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Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation

Unter dem Titel „Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Statt Plakatwänden und internen Aushängen: EnBW installiert Digital Signage für eine moderne Mitarbeiterkommunikation. Damit die visuelle Information von den Mitarbeitern wahrgenommen und akzeptiert wird, gilt es einiges zu beachten.

Unternehmen setzen in der internen Kommunikation neben Technologien wie Blogs, Intranet, Social Media und Apps zunehmend auch auf Digital Signage. Reichten früher die mittlerweile sprichwörtlichen schwarzen Bretter und Aushänge an neuralgischen Stellen, erwarten Mitarbeiter heute wesentlich mehr, um Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu erfahren, die für ihre tägliche Arbeit relevant sind.

Vor dieser Herausforderung stehen vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter in sehr unterschiedlichen Bereichen haben, teilweise ohne festen PC-Arbeitsplatz. Das Energieunternehmen EnBW wählte eine innovative Technologie, um sein Kommunikationsmix zu erweitern: Informationen auf Displays. Plakatwände und Aushänge an vielen Standorten des Unternehmens werden ersetzt. Die Bildschirme hängen zu Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind. Sie punkten vor allem durch eine hohe Aktualität und wechselnde Inhalte – einfach per Knopfdruck.

Intranet und Digital Signage – gemeinsam eine starke Kombination

EnBW setzt bei der Verbreitung von Unternehmensnachrichten hauptsächlich auf das Intranet als wichtigsten Kommunikationskanal. Da aber nicht alle Mitarbeiter des Unternehmens über einen permanenten Computer-Arbeitsplatz verfügen (beispielsweise Techniker auf Außeneinsätzen), konnten auf diesem Weg nicht alle Mitarbeiter zeitnah mit Informationen versorgt werden. Das Unternehmen publiziert auch ein Mitarbeitermagazin mit hoher Reichweite, das aber aufgrund der weiten Publikationszeiträume nicht für aktuelle Nachrichten geeignet ist, sondern Hintergründe liefert und tiefer in Geschichten eintaucht.

Gerade die Kombination aus den verschiedenen Kommunikationskanälen zahlt sich aus. Digital Signage ist ideal, um die Mitarbeiter schnell auf Inhalte im Intranet hinzuweisen und die wichtigsten Informationen kurz und bündig zu vermitteln. EnBW setzt sich damit das Ziel, die Reichweite von Unternehmensnachrichten zu steigern. Auch sollen lokale Themen besser wahrgenommen und Print-Plakate als Informationsquelle durch das neue, digitale System ersetzt werden. Mit der Installation eines Digital-Signage-Netzwerks – an 20 Unternehmensstandorten gibt es jetzt 38 Digital-Signage-Installationen – wurden diese Ziele erreicht.

Die Digital-Signage-Softwarelösung Kompas steuert das gesamte Netzwerk und liefert die Inhalte. Eine Besonderheit: EnBW nutzt mit Kompas den Splitscreen, um unterschiedliche Inhalte gleichzeitig auf den Screens anzuzeigen. Verwendet werden Screens von 46 bis 58 Zoll im Portraitmodus an Säulen, Decken und auf Standfüßen.

Auch für Digital Signage gilt: Redaktionsplanung ist die halbe Miete

EnBW entwickelte zunächst ein neues dreistufiges Redaktionskonzept: Die in den verschiedenen Unternehmensstandorten installierten Digital-Signage-Screens stellen konzernübergreifende Corporate News, Informationen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und Neuigkeiten zu den einzelnen Standorten dar. So erhalten Mitarbeiter im Vorbeigehen Informationen wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter auf einen Blick. Durch das Digital-Signage-System werden die Mitarbeiter auf die Themen im Intranet aufmerksam gemacht.

Digital Signage schafft höhere Aufmerksamkeit als die zuvor genutzten Plakate und wirkt besser – dank Bewegtbild. Durch die einfache und zentrale Steuerung der Inhalte können Nachrichten in sehr kurzer Zeit publiziert und verteilt werden.

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

© EnBW

 

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter. Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen, die automatisch dahin blicken, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage ist bei EnBW als Medienkanal in die Redaktionsplanung der internen Kommunikation integriert. Inhalte aus dem konzernweiten Intranet werden auf die grundsätzliche Botschaft verkürzt und zeitgleich zur Veröffentlichung ausgestrahlt. Für einzelne Themen werden Spots mit speziellen Animationen oder Videos erstellt (etwa die Bewerbung der neuen Mitarbeiterzeitschrift, Kampagnenstart) und exklusiv nur auf den Infobildschirmen ausgespielt.

Bewegtbild kommt an

Zahlreiche Studien zeigen, dass Bewegtbilder besser und eher wahrgenommen werden als statische Bilder. Aber auch in der internen Kommunikation ist ein Digital-Signage-System nur dann sinnvoll, wenn die Standorte richtig gewählt, die Inhalte relevant und für das Medium gut aufbereitet sind. Wenn man – wie bei EnBW – darauf achtet, kann man auch davon ausgehen, dass das System von den Mitarbeitern akzeptiert wird und sie die Informationen auf diesem Weg aufnehmen.