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Nachbericht: Web de Cologne – Internetstandort Köln und NRW

logo-WdCAm Dienstag, 3. Dezember 2013, hat die Internetinitiative Web de Cologne (WdC) ins Dumont Studio in Köln eingeladen, um über den Internetstandort Köln zu sprechen. Das Thema: Was müssen Köln und NRW tun, damit sie ein Spitzenstandort für die Internetwirtschaft werden? Die illustre Gesprächsrunde bestand aus Marc Jan Eumann (Staatssekretär der Landesregierung NRW), Uwe Jens Neumann (Vorsitzender Hamburg@work e.V) und Marc Schröder (RTL-Interactive). Michael Krechting, Ressortleiter Digitale Medien Kölner Stadt-Anzeiger leitete als Moderator des Abends das Gespräch.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und schon vor der Eröffnung durch den Sprecher des WdC-Vorstands, Joachim Vranken (Geschäftsführer kalaydo.de), hatten die Besucher Gelegenheit zum Netzwerken.

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Web de Cologne: Netzwerken in Köln

Netzwerke standen auch in der Podiumsdiskussion im Mittelpunkt. Staatssekretär Eumann erklärt den Werdegang der Filmstiftung zur Film und Medienstiftung NRW und der Eingliederung des Mediencluster und erörtert, warum es wesentlich schwieriger sei im Flächenland NRW mit seinen diversen Clustern eine einheitliche Förderung zu gestalten. Es gehe um das Einrichten eines Netzwerkes der Netzwerke. Und um die gezielte finanzielle Förderung von lokalen Netzwerken, wie etwa das Web de Cologne. Das Land zahle für die kommende „Interactive Cologne“ 200.000 Euro, so Eumann stolz. (Übrigens: dimedis hat auf der letztjährigen Interactive Cologne Digital Signage vorgestellt).

Marc Schröder von RTL Interactive begrüßte das Netzwerk der Netzwerke und könne sich gut vorstellen diesem mit Web de Cologne beizutreten. Schröder sieht Köln als starken Medienstandort, aber um als Internetstadt zu leuchten, müssten noch einige Schritte gegangen werden.

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WdC @studio dumont – Wie steht es um den Internetstandort Köln und NRW? Foto: Thomas Riedel, www.droid-boy.de)

Umso interessanter war dann die Schilderung von Uwe Jens Neumann, Vorsitzender des Vereinsvorstands Hamburg@work. Er erklärte wie es dem Stadtstaat Hamburg gelang ein tragfähiges Netzwerk aufzubauen, um Unternehmen aus der Netzökonomie anzusiedeln. Er berichtete von der Entstehung 1997, von Multimedia und New Media und wie es trotz platzen der Internetblase weiterging bis hin zur Initiative Hamburg@work, die als Private Public Partnership Projekt konzipiert sei. Bedenken aus dem Publikum zu dieser Konstruktion erwiderte Uwe Jens Neumann mit dem Hinweis, dass der Verein keine Gelder von öffentlicher Hand erhalte und Politiker auch nicht inhaltlich den Kurs angeben würden. Es gehe um eine Vernetzung der Initiativen und eine gegenseitige Unterstützung. Er pflichtet Eumann bei, dass das Netzwerken in einem Stadtstaat wesentlich einfacher sei, da alle nah beieinander agierten: „Wenn wir damals eingeladen haben, dann kamen alle.“

Im Anschluss nutzten die Besucher die Gelegenheit zum Netzwerken bei Kölsch, Wein und Snacks. Unser Fazit: eine gelungene Veranstaltung des Web de Cologne!

Fotoeindrücke der Veranstaltung von Thomas Riedel, freier Journalist und Podcaster.

dimedis unterstützt Web de Cologne

dimedis ist Mitglied von Web de Cologne und engagiert sich für den Internetstandort Köln. Mit der Mitgliedschaft bringt dimedis seine siebzehnjährige Web-Erfahrung ein. Mit Webprojekten für RTL, EMI Electrola und dem Wirtschaftsministerium NRW prägte dimedis mit seinem Content-Management System @it früh das Webbusiness in der Region und darüber hinaus. Heute sind vernetzte digitale Anzeigen- und Werbedisplays (Digital Signage) als webbasierte Kommunikationslösung am POI ein noch relativ unbekanntes Phänomen. dimedis möchte das Thema in die Öffentlichkeit bringen und damit den Internetstandort Köln stärken und bereichern.

Autor: Ibrahim Mazari