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ufi: Messe-Branche im Aufwind!

UFI-Logo-Colour-300x65Das neue Jahr beginnt für die Messewirtschaft mit einem positiven Ausblick. Die internationale Messevereinigung ufi aus Paris prognostiziert für das Jahr 2014 Wachstum für die weltweite Messeindustrie trotz einiger globaler wirtschaftlicher Unsicherheit. ufi, the global association of the exhibition industry, hat im 12. Global Exhibition Barometer die aktuelle Lage der weltweiten Messewirtschaft eruiert und gefragt, wie sich das Geschäft im nächsten Jahr entwickeln wird.

Global Exhibition Barometer

Die weltweite Wirtschaftslage 2014 ist eher unsicher und birgt große Risiken, selbst für die Boom-Märkte in Asien. Dennoch entwickelt sich die Messewirtschaft positiv, so die Erwartungen der Messegesellschaften in der Befragung. Die Mehrheit erwartet ein deutliches Plus seit 2011, etwa die Hälfte erwarten gar ein Plus von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz. Dennoch warnen über 63 Prozent der Befragten, dass die Wirtschaftskrise auch für das Messewesen noch nicht überwunden sei und bis mindestens 2015 Unsicherheiten ins Geschäft bringe.

Kernthemen

Neben den Umsatzerwartungen fragte ufi auch nach den derzeitigen Kernthemen und Herausforderungen, die für die Messewirtschaft im Jahr 2014 zentral sind. Danach kam für die Befragten als größte Hürde „Der Zustand der nationalen und internationalen Wirtschaft“ und begründeten dies damit, dass Messen zum größten Teil stark konjunkturabhängig und Indikatoren für den Erfolg oder Misserfolg einer Branche sind.

Die größten Herausforderungen sind laut der befragten Unternehmen:

  • Zustand der Wirtschaft (national und international) (24 Prozent)
  • Wirtschaftliche Unsicherheiten (19 Prozent)
  • lokale und nationale Konkurrenz durch Mitbewerber (18 Prozent)
  • Herausforderungen im Management interner Strukturen (Finanzen, Personal) (18 Prozent)

„Wettbewerb mit anderen Medien“ und „Integration mit anderen Medien“ wie Social Media sind relativ selten als zentrale Herausforderungen genannt worden.

Der gesamte Global Exhibition Barometer als PDF ist hier erhältlich

Globale Entwicklung lässt höhere Investitionen in Messe-IT und CRM erwarten

Die positiven Entwicklungen in der Messewirtschaft lassen eine höhere Investition in Messe-IT und CRM erwarten, so  Klaus Friedrich Meier, Bereichsleiter Messen bei der dimedis GmbH aus Köln.

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Die erwarteten positiven wirtschaftlichen Entwicklungen und die hohe Bedeutung von steigenden Kundenansprüchen gegenüber Messebetreibern werden dazu führen, dass Messen ihre Messe-IT weiter modernisieren und in das Thema CRM mithilfe digitaler Instrumente investieren werden. Vor allem dort, wo es darum geht die Kommunikation der unterschiedlichen Zielgruppen und Stakeholdern zu organisieren ( 365-Tage Online-Messen, Matchmaking und LeadTracking), erwarten wir einen steigenden Investitionsbedarf. Die vergangene Krise wurde genutzt um neue Technolgien und neue Themen im Messwesen zu platzieren. Wir spüren das auch, die Nachfrage ist groß – vor allem im Bereich Social Media in Verbindung mit Messe und Messemarketing – und da haben wir Antworten! Die neuen Medien, die ja mal als Todbringer der Messen gesehen wurden, sind jetzt Mittel zum Zweck und verschieben das gesamte Marketing peu a peu von Briefmailings, zu E-Mail-Marketing und jetzt zu Social Media Marketing.”

Autor: Ibrahim Mazari

Messewirtschaft 2013: Weltweit positiv

UFI-Logo-Colour-300x65Das neue Jahr beginnt für die Messewirtschaft mit einem positiven Ausblick. Sowohl die internationale Messevereinigung ufi aus Paris als auch die deutsche AUMA prognostizieren für das Jahr 2013 eine gute Entwicklung für die Messen auf der ganzen Welt. ufi, the global association of the exhibition industry, hat im 10. Global Exhibition Barometer die aktuelle Lage der weltweiten Messewirtschaft eruiert und gefragt, wie sich das Geschäft im nächsten Jahr entwickeln wird.

Global Exhibition Barometer

Die weltweite Finanzkrise birgt weiterhin große Risiken und selbst die Boom-Märkte in Asien werden 2013 nur moderat wachsen. Kernergebnis des Barometers sind neben den generellen Wachstumsprognosen die Angleichung der Zahlen des europäischen und asiatischen Marktes hinsichtlich der Unternehmen, die ein Umsatzwachstum erwarten. Der Boom in Asien flacht ab und passt sich den europäischen Märkten an. In allen Regionen sind das im Schnitt 60 Prozent aller Unternehmen, die Umsatzsteigerungen verbuchen, in den letzten Jahren war in Asien der Anteil wesentlich höher. Weiteres Ergebnis ist der Optimismus im nordamerikanischen Markt. Das geringe Wachstum im Jahr 2012 auf dem amerikanischen Kontinent nimmt ein Ende und es geht wieder stärker aufwärts.  Die Messebranche hofft nun die Wirtschaftskrise endgültig überwunden zu haben.

Kernthemen

Neben den Umsatzerwartungen fragte ufi auch nach den derzeitigen Kernthemen und Herausforderungen, die für die Messewirtschaft im Jahr 2013 zentral sind. Danach kam für die Befragten als größte Hürde „Der Zustand der nationalen und internationalen Wirtschaft“ und begründeten dies damit, dass Messen zum größten Teil stark konjunkturabhängig und Indikatoren für den Erfolg oder Misserfolg einer Branche sind.

Die größten Herausforderungen sind laut der befragten Unternehmen:

  • Zustand der Wirtschaft (national und international) (25 Prozent)
  • Wirtschaftliche Unsicherheiten (21 Prozent)
  • lokale und nationale Konkurrenz durch Mitbewerber (17 Prozent)
  • Herausforderungen im Management interner Strukturen (Finanzen, Personal) (17 Prozent)
  • Umfeldfaktoren (Kundenerwartungen, Regulationen) (8 Prozent)

„Wettbewerb mit anderen Medien“ und „Integration mit anderen Medien“ wie Social Media sind relativ selten als zentrale Herausforderungen genannt worden (5 Prozent), ein für uns erstaunlicher Befund. Das Thema wird in Zukunft mit großer Sicherheit an Gewicht gewinnen und relevanter werden. Der gesamte Global Exhibition Barometer als PDF ist hier erhältlich

AUMA zeigt sich auch optimistisch

Auch die deutsche Messewirtschaft erwartet 2013 ein stabiles oder leicht wachsendes Messegeschäft, wie der Branchenverband AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft) mitteilt. Insgesamt sind im Inland 140 Messen mit überregionaler und internationaler Bedeutung geplant. Nach Prognosen des AUMA werden sich an den Messen gut 165.000 Aussteller beteiligen, rund 1 Prozent mehr als bei den jeweiligen Vorveranstaltungen. Ebenso stark wird voraussichtlich die Standfläche wachsen, die dann 6,6 Millionen m² erreichen wird. Die Besucherzahl dürfte stabil bei rund 10 Millionen liegen.

Höhere Investitionen in Messe-IT und CRM

Angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklungen und der hohen Bedeutung von steigenden Kundenansprüchen gegenüber Messebetreibern sieht Klaus Friedrich Meier, Bereichsleiter Messen bei der dimedis GmbH aus Köln, eine größere Bereitschaft in die Modernisierung der Messe-IT zu investieren und das Thema CRM mithilfe digitaler Instrumente weiter zu entwickeln. Vor allem dort, wo es darum geht die Kommunikation der unterschiedlichen Zielgruppen und Stakeholdern zu organisieren ( 365-Tage Online-Messen, Matchmaking und LeadTracking), erwartet er einen steigenden Investitionsbedarf.

MEIER - FOTO 2 (2)

“Die weltweit positiven Aussichten der Messewirtschaft stimmen uns optimistisch, da wir davon ausgehen, dass die Messegesellschaften vor allem in IT-Lösungen investieren werden, die Angebot und Nachfrage – also Besucher und Aussteller – zielgenauer zusammenbringen. Das bietet unsere FairMate Lösung durch unser ausgefeiltes Besuchermanagement mit einem integriertem CRM oder dem FairMate LeadTracking an. Dadurch kann die Messegesellschaft ein Zielgruppen genaues Marketing umsetzen, und dies auch jedem Aussteller anbieten – eine mögliche neue Einnahmequelle für die Messegesellschaften.
FairMate, unsere integrative IT-Plattform, ist mehr als eine Einlasslösung mit entsprechender Hardware. Die durch FairMate betriebene Datenbank erlaubt es Besuchern nach unterschiedlichsten Parametern Aussteller zu suchen und zu finden. Diese Suche kann man an den Informationsständen der Messen, im Netz und auch mobil über Tablets oder Smartphone durchführen. Der Fachbesucher kann sich darüber auch seinen individuellen Ausstellerkatalog zusammenstellen und so seinen Besuch auf der Messe optimieren. dimedis ist einer der ersten IT-Dienstleister, der seinen Kunden anbietet die Eintrittskarten über Passbook von Apple auszugeben.”

Autor: Ibrahim Mazari