14 Eigenschaften einer guten Digital Signage Software

Welche Eigenschaften zeichnen eine gute Digital Signage Software aus? Worauf müssen Einkäufer und Entscheider achten, die ihr Digital Signage Netzwerk mit einer Software ausstatten, um etwa Bildschirme, Videowalls und digitale Türbeschilderung zentral zu steuern?

Anbieter gibt es wie Sand am Meer, genauso vielfältig sind die Lösungen. Denn eins ist klar: Digital Signage ist voll im Trend und das aus guten Gründen. Denn es wirkt besser, da es auf Bewegtbild setzt. Es ist dynamisch, kann diverse Informationen auf einmal oder hintereinander darstellen. Richtig umgesetzt, ist Digital Signage verkaufsfördernd, aktiviert Menschen, sich intensiver mit einer Sache zu beschäftigen und optimiert die Kommunikation. Daher ist eine gute Softwarelösung für Digital Signage essentiell. Diese Software sollte neben den Standardfunktionen wie Inhalte buchen, Playlisten erstellen und Inhalte verteilen auch über alle diese 14 Eigenschaften bzw. Funktionen verfügen:

Digital Signage ist allgegenwärtig. Umso wichtiger: die Auswahl der richtigen Software. (Foto: dimedis)

1. Zukunftsfähige Technologie

Gute Digital Signage Softwarelösungen erkennt man daran, dass sie auf zukunftsfähige Technologien wie HMTL5 und Webtechnologien setzen, statt proprietäre Formate anzubieten. Inhalte können damit so einfach wie nie zuvor plattformunabhängig für verschiedene Ausgabegeräte erstellt werden, wie für Smartphones, Tablets und große Displays. HTML5 ist ideal für Cross-Marketing-Kampagnen und erlaubt die Einbindung von sehr großen Screens bis hin zu Mobilgeräten (Multichannelfähigkeit).
Digital Signage Lösungen, die auf HTML5 setzen wie kompas, integrieren führende Tools zum Erstellen von HTML5-Inhalten.
Am Ende muss eine gute Software so flexibel sein, dass man auch neue Entwicklungen adaptieren und über Schnittstellen einfügen kann.

2. Rechtemanagement

Rechte vergeben und verwalten – bis zum einzelnen Inhalt – das sollte eine Digital Signage Software leisten können! Mit einem umfassenden Rechtemanagement können Nutzer Rechte nach Standorten und Inhalten vergeben, Gruppen und Rollen erstellen und ganz flexibel das Rechtemanagement auf ihre Wünsche und Bedürfnisse anpassen; etwa Lese- und Schreibrechte für Filialleiter verschiedener Standorte definieren oder Zugriffsrechte bis auf den einzelnen Inhalt vergeben.

3. Schnittstellen zu anderen Lösungen und Datenbanken

Eine gute Digital Signage Software muss heute mehr leisten als nur Inhalte darzustellen und auf Bildschirme auszustrahlen – es muss dynamische Daten verarbeiten können, die aus anderen Softwarelösungen bezogen werden, wie Warenwirtschaft-, Wetter- und Verkehrsdaten. Aber auch Informationen von Sensoren werden immer wichtiger. Eine zeitgemäße Digital Signage Software intrigiert RFID, etwa um einen Auslöser für einen Contentwechsel zu setzen. Nimmt ein Kunde ein Produkt in die Hand, erkennt das die Software und spielt passende Inhalte aus. Andere Möglichkeiten: Aufrufsysteme integrieren, etwa in Behörden.

4. Stabilität und Sicherheit

Gute Software garantiert hohe Sicherheit, über virtuelle private Netzwerke (VPN) schafft sie einen geschützten „Tunnel“. Man sieht von außen nicht, was zwischen Server und Clients passiert. Es sollte fast unmöglich sein, das System zu hacken. Manipulationen an einzelnen Clients gehen nicht über ins Netzwerk. Lokale Steuerung von Inhalten sind über USB-Sticks mit Passwort möglich, Zertifikate machen das sicher.
Die Software sollte ausschließlich Server in Deutschland nutzen: so sind die Daten sicher! Zudem muss eine gute Digital Sigange Software zuverlässig und stabil laufen und dabei konsequent eine „no blue screen policy“ verfolgen. Inhalte werden sicher vorgehalten, dynamische Inhalte wie Twitter, Wetter und Abfahrtspläne werden bei Ausfällen übersprungen, die Software geht intelligent mit schlechten Netzen und Empfang um. Bei einer guten Software kann man die Systeme permanent monitoren und erhält bei Sicherheitsproblemen sofort eine Meldung.

5. Leicht zu bedienen und zu verstehen

Eine intuitive Benutzeroberfläche, idealerweise browserbasiert und ein Werkzeug für alle Belange: das zeichnet eine gute Digital Signage Software aus. Eine übersichtliche Auflistung aller Inhalte, Playlisten und Displays, die man nach seinen Bedürfnissen anpassen kann – so macht Digital Signage Spaß!

6. Split-Screen-fähig und mit diversen Bildschirmformaten umgehen

Moderne Digital Signage Software bieten eine Lösung für alle Bildschirmformate, egal ob LCD, Projektoren oder eInk, gleichgültig ob hochkant oder quer. Ein weiteres Plus: die Integration von digitalen Türschildern für Meetingräume (Door Signage)!
Was die Software auch können sollte: Videowalls ansteuern und Splitscreen anbieten, also die Möglichkeit, auf einem Bildschirm unterschiedliche Inhaltsbereiche zu definieren.

Damit teilt man einen einzelnen Screen oder eine gesamte Videowall in verschiedene Bereiche ein.
Ebenfalls stark nachgefragt: die Integration von kleinen Bildschirmen, etwa von Waagen im Handel!

7. Interaktivität unterstützen

Eine gute Digital Signage Software muss heute auch Interaktivität bieten:

  • Fernbedienung
  • Tastatur
  • QR Code
  • RFID
  • Touch
  • Multi-Touch
  • iBeacon/ NFC

Besonderer Clou: preisgekrönte Softwarelösungen wie kompas beherrschen auch multi-touch! Damit kann der Nutzer mit mehreren Fingern gleichzeitig Inhalte auf dem Bildschirm klicken. Eine weitere Form interaktiv mit dem Digital Signage System zu agieren ist das Smartphone. So wird aus einem Smartphone eine Fernbedienung für das Digital Signage Display.

8. Smartphones sinnvoll integrieren

Digital Signage integriert heute für unterschiedliche Anwendungsszenarien mobile Endgeräte. So als Fernbedienung für den Kunden: Vor einem Schaufenster steuert der Betrachter über einen QR-Code auf dem Bildschirm direkt mit seinem Smartphone Inhalte auf dem Display. Etwa in einem Reisebüro, das auf seinem Monitor Angebote für die Länder anzeigt, aus denen der Betrachter auswählt. Der QR-Code führt auf eine mobile Webseite mit einem einfachen Menü, darüber wählt der Kunde die Inhalte aus, die ihn interessieren. Auf dem Digital Signage Display erscheinen dann nur die relevanten Inhalte.

Ein anderes Szenario: ein Mitarbeiter will schnell und einfach Inhalte am POS anpassen: mit einer modernen Digital Signage Software wie kompas kein Problem! Sofort am Bildschirm und Player auf die Playliste zugreifen und ändern. Diese Woche soll am Eingangsbereich eine bestimmte Produktgruppe promotet werden? Man baut seine Waren auf und loggt sich dann mit dem Smartphone in das Content Management System ein. QR-Code eingescannt und man ist auf dem richtigen Player. Jetzt schnell die Playliste auswählen, die zur Aktion passt und die Inhalte werden sofort richtig dargestellt.

9. Umfassendes Netzwerk- und Rolloutmanagement gestatten

Besonderes Highlight und Alleinstellungsmerkmal von guten Digital Signage Softwarelösungen ist ein umfassendes Lifecycle- und Rollout-Management, wie es ideal ist bei großen Netzwerken mit tausenden Standorten.

Das umfasst folgende Funktionen:

  • Standorte bestimmen
  • Terminplanung
  • Todos Ladenbau und Installationen
  • Wahl und Installation der Internetverbindung
  • Konfiguration der Netzwerkhardware und der Software
  • Setup der Internetverbindung
  • Installation und Test der Digital Signage Software
  • Wartung und Updates
  • Systemüberwachung
  • Komponentenaustausch

Wie ein Lifecycle- und Rolloutmanagement mit einer Digital Signage Software aussehen kann, zeigt dieses Whitepaper!

10. Erfolgskontrolle, Fernwartung und Monitoring

Daran erkennt man eine gute Digital Signage Software: dass nicht nur Inhalte gebucht und geplant werden, sondern dass ich einen umfassenden Überblick erhalte, was sich im Netzwerk tut. Monitoring in der Hand der Nutzers, direkt und leicht verständlich, das ist essentiell. Dazu zählt auch eine Fernwartung und -steuerung über den PC und die Möglichkeit zu schauen, welche Inhalte derzeit abgespielt werden. Zudem sollte die Software eine Erfolgskontrolle bieten: Nutzerstatistiken bei interaktiven Systemen gehören genauso dazu wie Daten darüber, wie oft ein Inhalt gezeigt worden ist, wie selten Hardware Probleme gemacht hat und wie oft Nutzer etwa einen QR-Code gescannt haben. Gute Softwarelösungen geben dem Anwender darüber hinaus Informationen zu jedem einzelnen Display und dem Status der Hardware und ermöglichen das Einrichten eines Alerts, so dass der Techniker per E-Mail oder SMS eine Warnung erhält, wenn es Hardwareprobleme geben sollte.

11. Einfacher und zeitsparende Installation der Software vor Ort auf dem Mini-PC

Gute Software garantiert eine einfache und schnelle Installation ohne großen Aufwand und teures Servicepersonal. Im Vergleich zu herkömmlichen Digital Signage Softwareanbietern sollte die Installation einer Instanz vor Ort auf einem Mini-PC nur wenige Minuten beanspruchen.

12. Große und überregionale Netzwerke verwalten

Digital Signage Netzwerke werden immer komplexer und größer. Eine gute Software muss dem gerecht werden und speziell für den Einsatz in großen Netzwerken entwickelt sein, um auch höchste Anforderungen zu erfüllen.
Neben Geschwindigkeit, absoluter Stabilität und lückenlosem Monitoring ist die Überwachung von tausenden von Client-Systemen, flexibel durch modernste Mobilfunktechnologie via UMTS, eine wichtige Funktion.
Es sollte so sein, dass die Einrichtung einer unbegrenzten Anzahl an Displays prinzipiell möglich ist – völlig unabhängig davon, ob diese wenige Meter oder einige tausend Kilometer von einander entfernt sind. Damit einher geht die regionale Aussteuerung von Inhalten.

13. Vorlagen-Manager

Neben der Integration von professionellen HTML5-Editoren wie Tumult Hype sollte eine gute Digital Signage Software über einen Vorlagen-Manager verfügen. Dieser erleichtert den Workflow mit Agenturen, Designern und Digital Signage Redakteuren. So erstellt der Redakteur in unserer Digital Signage Lösung kompas mit dem neuen Vorlagen-Manager die logische Struktur des Templates. So kann er festlegen, ob und welche Elemente wie Überschriften, Texte oder Medien in einer Vorlage auftauchen. Daraus entsteht automatisiert ein Briefing-Dokument für Grafiker, die die Templates in HTML5-Editoren bauen. Diese importiert kompas und der Redakteur kann die Templates nutzen. Das Ganze ist mit wenigen Klicks erstellt. Der externe oder intern arbeitende Grafiker verwendet weiter seinen bevorzugten HTML5-Editor bei der Erstellung der eigentlichen Inhalte. Durch die neue Schnittstelle wird also jede Menge Zeit gespart, werden Briefings klarer – und es können zudem Dienstleister eingebunden werden, die vielleicht beim Thema Digital Signage unerfahren sind, aber HTML5-Inhalte für die Website des Kunden routiniert erstellen. Die Schnittstelle ist bislang einmalig auf dem Markt.

14. Integriert Profi-Werkzeuge im Editionsbereich

Die letzte Eigenschaft, die unserer Ansicht nach eine gute Digital Signage Software auszeichnet, betrifft die Gestaltung der Inhalte. Natürlich setzen wir voraus, dass wie bei jedem Content-Management-System Design und Redaktion getrennt sind und der Anwender auf Templates setzt.
Bei der Gestaltung von Templates gehen die Softwareanbieter unterschiedliche Wege: einige bieten eigene Editoren, andere wie unsere Digital Signage Softwarelösung kompas setzen auf die nahtlose Integration handelsüblicher und bewährter HTML5-Editoren wie Hype.
Die Integration von Profi-Tools ist der bessere Weg – schließlich kann kein Digital Signage Anbieter Editoren so gut entwickeln. Zudem arbeiten Grafiker schon mit solchen Tools und müssen sich nicht mit einem neuen Programm herumschlagen.

Fazit

Eine Software ist nur so gut, wie die Anwendung vor Ort und die Inhalte. Zuvorderst geht es darum, ein Konzept zu entwickeln, was man mit seiner Digital Signage Lösung erreichen möchte und welche Inhalte relevant sind.
Geht es darum, eine Software auszusuchen, muss man neben den oben genannten Eigenschaften und Features vor allem prüfen, inwieweit die Software das inhaltliche Konzept unterstützt und wie gut sie von den Redakteuren angenommen wird. Daher ist es wichtig, sich die Anwendungen genau anzuschauen. Wir hoffen, dieser Beitrag hat eine dafür Orientierung geliefert.

Wer eine konkrete Software kennen lernen möchte, dem empfehlen wir kompas zu testen. Hier erfährt man mehr!

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