BarCamp bei dimedis: Digitalisierungsprojekte in NRW – Quo vadis?

Die fortschreitende Digitalisierung betrifft alle Bereiche des Lebens, privat wie geschäftlich. Doch wie genau beeinflussen Digitalisierungsprojekte den unternehmerischen Alltag, besonders in NRW? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, veranstaltete dimedis in Zusammenarbeit mit dem CPS.HUB NRW Mitte Dezember erstmals ein so genanntes BarCamp zu diesem Thema. Rund 20 Teilnehmer fanden sich an in den Räumen von dimedis an diesem Nachmittag zusammen, um über den aktuellen Stand der Digitalisierung in Unternehmen zu sprechen und Ausblicke für die Zukunft zu erarbeiten.

Das erste BarCamp von dimedis war mit rund 20 Teilnehmern ein sehr guter Start.

BarCamp – die „Unkonferenz“ für neue Lösungsansätze

Ein BarCamp ist eine „Unkonferenz“, die von den Teilnehmern nach dem Motto „alles kann, nichts muss“ selbst belebt wird. Vor der Veranstaltung gibt es ein grobes Thema, in dessen Rahmen diskutiert werden soll, aber keine festgelegte Agenda. Jeder Barcamper ist dazu eingeladen, eine eigene Session anzubieten und so das Rahmenprogramm zu gestalten. Jeder Sessiongeber gibt einen Impuls zu seinem Thema, egal ob Vortrag, Präsentation, Workshop oder eine andere gemeinsame Aktivität. Anschließend wird kurz über den Vorschlag diskutiert und per Handzeichen abgestimmt, welche Sessions stattfinden und die Teilnehmer entsprechend zugeteilt. Beim BarCamp von dimedis einigten sich die Anwesenden so auf die folgenden Themen:

  • Digitale Transformation in der internen Kommunikation
  • Digitalisierung im Lebensmitteleinzelhandel
  • Digitale Baustellen
  • IKT.NRW – Leitmarktwettbewerbe in NRW
  • Smart City
  • Digitalisierung einer Kreislaufwirtschaft

Dabei wurden jeweils zwei Sessions gleichzeitig in unterschiedlichen Räumen abgehalten. Die Teilnehmer nehmen jeweils an der Veranstaltung teil, die sie am meisten interessiert. Am Ende jeder Session werden die Ergebnisse dokumentiert und im Anschluss allen Barcampern zugänglich gemacht. Im Normalfall dauert eine Session ca. 45 Minuten, davon 30 Minuten inhaltliche Darstellung des Themas und 15 Minuten Diskussion. Dass diese Diskussions-Zeit beim BarCamp von dimedis oft noch viel länger hätte sein können, zeigt den Charakter einer solchen Veranstaltung: Interessierte Teilnehmer treffen sich zu einem beliebigen Thema und können sich bei regen Diskussionen austauschen und so neue Lösungsansätze erarbeiten.

Ibrahim Mazari von dimedis hielt eine Session zum Thema „Digitalisierung in der internen Kommunikation von Unternehmen“.

 

Digitalisierungsprojekte in NRW – Quo Vadis?

Nach den insgesamt zwei mal drei Sessions wurde in der anschließenden Abschlussrunde bei Getränken und Fingerfood diskutiert, was alle Teilnehmer von dieser Veranstaltung mitnehmen konnten. So zeigte sich beispielsweise, dass es in NRW kein zentrales Verzeichnis für Unternehmen gibt, bei welchen Förderungsprogrammen sie sich bewerben könnten, um Unterstützung für einzelne Projekte zu erhalten. Einige Teilnehmer einigten sich darauf, für die Umsetzung eines solchen Projektes in Kontakt zu bleiben. So konnten neben neuen Lösungsansätzen und Ideen für neue Projekte auch neue Kontake geschlossen werden, was das erste BarCamp bei dimedis zu einem vollen Erfolg machte.

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