ufi: Die 5 Trends für die Messewirtschaft 2019

Der Weltverband der Messewirtschaft ufi wagt einen Ausblick auf das kommende Jahr und formuliert fünf Trends für die Messewirtschaft

Veränderte Handelsstrukturen und eine nervöse Weltwirtschaft

In einem Klima politischer Spannungen, Protektionismus und falscher Nachrichten weltweit verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum. Die jüngsten Prognosen des IWF deuten auf eine härtere Zeit für die Weltwirtschaft hin und führen Protektionismus und neue Zölle als Hauptursache an. Allein die Zölle zwischen den USA und China sollen das globale Wirtschaftswachstum langfristig um 0,4% reduzieren. Auch ohne diese zusätzliche Belastung ist es lauf ufi schwieriger geworden, das Wachstum aufrechtzuerhalten, insbesondere in den etablierten und ausgereizten Messemärkten: CEIR-Daten zeigen, dass allein in den USA die Messebranche sich in den letzten Jahren im Vergleich zur Gesamtwirtschaft nur unterdurchschnittlich entwickelt hat.
Daher verwundert es nicht, dass immer mehr US-Organisatoren versuchen, Geschäfte außerhalb ihres Heimatlandes zu tätigen. Parallel dazu hat 2018 zum ersten Mal ein chinesischer Organisator die Mehrheit an einer Messe außerhalb Chinas übernommen.
Kai Hattendorf von ufi sieht darin eine Möglichkeit, das Geschäft stärker global aufzustellen und Partnerschaften zwischen Veranstaltern aus verschiedenen Märkten zum Nutzen aller Beteiligten einzugehen.

Digital ist überall – aber es ist nicht alles

Nach ufi sei  es an der Zeit, zehn Jahre nach der weltweiten Durchdringung von Social Media und dem Aufstieg der Smartphones, die Diskussion über die Rolle der Digitalisierung in der Messebranche zu beenden. Heute ist digital einfach überall – auf der Ausstellungsfläche, im Büro des Veranstalters, im Messeerlebnis des Kunden. Da Digitalisierung so verbreitet ist wie Strom, ist sie zu einer Ware geworden (übrigens genauso wie Sicherheit der Messeveranstaltung). Die Übernahme der Allgemeinen Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union (DSGVO) führe zu einem „neuen Normalzustand“ in der Art und Weise, wie die Branche mit Kundendaten umgeht und die internen Ressourcen dafür aufbaut.
Nach Kai Hattendorf werden Datenverarbeitung und Datensicherheit in Zukunft große Themen sein. Da Messe-Marken auf der ganzen Welt das ganze Jahr über zunehmend digital mit ihren Kunden und Communities kommunizieren, werden Datenoperationen genauso relevant sein wie der Ausstellungsbetrieb auf der Fläche.

Digitalisierungstrend Datenverarbeitung wird die Messen in Zukunft stärker beschäftigen

Sich auf das Wesentliche konzentrieren und Eventcharaker stärken 

Viele Jahre lang wurden Messen als Produktpräsentation der Aussteller verstanden. Für die Millennials geht es jedoch ebenso um die „Show“, die ein Messeorganisator rund um die Ausstellungsfläche selbst veranstaltet.
„Festivalisierung“ ist das Schlagwort. Nach ufi wäre die Branche gut beraten, den Kunden genau zuzuhören und sie nach sehr persönlichen und individuellen Erfahrungen zu fragen, wenn sie eine Messe besuchen. Da die Überschneidung zwischen Messen und Kongressen/Konferenzen weiter zunimmt, gäbe es Möglichkeiten, dies zu erreichen.

Millennials erwarten auf Messen auch „Show“

Nachdem ufi mehr als 13.000 Messebesucher weltweit für die UFI/Explori Global Visitor Insights befragt hat, verfüge man über ein solides Verständnis der sich ändernden Besuchererwartungen. Viele Besucher berichten demnach von „Messeermüdung“. Weniger in den aufstrebenden Märkten der Schwellenländer als in den entwickelten Industrienationen – mit dem höchsten Anteil in Amerika – einem Viertel der Befragten! Die Besucher gaben an, dass ihr Interesse an anderen Kanälen wie Online-Marktplätzen und Konferenzen im Vergleich zu Messen deutlich gestiegen sei.
Die Befragung gewährt nach ufi den Schluss, dass Messeorganisatoren und Veranstalter gut beraten seien, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und da Spitzenleistung zu liefern. Denn die Besucher erwarten handfeste und überraschend einfache Dinge:  Ausreichende Bestuhlung, gutes Catering, keine langen Warteschlange, Parkmöglichkeiten und gute Qualität der Aussteller. Organisatoren können einen großen Beitrag leisten, die Besucher zufrieden zu stellen, indem sie diese fünf Faktoren berücksichtigen.

Konsolidierung und Zusammenarbeit

Kai Hattendorf diagnostiziert der Messewirtschaft in den letzten zwei Jahren eine intensive Übernahme- und Konsolidisierungsphase, die die Branche durcheinander gebracht habe. Darüber hinaus werden weltweit mehr und bessere Veranstaltungsräume gebaut, wie es etwa der „ufi Worls Map of Venues“ zeigt. Im Jahr 2019 erwartet die Branche die Eröffnung des voraussichtlich weltweit größten Messegeländes in Shenzhen. 

Milliarden Dollar fließen in die Branche. Und alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Messewirtschaft trotz der weniger positiven Konjunkturaussichten, nach wie vor attraktiv ist.
Der Mix der Akteure und Investoren in der Branche ist vielfältig: börsennotierte Unternehmen, öffentlich-rechtliche Veranstalter/Vermittlungsunternehmen, Familienunternehmen, Unternehmer und Regierungsstellen. Die wachsende Zahl von „out of the industry investors“ treibt die Preise auf neue Höhen, aber es bleibt abzuwarten, ob all diese Wachstumswetten erfolgreich sein werden. Die Reputation der Branche profitiert von diesem Trend, so Hattendorf. Es helfe den Stakeholdern, die wirtschaftlichen Auswirkungen jeder Messeveranstaltung, jeden Veranstaltungsortes besser zu verstehen. ufi betont hier also, die Relevanz der Messen als Gradmesser und Motor einer Branche. 

Vielfalt in der Führung

Einen weiteren Trend erkennt ufi in der steigenden Diversität der Mitarbeiter von Messen. Wenn man sich die Teams ansehe, die Ausstellungen auf der ganzen Welt durchführen und ausbauen und Veranstaltungsorte betreiben, finde man eine große Vielfalt an Fähigkeiten, Nationalitäten und Qualifikationen. Langsam, aber sicher spiegelt die Branche dies auch in ihrer Führung wider. So habe die Messewirtschaft in den letzten zwei Jahren einen stetigen Fluss von Führungspositionen gesehen, die die Vielfalt der Vorstandsetagen bereichern – vor allem Frauen und Quereinsteiger aus anderen Branchen bringen neue Sichtweisen in die Branche.

Weiterer Trend: Vielfalt im Team und in der Führungsmannschaft von Messeveranstaltern wächst

Beide Trends werden sich 2019 und darüber hinaus zum Nutzen der Branche beschleunigen und fortsetzen.

Leitfaden zur Digitalisierung des Handels

Die Digitalisierung verändert das Verbraucherverhalten und die Erwartungen. Gerade stationäre Geschäfte und das Verkaufspersonal dort müssen sich wandeln.
Immer mehr digitale Technologien wie Digital Signage finden Einzug in den Einzelhandel, um den Kunden ein umfassendes Beratungserlebnis zu bieten. Aus diesem Grund hat die Mittelstand 4.0 – Agentur Handel in Zusammenarbeit mit dimedis den Leitfaden „Schritt für Schritt zum digitalen Point of Sale“ veröffentlicht. Um gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine Handreichung zu geben, wie die Integration von digitalen Technologien in den Arbeitsalltag praxisnah geschehen kann. dimedis lieferte dabei vor allem Inhalte wie praxisnahe Kundencases und ein Experteninterview.

Mittelstand 4.0 – Agentur Handel mit neuem Leitfaden (Quelle: Handel Mittelstand)

Mittelstand 4.0 – Agentur Handel mit neuem Leitfaden (Quelle: Handel Mittelstand)

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Big data gives the trade fair business a boost

The digital transformation doesn’t stop short of trade fairs and exhibitors. The trade fairs are reacting and are already using technologies such as blogs, social media, apps, and analog and digital screens in their communication. And they have digitalized visitor management and thus collect enormous amounts of data.
Evaluating and visually displaying data is the task of so-called business intelligence (BI) in order to gain insights that can be used to support the company when taking operative and strategic decisions. Using BI, trade fairs are able to answer economic and trade fair-specific questions by systematically linking, evaluating and displaying trade fair data. Key figures and evaluations at specific points of time, during and after the trade fair, in conjunction with target/actual comparisons provide better support for the management in order to improve the quality of operative or strategic decisions.

Trade fairs gather millions of items of data

Trade fairs possess an unbelievable amount of data, which can be considered a hardly exploited treasure. That is why trade fairs are predestined to use big-data analyses and can profit from these in order to better plan their business. The data comes from the registration of the visitors, from shop data, admissions and departures, no-show rates, sociodemographic structural questions (position, company size, business sector, interests), ticket sales, and support requests.
At the trade fair itself the visitors also generate data. Movement data is also available in anonymous form and in compliance with data privacy regulations, not only by accurately counting admissions and departures but also through heat maps of the premises. Furthermore, trade fairs also collect data from exhibitors and can thus provide matchmaking between exhibitors and visitors.
This data can be used more comprehensively. The trade fair company can, for example, search for correlations. Thus, using the anonymized data on visitor movements, it is possible to analyze the probability that a visitor will visit another exhibitor. Ticket and visitor data can be combined and used to produce forecasts. In future, it should be possible to anticipate potential industry-specific developments using predictive analytics.

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Lunch & Learn bei dimedis – Als in Kalk noch die Traktoren rollten

Egal ob Wissensmanagement, neueste Trends im Bereich Social Media oder die richtige Bewegung am Arbeitsplatz: die regelmäßigen Lunch & Learn-Veranstaltungen bei dimedis werden immer gerne angenommen, um während der Mittagspause nebenher noch Nützliches und Interessantes zu lernen. Dieses Mal war Karl-Heinz Fuchs von der Geschichtswerkstatt Kalk e.V. zu Gast, um uns aus der Zeit zu erzählen, als in den heutigen Räumen von dimedis noch die Traktoren rollten. Für die Mitarbeiter gab es dann eine lebendige Geschichtsstunde, in der sie mehr über die Gebäude erfahren konnten, in denen sie nun Software entwickeln. Die Geschichtswerkstatt Kalk ist übrigens durch unseren vorherigen Blogbeitrag über genau dieses Thema auf uns aufmerksam geworden.

Karl-Heinz Fuchs von der Geschichtswerkstatt Kalk referierte beim Lunch & Learn über die Geschichte von Kalk und der Dillenburgerstraße. (Foto: dimedis)

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Die Kölnmesse und dimedis laden zum Golfen auf Gut Lärchenhof. (Foto: Dimedis)

Wenn die Kölnmesse zum 1. Golf Invitational lädt

Unser Kunde Koelnmesse lud am 7. September zum 1. Golf Invitational ein. Über 60 golfbegeisterte Gäste aus den verschiedensten Branchen rund um Köln und Umgebung waren trotz morgendlichem Regen anwesend. Aber auch die Kölner Oberbürgermeisterin und ein echter Profi und Star des Golfsports waren geladen.

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dimedis inside – PR-Leiter Ibrahim Mazari stellt sich vor

dimedis inside ist eine Videoserie der dimedis GmbH, in der Mitarbeiter ihre spannenden Aufgaben präsentieren. Als mittelständisches Unternehmen setzen wir auf nachhaltige und langfristige Beziehungen: Unsere Unternehmenskultur ist geprägt von Menschlichkeit und dem Vertrauen, das wir Mitarbeitern und Kunden entgegen bringen. PR-Leiter Ibrahim Mazari stellt sich vor!

Mit YouTube und Bewegtbild neue Mehrwerte für Messen generieren

Egal ob Produktvideo oder Tutorial, die Bedeutung von Videoinhalten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. YouTube ist nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Jede Minute werden dort 400 Stunden an Videomaterial hochgeladen, jeden Tag werden über eine Milliarde Stunden an Videos angesehen. Ein Drittel der weltweiten Internetnutzer greift regelmäßig auf die Videoplattform zu.
Sieht man diese Zahlen, kann man sich vorstellen, welche enorme Reichweite YouTube und Videos im Allgemeinen jetzt schon haben. Deshalb wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, mit Bewegtbild zu kommunizieren – sowohl intern, als auch extern. Immer mehr folgen daher bereits mit einem eigenen YouTube-Kanal oder Videos im Intranet dieser Entwicklung. Doch welche Möglichkeiten gibt es, diese Kanäle sinnvoll und nachhaltig mit Inhalten zu befüllen?

An YouTube kommt keine Messe mehr vorbei im Marketing.

Messen brauchen neue Konzepte

Gerade Messen sind für Unternehmen ein wichtiger Kanal zu Kundenansprache und -generierung. Innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden potentielle Standbesucher, ob sie stehenbleiben oder weitergehen. Die Entscheidungsreaktion hängt dabei stark davon ab, welche Botschaft sie auf den ersten Blick empfangen: Ist die angebotene Dienstleistung oder das Produkt nicht in den ersten Momenten ersichtlicht bzw. attraktiv aufbereitet, läuft die Kundschaft weiter. Messeveranstalter und Aussteller brauchen daher neue digitale Konzepte.
Natürlich ist die Messe noch immer ein Treffpunkt von Gleichgesinnten, aber bis auf wenige Ausnahmen reicht die reine Schau von Produkten nicht mehr, um ein entsprechendes Publikum anzuziehen.  Filmische Lösungen sind daher attraktiv, um dem potentiellen Kunden schnell auf einen Blick das benötigte Grundwissen zu vermitteln. Dabei ist auf Messen wichtig, dass diese Lösungen auch ohne Ton funktionieren. Grafiken und Untertitel sind hier von großem Nutzen. Für Standmitarbeiter übernimmt ein Imagefilm oder der gleichen auch direkt den Erstkontakt mit dem Standbesucher, der Film übermittelt die erste Botschaft und sie werden bei der Ansprache entlastet.

Messen sind optimal, um Kunden zu gewinnen. Mit einem Imagetrailer kann man vor Ort visuell punkten! (Quelle: dimedis)

Das richtige Darstellungsmedium finden

Insbesondere bei der Kundenansprache bieten filmische Lösungen ein wichtiges Element auf Messen. Zuletzt gilt es daher noch eine attraktive Darstellungsform dafür zu finden. Digital Signage Installationen am Stand sind hier eine gute Möglichkeit, um Reichweite zu generieren. Aber auch Messeveranstalter setzten vermehrt auf großflächige digitale Lösungen, um neben eigenen Informationsvideos auch Werbung von Dritten auszuspielen. Über den Stand hinaus kann man sollte man sich auf solchen Flächen präsentieren, über attraktive Inhalte Kunden zum Stand locken.

 

Mit Business-Yoga zu Ruhe und Gelassenheit im Job

Abgaben, Deadlines und Termindruck: Stress am Arbeitsplatz kennt jeder. Mit Business-Yoga findet man zu Ruhe und Gelassenheit im Job!

Bis zu einem gewissen Grad kann dieser Druck gut sein, um zu Höchstleistungen anzuspornen und die Kreativität zu fördern. Ist man jedoch langfristig einem hohen Stresspegel ausgesetzt, leidet nicht nur der Körper, sondern auch der Geist. Schlafprobleme, Unwohlsein bis hin zum Burnout sind in der heutigen Zeit gerade in Top-Positionen weit verbreitet.
Yoga kann eine Möglichkeit sein, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Dabei bedarf es jedoch schon einer gewissen Portion Disziplin, nach einem langen Arbeitstag daheim auf der Yogamatte den Sonnengruß zu machen. Business-Yoga ist daher das Schlagwort, mit dem selbst internationale Riesen wie SAP, Apple und Twitter versuchen, ihre Belegschaft wieder in Einklang mit ihren Körpern zu bringen und so langfristig die Gelassenheit im Job und somit auch die Produktivität am Arbeitsplatz zu fördern.

Yoga bei dimedis

Mit Business-Yoga zurück zur inneren Ruhe. (Foto: dimedis)

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gamescom 2018 feiert 10-jähriges Jubiläum und neue Besucherrekorde

Die diesjährige gamescom 2018 ist vorbei und konnte sich wie in den Jahren zuvor wieder selbst übertreffen: 370.000 Besucher (2017: 355.000), davon 31.200 Fachbesucher (2017: 30.700), angereist aus 114 Ländern (2017: 106). Diese Zahlen bedeuten erneute Bestmarken für die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele und den Veranstalter und dimedis-Kunden Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr erstmals über 1000 Unternehmen aus 56 Ländern.
Auch für FairMate, die Einlass- und Besuchermanagement-Komplettlösung für Messen und Events von dimedis, bedeuteten diese Massen an Besuchern eine neue Herausforderung, die jedoch aufgrund der perfekt aufeinander abgestimmten Module einen reibungslosen Einlass gewährleisten konnte.

Erneuter Besucherrekord: Rund 370.000 Besucher kamen zur gamescom. Auch in diesem Jahr wurde durch FairMate von dimedis ein reibungsloser Einlass mit angemessenen Wartezeiten sichergestellt. (Foto: Koelnmesse)

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dimedis in Köln-Kalk – von Traktoren, Schwerindustrie und dem kleinen Strukturwandel in Köln

Mitte der 90er Jahre war Schicht im Schacht – der letzte Produktionstag der Kölner Deutz-Werke im Werk Köln-Kalk. Wie im Ruhrgebiet, waren die Kölner Stadtteile auf der „Schäl Sick“ industriell geprägt und die Heimat von Unternehmen wie der Chemischen Fabrik Kalk (CFK), den Felten & Guillaume Werken in Mülheim und schließlich das Klöckner-Humboldt-Deutz-Gelände in Kalk. Hier in Der Dillenburgerstraße wurden seit Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts die legendären grünen Deutz-Traktoren produziert und in die ganze Welt verschifft. Der grüne Traktor ist einer der Markenzeichen der deutschen Schwerindustrie.

Strukturwandel in Kalk – von Schwerindustrie zu Software

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