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Nachbericht viscom – Digital Signage für den Handel und Mietstelen für Events

header-viscom2015-startseite-dAuf der diesjährigen Fachmesse für visuelle Kommunikation, der viscom in Frankfurt, spielte das Thema Digital Signage auch eine Rolle. In der Sonderfläche Digital Retail Space präsentierte dimedis interaktive Digital Signage Highlights für den Handel sowie die neuen Mietstelen für Messen und Events.  Die interaktiven Anwendungen umfassten ein Wegeleitsystem für Shopping-Malls sowie die Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone“, mit der dimedis beim viscom Digital Signage Best Practice Award 2015 den ersten Platz gewonnen hat. Besonderer Clou: erstmals stellte dimedis die neuen touchfähigen Mietstelen vor.

dimedis auf der viscom: Digital Signage für den Handel und Mietstelen für Events

dimedis auf der viscom: Digital Signage für den Handel und Mietstelen für Events

Premiere: die neuen touchfähigen Mietstelen

Gemeinsam mit dem Partner Basys GmbH und wedo sales GmbH bietet dimedis eine umfassende Lösung für Messen, Veranstaltungen und Kongresse, die interaktive, touchfähige Stelen nutzen möchten. Die Stelen sind mit einem 55 Zoll Touch-Monitor ausgestattet. Neben der Hardware umfasst das Angebot die komplette Bestückung mit der Digital Signage Software kompas sowie die digitale Wegeleitung kompas wayfinding. Die Stelen können individuell foliert werden. dimedis unterstützt die Kunden auch mit Services rund um redaktionelle Pflege und Content-Erstellung.

Vortrag Abu Dhabi Mall

Digital Signage Bereichsleiter Patrick Schröder illustrierte am Mittwoch, 02.11. im Rahmen der Pecha Kucha Präsentationen in Halle 8 (world of inspiration, A22) die digitale Wegeleitung der Abu Dhabi Mall. Unter dem Titel „Digitale Wegeleitung für Shopping Malls – Service- und Marktforschungstool für den POS“ hat Schröder das intuitive und intelligente Wegeleit-System präsentiert. Im Vortrag ging es auch darum, wie die Betreiber der Shopping Mall profitieren: das System dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug.

dimedis-Technologie auch beim Einlass

dimedis war nicht nur als Aussteller mit Digital Signage Lösungen vor Ort, der Messebetreiber Reed Exhibitions Deutschalnd nutzt die Einlass- und Besuchermanagementlösung FairMate aus dem Hause dimedis. Vom Online-Shop, Mobile-Shop über Ticketing und Kassensystemen bis hin zum Einlass und Badgedruck sowie umfangreiche Statistiken und CRM-Möglichkeiten: die viscom setzt beim Einlass auf FairMate.

Hier einige Eindrücke auf Flickr vom Messeauftritt mit kompas und dem Einlasssystem FairMate:

viscom 2016

Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing? Vortrag von Ibrahim Mazari

Die Konsumenten sind mobil online – immer und überall! Glaubt man den aktuellen Prognosen Deutschlands führender Mediaagenturen, dann wird Mobile Advertising in den kommenden Jahren richtig durchstarten. Aus diesem Grund lädt das DialogNatives Board am 17. Oktober im Hamburger betahaus Experten und Interessierte ein, sich bei der Veranstaltung mit dem Titel „Wie MOBILE bist DU? – Erfolgsfaktor Mobile Marketing!“ zum Thema auszutauschen.

Auch PR-Chef von dimedis Ibrahim Mazari wird mit einem eigenen Vortrag vor Ort sein. Unter dem Titel „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“ wird er erläutern, wie die motivierende Kraft von Spielen genutzt werden und in Konzepte im Marketing, im Personalwesen, im Rekruitment und in der Arbeitsorganisation umgesetzt werden kann. In einem lebendigen und praxisnahen Vortrag wird Ibrahim Mazari die relevanten Mechaniken vorstellen und anhand allgemeiner Beispiele die Erfolgsfaktoren von Gamification vorstellen.

Weitere Informationen sind hier zu finden!


Was: Vortrag „Gamification – Spielen als Erfolgsrezept im Marketing?“
von Ibrahim Mazari

Wann: 17. Oktober 2016 um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Wo: betahaus, Eifflerstr. 43, 22769 Hamburg (Schanzenviertel)

 

Für Mitglieder des DDV ist die Veranstaltung kostenlos. Hierzu zählen DialogNatives im DDV sowie Mitarbeiter von DDV-Mitgliedsunternehmen. Nichtmitglieder können sich am Abend noch als DialogNative registrieren oder zahlen alternativ vor Ort ein Eintrittsgeld von 10 Euro.

„Think global! Act local?“ – dimedis auf der siebten Internetwoche in Köln

brand_icon_003-2xDie fortschreitende Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, digitale Systeme bestimmen und beeinflussen mittlerweile unseren gesamten Alltag. 2016 gibt es weltweit 3,4 Milliarden Internetnutzer. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und wird dies in Zukunft auch weiter tun. Die kommende Internetwoche in Köln vom 24. – 29. Oktober 2016 widmet sich mit dem diesjährigen Motto  „Think global! Act local?“ genau diesem Thema und möchte die Frage beantworten, wie sich der digitale Kulturraum, die globale Kommunikation und die Nutzung der Digitalwirtschaft auf lokaler Ebene umsetzen lassen. Auch die Auswirkungen auf lokale Unternehmen und Branchen, aber auch die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes sollen dabei untersucht werden. Wie in den letzten Jahren ist mit PR-Chef Ibrahim Mazari auch dimedis mit einem eigenen Vortrag vor Ort vertreten.

Transformation der Systeme

An den sechs Tagen der Internetwoche werden insgesamt 12.000 Internetexperten und -interessierte an den verschiedenen Veranstaltungsorten erwartet; über 500 Speaker auf 120 verschiedenen Veranstaltungen sorgen dabei für genügend Gesprächsstoff. Auch Ibrahim Mazari gehört zu diesen Speakern und wird am zweiten Tag (Dienstag, 25. Oktober) an dem Panel Transformation der Systeme – Wie digitaler Wandel Systeme verändert, die unseren Alltag bestimmen“ im Digital Lab der IHK Köln teilnehmen. Leitfrage ist dabei, wie künftig die Koordination von Menschen und ihren Interessen in den großen Kontexten von Arbeit, Bildung, Mobilität, Handel und in der sich entwickelnden Netzökonomie erfolgen soll.

Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation

Auch Digital Signage ist Teil der digitalen Transformation und bietet vor allem für den deutschen Einzelhandel einen wesentlichen Baustein mit Zukunftspotential, diese auszubauen. Dies ist auch dringend nötig, denn obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Doch Praxisbeispiele wie die Digital Signage-Projekte von snipes oder Bosch mit der Bosch Experience Zone zeigen, dass Handlungsbereitschaft vorhanden ist und erfolgreich sein kann. Events wie die Internetwoche bieten daher das ideale Forum, um Experten zusammen zu bringen, Ideen zu entwerfen und gemeinsam umzusetzen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier!

ibrahim_brandIbrahim Mazari, Leiter PR/Kommunikation bei dimedis, über die Interwoche in Köln: „Köln bietet als Standort für so ein Event die idealen Möglichkeiten. Neben dem gebotenen kreativen Umfeld gibt es hier auch spannende Schnittstellen zwischen Medien, klassischer Industrie und digitaler Wirtschaft. So wird mit der Internetwoche ein spannendes und vielversprechendes Forum geschaffen, bei dem sich Interessierte und Experten über die Möglichkeiten und Technologien der Digitalisierung austauschen können. Vor allem Digital Signage bietet hier ein enormes Wachstumspotential, welches sich bereits ins erfolgreichen Projekten im Einzelhandel gezeigt hat.“

 

Mit dimedis zum vierten Mal ins Ridwang-Gebirge

Bereits zum vierten Mal lud dimedis zusammen mit der sk stiftung jugend und medien und der Sparkasse KölnBonn am vergangenen Wochenende interessierte Jugendliche dazu ein, das Ridwang-Gebirge zu besuchen. Am 24. und 25. September  hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, durch verschiedene Workshops die Medienwelt etwas kennenzulernen und so den beruflichen Einstieg zu erleichtern. Treffpunkt war dabei jedoch der Media-Park in Köln, der Ausflug sollte nur digitaler Natur sein.  dimedis unterstützte das Programm mit dem Workshop „Jobtester MediendesignerIn – Schwerpunkt Animation, Web und Digital Signage“. Eugen Schlegel, Softwareentwickler bei dimedis, war auch wieder als Dozent mit von der Partie. Er leitetet wie im Vorjahr den Workshop und stand den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite.

Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge

Ein Teilnehmer beim Erstellen der Digital Signage Kampagne für das fiktive Ridwang-Gebirge

Ein Skiort erhält Digital Signage

Bei der anfänglichen Vorstellungsrunde am Samstagmorgen stellten sich die 10 teilnehmenden Jugendlichen zunächst vor. Nach einer kurzen Einführung über dimedis und Digital Signage durften die Jugendlichen dann auch direkt selber ran. Die Aufgabe bestand darin, eine vollständige Digital Signage-Kampagne rund um einen Skiort im fiktiven Ridwang-Gebirge zu entwerfen. Dabei wurden den Teilnehmer lediglich Bilder und Textbausteine gestellt, der Rest unterlag der Kreativität jeder Gruppe. Eugen Schlegel gab hier und da Hilfestellung und stellte später fest: die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen, die Teilnehmer entwarfen kreative Kampagnen und integrierten teilweise sogar interaktive Elemente. Der Tag endete mit einer Einführung in Adobe EDGE Animate, welche die Grundlage für den zweiten Tagen bilden sollte.

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Die Jugendlichen bei der Arbeit: die erstellten Kampagnen wurden später gruppenweise vorgestellt

Auf der Basis des erlangten Grundwissen vom Vortag stand der Sonntag ganz im Zeichen von Abobe EDGE Animate und der Digital Signage Software kompas. Eugen Schlegel erklärte den Teilnehmern das Einmaleins des Mediendesigns und gab Tipps und Tricks rund zu Themen wie Ebenen, Freistellungen und Animationen. Um das erlangte Wissen dann auch später vielleicht einmal zum Einsatz bringen zu können, endete der Tag mit allgemeinen Informationen rund um den Beruf des Mediendesigners und der Präsentation der Kampagnen. Dazu wurde ein Bildschirm aufgestellt und die Kampagnen über die Digital Signage Softwarelösung kompas eingebucht und abgespielt. Alle Teilnehmer haben ihre Ideen erläutert und vor versammelter Mannschaft präsentiert.

Ein paar mehr Eindrücke des Events sind hier zu finden.

 

 

Fachbeitrag in der PC Welt: Digital Signage – Interaktive Technologie mit Zukunftspotenzial

Die PC Welt hat einen Fachbeitrag zum Thema Digital Signage veröffentlicht.
Unter dem Titel „Digital Signage – Interaktive Technologie mit Zukunftspotenzial“ führt dimedis-Bereichsleiter Patrick Schröder in die Vorzüge von Digital Signage ein und zeigt das gewaltige Zukunftspotential dieser interaktiven Technologie. Hier der Beitrag in ganzer Länge:

Plakatwerbung wird mehr und mehr abgelöst durch digitale Werbung. Digital Signage begleitet uns mittlerweile durch alle Lebensbereiche.

Obwohl Digital Signage in der Technikwelt immer noch als relativ junge Technologie gilt, sollte es jeder von Ihnen schon einmal gesehen haben. Die Bildschirme der – wörtlich übersetzt – digitalen Beschilderungen hängen zu Werbe- und Informationszwecken überall da, wo sie gut zu sehen sind, in kleinen Bäckereien genauso wie in großen Einkaufszentren.

Dass Digital Signage jedoch bei weitem mehr kann als nur digitale Inhalte wiederzugeben, wissen die wenigsten.

Die Grundfunktionalität ist bei allen Digital-Signage-Modulen zunächst gleich. Die Steuerung der Inhalte übernimmt ein Computer im Miniaturformat (Player), der mit dem Internet verbunden ist, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Die abgerufenen Inhalte wie Werbung oder allgemeine Informationen gibt der Player dann an einen oder mehrere angeschlossene Bildschirme weiter.

Die wiedergegebenen Bewegtbilder aktivieren dabei die Ur-Instinkte der vorbeigehenden Menschen – sie blicken automatisch dahin, wo sie eine Bewegung registrieren.

Digital Signage wirkt!

Aktuelle Studien ergeben, dass heute gut dreiviertel der Deutschen mit Werbung auf digitalen Bildschirmen in öffentlichen Räumen vertraut ist. Betrachtet man nur die Wirkung von POS (Point-of-Sales)-Werbung, fallen diese Werte sogar noch höher aus: 82 Prozent der Befragten war die digitale POS-Werbung aufgefallen. Davon ließen sich sogar 57 Prozent animieren, das beworbene Produkt interessant zu finden oder es zu kaufen. Jüngere und einkommensstarke Gruppen zeigen dabei eine besonders hohe Affinität. Fast die Hälfte von ihnen hat mehrmals pro Woche auf ihren üblichen Wegen zur Arbeit, Ausbildung, zum Einkaufen oder zu Freizeitaktivitäten Kontakt mit diesem Medium.

In Zeiten einer multimedialen Welt sollten aktuelle Digital-Signage-Systeme dabei in der Lage sein, auch multimediale Inhalte darzustellen. Dazu zählt neben der (zeitgleichen) Darstellung von Nachrichten, Fotos, Videos und Wetter auch das Einbinden interaktiver Feeds von sozialen Netzwerken wie Twitter und Co.

Spätestens seit der Ausrufung zum Webstandard 2014 wird dabei zur Implementierung der Inhalte in den meisten Fällen HTML5 gebraucht.

Anwendungsbereiche für Digital Signage

Viele Lebensbereiche werden bereits von Digital Signage geprägt. Die wichtigsten Anwendungsfelder sind

  • Bahnhöfe

  • Behörden

  • Einkaufszentren

  • Flughäfen

  • Krankenhäuser

  • Messen

  • Museen

  • Point-of-Sale (POS)

  • Universitäten und Bibliotheken (Informationstafeln, Wegeleitung, aktuelle Nachrichten)

  • Unternehmen (interne Kommunikation)

  • Visualisierung in der Fertigung (Mensch-Maschine-Kommunikation)

  • Wegeleitung

Größtes Potenzial: der Handel

Besonders für den Handel ergeben sich durch Digital Signage spannende Möglichkeiten. Generell ist es das primäre Ziel des Einzelhandels, mithilfe digitaler Kommunikation am POI (Point-of-Interest) und POS einen Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden zu schaffen.

Mit Digital Signage können sich Einzelhändler durch Serviceleistungen wie der Darstellung von aktuellen Angebote oder Cross-Selling-Aktionen von den Wettbewerbern abheben und so das eigene Image stärken.

Dabei konnte die Branche für digitale Außenwerbung in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln und so mit ihren rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 schon das Radio als Werbemedium hinter sich lassen.

Digital Signage im Handel – hier bei Snipes

Digital Signage im Handel – hier bei Snipes © dimedis

Im Vergleich zur klassischen analogen Poster- oder Printwerbung bietet Digital Signage ebenfalls einen qualitativen Vorteil, da hier eine individuelle Anpassung der Inhalte nachUhrzeit und Lage in Echtzeit vorgenommen werden kann. So wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste werden minimiert. Zudem verkauft man durch Digital Signage nachweislich mehr.

Digital Signage interaktiv

Interaktivität ist im Zusammenhang mit Digital Signage wohl eines der wichtigsten Stichwörter. Egal ob durch Touch-Bildschirme, QR-Codes, Fernbedienung oder Tastatur – Interaktivität schafft Kundenbindung, erlaubt eine individuelle Ansprache und ist damit mittlerweile Pflicht bei Digital-Signage-Systemen. Dabei wählt der Benutzer über einen Touchscreen relevante Inhalte aktiv aus, oder er lässt sich durch integrierte Produkt-Scanner weitere Informationen, Fotos oder Videos zu einem Produkt anzeigen.

Interaktives Digital Signage im Handel – hier bei Bosch

Interaktives Digital Signage im Handel – hier bei Bosch © dimedis

Ein eigenes Anwendungsfeld der Interaktivität bildet die digitale Wegeleitung, die den Weg eines Kunden zu dessen Wunschziel dynamisch berechnet und mittlerweile immer häufiger in Digital-Signage-Systemen integriert ist.

Digital Signage als Motor der digitalen Transformation

Die stetig fortschreitende Digitalisierung wirkt sich auch nachhaltig auf den Digital-Signage-Markt aus. Durch die interaktive Vernetzung von Digital-Signage-Modulen mit mobilen Endgeräten und Social Media kann die Technologie auf diesen Zug mit aufspringen und nachhaltig von der Digitalisierung profitieren.

Beim Einsatz von Digital Signage im Einzelhandel fehlt es der deutschen Branche jedoch noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher nur wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzen.

Dennoch: Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür. In Zukunft könnte Digital Signage die gesamte Costumer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch durch integrierte Shops die gesamte Kaufabwicklung begleiten.

Die Entwicklung der Anteile des Digital-Signage-Marktes an den Werbeumsätzen der letzten Jahre zeigt, welches Potenzial bereits vorhanden ist. Es ist anzunehmen, dass der deutsche Digital-Signage-Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

IHK Digital Signage Tag – Rückblick

Am 30. August lud die IHK zum Digital Signage Tag nach Köln ein. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, rund 80 Teilnehmer lauschten spannenden Beiträgen aus der Welt der digitalen Kommunikation mit Bildschirmen, Stelen und interaktiven Anwendungen. Dabei konnten die Teilnehmer praxisnah erfahren, wie man Digital Signage im Handel, der internen Kommunikation und in Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken einsetzen kann.

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Nach einem Grußwort der IHK Köln Geschäftsführerin für Initiativen und Projekte Kirsten Schwarz und einem herzlichen Willkommen durch dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling, führte Patrick Schröder in das Thema Digital Signage ein. Der Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis erklärte Einsatzszenarien für Digital Signage, skizzierte die mittlerweile umfassende Nutzung von Digital Signage in allen Lebensbereichen. Wichtiges Augenmerk lag bei der Präsentation auf Tipps beim Projektmanagement, worauf man achten muss, um Digital Signage Projekte erfolgreich umzusetzen.

Patrick Schröder führt in das Thema ein

Patrick Schröder führt in das Thema ein

 

Digital Signage im Handel

Samuel Geisler, Geschäftsführer der Peakmedia GmbH aus Österreich, begeisterte mit einem unterhaltsamen und informativen Vortrag über Digital Signage im Handel. Gerade für Filialisten zeigten sich die großartigen Vorteile der digitalen Plakate. Durch Beispiele untermauert, belegte Geisler durch harte Zahlen die Wirkung von Digital Signage für den Abverkauf am POS.
Mit großem Interesse haben die Besucher von den Hürden und Tücken gehört, die einen bei der Umsetzung von Digital Signage Projekten erwarten, Fotos und Videos von fehlerhaften Installationen sorgten nicht nur für reichlich Lacher, sondern sensibilisierten die Zuhörer für wichtige Learnings, etwa auf professionelle Hardware und Software zu setzen.
Abgerundet wurde der Vortrag mit Beispielinhalten, etwa von Spar Österreich, die Digital Signage für die Kundenkommunikation umfassend nutzen.

Samuel Geisler von Peakmedia präsentiert Digital Signage im Handel

Samuel Geisler von Peakmedia präsentiert Digital Signage im Handel

Digital Signage in der Internen Kommunikation

Die Vielfalt digitaler Kommunikation zeigt sich auch und gerade in der Mitarbeiterkommunikation. Vor allem Unternehmen, die Mitarbeiter im Außendienst oder ohne festen PC-Arbeitsplatz haben, stehen vor der Herausforderung, diese ausreichend über Neuigkeiten zu informieren.
Markus Mussgnug, Projektleiter interne Medien bei der EnBW, präsentierte eine Digital Signage Lösung für die eigenen Mitarbeiter. Allgemeine Informationen wie Wetter und Unternehmensnachrichten stehen im Mittelpunkt, die Bildschirme sind an verschiedenen Standorten verbaut. EnBW nutzt aber auch dynamische Inhalte aus Datenbanken, die mit der Digital Signage Lösung kompas ausgelesen und visualisiert werden.

Markus Mussgnug von EnBW präsentiert Digital Signage für die interne Kommunikation

Markus Mussgnug von EnBW präsentiert Digital Signage für die interne Kommunikation

Interaktive Anwendungen mit Digital Signage

Abgerundet wurde die Veranstaltungen durch zwei Live-Demos: PR-Leiter Ibrahim Mazari präsentierte am Beispiel des Kunden HappyBaby die Integration von Smartphones und Tablets zur Steuerung von Digital Signage. Mit kompas smart.remote  wird das Smartphone zur Fernbedienung. Die Betrachter können über einen QR-Code auf dem Bildschirm direkt mit ihrem Smartphone Inhalte auf dem Display steuern. Der QR-Code führt auf eine mobile Webseite mit einem einfachen Menü, darüber wählt der Betrachter die Inhalte aus, die ihn interessieren. Auf dem Digital Signage Display erscheinen dann nur die relevanten Inhalte. Weitere Anwendungen waren Second Screen und Product Beam. Mit dem Produkt Second Screen können Händler Inhalte, die auf einer Stele bzw. Digital Signage Screen gezeigt bzw. hinterlegt sind, im Kundengespräch auf mobile Endgeräte wie Tablets „übertragen“ und demonstrieren und in die Verkaufsräume „mitgenommen“ werden.
Beim Feature Product Beam besteht die Möglichkeit, Barcodes aus Prospekten, Katalogen oder Verpackungen einzuscannen und weiterführende Inhalte wie Fotos, Videos, Verfügbarkeiten etc. genau zu diesem Produkt auf die Screens/Stelen zu projizieren.

Ibrahim Mazari von dimedis präsentiert interaktives Digital Signage

Ibrahim Mazari von dimedis präsentiert interaktives Digital Signage

Die zweite Live-Demo widmete sich der interaktiven Wegeleitung in Shopping Malls. dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling illustrierte anhand der Abu Dhabi Mall die Funktionsweise von kompas wayfinding. Halling zeigte ein intuitives und intelligentes Wegeleit-System, mit dem der Anwender über einen Touchscreen interagiert. Über die von dimedis entwickelte LogoCloud greift der Anwender über eine Touchoberfläche auf die Information zu. Zusätzlich können Suchbegriffe über eine OnScreen-Tastatur eingegeben werden. kompas wayfinding bietet dabei noch mehr: kompas dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug.

Die Besucher konnten vor Ort eine vergleichbare Wegeleitung ausprobieren.

Digital Signage in der Bibliothek

Mit großem Interesse folgten die Besucher dem Vortrag von Bettina Scheuer von der Stadtbibliothek Köln, die über den Einsatz von Digital Signage in Bibliotheken referierte und dabei aufzeigte, wie modern Bibliotheken heute ihre Rolle als Wissensvermittler auch und gerade mit digitalen Werkzeugen wahrnehmen. Anhand konkreter Anwendungen der Stadtbiblothek Köln und weiterer Bibliotheken mit spannenden Digital Signage Lösungen, erhielten die Besucher einen Ausblick der reichhaltigen Möglichkeiten, mit interaktiven Displays in Bibliotheken Besucher zu informieren und zu begeistern.

Neben den wertvollen Vorträgen stand der Austausch der Besucher untereinander und mit den Referenten im Mittelpunkt. Bei einem Kölsch klang die Veranstaltung mit Netzwerken aus, rundherum zufrieden zeigten sich Veranstalter und Besucher, eine Wiederholung unter der Schirmherrschaft der IHK Köln ist geplant.

Eindrücke von der Veranstaltung finden sich in diesem Album auf Flickr!

IHK Digital Signage Tag – Verlegung des Veranstaltungsortes!

IHK DC Logo RGB K-150Der Markt der digitalen Kommunikation über digitale Bildschirme und interaktive Stelen wächst rasant und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir laden daher alle recht herzlich ein, bei der Premiere des Digital Signage Tags am 30. August in Köln mit uns darüber zu diskutieren! Welche Potentiale hat Digital Signage für den Handel und die interne Kommunikation? Hochkarätige Referenten geben wertvolle und praxisnahe Einblicke und zeigen, wie man von den aktuellen und vielversprechenden Entwicklungen profitiert.

Verlegung des Veranstaltungsortes

Wegen der überaus positiven Resonanz und der daraus resultierenden hohen Anzahl an Anmeldungen wechseln wir den Veranstaltungsort. Dieser ist zentral in Köln-Deutz direkt neben der Messe zu finden. Vom Bahnhof Deutz ist man innerhalb weniger Minuten fußläufig oder mit dem Taxi im Tagungshotel.
Im Hotel gibt es ein Parkhaus.

Der erste IHK Digital Signage Tag findet hier statt:

Hotel Dorint An der Messe Köln
Deutz-Mülheimer Straße 22-24
50679 Köln

Hier finden sich alle weiteren Informationen zur kostenfreien Anmeldung sowie das Programm: www.dimedis.de/ihk

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Hier geht es zum Nachbericht!

Vortrag beim gamescom congress: Spielend einkaufen – Interaktive Stelen als Touchpoint für Gamification

logo_0Am 18. August präsentiert dimedis-Kommunikationschef Ibrahim Mazari auf dem gamescom congress in Köln das Thema „Spielend einkaufen – Interaktive Stelen als Touchpoint für Gamification„. Der Vortrag ist Teil eines Thementracks APITS: DAS COMPUTERSPIEL ALS MULTIFUNKTIONSTOOL und findet von 12:15 Uhr bis 13:00 Uhr im Kongresszentrum der Koelnmesse (Rheinsaal) statt.

Der Vortrag behandelt digitale Werbeflächen (Digital Signage) in der Praxis. Zeigt, wie dank Gamifizierung grundlegende Kommunikations- und Verkaufsprozesse optimiert werden. Durch Interaktion mit den Betrachtern, etwa über Smartphones, wird der Kunde am POS individuell angesprochen und zum Engagement animiert. Hier findet sich ein Vorgeschmack auf den Vortrag.

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dimedis-Kommunikationschef referiert über Digital Signage und Gamification

gamescom congress

Der gamescom congress ist Deutschlands größter Kongress rund um digitale Spiele und Schnittstelle zu anderen Kultur- und Kreativbranchen sowie zur Digitalwirtschaft. Die Koelnmesse richtet den gamescom congress in Kooperation mit dem BIU, dem Verband der Computer- und Videospielbranche in Deutschland aus. Sowohl das Land Nordrhein-Westfalen als auch die Stadt Köln fördern den Kongress. Er ist zentraler Bestandteil der gamescom – des weltweit größten Messe- und Eventhighlights für interaktive Spiele.

Zunehmend ergeben sich für diverse Branchen aus der Computer- und Videospielbranche heraus wirtschaftlich relevante Spill-Over-Effekte sowie kulturelle Fragestellungen. Der gamescom congress ist die Plattform Deutschlands, die sowohl standortbezogen als auch im internationalen Kontext den notwendigen Austausch und kontroverse Diskussionen fördert und anregt.
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik, Kultur und natürlich der Gamesbranche widmen sich in diesem Jahr einer Vielzahl unterschiedlichster Fragen in fünf Schwerpunktbereichen:

WISSEN: BESSER FORSCHEN, BESSER SCHÜTZEN (RHEINSAAL 1)
BUSINESS: ALLTAG GESTALTEN, CHANCEN ERGREIFEN (RHEINSAAL 2)
APITS: DAS COMPUTERSPIEL ALS MULTIFUNKTIONSTOOL (RHEINSAAL 3)
LEGAL: EIN PLÄDOYER FÜR DEN FUN (RHEINSAAL 4)
LEBEN: ENDLICH ANGEKOMMEN? GAMES UND DIE MITTE DER GESELLSCHAFT (RHEINSAAL 5)

Digital Signage führt zur digitalen Transformation des Handels

Die digitale Transformation hat schon lange den Handel erreicht und Digital Signage ist ein wesentlicher Baustein dafür! Dennoch: obwohl heutzutage fast jeder Deutsche dank Smartphone und Co. bestens digital vernetzt ist, will die Digitalisierung des deutschen Einzelhandels nicht so recht in Fahrt kommen. Anders als vor allem im englischsprachigen Ausland sind hierzulande digitale Kommunikationslösungen in den meisten Fällen nur rudimentär vorhanden oder halbherzig implementiert, sodass deren voller Nutzen oft auf der Strecke bleibt. Statt eines ganzheitlichen digitalen Kommunikationskonzeptes, setzten einzelne Akteure auf Insellösungen, um das digitale Bedürfnis der Kunden auf das Mindeste zu befriedigen. Dies kratzt jedoch nur marginal an den wahren Möglichkeiten von Digital Signage, welches vor allem mit den neuen Trends der letzten Jahre um einiges mehr zu bieten hat.

Steigerung des Mehrwertes durch Digital Signage

Generell ist das primäre Interesse des Einzelhandels an Digital Signage, die Aufmerksamkeit des Kunden und somit auch dessen Kaufverhalten zu beeinflussen. Mithilfe digitaler Kommunikation, vor allem am POI und POS, soll so ein Mehrwert für das Einzelhandelsunternehmen und den Kunden geschaffen werden. Daneben erfüllt Digital Signage einen angenehmen Zusatzeffekt: Mit übergreifenden Serviceleistungen wie aktuellen Angeboten oder Cross-Selling-Aktionen können sich die Einzelhändler von den Wettbewerbern abheben und das eigene Image stärken. Dabei bestätigen eine Reihe praktischer Projekte und Marktforschungsstudien, dass sich die modernen Werbe- und Kommunikationsmedien mit Digital Signage spürbar auf den Umsatz eines Unternehmens auswirken. Laut einer Studie der Zeitschrift Absatzwirtschaft aus dem Jahr 2010 gaben 98 Prozent der Befragten an, digitale Werbung in Einkaufszentren wahrgenommen zu haben. Diese enorm hohe Wahrnehmungsrate begründet sich durch den Ur-Instinkt des Menschen eine Bewegung schneller wahrzunehmen als ein ruhendes Bild.
Eine aktuelle Nielsen-Studie zeigt, dass die Branche um digitale Außenwerbung (Out-of-Home) in den letzten vier Jahren ihre Werbeumsätze verdoppeln konnte. Mit seinen rund sechs Prozent Anteil am Gesamt-Werbeumsatz 2015 konnte dieses junge Werbemedium schon das Radio hinter sich lassen. Als große Verlierer gelten Printprodukte in Fach- und Publikumszeitschriften und Zeitungen, die allesamt einen Umsatz-Einbruch zum Vorjahr verzeichneten. Dies lässt erahnen, welches zukünftige Potential digitale Medien im Handel noch haben.

Digital Signage boomt

Neben diesem rein quantitativen Nutzen bietet Digital Signage erhebliche qualitative Vorteile zur klassischen analogen Posterwerbung, die 24 Stunden am Tag den selben Inhalt zeigt. Durch die individuelle Anpassung der Digital Signage-Inhalte nach Uhrzeit und Lage in Echtzeit wird der Werbeeffekt erheblich verbessert und Streuverluste minimiert. Durch das Anbieten von Tagesangeboten oder vergleichbaren Marketingmaßnahmen bietet der Händler den Kunden eine bessere Service-Qualität und ein angenehmeres Einkaufserlebnis. Somit wird aus Digital Signage – richtig angewendet – eine wahre Vertriebswaffe.
Eine weitere Stärke ist die Interaktivität: der Kunde kann sich am POS individuell engagieren. So sind Infoterminals erweiterte digitale Assistenten. Zudem ist eine elegante Integration des Online-Shops im stationären Handel möglich. Daneben sind auch Anwendungen wie eine digitale Wegeleitung einsetzbar sowie die nahtlose Integration von Warenwirtschafts- und CRM-Systemen. Dank moderner Softwarelösungen wie kompas, die Digital Signage Netzwerke über das Internet steuern und da auf Internettechnologien wie HTML5 setzen, lassen sich zudem ganz einfach dynamische Inhalte wie Social Media, RSS-Feeds und Datenbankschnittstellen ohne Redaktionsaufwand einbinden.

Praxisbeispiele von Digital Signage im deutschen Handel

Das Unternehmen für Streetwear Snipes nutzt in seinen Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die einfachste und effektivste Art von digitaler Kundenkommunikation. Durch die Screens direkt am POS werden den Kunden so gezielt Inhalte wie Werbung, aktuelle Angebote und dynamische Meldungen auf einen Blick angezeigt.

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Das Beispiel von Happy Baby Shop TV zeigt, wie Digital Signage neben der digitalen Werbefunktion auch einen Mehrwert für den Kunden schafft und die Kommunikation im Verkaufsgespräch wesentlich verbessert. Mit der Beratungsfunktion wird eine Kombination des Angebots vor Ort mit der Vielfalt an weiteren Artikeln aus dem dazugehörigen Online-Shop ermöglicht. Auf Knopfdruck kann der Berater so im Geschäft über den Werbebildschirm auf den Online-Shop von HappyBaby zugreifen. Wenn nun zum Beispiel ein Produkt in einer anderen Farbe als vorhanden gewünscht wird, kann diese alternative Ausführung dem Kunden am Bildschirm präsentiert und das Produkt auch direkt online bestellt werden. So lassen sich Lagerkosten sparen und die benötigte Ausstellungsfläche vor Ort effizient reduzieren.

Die Bosch Experience Zone vereint viele Vorteile von Digital Signage in einem innovativen Shop-in-Shop Konzept, dass mittlerweile weltweit umgesetzt wurde. Als Eyecatcher in den umliegenden Ladenbau integriert, verstärkt das Terminal die Kundenbindung und regt mittels Touchmonitor zur Interaktion und Kauf an. Besonderer Clou: die Bosch Experience Zone möchte den Kunden inspirieren und bietet Anleitungen und Tipps für Projekte, wie etwa den Bau eines Bücherregals. Alle Informationen über benötigte Materialien, Werkzeuge und Utensilien kann der Kunde vor Ort ausdrucken, sich über ein QR-Code aufs Smartphone senden und an der Stele über Videos und Fotos direkt anschauen.

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Weitere Informationen zu den gezeigten Beispielen gibt es hier!

Deutscher Markt mit Wachstumspotential

Der deutschen Branche fehlt es noch an aussagekräftigen Vergleichswerten, da bisher wenige große Einzelhandelsketten auf die gesamte Bandbreite von Digital Signage setzten. In Zukunft wird Digital Signage die gesamte Customer Journey von online und mobile über digitale Außenwerbung bis zum POS begleiten und neben Werbung und dynamischen Inhalten auch die gesamte Kaufabwicklung begleiten und erleichtern. Auch kleinere Betriebe werden von dieser digitalen Transformation profitieren und in die Technologie und deren Vorteile investieren. Es ist zu erwarten, dass der deutsche Digital Signage Markt weiter an Fahrt aufnehmen wird.

dimedis bietet seit 2005 mit kompas die führende und mehrfach preisgekrönte Digital Signage Softwarelösung im Markt und mit kompas wayfinding eine spezielle Anwendung für eine digitale Wegeleitung. Unter www.kompas-software.de sind weitere Informationen und Best Cases zu finden.

Sechs Dinge, die gut gemachtes Digital Signage auszeichnen

Digital Signage (2)Was macht gutes Digital Signage aus? Wir haben sechs Dinge zusammen getragen. Digital Signage wirkt! Diesen Fakt belegen nicht nur aktuelle Studien, sondern auch unsere Erfahrungen. Angebracht am POS oder POI trägt Digital Signage erheblich dazu bei, dass gezeigte Beiträge besser wahrgenommen werden. Auch deshalb wird diese Technologie immer populärer.

Möchte sich ein Kunde jedoch für ein Digital Signage-System entscheiden, hat er dabei mittlerweile die Qual der Wahl, Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Dabei kann sich von der Grundfunktionalität bis hin zu kleinen Details alles unterscheiden, kein System gleicht dem nächsten. Um dennoch zu einer Entscheidung kommen zu können, haben wir hier die sechs wichtigsten Aspekte aufgelistet, die gut gemachtes Digital Signage auszeichnen und die ein System beherrschen muss:

1. Interaktivität

Egal ob durch Touchbildschirme, QR-Codes, Fernbedienung, iBeacons oder Tastatur – Interaktivität schafft Kundenbindung und ist damit mittlerweile Pflicht bei Digital Signage-Systemen. Ein gutes Beispiel dafür ist die in Zusammenarbeit mit dimedis entstandene Bosch Experience Zone in Baumärkten. Durch einen Touchscreen wählt der Benutzer dabei aktiv die für ihn relevanten Inhalte aus. Mit dem integrierten Produkt-Scanner erhält der Kunde durch einfaches Scannen schnell weiterführende Informationen, Fotos und Videos zu einem Produkt. Anschließend können die für ihn interessanten Produkte auf einem Merkzettel gesammelt und ausgedruckt werden.
Weitere Funktionen der Bosch Experience Zone sind hier in einem Video erklärt (Youtube).

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Digital Signage im Baumarkt – mit der Bosch Experience Zone kann sich der Benutzer interaktiv über Produktneuheiten informieren.

2. Einbindung von HTML5

Grafisch animierte Inhalte wurden im Internet lange Zeit mit dem Adobe Flash Player dargestellt. Spätestens 2014 überholte HTML5 jedoch mit der Ausrufung zum offiziellen Web-Standard seinen Konkurrenten und verdrängt nun immer mehr das Flash-Format. HTML5 bietet als modernes Format für dynamische digitale Inhalte eine Vielzahl von Möglichkeiten und Synergien im Zusammenspiel von Digital Signage, Web und Mobile. Das bringt viele Veränderungen, aber vor allem auch Vorteile und bedeutet damit die Zukunft für die Branche:

3. Multimediale Darstellung von Inhalten

In Zeiten einer multimedialen Welt sollten aktuelle Digital Signage-Systeme auch in der Lage sein, multimediale Inhalte darzustellen. Dazu zählen neben der (zeitgleichen) Darstellung von Nachrichten, Fotos, Videos, Abfahrtsplänen und Wetter auch das Einbinden interaktiver Feeds von sozialen Netzwerken wie Twitter und Co. Somit können Kunden und Nutzer von Digital Signage immer auf dem laufenden gehalten und mit aktuellen Inhalten versorgt werden.

4. Schnelle Erfolgskontrolle und Monitoring

Können Inhalte aufgrund von technischen Schwierigkeiten nicht dargestellt werden? Wie oft wurden bestimmte Inhalte gezeigt oder abgerufen? Statistiken und technische Daten zu diesen Fragen müssen immer und in Echtzeit abrufbar sein, um einen erfolgreichen Einsatz von Digital Signage zu gewährleisten.
Im besten Fall gehen Systeme selbstständig mit Problemen um. kompas erkennt beispielsweise, wenn Inhalte nicht richtig dargestellt werden und überspringt diese automatisch. Zudem ist die Softwarelösung darauf ausgelegt, keine Black Screens und Fehlermeldungen anzuzeigen.

5. Einfache Installation und Handhabung

In den meisten Fällen bleibt den Nutzern nicht lange Zeit, um sich mit einem neuen Digital Signage-System auseinderzusetzen, da es schnell an den Start gehen soll. Deshalb ist eine einfache Installation und eine noch einfachere Handhabung von elementarer Bedeutung. Am besten eignet sich daher eine browserbasierte Software, da diese ohne jede Installation auskommt und von jedem Betriebssystem aus genutzt werden kann. Alles was dafür gebraucht wird ist eine Internetverbindung: Einfach Browser öffnen, einloggen und die Inhalte von jedem Ort aus verwalten. Diese dezentrale Steuerung erlaubt es, schnell und einfach auf lokale Veränderungen einzugehen und die gezeigen Inhalte entsprechend anzupassen.

6. Plattform für digitale Wegeleitung

Das Einbinden von digitaler Wegeleitung ist definitiv kein Muss für ein Digital Signage-System, aber lohnenswert. Denn oft ergänzen sich diese beiden Technologien gut und bieten kombiniert einen erheblichen Service-Mehrwert für den Nutzer.