Digitale Transformation: Wie digitalisiere ich eine Messe?

Die digitale Transformation ist in aller Munde. Projekte wie die Koelmesse 3.0, dem größten Investitions- und Modernisierungsprogramm in der Unternehmensgeschichte dieser großen Messe, zeigen dabei, dass auch die Messegesellschaften mit dem digitalen Wandel gehen wollen und müssen. Denn mit der immer weiter steigenden Relevanz von Online-Medien und Social Media können es sich profitorientierte Unternehmen nicht leisten, auf bewährte Traditionen zu bestehen, sondern müssen einen Schritt nach vorne wagen. Doch was bedeutet das konkret für einen Messebetreiber? Welche Maßnahmen können heute getroffen werden, um eine Messe sinnvoll zu digitalisieren?

Mit digitalen Medien effektiv für Messen werben

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich die gesamte Costumer Journey eines Messebesuchers vom ersten Kontakt bis hin zum finalen Besuch der Veranstaltung durch Digitalisierung begleiten und verbessern lässt. Werbung im Vorfeld einer Messe ist wohl die wichtigste Maßnahme, um bestehende Kunden und mögliche Interessenten auf eine anstehende Veranstaltung hinzuweisen. Dabei sollte Social Media ein wesentlicher Bestandteil in der Messe-Kommunikation sein. Über Medien wie Facebook, Xing und Co. können dabei nicht nur Werbeanzeigen durch spezielle Filter ohne Streuverlust an eine gewünschte Zielgruppe gebracht, sondern auch ein Forum für den Austausch von Trends und Innovationen geschaffen werden. Visuell und textlich gut aufbereitete Postings können die Zielgruppe für eine Veranstaltung gewinnen und nachhaltig vernetzen. Im Vorfeld einer Messe sollten daher Gruppen wie Fachbesucher, Endverbraucher und Aussteller, aber auch Multiplikatoren wie Blogger, durch eine Social Media-Kampagne aktiv angesprochen werden. In Kombination mit anderen Werbemedien wie digitalen Displays im Stadtgebiet sollte so eine umfassende Information der potentiellen Messebesucher im Vorfeld einer Veranstaltung möglich sein.

Conversion und Registrierung liefern wertvolle Daten

Gelingt die Conversion eines Interessenten, registriert er sich für den Besuch der Messe. Maßnahmen wie Social Login erleichtern den Registrierungsprozess für den Besucher dabei erheblich. Die dabei gewonnenen Daten bilden eine wichtige Basis für den Messeveranstalter, die unbedingt durch optionale Strukturfragen bei der Registrierung ergänzt werden sollten. Die so gewonnenen demografischen Informationen sind eine wertvolle Grundlage für weitere Kommunikationsmaßnahmen wie Mailings, da mit einer guten Datenbasis auch eine personalisierte Ansprache erfolgen sollte. Das Social Media-Login kann zudem durch ein Tool für soziales Marketing ergänzt werden: Teilnehmer, die sich mit dem Social Login angemeldet haben, können so während des Ticketkaufs in ausgewählten sozialen Netzwerken ihre Teilnahme posten und zudem sehen, welche Kontakte aus ihrem sozialen Netzwerk ebenfalls zur Messe gehen. Generell gilt, dass alle Daten in ein zentrales CRM fließen sollten, um sinnvoll damit zu arbeiten. Ein Matchmaking nach der Registrierung fördert anschließend die Vernetzung von Besuchern und Ausstellern sowie zwischen den Besuchern selbst und erhöht das Engagement von der ersten Sekunde an. Hier zeigt sich die besondere Wirkung gut gestalteter digitaler Prozesse: das Ziel der Messeveranstaltung, Angebot und Nachfrage zusammen zu führen, wird datengetrieben schon bei der Registrierung optimiert.
Der anschließende Ticketkauf im Online-Shop sollte in der heutigen Zeit vollständig digitalisiert und für alle Endgeräte optimiert sein. So kann der Besucher im besten Fall einfach ein Wallet Ticket auf sein Smartphone übertragen und so ganz papierlos Zutritt zur Messe erlangen.

Der Zutritt erfolgt ebenfalls digital, entweder über ein Scan durch ein mobiles Gerät oder an der Drehsperre.

An den FairMate TurnStyle Drehsperren der Koelnmesse erhält der Besucher schnell und einfach durch Scannen eines QR-Codes Zutritt zur Messe. Zeitgleich druckt die Drehsperre auch das Badge, lange Wartezeiten an Besucherregistrierung und Kasse entfallen. (Quelle: dimedis)

Digitalisiert: Messeaufbau und Infrastruktur

Bevor die Messe öffnet, helfen digitalisierte Prozesse etwa bei der optimierten Planung von LKWs auf dem Gelände beim Aufbau, Stress und Kosten zu sparen. Messegesellschaften sind auch gefordert, die Belastungen der Infrastruktur (Verkehrszufluss zu Parkhäusern etwa) mit Hilfe digitaler Lösungen abzufedern. Ein positives Beispiel bietet die Messe Düsseldorf, die mit Hilfe der Einlasslösung FairMate die Parkplatzvermietung der Caravan-Fans organisiert hat.

Der digitalisierte Messebesuch

Immer mehr Messen bieten mittlerweile auch eigene Apps an, die einen erheblichen Mehrwert für Besucher und Aussteller darstellen. In der Regel bieten solche Apps Hinweise mit allen relevanten Services wie Ausstellersuche, Matchmaking, angebotene Events und Kongresse sowie die Verwaltung von Terminen. Auch die Integrierung von Leadtracking-Lösungen ist hier möglich, um Kontakte ganz ohne das Austauschen von Visitenkarten schnell und einfach zu erfassen und zu verwalten.
Vor Ort können interaktive Stelen zur digitalen Wegeleitung zum einfachen Auffinden von Ausstellern, Events oder Vorträgen eingesetzt werden. In Kombination mit Ausstellerwerbung auf den Screens und Videowalls kann so eine umfassende Information der Besucher gewährleistet werden.
Alle Daten wie die Registrierungsinformationen und Zutritte werden im zentralen CRM erfasst. Diese Daten sind sehr wertvoll für Analysen im Sinne von Smart Data. Wer sind die Besucher und wie sind sie auf uns aufmerksam geworden? Wer kommt wann und bleibt wie lange auf der Messe? Gibt es Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Variablen und den Interessen an der Messe? Alles das kann man Dank der digitalen Daten für den Erfolg der Messe analysieren.

Das folgende Video zeigt einige Beispiele, wie digitale Schnittstellen bei einem Messebesuch aussehen können:

Nach der Messe ist vor der Messe

Auch die Nachbereitung einer Messe wird in weiten Teilen durch die Digitalisierung optimiert. Die gewonnenen Strukturdaten bei der Registrierung liefern den Ausstellern weitere wichtige Informationen, um die generierten Leads durch personalisierte Mailings gezielt anzusprechen. Generell sollten Mailings im Nachgang des Messebesuchs genutzt werden, um den Mehrwert des Messebesuchs zu steigern.

Lunch&Learn: Vortrag zu agilen Unternehmen mit besonderem Fokus auf Kanban

Zu unserem diesjährigen und auch letzten Lunch & Learn im Jahr 2017 hatten wir den Berater David Schmithüsen bei uns im Hause zu Gast, der uns zum Thema Kanban informierte. Mit einer rhetorischen Frage zu Beginn lenkte David Schmithüsen direkt die volle Aufmerksamkeit auf das Thema: „Kanban – Mehr als nur bunte Zettel und Whiteboards?“

Zunächst stellte er die agile Softwareentwicklung vor und gab uns einen kurzen Einblick in die eigentliche Entstehung Kanbans. 

Kanban wird in Unternehmen zur Organisation und Darstellung von Prozessen verwendet. Es kann im einfachen Sinne mithilfe von kleinen bunten Zetteln auf einem (physischen) Board visualisiert werden.
Es ist für jeden Mitarbeiter greifbar und jeder Zeit zugänglich. Kanban ist aber auch ein Tool, das zur kontinuierlichen Verbesserung beiträgt.
Es zeigt, dass ein aktives Miteinander zu guten Ideen und auch großen Fortschritten führen kann.

Grundlegenden Prinzipien

Diese vier grundlegenden Prinzipien zeigen, wie eine sogenannte Verbesserung gemeinsam erreicht werden:

  1. Beginne mit dem, wie es heute gemacht wird
  2. Strebe nach gemeinsamer, inkrementeller und evolutionärer Verbesserung
  3. Respektiere anfangs alle aktuelle Rollen, Verantwortlichkeiten im Titel
  4. Fördere Führung auf allen Ebenen, denn Führung beruht auf Gegenseitigkeit!

Jedoch muss Verbesserung nicht zwangsläufig Änderungen mit sich bringen. „Alte Dinge die sich bewährt haben müssen nicht zwangsläufig geändert werden, wenn sie funktionieren“ stellte David Schmithüsen immer wieder deutlich dar.

Vorgehensweise in der Praxis

Die grundlegenden Prinzipien sind bei Kanban strukturiert angelegt. Auch die Vorgehensweise in der Praxis ist klar geordnet und sieht bestimmte und elementare Praktiken vor:

  1. Visualisiere den Ablauf der Arbeit (z.B. mit bunten kleinen Zettel)
  2. Limitiere die angefangene Arbeit
  3. Steuere den Fluss der Arbeit
    Kanban schaut nicht auf die Person, sondern darauf, dass die Aufgaben gleichzeitig durch das Unternehmen fließen und sich „kein Stau“ bildet
  4. Mache Regeln explizit
  5. Implementiere Feedbackschleifen (tägliches Feedbackmeeting, klassische Gespräche)
    Nicht nur über Projekte reden, sondern auch über Arbeitsweisen
  6. Verbessert gemeinsam, benutzt euren gesunden Menschenverstand
    Fachliche Änderungen über Hierarchien hinaus besprechen

Diskussionsrunde: anloge oder digitale Boards?

In der anschließenden Fragerunde wurden weitere Details besprochen.
Der Referent machte noch einmal darauf aufmerksam, dass Kanban alleine Probleme nicht komplett lösen kann. Die Methoden sollen helfen, Probleme besser zu sehen und zu erkennen und diese dann früh genug angehen zu können.
Durch die verschiedenen Boards wird nicht nur der Visualisierungsprozess stark unterstützt. Es wird ebenfalls ein Verantwortlicher für das Board benötigt, der über die Visualisierung vornimmt, mit den anderen Bereichen kommuniziert, der die richtigen Fragen gestellt bekommt und aufnimmt. Diese gemeinsame Weiterentwicklung am und im Board ist ein großer, kreativer Prozess.
David Schmithüsens Anregung über die Verwendung eines anlogen oder digitalen Boards regte eine erneute Diskussionsrunde mit den Mitarbeitern an. Die Idee fand Anklang und es wurde gemeinsam abgewägt was optimal für das Unternehmen wäre.

Schmithüsen fasste als Fazit zusammen, dass ein analoges Board eine viel effektivere Wirkung beim Menschen hat als ein elektronisches. Letzteres hat demgegenüber den Vorzug, dass Statistiken besser erfassbar sind. Der Referent empfiehlt zunächst mit einem physischen, also einem analogen Board zu starten.

Kanban bietet eine flexible Bandbreite für Organisationen und kann beliebig an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden. Ein gemeinsames Arbeiten über die Hierarchiestufen hinaus ist bei diesem Prinzip elementar. Wenn nicht zusammen kommuniziert und gearbeitet wird, entsteht ein Arbeitsstau und das Kanban-Prinzip kann seine Wirkung nicht entfalten.

Gjero Krsteski über die Implementierung von Prozessen in Softwareunternehmen

Gjero Krsteski ist Software-Architekt bei dimedis und für die Konzeptionierung, Realisierung, Prozessoptimierung und Qualitätssicherung der Softwareprodukte zuständig. Nebenbei veröffentlicht er in seinem eigenen Blog seine Erfahrungen und Inspirationen rund um das Thema Softwareentwicklung und -qualität. Von diesem Blog stammt auch der folgende Gastbeitrag rund um das Thema „Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung“. Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Prozessoptimierung bei der Softwareentwicklung

In unserem Berufsalltag entwickeln wir Software. Wir erzeugen keinen physischen Gegenstand, sondern verrichten eine Tätigkeit und durchleben dabei einen Prozess, bei dem etwas hergestellt wird. Dabei ist es sehr wichtig, sich auf den Prozess und das Produkt zu konzentrieren. Denn kein Kunde wird sich freuen, wenn sein Produkt nicht genau das leistet, was er erwartet hat oder wenn das Produkt nicht rechtzeitig ausgeliefert wird. Erfreulicherweise haben sich viele kluge Köpfe schon vor langer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie man Software mit guter Qualität prozessorientiert herstellt und diese Erkenntnisse in sogenannten Methodologien festgehalten.

Methodologien sind der Schlüssel

Dabei handelt es sich jedoch um Prozesse, die in den 80er-Jahren definiert worden sind und in der heutigen Zeit nicht mehr richtig passen. Diese alten Prozesse werden heute einfach neu aufbereitet und mit diversen Mode-Wörtern wie „agil“ aufgepeppt und den Entwicklungsteams vom Management oder dem Vorstand aufgedrückt. Daher finden diese Methodologien in der Realität oft keine Anwendung. Das lustige daran ist, dass neu angehende Manager aus dem eigentlichen Team diese Prozesse oft einfach übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Und das, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

Denn es gibt wesentlich bessere Wege für Teams, gute Software zu entwickeln. In einem Team für Softwareentwicklung arbeitet man für gewöhnlich als Software-Designer, Programmierer oder Tester. Diese Positionen tragen der Regel keine Veranwortung für die Steuerung des Entwicklungsprozesses. Genau da liegt aber der Fehler: Soll ein neuer Entwicklungsprozess im Unternehmen erfolgreich implementiert werden, dann kann das nur durch denjenigen geschehen, der ihn auch anwendet und versteht –  der Programmierer.

Methodologie finden und implementieren

Nun, stellt sich die Frage: Wie übernimmt man die Verantwortung über einen Prozess? Die Antwort: Man findet heraus, welche der Methodologien wie KANBAN, SCRUM, V-Modell, Testgetriebenes-Entwickeln oder sonst was für das Unternehmen passen und implementiert diese anschließend in einen klaren Prozess im Unternehmen. Dafür diskutiert man am besten mit dem Team über die aktuellen Entwicklungsprobleme und die Möglichkeiten, wie diese durch Übernahme eines Standartprozesses zu beseitigen sind. Anschließend stellt man alleine oder besser mit dem Management einen Plan auf, um den gewählten Prozess im Unternehmen einzuführen. Dafür ist es wichtig, dass man von jedem Teammitglied die Bereitschaft zugesichert bekommt, bei der Umsetzung des Konzeptes zu helfen.

Dafür stehen eine Vielzahl an Methodologien zur Verfügung. Trotzdem wird man nie ein Unternehmen vorfinden, das diese vollständig implementiert hat. Und das ist auch vollkommen in Ordnung! Der beste Prozess ist immer der, der das Team am produktivsten macht und die beste Software als Ergebnis hat. Es ist also möglich zwei Prozess-Typen zu finden, zu kombinieren und anschließend zu implementieren. Dabei ist es wichtig, die einzelnen Komponenten auszuwählen, die das Team sinnvoll ergänzen und fortlaufend anhand der Erfahrung zu verfeinern.

Letztendlich kann man kein Produkt herstellen, wenn man den Prozess nicht beherrscht. Kenntnisse über den Software-Entwicklungsprozess sind in diesem Fall nötig. Denn es ist viel einfacher jemanden zu finden, der eine Software erstellen und zum laufen bringen kann, als jemanden zu finden, der den Prozess der Erstellung von Software erfolgreich im Unternehmen implementieren kann.

Im folgenden Video der Serie „dimedis Inside“ kann man mehr über Gjero Krsteski und seine Aufgaben bei dimedis erfahren:

Duale Studentin Lisa Schwarzendahl: dimedis – der erste Blick hinter die Kulissen

Hier kommt nun ein Beitrag unserer dualen Studentin Lisa Schwarzendahl, die über ihre ersten Eindrücke bei dimedis berichtet. Lisa ist 18 Jahre jung und ist im Bereich Marketing und Controlling als Assistentin tätig.

dimedis – der erste Blick hinter die Kulissen

Das Firmengebäude der dimedis GmbH ist beim ersten Mal schwer zu erkennen gewesen, da nur ein Schild mit dem Firmenlogo an der Fassade angebracht ist .
Sonst bin ich große Gebäude in Form von Schulen und Universitäten gewöhnt, da ich seit Oktober bei der IBA in Köln dual studiere, nämlich BWL mit der Fachrichtung Event-, Messe- und Kongressmanagement mit dimedis als meinem zugehörigen Praxisunternehmen. Das Studium erstreckt sich über drei Jahre und bietet danach vielerlei Möglichkeiten seinen Weg im aktiven Berufsleben zu finden.
Deswegen war der erste Tag im Praxisunternehmen schon etwas anders als ein normaler Tag in der Universität.
Nach dem Eintreten ist dann aber deutlich sichtbar wo man angekommen ist. Überall sind die Firmenfarben vertreten, die Hardware in Form einer Stele empfängt einen sichtlich beim betreten des Bürogebäudes und die Software informiert einen direkt über die aktuelle dichte Verkehrslage aus der man gerade noch entkommen ist.
Der erste Eindruck war also schon mal geglückt.

Nach Kennlerngesprächen und Vorstellungsrunden konnte ich mir schnell ein Bild über das Team und die Kollegen machen, welches schnell ein positives war.
Ich bekam Einblicke und Einweisungen in die verschiedensten Arbeitsbereiche und Abteilungen der Firma dimedis und in die Produkte kompas und FairMate.

Um die Software und das Verhalten gegenüber potentiellen Interessenten und Kunden besser nachvollziehen zu können, nahm ich direkt an der nächsten anstehenden Messe teil: der viscom Messe in Düsseldorf, wo ich vielerlei Dinge beobachten konnte.

Das Erscheinungsbild des Standes auf einer Messe ist das A und O um das Interesse bei den Besuchern zu wecken. Durch direktes Ansprechen der Besucher ist der erste Kontakt hergestellt und somit ein erstes Gespräch gesichert. Durch die Möglichkeit die Software direkt an der Stele auszuprobieren, bekommt der Interessent einen sofortigen Eindruck von dem Produkt und seinen Möglichkeiten.
Die Gespräche mit einem Mitarbeiter der Firma vertiefen die genauen Funktionen des Produkts und können auch als Erläuterungen bei Unklarheiten dienen.

Das Feedback der Messe aus Firmenseite schien mir sehr positiv zu sein, da nicht nur Interessenten mit vereinbarten Terminen zu uns gekommen sind, sondern auch Besucher das Gespräch mit uns gesucht haben und auf uns zugekommen sind.
Bei der Nachbereitung der Messe konnte ich ebenfalls aktiv bei der Kontaktpflege behilflich sein und geknüpfte Kontakte in das zentrale Adressbuch mit einfügen.

Somit ist mir in kurzer Zeit schon viel gezeigt, erklärt und berichtet worden was bei dimedis wichtig zu beachten ist und was es für Möglichkeiten in dieser Branche gibt zu wachsen und sich immer weiter zu entwickeln. Es lohnt sich also immer wieder ein neues Ziel zu haben und hart dafür zu arbeiten es zu erreichen.

Nachbericht viscom 2017 – Digital Signage für den Handel und die interne Kommunikation

dimedis präsentierte erstmals auf der diesjährigen Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design viscom in Düsseldorf kompas in der neuen Version 8.5.
Auf dem eigenen Messestand in Halle 14 (Stand E35b) stellte dimedis vor, wie man mit kompas Inhalte ohne Playliste synchron abspielen kann und warum es wichtig ist, Smartphones in allen Bereichen zu integrieren. viscom-Besucher konnten erstmals die preisgekrönte Software in der neusten Version testen und die besonders für den POS relevanten Features kennenlernen. Ergänzt wurde der Messeauftritt durch eine interaktive Stele mit einer digitalen Wegeleitung für Shopping Malls sowie mit der preisgekrönten Bosch Experience Zone. Besonderes Feature von kompas: kompas POS.pointer integriert interaktives Digital Signage in einen modernen Ladenbau. Toucht der Nutzer auf der Stele ein Produkt, wird es im nebenstehenden Regal angeleuchtet. Ein weiteres Highlight war ein Best Case von EnBW, der zeigte, wie man mit Digital Signage die Mitarbeiterkommunikation bereichert. Khalid El Boubsi präsentierte im Rahmen des speakers corner auf der viscom am 18.10. den Best Case und legte dar, wie man mit Digital Signage die interne Kommunikation verbessert. Besonderer Clou: viscom Besucher durften das erste Mal einen Blick auf die Betaversion von kompas 9.0 werfen. Ein Feature wird die starke Integration des HTML5-Editors Hype zum Erstellen von Templates sein.

dimedis auf der viscom

Best Case EnBW: Digital Signage in der Mitarbeiterkommunikation

Das Energieunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg AG setzt einen neuen Maßstab in der Mitarbeiterkommunikation und stattete 20 Standorte mit 38 Digital Signage Installationen aus. Die Digital Signage Softwarelösung kompas aus dem Hause dimedis steuert das gesamte Netzwerk und liefert Inhalte wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter. Digital Signage Projektmanager Khalid El Boubsi präsentierte auf der viscom bei einem Vortrag, wie man mit Digital Signage die interne Kommunikation verbessert.

Khalid El Boubsi über Digital Signage bei EnBW

Premiere: Präsentation des neuen Vorlagen Manager und der Integration des HTML5-Editors Hype in kompas

Besonderes Feature des neuen kompas ist der Vorlagen Manager, der die Prozesse bei der Erstellung der Inhalte deutlich vereinfacht. Unter kompas erstellt der Nutzer über den neuen Vorlagen Manager Vorlagen für Projekte rein logisch. So kann der Redakteur festlegen, ob und welche Elemente wie Überschriften, Texte oder Medien in einer Vorlage auftauchen.

Das Ganze ist mit wenigen Klicks erstellt. Der externe oder intern arbeitende Grafiker verwendet weiter seinen bevorzugten HTML5-Editor bei der Erstellung der eigentlichen Inhalte. Durch die neue Schnittstelle wird also jede Menge Zeit gespart, werden Briefings klarer – und es können zudem Dienstleister eingebunden werden, die vielleicht beim Thema Digital Signage unerfahren sind, aber HTML5-Inhalte für die Website des Kunden routiniert erstellen. Die Schnittstelle ist bislang einmalig auf dem Markt.

kompas integriert HTML5-Editoren wie Hype (Quelle: invidis/ Thomas Kletschke)

Hier gibt es weitere Eindrücke im Flickr-Album:

viscom 2017

Qualität im Fokus: dmexco 2017 stärkt Pure Business

Am 13. und 14. September fand in der Koelnmesse die Digital Marketing Exposition & Conference dmexco statt. Die als internationaler Hotspot der digitalen Wirtschaft geltende Messe konnte dabei gleich in mehreren Bereichen neue Meilensteine setzen. 1.100 Aussteller, mehr als 570 internationale Top-Speaker und 40.700 Fachbesucher: Als internationaler Treffpunkt der weltweiten Digitalwirtschaft und Enabler für Pure Business untermauerte die dmexco 2017 ihre Führungsrolle als weltweit bedeutende Show für Innovationen, Insights und Solutions im digitalen Geschäft. Gesteuert wurde das gesamte Einlassmanagement von FairMate, zu dem die Messe bereits seit 2009 ein besonderes Verhältnis hat.

Bei der diesjährigen dmexco konnte die Messe mit knapp 41.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord vermelden (Quelle: dmexco)

Digital is everything

Zur dmexco trafen sich Vertreter aller bedeutender Marken und die führenden Top-Entscheider aus allen Bereichen, was Köln zwei Tage lang zum Hotspot der internationalen digitalen Economy machte. Unter dem Motto „Pure Business“ setzten sich die versammelten Branchen-Experten zusammen, um über die wichtigsten Digital-Trends zu diskutieren und Überlegungen anzustellen, wie diese in Business implementiert werden können.

Auf der Messe trafen sich die Vertreter aller bedeutenden Marken, um über die neuesten digitalen Trends zu diskutieren. (Foto: dmexco)

Wieder bewährt auf der dmexco: FairMate TurnStyle und MobileEntry

Zwischen der dmexco und dimedis besteht ein besonderes Verhältnis. Schon seit 2009 nutzen die Veranstalter FairMate zum Einlassmanagement, also schon sechs Jahre bevor auch die Koelnmesse auf die bewährte Einlasslösung umstieg. Dabei konnte auch FairMate passend zum Event neue Meilensteine setzen: Neben dem FairMate OnlineShop und dem FairMate Cashier sowie dem Leadtracking-Tool FairMate LeadTracking kamen bei der dmexco auch die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie die überarbeiteten schnellen MobileEntrys zum Einsatz. Diese Mischung aus stationären und mobilen Einlassmöglichkeiten entzerren den gesamten Besucherandrang und machen FairMate so schnell wie nie zuvor.

Erneut kamen bei der dmexco die neuen Drehsperren FairMate TurnStyle sowie das mobile Einlasssystem FairMate MobileEntry zum Einsatz, die den gesamten Besuchereinlass entzerrten und beschleunigten. (Foto: dimedis)

Software, die läuft! – dimedis beim B2R BusinessRun

Zum vierten mal hieß es wieder Turnschuhe und das Laufshirt einpacken und sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Sieben Frauen und Männer der dimedis GmbH haben sich beim B2R BusinessRun beteiligt. 5,5 km galt es unter dem dimedis-Motto „Software, die läuft!“ zurückzulegen. Der B2R BusinessRun ist nach dem KölnMarathon die bedeutendste Laufveranstaltung in Köln und einer der größten Firmenläufe überhaupt – dieses Jahr waren etwa 23.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet! Besonderes Highlight war der Einzug in das Stadion des 1. FC Köln, um dort wie die Stars die letzte Runde vor dem Zieleinlauf zu drehen!

dimedis beim B2R BusinessRun 2017


Abgerundet wurde die sehr gut organisierte Veranstaltung mit Live-Musik auf der Showbühne.

Wir von dimedis waren sehr gerne dabei, hatten reichlich Spaß und sind stolz auf unsere Teamleistungen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

gamescom 2017: FairMate meistert den Einlass von 350.000 Besuchern

Die diesjährige gamescom 2017 ist nun vorbei und hinterlässt neben begeisterten Fans vor allem eine Reihe neuer Bestmarken: 350.000 Besucher (2016: 345.000), davon 30.700 Fachbesucher (2016: 30.500), angereist aus 106 Ländern (2016: 97). So viele Fans lockte die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele noch nie in die Hallen der Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr 919 Unternehmen aus 54 Ländern, einem Zuwachs von 5 Prozent.
Der neue Besucherrekord bedeutete auch eine neue Bestmarke für Messelösung FairMate von dimedis, welches das gesamte Einlassmanagement der gamescom regulierte.

Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher: Die gamescom 2017 stellte mit 350.000 Besuchern aus 106 Ländern einen neuen Besucherrekord auf. (Quelle: Koelnmesse)

 

Mehr Gaming geht nicht

Mit dem breiten plattformübergreifenden Ausstellungsangebot von Konsolen-, Mobile-, Online- und PC-Gaming sowie Virtual Reality und eSports sorgte die Messe auch dieses Jahr erneut für Begeisterung bei Spielefans aus aller Welt, darunter auch bei einem besonderen Fan: Eröffnet wurde die diesjährige gamescom erstmals durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die in ihrer Rede vor allem die besondere Stellung digitaler Spiele für den Wirtschatfs- und digitalen Standort Deutschland  betonte und der deutschen Computerspielindustrie in der kommenden Legislaturperiode neue Fördermöglichkeiten in Aussicht stellte. Wie auch im letzten Jahr wurde die gamescom durch ein begleitendes Konferenzprogramm ergänzt, darunter der gamescom congress, der eSports-Kongress SPOBIS Gaming & Media sowie das neue Entwickler-Event devcom.

Das Einlassmanagement der gamescom wurde von FairMate und den eigens für die Koelnmesse entwickelten Drehsperren FairMate TurnStyle übernommen, die bereits zum zweiten Mal bei dieser großen Messe zum Einsatz kamen. Zur Regulierung des Einlasses nutzte die Koelnmesse auch über 80 MobileEntrys sowie zehn FairMate Entrys. Diese mobilen Systeme entzerren den Zugangsprozess der Besucher und gewährleisten auch bei so einem hohen Besucherandrang eine Regulierung in angemessener Wartezeit. Zudem nutzt die Koelnmesse die Ticketshops von FairMate für die gamescom.

FairMate TurnStyle: Die Drehsperren der Koelnmesse sorgten zusammen mit den FairMate Entrys und MobileEntrys für einen reibungslosen Einlass der 350.000 Besucher.

Die nächste gamescom findet vom 21. – 25.08.2018 in Köln statt.

Bright World of Metals erstrahlt in neuem Design

Die Besucher erleben ab sofort auf den Portalseiten der Metall-Fachmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST einen neuen Look und modern aufbereitete sowie mobil optimierte Inhalte. Der Relaunch des Multiportals wurde durch dimedis anhand des responsiven Styleguides der Messe Düsseldorf umgesetzt. Multiportal bedeutet, dass alle vier Veranstaltungen einen eigenständigen Webauftritt haben, der aber gleichzeitig auf einer Datenbank basiert und über ein Content Management System (CMS) gepflegt wird. Der Weg zu diesem sehenswerten Ergebnis war dabei mit einigen Herausforderungen verbunden.

Die Portalseite der GIFA erstrahlt dank des responsiven Styleguides im neuen Design.

 

Herausforderung mal vier

Eine der größten Herausforderungen bei dem Relaunch des Multiportals war es, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das sich für alle vier Portale adaptieren lässt, aber gleichzeitig dem Corporate Design jeder einzelnen Messe gerecht wird. Anschließend mussten alle bestehenden Inhalte überarbeitet und dem neuen Gestaltungskonzept angepasst werden. Für eine Portalseite ist dies schon eine umfangreiche Aufgabe, in diesem Fall waren es gleich vier. Ziel war es deswegen auch, den Aufwand der inhaltlichen Überarbeitung so gering wie möglich zu halten. Da die Inhalte der vier Portale sich teilweise nur im Messenamen, in der Farbgebung oder der Bilderauswahl unterscheiden, hat dimedis ein System entwickelt, mit dem Inhalte zentral gepflegt und über eine Sync-Kopier-Technik in die einzelnen Messeportale kopiert werden können. Dies erleichtert auch die fortlaufende Pflege der Portale.

Die Bühnen der Portalseiten wurden ebenfalls überarbeitet.

 

Weiterentwicklung des Styleguides

Die Umstellung der Portalseiten basiert auf einem responsiven Styleguide, der in enger Zusammarbeit mit der Messe Düsseldorf entwickelt wurde und jetzt nach und nach auf alle Portale des Messeveranstalters ausgerollt wird. Dieser Styleguide entwickelt sich stetig weiter und fordert immer wieder auch die Programmierung und Implementierung neuer Templates. So wurde für die Überarbeitung des Multiportals erstmals eine neue Kachelansicht sowie ein neues Bühnen-Template umgesetzt.

Die neue Kachelansicht für eine optimierte Übersicht.

Die Messe Düsseldorf hat bereits 29 Portale auf den neuen Styleguide umgestellt, weitere folgen bis zum Ende des Jahres. Konkret sind das für die nähere Zukunft die Portalseite der METAV-Fachmesse sowie erstmals zwei Portale von Auslandsveranstaltungen, die der russischen Fachmessen Upakovka und interplastica.

Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation

Unter dem Titel „Digital Signage ergänzt Medien der internen Unternehmenskommunikation“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Statt Plakatwänden und internen Aushängen: EnBW installiert Digital Signage für eine moderne Mitarbeiterkommunikation. Damit die visuelle Information von den Mitarbeitern wahrgenommen und akzeptiert wird, gilt es einiges zu beachten.

Unternehmen setzen in der internen Kommunikation neben Technologien wie Blogs, Intranet, Social Media und Apps zunehmend auch auf Digital Signage. Reichten früher die mittlerweile sprichwörtlichen schwarzen Bretter und Aushänge an neuralgischen Stellen, erwarten Mitarbeiter heute wesentlich mehr, um Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu erfahren, die für ihre tägliche Arbeit relevant sind.

Vor dieser Herausforderung stehen vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter in sehr unterschiedlichen Bereichen haben, teilweise ohne festen PC-Arbeitsplatz. Das Energieunternehmen EnBW wählte eine innovative Technologie, um sein Kommunikationsmix zu erweitern: Informationen auf Displays. Plakatwände und Aushänge an vielen Standorten des Unternehmens werden ersetzt. Die Bildschirme hängen zu Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind. Sie punkten vor allem durch eine hohe Aktualität und wechselnde Inhalte – einfach per Knopfdruck.

Intranet und Digital Signage – gemeinsam eine starke Kombination

EnBW setzt bei der Verbreitung von Unternehmensnachrichten hauptsächlich auf das Intranet als wichtigsten Kommunikationskanal. Da aber nicht alle Mitarbeiter des Unternehmens über einen permanenten Computer-Arbeitsplatz verfügen (beispielsweise Techniker auf Außeneinsätzen), konnten auf diesem Weg nicht alle Mitarbeiter zeitnah mit Informationen versorgt werden. Das Unternehmen publiziert auch ein Mitarbeitermagazin mit hoher Reichweite, das aber aufgrund der weiten Publikationszeiträume nicht für aktuelle Nachrichten geeignet ist, sondern Hintergründe liefert und tiefer in Geschichten eintaucht.

Gerade die Kombination aus den verschiedenen Kommunikationskanälen zahlt sich aus. Digital Signage ist ideal, um die Mitarbeiter schnell auf Inhalte im Intranet hinzuweisen und die wichtigsten Informationen kurz und bündig zu vermitteln. EnBW setzt sich damit das Ziel, die Reichweite von Unternehmensnachrichten zu steigern. Auch sollen lokale Themen besser wahrgenommen und Print-Plakate als Informationsquelle durch das neue, digitale System ersetzt werden. Mit der Installation eines Digital-Signage-Netzwerks – an 20 Unternehmensstandorten gibt es jetzt 38 Digital-Signage-Installationen – wurden diese Ziele erreicht.

Die Digital-Signage-Softwarelösung Kompas steuert das gesamte Netzwerk und liefert die Inhalte. Eine Besonderheit: EnBW nutzt mit Kompas den Splitscreen, um unterschiedliche Inhalte gleichzeitig auf den Screens anzuzeigen. Verwendet werden Screens von 46 bis 58 Zoll im Portraitmodus an Säulen, Decken und auf Standfüßen.

Auch für Digital Signage gilt: Redaktionsplanung ist die halbe Miete

EnBW entwickelte zunächst ein neues dreistufiges Redaktionskonzept: Die in den verschiedenen Unternehmensstandorten installierten Digital-Signage-Screens stellen konzernübergreifende Corporate News, Informationen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und Neuigkeiten zu den einzelnen Standorten dar. So erhalten Mitarbeiter im Vorbeigehen Informationen wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter auf einen Blick. Durch das Digital-Signage-System werden die Mitarbeiter auf die Themen im Intranet aufmerksam gemacht.

Digital Signage schafft höhere Aufmerksamkeit als die zuvor genutzten Plakate und wirkt besser – dank Bewegtbild. Durch die einfache und zentrale Steuerung der Inhalte können Nachrichten in sehr kurzer Zeit publiziert und verteilt werden.

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

Durch die Darstellung im Splitscreen-Modus erhalten die Mitarbeiter alle wichtigen Informationen auf einen Blick

© EnBW

 

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter. Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen, die automatisch dahin blicken, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage ist bei EnBW als Medienkanal in die Redaktionsplanung der internen Kommunikation integriert. Inhalte aus dem konzernweiten Intranet werden auf die grundsätzliche Botschaft verkürzt und zeitgleich zur Veröffentlichung ausgestrahlt. Für einzelne Themen werden Spots mit speziellen Animationen oder Videos erstellt (etwa die Bewerbung der neuen Mitarbeiterzeitschrift, Kampagnenstart) und exklusiv nur auf den Infobildschirmen ausgespielt.

Bewegtbild kommt an

Zahlreiche Studien zeigen, dass Bewegtbilder besser und eher wahrgenommen werden als statische Bilder. Aber auch in der internen Kommunikation ist ein Digital-Signage-System nur dann sinnvoll, wenn die Standorte richtig gewählt, die Inhalte relevant und für das Medium gut aufbereitet sind. Wenn man – wie bei EnBW – darauf achtet, kann man auch davon ausgehen, dass das System von den Mitarbeitern akzeptiert wird und sie die Informationen auf diesem Weg aufnehmen.