergibt sich dann in Kombination mit der Gewichtung das Ergebnis. Dabei erreichte das stärkste System ein Ergebnis von 93 Prozent, das schwächste 48 Prozent. Da sich die untersuchten Systeme  jedoch in manchen Bereichen sehr voneinader unterscheiden, lässt sich deren Nutzen nur begrenzt in Zahlen erfassen. Eine Wayfinding-Lösung ist je nach Einsatzgebiet mehr oder weniger geeignet. So ist zum Beispiel ein abschließend eher schlecht bewertetes  System ausschließlich für den Einsatz in Bibliotheken vorgesehen und somit  für diesen Bereich gut geeignet.

Die umfangreichen Daten der Studie fast PrimeConsult abschließend in einer Grafik zusammen (siehe unten). Dabei wird die Einordnung der Wayfinding-Lösungen anhand von zwei Parametern festgemacht: Dem Market Presence-Index sowie dem Feature-Index. Ersterer nimmt eine Einstufung des Systems im Bezug auf die Marktrelevanz vor, gemessen an Parametern wie Kundenanzahl, Anzahl der Installationen oder der Kooperationspartner. Der Feature-Index ist die Zusammenfassung der 200 untersuchten System-Features.
Dabei ergibt sich für dimedis ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis: Obwohl dimedis gemessen an der Feature-Bandbreite den meisten Konkurrenten den Vortritt lässt, wird kompas wayfinding gemessen an Marktpräzens und -relevanz in der lokalen Gruppe am höchsten eingestuft.

Einen Teaser zur Studie von PrimeConsult gibt es hier. Dort kann auch die komplette Studie (kostenpflichtig) erworben werden.

Grafik_Ranking

Graphische Darstellung der sieben untersuchten Unternehmen im abschließenden Ranking. Trotz einer im Vergleich zur Konkurrenz geringeren Bandbreite an Features, nimmt dimedis in der lokal agierenden Gruppe im Bezug auf Markt-Präzens und Relevanz den ersten Rang ein. (Quelle: PrimeConsult)

 kompas wayfinding hebt sich ab

Die erfreulichen Ergebnisse für das digitale Wegeleitsystem kompas wayfinding sind für Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, keine Überraschung:

Patrick Schröder

Patrick Schröder

„Das Ergebnis zeigt uns, dass wir sehr gut aufgestellt sind mit kompas wayfinding. Unsere zufriedenen Kunden wie einige ECE Shoppingmalls, mfi und erst kürzlich die Neutor Galerie zeigen, wie erfolgreich das System angenommen wird. Besonders wichtig sind die umfassenden Reportingfunktionen von kompas wayfinding. Die Auswertungen sind ideal für die Marktforschung. kompas wayfinding ist zudem ein lernendes System: Wird nach Begriffen gesucht, die noch nicht in der Datenbank hinterlegt sind, werden diese Begriffe auf einer Administratoroberfläche angezeigt. Im Handumdrehen lassen sich diese Begriffe den unterschiedlichen Shops und Örtlichkeiten zuordnen.“

Hier einige Screenshots aus dem Backend von kompas wayfinding:

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

Hier sieht man in einer Übersicht, welche Shops es gibt und wie oft ein Shop in der Trefferliste angezeigt wurde. (Quelle dimedis)

 

Der Begriff "Kleidung" wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen.  (Quelle dimedis)

Der Begriff „Kleidung“ wurde 1.406 mal gesucht und ist insgesamt 21 Mietern zugewiesen. (Quelle dimedis)

 

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

Hier haben Besucher Begriffe eingegeben, die nicht zugewiesen sind. Über die Maske weisen die Mitarbeiter des Centers diese Begriffe dann den jeweiligen Geschäften zu. (Quelle dimedis)

 

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall (Quelle dimedis)

Benutzersessions pro Tag am Beispiel einer kleineren Shoppingmall. (Quelle dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat.  (Quelle: dimedis)

Welcher Mieter wurde wie oft gesucht/gefunden? Der rote Balken zeigt die Zahl der Aufrufe, der grüne Balken zeigt die Anzahl der angeforderten Wegeleitngen nach einer Anzeige. Hier wissen wir, dass diese Anfragen in mehr als 90% zu einem Besuch bei dem Mieter führt. Das Centermanagement kann also seinen Mieter nachweisen, wie viel (zusätzliche) Kunden das System dem Mieter geschickt hat. (Quelle: dimedis)

 

Zum besseren Überblick über die Vorzüge von kompas wayfinding gibt es hier die Feature-Liste:

 

In dem Video erklärt dimedis-Geschäftsführer Wilhelm  Halling die Funtkionsweise von kompas wayfinding (auf Englisch):