Archiv des Autors: Christian Felder

Bar Convent Berlin 2019 – Whisky, Gin und ein Schuss FairMate

Es gab viel zu entdecken in den Hallen der Station Berlin, als sich hier Anfang Oktober mit ca. 450 Ausstellern und über 15.000 Besuchern die geballte Szene der Spirituosenindustrie traf, um auf der diesjährigen Bar Convent Berlin (BCB) neue Kreationen zu testen und sich über aktuelle Trends bei Gin, Vodka und Co. auszutauschen. Mehr als die Hälfte der Besucher war dabei aus dem Ausland angereist und machte so die bereits zwölfte Auflage der Messe zu einer der international bedeutendsten Veranstaltungen für die Bar- und Spirituosenindustrie. Der BCB ist eine Messe des FairMate-Kunden Reed Exhibition Deutschland.
Der Cocktail aus neuen Branchentrends und einem breiten Rahmenprogramm wurde dabei durch einen Schuss FairMate abgerundet, der Messemanagementlösung von dimedis, die den gesamten Ticketvertrieb und Einlass der Veranstaltung regelte.

Der Bar Convent Berlin war auch dieses Jahr mit über 450 Ausstellern aus 48 Ländern ein voller Erfolg. Neben Gin, Vodka und Co. war auch FairMate von dimedis vor Ort vertreten. (Quelle: Bar Convent Berlin / Gili Shani)
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Lunch & Learn: User Experience als Erfolgsfaktor

The proof of the pudding is in the eating: Unter diesem Motto fand Anfang September in den Räumen von dimedis wieder ein Lunch & Learn statt, um während der Mittagspause etwas Neues für den Arbeitsalltag zu lernen. Zu Gast war UX Coach & Consultant Katja Busch, die uns die richtige Gestaltung von User Experience und anhand von Beispielen die wirtschaftliche Bedeutung von Kundenzentrierung zeigte.
Katja Busch gilt bereits seit Mitte der neunziger Jahre als strategische Vordenkerin sowie Nutzer-Anwältin und Business-Brückenbauerin in digitalen Transformationsprozessen. Ihr Know How formt sich aus Wissenschaft samt Lehre, pragmatischer Nutzerforschung und Projekterfahrung sowohl auf Dienstleister- als auch auf Kundenseite.

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Neurostudie bestätigt: Bewegtbild bei Werbeflächen ist achtmal wirkungsvoller als Standbild – Top-Argument für Digital Signage

Eine aktuelle von Neuro-Insight für den Außenwerber Ocean Outdoor durchgeführte Studie zeigt, wie effektiv digitale Bewegtbildkampagnen sind. Laut der Studienergebnisse ist eine Bewegtbildkampagne achtmal wirkungsvoller als statische Inhalte. Besonders effektiv sind demnach vor allem Kampagnen, die neben bewegten Inhalten auch interaktive Technologien verwenden. Das ist ein weiteres starkes Argument, auf Digital Signage zu setzen.

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gamescom 2019 – FairMate regelt den Einlass von 373.000 Besuchern

Die diesjährige gamescom ist vorbei und hinterlässt neben begeisterten Fans vor allem wieder eine Reihe neuer Bestmarken: 373.000 Besucher (2018: 370.000), davon 31.300 Fachbesucher (2018: 31.200), angereist aus über 100 Ländern. Auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 218.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr 1.153 Unternehmen, gut zehn Prozent mehr als bei der letzten Veranstaltung.
Der neue Besucherrekord bedeutete auch eine neue Bestmarke für die Messelösung FairMate von dimedis, welches das gesamte Einlassmanagement der gamescom regulierte.

Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Besucher: Die gamescom konnte genauso wie in den vergangenen Jahren ihre eigenen Bestmarken wieder in den Schatten stellen. (Quelle: Koelnmesse)
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Veranstaltungsbesucher erwarten Wissensvermittlung und nachhaltig verändernde Elemente

Nicht nur die digitale Transformation verändert die Messe- und Ausstellerlandschaft nachhaltig, auch die Anforderungen und Erwartungen der Besucher haben sich in den letzten Jahren verändert. Das GCB German Convention Bureau e.V. und der EVVC Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. sind gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in ihrer zweiten „Future Meeting Space“-Forschungsphase der Frage nachgegangen, wie sich dieser Wandel auf Veranstalter und Besucher auswirkt. Kurz: Wie lassen sich Veranstaltungen heute erfolgreich durchführen?
Zusammengefasst lautet die Antwort: Besucher einer Veranstaltung erwarten heute vor allem Wissensvermittlung sowie überraschende oder verändernde – disruptive – Elemente, deren Inhalte gezielt auf sie abgestimmt sind.

Bei der Untersuchung wurden sechs Erfolgsfaktoren für Veranstaltungen definiert. (Quelle: GCB German Convention Bureau)
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UFI-Studie ermittelt erstmals globalen Einfluss der Messeindustrie

In Zusammenarbeit mit Oxford Economics hat die UFI, die globale Vereinigung der Messegesellschaften, in der aktuellen Studie Global Economic Impact of Exhibitions erstmals den globalen ökonomischen Wert der gesamten Messeindustrie ermittelt. Für 2018 erwirtschafteten demnach ca. 33.000 Messen mit insgesamt 4.5 Millionen Ausstellern und 303 Millionen Besuchern einen Gesamtwert von 275 Milliarden Euro.
Der Studie zeigt zudem die weitreichenden Auswirkungen des Messesektors, der ein BIP von 68,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit wäre der Sektor nach ufi die 56. größte Volkswirtschaft der Welt, größer als die von Ländern wie Ungarn, Kuwait, Sri Lanka und Ecuador.

In 2018 hat die globale Messeindustrie mit 4.5 Millionen Ausstellern und insgesamt 303 Millionen Besuchern einen Gesamtwert von 275 Milliarden Euro erwirtschaftet. (Quelle: UFI)

Europa mit meisten Messebesuchern

Die Studie betrachtet explizit die Entwicklungen von Ausstellungen und Messen, die als Event definiert werden, wo Produkte, Dienstleistungen oder Informationen ausgestellt und verbreitet werden. Veranstaltungen wie Konferenzen, Conventions, Seminare oder anderen Geschäfts- oder Verbraucher-Events wurden von der Analyse ausgeschlossen. Die neuen Daten erlauben erstmals einen tieferen Einblick in die Branche, vor allem weil die Studie die Ergebnisse nach globalen Regionen und sogar bis herunter auf den direkten ökonomischen Einfluss einzelner Veranstalter aufschlüsselt.

Gemessen an Besucherzahlen ist Europa mit 112 Millionen Besuchern in 2018 (37 Prozent der globalen Besucher) mit Abstand der stärkste Markt, gefolgt von Nordamerika mit 91 Millionen und dem Asien-Pazifik-Raum mit 82 Millionen Besuchern. Global zusammengefasst generierten diese Besucher durchschnittlich 60.700 Euro pro Messeunternehmen, was in etwas 7.900 Euro pro Quadratmeter Ausstellungsfläche bei einer Messe entspricht.

Europa ist gemessen an Besuchern der mit Abstand stärkste Markt. (Quelle: UFI)

Datenerhebung immer wichtiger für Messegesellschaften

Berichte wie dieser aus dem BigData Insider zeigen, wie wichtig in Zeiten der digitalen Transformation die Erhebung solcher Daten für Messegesellschaften ist. Technologien wie Blogs, Social Media, Apps, analoge und digitale Screens und das nahezu vollständig digitalisierte Besuchermanagement sammeln jeden Tag immens viele Daten, die richtig ausgewertet erheblich zu operativen und strategischen Entscheidungen beitragen können. Durch den Business Intelligence (BI) genannten Prozess sind Messen in der Lage, wirtschaftliche und messespezifische Fragen zu beantworten, indem sie Messedaten systematisch verknüpfen, auswerten und darstellen. Kennzahlen und Auswertungen zu spezifischen Zeitpunkten vor, während und nach einer Messe unterstützen in Kombination mit Soll-Ist-Vergleichen das Management dabei, bessere operative oder strategische Entscheidungen zu treffen.

Die gesamte UFI-Studie lässt sich hier herunterladen.

Fitnessmesse FIBO auch dieses Jahr mit neuen Rekordmarken – unterstützt durch kompas Mietstelen

Mit Fachbesuchern aus 133 verschiedenen Nationen (Vorjahr: 121) unterstrich die FIBO auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll, dass sie der weltweit größte und wichtigste Branchentreff für Fitness, Wellness und Gesundheit ist. Die insgesamt 1.105 Aussteller hatten auf dem Gelände der Koelnmesse vom 4. – 7. April aktuelle Trends und Neuheiten aus der Branche präsentiert. Mit 145.000 Besuchern, darunter mehr als 84.000 Fachbesucher, knüpfte die FIBO an den Trend der Vorjahre an und konnte auch dieses Jahr wieder neue Rekordmarken aufstellen.
Vor allem die kumulierte Kaufkraft der Messebesucher von 2 Mrd. Euro beeindruckt: Gut jeder dritte Fachbesucher kam mit konkreten Investitionsabsichten zur Messe und schloss durchschnittlich Kaufverträge im Wert von 77.000 Euro ab. Bei den Privatbesuchern waren es im Mittel 125 Euro.

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It’s all about digital Storytelling – Peakmedia-Magazin zeigt neue Trends und und spannende Digital Signage-Projekte

Im stressigen Arbeitsalltag kann manchmal so einiges untergehen: Projekte kommen, werden gemeinsam umgesetzt und dann gleich wieder verdrängt, um dem nächsten Platz zu machen. Gerade in der wandelbaren Digital Signage-Welt lohnt sich jedoch auch mal ein Blick zur Seite, um besonders spannende und kreative Lösungen ausreichend wertzuschätzen. Aus diesem Grund hat der österreichische Full Service Ingetrator und dimedis-Partner Peakmedia diesen Monat bereits zum zweiten Mal ein umfassendes Digital Signage Magazin herausgebracht, um die eigenen Projekte angemessen zu reflektieren. Unter dem Motto „It’s all about digital Storytelling“ stellt Peakmedia seine Kunden in den Mittelpunkt und gibt dem Leser die Möglichkeit, in besonders kreative Lösungen einzutauchen.

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Lunch & Learn bei dimedis – Als in Kalk noch die Traktoren rollten

Egal ob Wissensmanagement, neueste Trends im Bereich Social Media oder die richtige Bewegung am Arbeitsplatz: die regelmäßigen Lunch & Learn-Veranstaltungen bei dimedis werden immer gerne angenommen, um während der Mittagspause nebenher noch Nützliches und Interessantes zu lernen. Dieses Mal war Karl-Heinz Fuchs von der Geschichtswerkstatt Kalk e.V. zu Gast, um uns aus der Zeit zu erzählen, als in den heutigen Räumen von dimedis noch die Traktoren rollten. Für die Mitarbeiter gab es dann eine lebendige Geschichtsstunde, in der sie mehr über die Gebäude erfahren konnten, in denen sie nun Software entwickeln. Die Geschichtswerkstatt Kalk ist übrigens durch unseren vorherigen Blogbeitrag über genau dieses Thema auf uns aufmerksam geworden.

Karl-Heinz Fuchs von der Geschichtswerkstatt Kalk referierte beim Lunch & Learn über die Geschichte von Kalk und der Dillenburgerstraße. (Foto: dimedis)

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Mit YouTube und Bewegtbild neue Mehrwerte für Messen generieren

Egal ob Produktvideo oder Tutorial, die Bedeutung von Videoinhalten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. YouTube ist nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Jede Minute werden dort 400 Stunden an Videomaterial hochgeladen, jeden Tag werden über eine Milliarde Stunden an Videos angesehen. Ein Drittel der weltweiten Internetnutzer greift regelmäßig auf die Videoplattform zu.
Sieht man diese Zahlen, kann man sich vorstellen, welche enorme Reichweite YouTube und Videos im Allgemeinen jetzt schon haben. Deshalb wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, mit Bewegtbild zu kommunizieren – sowohl intern, als auch extern. Immer mehr folgen daher bereits mit einem eigenen YouTube-Kanal oder Videos im Intranet dieser Entwicklung. Doch welche Möglichkeiten gibt es, diese Kanäle sinnvoll und nachhaltig mit Inhalten zu befüllen?

An YouTube kommt keine Messe mehr vorbei im Marketing.

Messen brauchen neue Konzepte

Gerade Messen sind für Unternehmen ein wichtiger Kanal zu Kundenansprache und -generierung. Innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden potentielle Standbesucher, ob sie stehenbleiben oder weitergehen. Die Entscheidungsreaktion hängt dabei stark davon ab, welche Botschaft sie auf den ersten Blick empfangen: Ist die angebotene Dienstleistung oder das Produkt nicht in den ersten Momenten ersichtlicht bzw. attraktiv aufbereitet, läuft die Kundschaft weiter. Messeveranstalter und Aussteller brauchen daher neue digitale Konzepte.
Natürlich ist die Messe noch immer ein Treffpunkt von Gleichgesinnten, aber bis auf wenige Ausnahmen reicht die reine Schau von Produkten nicht mehr, um ein entsprechendes Publikum anzuziehen.  Filmische Lösungen sind daher attraktiv, um dem potentiellen Kunden schnell auf einen Blick das benötigte Grundwissen zu vermitteln. Dabei ist auf Messen wichtig, dass diese Lösungen auch ohne Ton funktionieren. Grafiken und Untertitel sind hier von großem Nutzen. Für Standmitarbeiter übernimmt ein Imagefilm oder der gleichen auch direkt den Erstkontakt mit dem Standbesucher, der Film übermittelt die erste Botschaft und sie werden bei der Ansprache entlastet.

Messen sind optimal, um Kunden zu gewinnen. Mit einem Imagetrailer kann man vor Ort visuell punkten! (Quelle: dimedis)

Das richtige Darstellungsmedium finden

Insbesondere bei der Kundenansprache bieten filmische Lösungen ein wichtiges Element auf Messen. Zuletzt gilt es daher noch eine attraktive Darstellungsform dafür zu finden. Digital Signage Installationen am Stand sind hier eine gute Möglichkeit, um Reichweite zu generieren. Aber auch Messeveranstalter setzten vermehrt auf großflächige digitale Lösungen, um neben eigenen Informationsvideos auch Werbung von Dritten auszuspielen. Über den Stand hinaus kann man sollte man sich auf solchen Flächen präsentieren, über attraktive Inhalte Kunden zum Stand locken.