Archiv der Kategorie: Vortrag

Lunch&Learn: Gamification oder wie motiviere ich mein Gehirn?

Die Lunch&Learn-Reihe möchte inspirieren, aufwühlen und unterhalten. Auch zum Auftakt in diesem Jahr haben dimedis-Mitarbeiter die Gelegenheit zu einem leiblichen und geistigem Snack und lauschten den Ausführungen von Roman Rackwitz zum spannenden Thema Gamification. Der Gründer von Engaginglab und ausgewiesener Gamification-Experte begeisterte mit Verve und einprägsamen Beispielen die Zuhörer und zeigte, warum wir so gut lernen, wenn wir spielen.

DSC_1311

Mit viel Expertise brachte Roman Rackwitz dem dimedis-Team das Thema der Gamification und deren Einsatzmöglichkeiten nahe.

Doch was ist Gamification überhaupt?

Grundsätzlich bedeutet Gamification nichts anderes als die Verwendung von spieltypischen Elementen in einem eher spielfremden Kontext. So können Gamification-Elemente wie Erfahrungspunkte oder erreichbare Ränge in einem Unternehmen beispielsweise zur eigenen und gegenseitigen Motivation beitragen und diese steigern. Dadurch können monotone oder zu komplexe Aufgaben in Segmente unterteilt und durch spielerischen Fortschritt einfacher zum Abschluss gebracht werden.
Wie effektiv spielerische Elemente dabei die Motivation binden und die vollständige Fokussierung auf eine Aufgabe erreichen können, zeigen die vier Protagonisten aus der Serie Big Bang Theory dabei im Clip der Präsentation eindrucksvoll (Folie 7): Während sie lautstark in ihr Videospiel vertieft sind, bemerken sie nicht, dass eine Gruppe um ihre Nachbarin den Raum betritt und mit ihnen spricht. Diese tunnelartige Fokussierung auf eine Aufgabe ist das Ergebnis eines ausgewogenen Wechsels zwischen fordernden und einfacheren Aufgaben. Sind die gesetzten Aufgaben dabei zu schwierig, ist man schnell frustriert, eine Reihe von zu einfachen Aufgaben endet hingegen schnell in Langeweile. Eine gesunde Mischung aus beidem halten den Spieler (bzw. den Mitarbeiter) motiviert, Erfahrungspunkte und Level-Aufstiege geben ihm Bestätigung und direktes Feedback. Nach Roman Rackwitz ergeben sich aus diesem Grundprinzip fünf essentielle Grundpfeiler, ohne die Gamification nicht funktioniert:

Gamification_Grundpfeiler

 

 

 

 

 

 

 

 

In jedem Menschen steckt ein Spielkind

Gamification von Unternehmen funktioniert, da jeder Mensch instinktiv ein Spieler ist. Welches kleine Kind hat nicht schon versucht, auf dem Nachhauseweg nicht die Rillen der Pflastersteine zu betreten oder bloß nicht den „Boden aus Lava“ zu berühren. Dabei können diese Spielchen noch so stupide und einfach sein, durch selbst gesetzte Ziele und Regeln bleiben sie dennoch für den Moment spannend. Bleibt einem dann noch der Fall in die glühende Lava erspart, vergeht der Nachhauseweg wie im Flug. Im späteren Berufsleben sollten die zu leistenden Aufgaben im besten Fall dann zwar etwas fordernder sein, das Grundprinzip dahinter bleibt jedoch gleich: das Unternehmen definiert Regeln und ein übergeordnetes Ziel, der „Spieler“ hält diese Regeln ein und versucht das Ziel zu erreichen. Ist er dabei erfolgreich, gibt es Punkte, ist er es nicht, muss das Ziel angepasst werden, um die Motivation des Spielers zu erhalten.

Welche Erfolge Gamification dabei auch in komplexen Fachgebieten wie Bio-Chemie erzielen kann, zeigt das Projekt Foldit: Ziel dieses kleinen Spiels ist , ein möglichst gut gefaltetes Protein zu erhalten. Dabei sind jedoch keinerlei Vorkenntnisse nötig, wie gut das gestaltete Protein ist, errechnet das Programm selbstständig und vergibt danach Punkte. Für den Nutzer entsteht so ein unterhaltsames Spiel, das den Forschern hinter Foldit jedoch ermöglicht, immer neue Daten und  Erkenntnisse über die Proteinsynthese unseres Körpers zu gewinnen. Hauptziel des Projektes ist es nämlich, durch die Summierung der gesamten Rechenleistung aller Spieler per Zufall ein noch unbekanntes Protein zu „bauen“. So konnte 2011 beispielsweise die Struktur eines Proteins entschlüsselt werden, das für die AIDS-Forschung einen großen Schritt nach vorne bedeutete.

lm,l

Bio-Chemie mit spielerischem Aufbau – Das Projekt Foldit soll Forschern helfen, komplexe Proteine zu entschlüsseln und somit der Forschung zugänglich zu machen

Gamification und Digital Signage

Die Anwendungsmöglichkeiten von Gamification sind dabei jedoch nicht nur auf die Mitarbeitermotivation in Unternehmen oder die Forschung beschränkt, sondern auch auf die Digital Signage Branche und die Kundenkommunikation bzw. -bindung  am POS anwendbar. Denkbar wäre hier Beispielsweise die Verwendung eines Kommunikationsbots, also einer künstlichen Intelligenz, der spielerisch mit dem Kunden in Kontakt kommt und kommuniziert. Als stationärer Kontaktpunkt wäre eine Digital Signage Stele denkbar. Der Nutzer tritt durch sein mobiles Endgerät in Kontakt und kann so diese stationär aufgenommene Kommunikation z.B. über Nachrichtendienste wie Whatsapp mobil fortführen. So kann er on Demand Informationen abrufen und durch spielerische Elemente wird eine Kundenbindung geschaffen.

Gamification bietet viele effiziente Einsatzmöglichkeiten, die mit der fortschreitenden Digitalisierung immer weiter ausgebaut werden können. Jedoch zeigt sich auch schon heute, wie gut das spielerische Herangehen an komplexe und schwierige Probleme funktionieren kann. So lasst die Spiele beginnen!

Rückblick: viscom-Show der Superlative

Auf der diesjährigen Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design viscom in Düsseldorf stellten wir die neuesten Entwicklungen im interaktiven Digital Signage am POS aus und haben auf Anhieb die erfolgreichste viscom-Messe unserer Historie gehabt. Besonderer Schwerpunkt bildeten interaktive Anwendungen wie ein Wegeleitsystem für Shopping-Malls sowie die Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone„, mit der dimedis den viscom Digital Signage Best Practice Award in der Rubrik Retail Design gewonnen hat.

So sehen Gewinner aus: dimedis gewinnt für die Bosch Experience Zone den viscom Digital Signage Best Practice Award in Düsseldorf (Foto: viscom)

So sehen Gewinner aus: dimedis gewinnt für die Bosch Experience Zone den viscom Digital Signage Best Practice Award in Düsseldorf (Foto: viscom)

Weitere Highlights waren ein Lunch&Learn rund um das Thema „Interaktivität im Digital Signage“ sowie der Vortrag „Bosch Experience Zone – Digital Signage im Baumarkt“, den Nora Wienke vor großem Publikum gehalten hat. Nora Wienke ist Marketingmanagerin Brandmanagement Digital Platform Strategy der Bosch GmbH.

Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, zieht eine überaus positive Bilanz:

Patrick Schröder

Patrick Schröder

„Die viscom ist für uns eine wertvolle Messe, um Kontakte zu knüpfen zu Interessenten, die sich über Digital Signage Lösungen informieren möchten. Deshalb war es für dimedis als langjähriger Marktteilnehmer ein unbedingtes Muss auf der viscom auszustellen – 2015 sind unsere Erwartungen voll erfüllt worden! Digital Signage ist ein Markt mit sehr großem Potential und insbesondere der Einsatz von digitaler Wegeleitung und klassischem Digital Signage am POS fand großen Anklang. Wir haben so viele Interessenten auf der Messe kennen gelernt wie niemals zuvor. Die Besucher haben sich intensiv über die Vorzüge unserer Digital Signage Softwarelösung kompas und kompas wayfinding erkundigt. Dazu hat beigetragen, dass wir in der Rubrik Retail Signage den diesjährigen viscom Digital Signage Best Practice Award gewonnen haben.“

Autor: Ibrahim Mazari

dimedis mit eigenem Vortrag auf der Next Economy Open in Bonn

Logo_NEQAm 09. und 10. November findet in Bonn die nächste Networking-Veranstaltung der New Economy Open statt, die es sich zum Ziel gemacht hat, Unternehmen und Netzszene zusammenzuführen und in lockerer Atmosphäre über die Herausforderungen und Chancen der vernetzten Wirtschaft zu diskutieren. Auch Ibrahim Mazari, PR-Leiter bei dimedis, wird bei dem Event mit einem eigenen Vortrag vertreten sein.

Das Internet revolutionert das Plakat

Die zweitägige Veranstaltung der Next Economy Open bringt Entscheider und Praktiker aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft mit Experten aus der Netzszene zusammen und versucht, neue Lösungsansätze für die vernetzte Wirtschaft zu finden. Begleitet wird dieser kreative Prozess durch Keynotes, Sessions und Workshops zu Themen wie Kundendialog, New Work, das digitale Unternehmen oder Growth Hacking.

Ibrahim Mazari wird mit einem eigenen Vortrag Teil des Programms sein. Unter dem Titel „Das Internet revolutioniert das Plakat! Wie nutzt man Digital Signage am Point of Sale?“ gibt er dabei einen Überblick, wie sich mit Digital Signage grundlegende Kommunikations- und Verkaufsprozesse optimieren lassen können. Dies ist vor allem für den lokalen Handel besonders wichtig. Digital Signage schlägt dabei die Brücke zwischen stationärem, mobilem und Online-Handel und bietet am POS neben mehr Werbemöglichkeiten auch ein Plus an Interaktion sowie Service.
Der Vortrag findet am Dienstag, den 10. November, von 10.15 – 11.00 Uhr in den Räumen des LVR Landesmuseums Bonn statt. Alle wichtigen Informationen gibt es auch hier auf einen Blick.

Foto_Ibo_Vortrag

Redner mit Expertise – Ibrahim Mazari von dimedis wird auf der Next Economy Open eine Vortrag über die Möglichkeiten von Digital Signage halten.

Ibrahim Mazari über seinen Vortrag auf der NEO in Bonn:

„Digital Signage revolutioniert den Handel. Ich werde in meinem Vortrag zeigen, wie man mit Bildschirmen, Terminals und Tablets am POS eine Schnittstelle zwischen On- und Offline bauen kann, damit auch das Online-Sortiment am POS bereitsteht. Digital Signage ist neben dem Smartphone ein weiterer Touchpoint und erlaubt genauso wie Online Tracking eine individualisierte Ansprache nach Zielgruppen.“

Nachtrag – Vortrag auf Slideshare

Hier der gesamte Vortrag:

Digital Cologne diskutiert Industrie 4.0

Die Initiative der Kölner IHK mit dem Namen Digital Cologne hat sich der digitalen Transformation verschrieben und am 12. Mai in die heiligen Hallen der Industrie- und Handelskammer zu Köln geladen, um über die vierte nun vollends digitale industrielle Revolution zu sprechen.

Digital Cologne widmet sich dem Thema "Digitalisierung in der Produktion"

Digital Cologne widmet sich dem Thema „Digitalisierung in der Produktion“

Unter dem Motto „Digitalisierung in der Produktion – Aber sicher?! Fragestellungen auf dem Weg zu Industrie 4.0“ gab es einen Impulsvortrag von Dr. Markus Eisenhauer, Leiter User-Centered Computing beim Fraunhofer Institut FIT in St. Augustin bei Bonn sowie zwei Talkrunden zu den Themen „Gratwanderung zwischen Abhängigkeit und Optimierung“ und „Schattenseiten vollständiger Vernetzung“.

Dr. Markus Eisenhauer startete mit einem historischen Rückblick mit der Industrialisierung beginnend und zeigte die Phasen bis zur Industrie 4.0 auf, in der es um die Vernetzung der einzelnen „Akteure“ wie Maschinen, Werkstücke, Menschen und Fabriken innerhalb des Produktionsprozesses geht. Mit praxisnahen Beispielen wie aus der Automobilindustrie und dem Nahverkehr (Metro Barcelona) belegte Eisenhauer das große Effizienzpotential von gut umgesetzter Digitalisierung der Prozesse und den Einsatz intelligenter, vernetzter Sensoren. So konnte dadurch bei der Metro Barcelona bis zu 35 Prozent des Energieverbrauchs gesenkt werden, nur indem man Lüftung, Beleuchtung und Aufzüge intelligenter steuerte.

Im ersten Panel diskutierten der Berater Winfried Felser (NetSkill GmbH), die Ingenieurin Simin Lostar-Schräpfer (Ford-Werke) sowie Klaus Brisch, LL.M., BridgehouseLaw Germany Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Monika Gatzke, Landescluster IKT.NRW und
Fabian Rensch, DEUTA-Werke GmbH über die konkrete Umsetzung in der Fertigung. Wichtig sei es, die Mitarbeiter zu gewinnen, alle intensiv zu schulen und vorzubereiten sowie Fragen rund um den Datenschutz und die Datensicherheit im Vorfeld genau zu klären. Dazu zählen Standardisierungsbemühungen und auch rechtliche Fragen.

Erstes Podium bei der IHK-Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0

Erstes Podium bei der IHK-Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0

Sicherheit

Das zweite Panel beschäftigte sich mit den Risiken und Herausforderungen, die einer totalen Vernetzung von Maschinen, Werkstücken und Mitarbeitern inne wohnen. Es diskutierten Fred Arnulf Busen, Polytron Kunststofftechnik GmbH & Co. KG, René Erber, Consulting Plus Beratung GmbH, Mark Großer, Detecon International GmbH sowie Andreas Kuck von der Heinen Automation GmbH & Co KG.
Dabei wurde betont, dass ein systematisches Riskmanagement notwendig sei, um ein Sicherheitskonzept zu entwickeln. So stellt der leitende Ingenieur Andreas Kuck vom Automationsspezialisten Heinen fest, dass jetzt schon viele Maschinen im Netz seien, ohne dass die Unternehmen das wüssten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Angriff nähmen.

Gerade im derzeitig heiß diskutierten NSA-Skandal rund um Industriespionage sei es umso wichtiger, die Digitalisierung in der Produktion immer mit einem Sicherheitskonzept zu unterfüttern, so die einhellige Meinung der Diskutanten. Gerade auf das Spannungsverhältnis Mensch-Maschine gelte es das Augenmerk zu lenken.

Digitalisierung – aber wie?

Der Abend war ein guter Einstieg, um für das Thema zu sensibilisieren. In der Umsetzung hin zu Industrie 4.0 sehen wir als dimedis großes Potential für Digital Signage, gerade um die Interaktion zwischen Maschinen und Menschen vor Ort zu vereinfachen. Neben Smartphones, Wearables wie Brillen, sind große Displays gut geeignet, Informationen strukturiert und pointiert darzustellen.

Wir arbeiten derzeit an einer Umsetzung in der Fertigung, bei der Digital Signage genutzt wird, um die Mitarbeiter über Abläufe im Unternehmen und die Auslastung von Maschinen sekundengenau zu informieren. Dazu später mehr in diesem Blog.

Mit dimedis ins Ridwang-Gebirge

Vermutlich hätte keiner der teilnehmenden  Jugendlichen an diesem Samstagmorgen gedacht, dass es für sie an dem Wochenende noch ins Gebirge geht, waren sie doch eigentlich nur für einen Workshop des Jobtester-Programms vor Ort. Schnell stellte sich dann heraus: alle bleiben wo sie sind, das Gebirge ist gar nicht echt, es dient nur zu Demonstrationszwecken (dazu unten mehr). Der Spaß den alle hatten war jedoch dafür umso echter.

Am vergangenen Wochenende (25. und 26.10.) bot die sk stiftung jugend und medien der Sparkasse KölnBonn bereits zum zweiten Mal interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, durch verschiedene Workshops den beruflichen Einstieg in die Medienwelt zu erleichtern. dimedis unterstützte das Programm mit dem Workshop „Jobtester MediendesignerIn – Schwerpunkt Animation, Web und Digital Signage“. Eugen Schlegel, Softwareentwickler bei dimedis, war als Dozent zum zweiten Mal mit von der Partie. Er leitetet wie im Vorjahr den Workshop und stand den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

abc

So wird’s gemacht: Eugen Schlegel (links) erklärt den Teilnehmern des Workshops alles rund um Mediendesign (Quelle: sk stiftung jugend und medien/Nicole Müller)

Ein Skiort erhält Digital Signage

Samstagmorgen, Punkt zehn Uhr sollte es also losgehen. Bei der anfänglichen Vorstellungsrunde stellte sich schnell heraus: Die 13 teilnehmenden Jugendlichen sind ein bunt gemischter Haufen: von Mediendesign-Neulingen, die durch den Workshop ihre ersten Schritte wagen wollen bis hin zur Studentin für Informationsverarbeitung ist alles dabei.  Nach einer kurzen Einführung über dimedis und Digital Signage durften die Jugendlichen dann auch endlich selber ran: Für die Aufgabe, eine vollständige Digital Signage Kampagne rund um einen Skiort im fiktiven Ridwang-Gebirge zu entwerfen, wurden den Teilnehmer lediglich Bilder und Textbausteine gestellt. Der Rest unterlag der Kreativität jedes Einzelnen. Eugen Schlegel gab hier und da Hilfestellung und stellte später fest: die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Der Tag endete mit einer Einführung in Adobe EDGE Animate, welche die Grundlage für den zweiten Tagen bilden sollte.

as´bc

So könnte es aussehen: zwei Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge (Foto sk stiftung jugend und medien/Nicole Müller)

Auf der Basis des erlangten Grundwissen vom Vortag stand der Sonntag ganz im Zeichen von Abobe EDGE Animate und der Digital Signage Software kompas. Eugen Schlegel erklärte den Teilnehmern das Einmaleins des Mediendesigns und gab Tipps und Tricks rund zu Themen wie Ebenen, Freistellungen und Animationen. Um das erlangte Wissen dann auch später vielleicht einmal zum Einsatz bringen zu können, endete der Tag mit allgemeinen Informationen rund um den Beruf des Mediendesigners und der Präsentation der Kampagnen. Dazu wurde ein Bildschirm aufgestellt und die Kampagnen über die Digital Signage Softwarelösung kompas eingebucht und abgespielt. Alle Teilnehmer haben ihre Ideen erläutert und vor versammelter Mannschaft präsentiert.

Für Eugen Schlegel und die Teilnehmer ging damit ein langes, lehrreiches aber auch schönes Wochenende zu Ende. Der Software-Entwickler bei dimedis fasst den Workshop so zusammen:

„Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit den Jugendlichen gemeinsam Digital Signage Kampagnen umzusetzen. Die Jungen und Mädchen zeigten großes Interesse und waren mit vollem Einsatz dabei. Sicher haben sie jetzt eine Vorstellung davon, was den Beruf des Mediendesigners ausmacht. Zusammen hatten wir ein schönes Wochenende!“

Alle Bilder der Veranstaltung gibt es hier zu sehen (mit freundlicher Genehmigung von sk stiftung jugend und medien/Nicole Müller).

Ich bin das Internet!

IW5-Logo-Datum_rgb_weiss-rot-300x114Ob Kölns Stadtdirektor Guido Kahlen und eco (Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.) Geschäftsführer Harald Summa sich tatsächlich so fühlten, als seien sie das leibhaftige Internet, ist nicht überliefert. Dennoch gaben die beiden am Montag, den 20. Oktober den Startschuss zur 5.  Internetwoche in Köln, die unter eben diesem Motto stattfindet.
Vom 20.-24. Oktober werden  an insgesamt 45 Veranstaltungen rund 80 Speakerinnen und Speaker Vorträge ganz im Zeichen von Internet und Digitalisierung halten. Die Bandbreite an Vorträgen und Workshops ist dabei groß: Themen wie die neuesten Apps, Generation Y, Open Data, Beacons oder Medienkompetenz sollten für jeden Besucher etwas bieten. Den Auftakt der Internetwoche bildete am Montag dabei eine Diskussionsrunde über die „digitale Agenda der Stadt Köln“.

Internetwoche Köln als Schnittstelle

Die Internetwoche wurde erstmalig 2010 von den beiden Hauptveranstaltern eco und der Stadt Köln als Plattform für den Austausch und die Darstellung der ansässigen Internetwirtschaft veranstaltet. Damals wie heute ist dabei der Kerngedanke, die Macher des Internets mit dessen Nutzern zusammenzubringen und für ein dauerhaftes Verständnis zu sorgen. Dies scheint auch zu funktionieren, denn in den mittlerweile fünf Jahren nahmen insgesamt rund 300 Unternehmen, Organisationen und Verbände sowie über 6.000 Besucher an den Veranstaltungen teil.

Dabei ist es kein Zufall, dass sich gerade Köln so als Veranstaltungsort für die Internetwoche anbietet, gilt die Domstadt doch als regelrechter Hotspot für Unternehmen mit digitalem Bezug. Wie und warum kann dimedis Geschäftsführer Wilhelm Halling in einem Interview erklären, welches er gerade der Kölner Unternehmens-Initiative Web de Cologne (übrigens einer der Träger der Internetwoche) gab:

dimedis Geschäftsführer Wilhelm Halling

Wilhelm Halling

„Köln ist als Standort für Unternehmen mit Internetbezug eine sehr gute Wahl. Neben dem gebotenen kreativen Umfeld gibt es hier auch spannende Schnittstellen zwischen Medien, klassischer Industrie und digitaler Wirtschaft. […] Diese Brückenfunktion ist eine besondere Stärke der Digitalwirtschaft in NRW und speziell in Köln. Zudem haben auch viele potentielle Kunden aus dem Medien- und Industrieumfeld ihren Sitz in Köln, die bei der digitalen Transformation Unterstützung benötigen.

Das ganz Interview mit dimedis Geschäftsführer Wilhelm Halling gibt es hier zu lesen.

Das Internet der Dinge – Die Zukunft von Software ist in HTML5 geschrieben 
und liegt irgendwo zwischen Matrix und Pandora

Ende Mai hat uns der Programmierer und Designer Michael Reichart von UG Media besucht, um zur traditionellen Lunch&Learn-Veranstaltung bei dimedis über ein spannendes Thema zu referieren. Der Referent wählte dabei eine philosophische Annäherung an das Thema Internet der Dinge. Hier seine Gedanken und die Präsentation:

Das Internet der Dinge

Immer mehr Dinge sind im Netz zuhause, als Datensatz, aber auch als Akteur. In einem kurzen und unterhaltsamen Blick werden die wichtigsten Impulse, darunter Augmention, Semantic, Responsive für HTML5 – basierte (und andere) Software vorgestellt. So wird eine Sicht auf das Internet entwickelt, die zeigt, warum wir unser Wissen und unsere Daten ins Internet stellen und immer mehr Geräte und Programme damit arbeiten lassen. Dahinter steckt ein tiefgreifender Ansatz, der das Selbstverständnis des Softwareentwicklers neu definieren kann.

The Australian performance artist Stelarc uses his own body in performances in which his body is connected to electrodes which create what Stelarc himself calls “involuntary movements” via electric signals. Foto: http://people.ucsc.edu/~joahanse/onlineexhibit/

 

Lunch&Learn bei dimedis: Spannender Vortrag zum Thema visuelle Kommunikation und Uniqueness

Als Softwareunternehmen stellt sich uns die Frage, wie man den Nutzer mit Design gewinnen kann. Denn auch wenn Funktionalität und solide Entwicklung die Basis guter Produkte und Programme ist, muss die visuelle Güte umso mehr diese Eigenschaften vermitteln und darüber hinaus eine eindeutige, unverwechselbare Unternehmenspersönlichkeit vermitteln.

LunchLearn4_9549

Caroline Zöller über Uniqueness beim dimedis Lunch&Learn

Davon ist Caroline Zöller Gründerin und Geschäftsführerin der Agentur ForTeam Kommunikation überzeugt und verantwortlich für das Rahmen- und Konferenzprogramm der viscom. Sie referierte vor Mitarbeitern der dimedis GmbH über Uniqueness und die Kraft der visuellen Kommunikation. Mit Lunch&Learn hat dimedis ein Vortragsprogramm für Mitarbeiter aufgesetzt, um inspirierende Vorträge von externen Experten rund um die Themen Digital Signage, Messewesen, Marketing und Internet anzubieten. Bei den letzten Veranstaltungen hatten wir die Ehre Claudios von Soos zu begrüßen, der über Digital-out-of-Home Werbenetzwerke referierte. Und davor den Messe-Experten und Dozenten Professor Stefan Luppold, der Perspektivwechsel anmahnte, gerade in komplexen Geschäftsbereichen wie dem Messewesen.

LunchLearn4_9553

Wie wird man Unique?

Den Vortrag hat Caroline Zöller auch auf der viscom in Düsseldorf gehalten, hier ist er in voller Länger als Video zu sehen.

dimedis veranstaltet Vorträge für Mitarbeiter: Lunch&Learn

dimedis veranstaltet Vorträge für Mitarbeiter: Lunch&Learn

Autor: Ibrahim Mazari

Lunch&Learn: Claudius von Soos über die Vermarktung digitaler Out-Of-Home Medien in Deutschland

Patrick Schröder von dimedis stellt Claudius von Soos vor

Patrick Schröder von dimedis stellt Claudius von Soos vor

dimedis hat 2013 mit Lunch&Learn eine interne Veranstaltungsserie gestartet, die unsere Mitarbeiter inspirieren möchte. Externe Redner beleuchten aktuelle Entwicklungen im Messewesen oder in der Digital Signage Branche. Im letzten Monat hat Prof. Stefan Luppold von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg aus Ravensburg über Trends im Messewesen berichtet und darüber referiert warum es wichtig ist, die Perspektiven zu wechseln.

Claudius von Soos - Digital Out-of-Home Experte

Claudius von Soos – Digital Out-of-Home Experte

Letzte Woche war mit Claudius von Soos ein ausgewiesener Vermarktungsexperte zu Gast. Der ehemalige Telekom-Manager hat in einem kurzweiligen Vortrag über die Vermarktung digitaler Displaywerbung (Digital Signage) gesprochen. Zunächst betonte er, dass Digital Signage mittlerweile allgegenwärtig und im öffentlichen Leben nicht mehr wegzudenken sei. Im Laufe eines Tages kommt der Durchschnittsbürger mit zahlreichen Screens in Kontakt, in der U-Bahn, an Bahnhöfen, Flughäfen, Tankstellen, Wartezimmern, Einkaufszentren, Bäckereien oder im Kino. Die Abdeckung mit digitalen Screens bezeichnet von Soos als „Digital Out-of-Home Day“. 

DooH Day

DooH Day

Mit seinem Unternehmen United Dital Screens möchte von Soos die Reichweiten aggregieren, um für Mediaagenturen relevant zu sein. Da seien vor allem einheitliche Standards zwischen den Netzwerken wichtig, genauso wie eine bundesweite Verfügbarkeit.
Dabei betont von Soos, dass als Kunden die Werbetreibenden gezielt angesprochen werden müssen. Aber auch Kreativ- und Mediaagenturen wissen noch zu wenig von Digital Signage und zögern noch diesen Kanal aktiver zu bespielen. Deshalb müssen alle diese Zielgruppen von den Vorzügen der digitalen Außenwerbung überzeugt werden. Softwarehersteller wie dimedis haben mit Reportingfunktionen ihrer Software gute Argumente für den Einsatz von Digital Signage (so kann kompas Digital Signage Software anzeigen, wie oft eine Werbung wie lange ausgeliefert wird, wie oft Personen auf den Bildschirmen touchen und welche Inhalte bevorzugt abgefragt werden).

Claudius von Soos hob hervor, dass DooH sehr stark zeitlich begrenzte Kampagnen ermöglicht, etwa eng terminierte Aktionen oder Kampagnen, die man spontan umstellen kann (etwa mit einem Warenwirtschaftsstem verknüpft). Hier liegen die besonderen Vorteile der DooH gegenüber den klassischen Out-of-Home Medien (Papier) besonders aus.

Hier der komplette Vortrag:

UDS_dimedis_09.01.2014