Archiv der Kategorie: Messe-CRM

Beiträge, Links und Infos rund um das Thema digitales Messe-CRM, Ticketing, Online-Shop, Registration, Marketing, Einlass, Targeting und Tracking, Statistiken

Veranstaltungsbesucher erwarten Wissensvermittlung und nachhaltig verändernde Elemente

Nicht nur die digitale Transformation verändert die Messe- und Ausstellerlandschaft nachhaltig, auch die Anforderungen und Erwartungen der Besucher haben sich in den letzten Jahren verändert. Das GCB German Convention Bureau e.V. und der EVVC Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. sind gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in ihrer zweiten „Future Meeting Space“-Forschungsphase der Frage nachgegangen, wie sich dieser Wandel auf Veranstalter und Besucher auswirkt. Kurz: Wie lassen sich Veranstaltungen heute erfolgreich durchführen?
Zusammengefasst lautet die Antwort: Besucher einer Veranstaltung erwarten heute vor allem Wissensvermittlung sowie überraschende oder verändernde – disruptive – Elemente, deren Inhalte gezielt auf sie abgestimmt sind.

Bei der Untersuchung wurden sechs Erfolgsfaktoren für Veranstaltungen definiert. (Quelle: GCB German Convention Bureau)
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Zum Global Exhibitions Day: FairMate digitalisiert das Besuchermanagement von Messen und Events

Das dimedis-Team unterstützt den Global Exhibition Day

Der weltweite Verband der Messewirtschaft ufi hat den Global Exhibition Day ins Leben gerufen, um die Bedeutung der Messewirtschaft sichtbarer zu machen. Der Global Exhibitions Day, GED, findet jährlich am ersten Mittwoch im Juni statt.
In diesem Jahr wird daher #GED19 am 5. Juni 2019 gefeiert!

Kernbotschaften des GED19

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UFI-Studie ermittelt erstmals globalen Einfluss der Messeindustrie

In Zusammenarbeit mit Oxford Economics hat die UFI, die globale Vereinigung der Messegesellschaften, in der aktuellen Studie Global Economic Impact of Exhibitions erstmals den globalen ökonomischen Wert der gesamten Messeindustrie ermittelt. Für 2018 erwirtschafteten demnach ca. 33.000 Messen mit insgesamt 4.5 Millionen Ausstellern und 303 Millionen Besuchern einen Gesamtwert von 275 Milliarden Euro.
Der Studie zeigt zudem die weitreichenden Auswirkungen des Messesektors, der ein BIP von 68,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit wäre der Sektor nach ufi die 56. größte Volkswirtschaft der Welt, größer als die von Ländern wie Ungarn, Kuwait, Sri Lanka und Ecuador.

In 2018 hat die globale Messeindustrie mit 4.5 Millionen Ausstellern und insgesamt 303 Millionen Besuchern einen Gesamtwert von 275 Milliarden Euro erwirtschaftet. (Quelle: UFI)

Europa mit meisten Messebesuchern

Die Studie betrachtet explizit die Entwicklungen von Ausstellungen und Messen, die als Event definiert werden, wo Produkte, Dienstleistungen oder Informationen ausgestellt und verbreitet werden. Veranstaltungen wie Konferenzen, Conventions, Seminare oder anderen Geschäfts- oder Verbraucher-Events wurden von der Analyse ausgeschlossen. Die neuen Daten erlauben erstmals einen tieferen Einblick in die Branche, vor allem weil die Studie die Ergebnisse nach globalen Regionen und sogar bis herunter auf den direkten ökonomischen Einfluss einzelner Veranstalter aufschlüsselt.

Gemessen an Besucherzahlen ist Europa mit 112 Millionen Besuchern in 2018 (37 Prozent der globalen Besucher) mit Abstand der stärkste Markt, gefolgt von Nordamerika mit 91 Millionen und dem Asien-Pazifik-Raum mit 82 Millionen Besuchern. Global zusammengefasst generierten diese Besucher durchschnittlich 60.700 Euro pro Messeunternehmen, was in etwas 7.900 Euro pro Quadratmeter Ausstellungsfläche bei einer Messe entspricht.

Europa ist gemessen an Besuchern der mit Abstand stärkste Markt. (Quelle: UFI)

Datenerhebung immer wichtiger für Messegesellschaften

Berichte wie dieser aus dem BigData Insider zeigen, wie wichtig in Zeiten der digitalen Transformation die Erhebung solcher Daten für Messegesellschaften ist. Technologien wie Blogs, Social Media, Apps, analoge und digitale Screens und das nahezu vollständig digitalisierte Besuchermanagement sammeln jeden Tag immens viele Daten, die richtig ausgewertet erheblich zu operativen und strategischen Entscheidungen beitragen können. Durch den Business Intelligence (BI) genannten Prozess sind Messen in der Lage, wirtschaftliche und messespezifische Fragen zu beantworten, indem sie Messedaten systematisch verknüpfen, auswerten und darstellen. Kennzahlen und Auswertungen zu spezifischen Zeitpunkten vor, während und nach einer Messe unterstützen in Kombination mit Soll-Ist-Vergleichen das Management dabei, bessere operative oder strategische Entscheidungen zu treffen.

Die gesamte UFI-Studie lässt sich hier herunterladen.

Fitnessmesse FIBO auch dieses Jahr mit neuen Rekordmarken – unterstützt durch kompas Mietstelen

Mit Fachbesuchern aus 133 verschiedenen Nationen (Vorjahr: 121) unterstrich die FIBO auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll, dass sie der weltweit größte und wichtigste Branchentreff für Fitness, Wellness und Gesundheit ist. Die insgesamt 1.105 Aussteller hatten auf dem Gelände der Koelnmesse vom 4. – 7. April aktuelle Trends und Neuheiten aus der Branche präsentiert. Mit 145.000 Besuchern, darunter mehr als 84.000 Fachbesucher, knüpfte die FIBO an den Trend der Vorjahre an und konnte auch dieses Jahr wieder neue Rekordmarken aufstellen.
Vor allem die kumulierte Kaufkraft der Messebesucher von 2 Mrd. Euro beeindruckt: Gut jeder dritte Fachbesucher kam mit konkreten Investitionsabsichten zur Messe und schloss durchschnittlich Kaufverträge im Wert von 77.000 Euro ab. Bei den Privatbesuchern waren es im Mittel 125 Euro.

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ufi: Die 5 Trends für die Messewirtschaft 2019

Der Weltverband der Messewirtschaft ufi wagt einen Ausblick auf das kommende Jahr und formuliert fünf Trends für die Messewirtschaft

Veränderte Handelsstrukturen und eine nervöse Weltwirtschaft

In einem Klima politischer Spannungen, Protektionismus und falscher Nachrichten weltweit verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum. Die jüngsten Prognosen des IWF deuten auf eine härtere Zeit für die Weltwirtschaft hin und führen Protektionismus und neue Zölle als Hauptursache an. Allein die Zölle zwischen den USA und China sollen das globale Wirtschaftswachstum langfristig um 0,4% reduzieren. Auch ohne diese zusätzliche Belastung ist es lauf ufi schwieriger geworden, das Wachstum aufrechtzuerhalten, insbesondere in den etablierten und ausgereizten Messemärkten: CEIR-Daten zeigen, dass allein in den USA die Messebranche sich in den letzten Jahren im Vergleich zur Gesamtwirtschaft nur unterdurchschnittlich entwickelt hat.
Daher verwundert es nicht, dass immer mehr US-Organisatoren versuchen, Geschäfte außerhalb ihres Heimatlandes zu tätigen. Parallel dazu hat 2018 zum ersten Mal ein chinesischer Organisator die Mehrheit an einer Messe außerhalb Chinas übernommen.
Kai Hattendorf von ufi sieht darin eine Möglichkeit, das Geschäft stärker global aufzustellen und Partnerschaften zwischen Veranstaltern aus verschiedenen Märkten zum Nutzen aller Beteiligten einzugehen.

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Big data gives the trade fair business a boost

The digital transformation doesn’t stop short of trade fairs and exhibitors. The trade fairs are reacting and are already using technologies such as blogs, social media, apps, and analog and digital screens in their communication. And they have digitalized visitor management and thus collect enormous amounts of data.
Evaluating and visually displaying data is the task of so-called business intelligence (BI) in order to gain insights that can be used to support the company when taking operative and strategic decisions. Using BI, trade fairs are able to answer economic and trade fair-specific questions by systematically linking, evaluating and displaying trade fair data. Key figures and evaluations at specific points of time, during and after the trade fair, in conjunction with target/actual comparisons provide better support for the management in order to improve the quality of operative or strategic decisions.

Trade fairs gather millions of items of data

Trade fairs possess an unbelievable amount of data, which can be considered a hardly exploited treasure. That is why trade fairs are predestined to use big-data analyses and can profit from these in order to better plan their business. The data comes from the registration of the visitors, from shop data, admissions and departures, no-show rates, sociodemographic structural questions (position, company size, business sector, interests), ticket sales, and support requests.
At the trade fair itself the visitors also generate data. Movement data is also available in anonymous form and in compliance with data privacy regulations, not only by accurately counting admissions and departures but also through heat maps of the premises. Furthermore, trade fairs also collect data from exhibitors and can thus provide matchmaking between exhibitors and visitors.
This data can be used more comprehensively. The trade fair company can, for example, search for correlations. Thus, using the anonymized data on visitor movements, it is possible to analyze the probability that a visitor will visit another exhibitor. Ticket and visitor data can be combined and used to produce forecasts. In future, it should be possible to anticipate potential industry-specific developments using predictive analytics.

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Mit YouTube und Bewegtbild neue Mehrwerte für Messen generieren

Egal ob Produktvideo oder Tutorial, die Bedeutung von Videoinhalten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. YouTube ist nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Jede Minute werden dort 400 Stunden an Videomaterial hochgeladen, jeden Tag werden über eine Milliarde Stunden an Videos angesehen. Ein Drittel der weltweiten Internetnutzer greift regelmäßig auf die Videoplattform zu.
Sieht man diese Zahlen, kann man sich vorstellen, welche enorme Reichweite YouTube und Videos im Allgemeinen jetzt schon haben. Deshalb wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, mit Bewegtbild zu kommunizieren – sowohl intern, als auch extern. Immer mehr folgen daher bereits mit einem eigenen YouTube-Kanal oder Videos im Intranet dieser Entwicklung. Doch welche Möglichkeiten gibt es, diese Kanäle sinnvoll und nachhaltig mit Inhalten zu befüllen?

An YouTube kommt keine Messe mehr vorbei im Marketing.

Messen brauchen neue Konzepte

Gerade Messen sind für Unternehmen ein wichtiger Kanal zu Kundenansprache und -generierung. Innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden potentielle Standbesucher, ob sie stehenbleiben oder weitergehen. Die Entscheidungsreaktion hängt dabei stark davon ab, welche Botschaft sie auf den ersten Blick empfangen: Ist die angebotene Dienstleistung oder das Produkt nicht in den ersten Momenten ersichtlicht bzw. attraktiv aufbereitet, läuft die Kundschaft weiter. Messeveranstalter und Aussteller brauchen daher neue digitale Konzepte.
Natürlich ist die Messe noch immer ein Treffpunkt von Gleichgesinnten, aber bis auf wenige Ausnahmen reicht die reine Schau von Produkten nicht mehr, um ein entsprechendes Publikum anzuziehen.  Filmische Lösungen sind daher attraktiv, um dem potentiellen Kunden schnell auf einen Blick das benötigte Grundwissen zu vermitteln. Dabei ist auf Messen wichtig, dass diese Lösungen auch ohne Ton funktionieren. Grafiken und Untertitel sind hier von großem Nutzen. Für Standmitarbeiter übernimmt ein Imagefilm oder der gleichen auch direkt den Erstkontakt mit dem Standbesucher, der Film übermittelt die erste Botschaft und sie werden bei der Ansprache entlastet.

Messen sind optimal, um Kunden zu gewinnen. Mit einem Imagetrailer kann man vor Ort visuell punkten! (Quelle: dimedis)

Das richtige Darstellungsmedium finden

Insbesondere bei der Kundenansprache bieten filmische Lösungen ein wichtiges Element auf Messen. Zuletzt gilt es daher noch eine attraktive Darstellungsform dafür zu finden. Digital Signage Installationen am Stand sind hier eine gute Möglichkeit, um Reichweite zu generieren. Aber auch Messeveranstalter setzten vermehrt auf großflächige digitale Lösungen, um neben eigenen Informationsvideos auch Werbung von Dritten auszuspielen. Über den Stand hinaus kann man sollte man sich auf solchen Flächen präsentieren, über attraktive Inhalte Kunden zum Stand locken.

 

gamescom 2018 feiert 10-jähriges Jubiläum und neue Besucherrekorde

Die diesjährige gamescom 2018 ist vorbei und konnte sich wie in den Jahren zuvor wieder selbst übertreffen: 370.000 Besucher (2017: 355.000), davon 31.200 Fachbesucher (2017: 30.700), angereist aus 114 Ländern (2017: 106). Diese Zahlen bedeuten erneute Bestmarken für die weltweit zweitgrößte Messe für Video- und Computerspiele und den Veranstalter und dimedis-Kunden Koelnmesse. Aber auch auf Ausstellersicht gab es neue Rekorde: Auf der vergrößerten Ausstellungsfläche von über 200.000 Quadratmetern präsentierten sich dieses Jahr erstmals über 1000 Unternehmen aus 56 Ländern.
Auch für FairMate, die Einlass- und Besuchermanagement-Komplettlösung für Messen und Events von dimedis, bedeuteten diese Massen an Besuchern eine neue Herausforderung, die jedoch aufgrund der perfekt aufeinander abgestimmten Module einen reibungslosen Einlass gewährleisten konnte.

Erneuter Besucherrekord: Rund 370.000 Besucher kamen zur gamescom. Auch in diesem Jahr wurde durch FairMate von dimedis ein reibungsloser Einlass mit angemessenen Wartezeiten sichergestellt. (Foto: Koelnmesse)

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Für echte Weinkenner: Der neue Exportguide der ProWein

Kürzlich ging in Düsseldorf die Weltleitmesse für Wein und Spirituosen ProWein zu Ende. Neben Neuerungen zu Anbau, Erzeugung, Gastronomie und Handel der Spirituosenindustrie gab es dort auch eine ganz andere (alkoholfreie) Innovation zu bestaunen: den neuen Exportguide der Fachmesse, konzipiert und entwickelt von der Messe Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dimedis. Mithilfe der interaktiven Karte des Exportguides, die auch auf mobilen Endgeräten hervorragend funktioniert, konnten die Besucher Aussteller mit bestimmten Kennzeichen bequem über eine geografische Suche ermitteln.

Der neue Exportguide der ProWein, mit dem die gezielte Suche nach Ausstellern noch einfacher wurde.

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Digitale Transformation: Wie digitalisiere ich eine Messe?

Die digitale Transformation ist in aller Munde. Projekte wie die Koelnmesse 3.0, dem größten Investitions- und Modernisierungsprogramm in der Unternehmensgeschichte dieser großen Messe, zeigen dabei, dass auch die Messegesellschaften mit dem digitalen Wandel gehen wollen und müssen. Denn mit der immer weiter steigenden Relevanz von Online-Medien und Social Media können es sich profitorientierte Unternehmen nicht leisten, auf bewährte Traditionen zu bestehen, sondern müssen einen Schritt nach vorne wagen. Doch was bedeutet das konkret für einen Messebetreiber? Welche Maßnahmen können heute getroffen werden, um eine Messe sinnvoll zu digitalisieren?

Mit digitalen Medien effektiv für Messen werben

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich die gesamte Costumer Journey eines Messebesuchers vom ersten Kontakt bis hin zum finalen Besuch der Veranstaltung durch Digitalisierung begleiten und verbessern lässt. Werbung im Vorfeld einer Messe ist wohl die wichtigste Weiterlesen