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Warum HTML5 zum Standard in der Werbemitteltechnologie wird und was das für Digital Signage bedeutet!

„HTML5 logo and wordmark“ von W3C. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia .

„HTML5 logo and wordmark“ von W3C.

Die Werbebranche steigt nun bei der Programmierung und Auslieferung von Werbemitteln von Flash auf HTML5 um. Das ist für die Online-Werbung relevant, aber auch für Animationen und Videos auf Displays und Videowalls – kurz Digital Signage genannt.

Adobe warnt vor Sicherheitsleck bei Flash Player“ – Meldungen wie diese lassen Zweifel aufkommen, ob Flash mit diesen gravierenden Sicherheitslücken, die sich offenbar nur sehr schwer beheben lassen, überhaupt noch zeitgemäß ist. Ein zweiter wichtiger Punkt: die fehlende Kompatibilität mit Apple Betriebssystemen. Man muss auf Ersatz-Plugins wie den Photon Flash Player ausweichen. Apple-Gründer Steve Jobs verweigerte die Unterstützung, weil er in Flash ein unzuverlässiges und geschlossenes System sah, das den heutigen Anforderungen nicht gerecht wird.

Die Lösung: HTML5

Was nun? Flash hatte seine Zeit und Berechtigung, weil es damals keine Alternativen gab, um Bewegtbild und Multimedia im Browser abzubilden. Das ist heute zum Glück anders: HTML5 ist die Lösung. Dass die Technologie mittlerweile reif ist, beweist der Schritt von Youtube. Videos werden nun in allen marktüblichen Browsern standardmäßig in HTML5  ausgeliefert.

kompashtml5

Vermarkter reagieren

Die Sicherheits- und Imageprobleme des Flash Player zeigen Auswirkungen auf die Werbeindustrie. In der Online-Werbung und teils auch im Digital Signage wird immer noch im Flash-Standard programmiert – vor allem Bewegtbild, obwohl die kommenden Generationen von Chrome Flash nicht mehr komplett unterstützen werden.

Der Online Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat deshalb eine Richtlinie veröffentlicht mit Tipps und Tricks, wie man HTML5-Werbemitteln erstellt.

Konsequenzen für Digital Signage

HTML5 bietet als modernes Format für dynamische digitale Inhalte eine Vielzahl von Möglichkeiten und Synergien im Zusammenspiel von Digital Signage, Web und Mobile. dimedis setzt seit den 90er Jahren auf Webtechnologien und hat als erster Anbieter im Digital Signage Bereich seine Softwarelösung auf HTML5 ausgerichtet.
dimedis sieht in HTML5 für die Digital Signage Branche große Chancen:

Unsere Kernthesen:

 

  • HTML5 wird zu einer Standardisierung im Digital Signage beitragen und so Kompatibilität über verschiedene Lösungen ermöglichen.

  • HTML5 ist nicht proprietär und somit offen. Digital Signage Anbieter sind nicht abhängig von der Entscheidung eines einzelnen Anbieters.

  • HTML5 funktioniert auf diversen Endgeräten ohne aufwändige Anpassung.

  • HTML5 ist ideal für Cross-Marketing-Kampagnen und erlaubt Einbindung von sehr großen Screens bis hin zu Mobilgeräten (Multichannelfähigkeit).

  • HTML5 ist zukunftsfähig und Inhalte sind auch in Jahren abrufbar.

  • HTML5 ist plattformunabhängig und funktioniert für alle Betriebssysteme (Windows, Linux, iOS, Android).

 

Linkhinweise

Interactive Cologne: Mit HTML5 und Digital Signage dabei!

Interactive_cologneErstmals findet vom 17. bis zum 23. Juni in Köln die „Interactive Cologne“ statt, als Konferenz der regionalen Internetwirtschaft. Workshops mit Programmierern und Hackern, Elevator Pitches für Startups und spannende Vorträge rund um zahlreiche aktuelle Themen aus der Internetökonomie machen das Event vom Start weg zu einer erfolg- und einflussreichen Sache.

Die Veranstaltung, bei der ich gestern das Thema HTML5 und Digital Signage präsentieren durfte, wird von der Initiative Web de Cologne getragen und steht unter dem Motto „Hack Tech Biz Creativity“. Und tatsächlich, es ging sehr kreativ zu, dem Event gelang es auf Anhieb, alle relevanten Leute aus dem regionalen Internetbusiness anzusprechen. Ich hatte sehr gute Gespräche und begegnete vielen bekannten Gesichtern. Im Foyer der Trinitaskirche haben Hacker spannende Projekte vorgestellt. Das Ambiente der Trinitaskirche inmitten der Stadt bildete einen schönen Kontrapunkt zu den digitalen Visionen für die Zukunft. Da passte es sehr gut, das eher unbekannte Thema Digital Signage vorzustellen. Denn vielen ist nicht klar, dass Digital Signage auf Internettechnologien setzt und die Inhalte wie auf Webseiten per Content Management System verwaltet und verteilt werden. Gerade kompas setzt seit jeher auf HTML, so dass die neuen Entwicklungen mit HTML5 einen großen Einfluss auf die Digital Signage Branche haben werden und wir mit kompas gut dafür gerüstet sind, da es zur DNA von dimedis gehört, stets auf Internettechnologien zu setzen und proprietäre Formate zu vermeiden.

Hier mein Vortrag:

 HTML5 wird das Internet und damit auch Digital Signage dominieren

Das Fazit des Vortrages lässt sich leicht zusammenfassen:

  • HTML 5 wird das Internet dominieren
  • Kunden werden das als Standard erwarten
  • Digital Signage muss auf HTML 5 setzen
  • Standardisierung wird Digital Signage Boom bescheren
  • Agenturen können Kampagnen plattformunabhängig besser planen und Digital Signage einfacher integrieren

Einige Links rund um HTML5:

Autor: Ibrahim Mazari