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Digitale Transformation: Wie digitalisiere ich eine Messe?

Die digitale Transformation ist in aller Munde. Projekte wie die Koelmesse 3.0, dem größten Investitions- und Modernisierungsprogramm in der Unternehmensgeschichte dieser großen Messe, zeigen dabei, dass auch die Messegesellschaften mit dem digitalen Wandel gehen wollen und müssen. Denn mit der immer weiter steigenden Relevanz von Online-Medien und Social Media können es sich profitorientierte Unternehmen nicht leisten, auf bewährte Traditionen zu bestehen, sondern müssen einen Schritt nach vorne wagen. Doch was bedeutet das konkret für einen Messebetreiber? Welche Maßnahmen können heute getroffen werden, um eine Messe sinnvoll zu digitalisieren?

Mit digitalen Medien effektiv für Messen werben

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich die gesamte Costumer Journey eines Messebesuchers vom ersten Kontakt bis hin zum finalen Besuch der Veranstaltung durch Digitalisierung begleiten und verbessern lässt. Werbung im Vorfeld einer Messe ist wohl die wichtigste Maßnahme, um bestehende Kunden und mögliche Interessenten auf eine anstehende Veranstaltung hinzuweisen. Dabei sollte Social Media ein wesentlicher Bestandteil in der Messe-Kommunikation sein. Über Medien wie Facebook, Xing und Co. können dabei nicht nur Werbeanzeigen durch spezielle Filter ohne Streuverlust an eine gewünschte Zielgruppe gebracht, sondern auch ein Forum für den Austausch von Trends und Innovationen geschaffen werden. Visuell und textlich gut aufbereitete Postings können die Zielgruppe für eine Veranstaltung gewinnen und nachhaltig vernetzen. Im Vorfeld einer Messe sollten daher Gruppen wie Fachbesucher, Endverbraucher und Aussteller, aber auch Multiplikatoren wie Blogger, durch eine Social Media-Kampagne aktiv angesprochen werden. In Kombination mit anderen Werbemedien wie digitalen Displays im Stadtgebiet sollte so eine umfassende Information der potentiellen Messebesucher im Vorfeld einer Veranstaltung möglich sein.

Conversion und Registrierung liefern wertvolle Daten

Gelingt die Conversion eines Interessenten, registriert er sich für den Besuch der Messe. Maßnahmen wie Social Login erleichtern den Registrierungsprozess für den Besucher dabei erheblich. Die dabei gewonnenen Daten bilden eine wichtige Basis für den Messeveranstalter, die unbedingt durch optionale Strukturfragen bei der Registrierung ergänzt werden sollten. Die so gewonnenen demografischen Informationen sind eine wertvolle Grundlage für weitere Kommunikationsmaßnahmen wie Mailings, da mit einer guten Datenbasis auch eine personalisierte Ansprache erfolgen sollte. Das Social Media-Login kann zudem durch ein Tool für soziales Marketing ergänzt werden: Teilnehmer, die sich mit dem Social Login angemeldet haben, können so während des Ticketkaufs in ausgewählten sozialen Netzwerken ihre Teilnahme posten und zudem sehen, welche Kontakte aus ihrem sozialen Netzwerk ebenfalls zur Messe gehen. Generell gilt, dass alle Daten in ein zentrales CRM fließen sollten, um sinnvoll damit zu arbeiten. Ein Matchmaking nach der Registrierung fördert anschließend die Vernetzung von Besuchern und Ausstellern sowie zwischen den Besuchern selbst und erhöht das Engagement von der ersten Sekunde an. Hier zeigt sich die besondere Wirkung gut gestalteter digitaler Prozesse: das Ziel der Messeveranstaltung, Angebot und Nachfrage zusammen zu führen, wird datengetrieben schon bei der Registrierung optimiert.
Der anschließende Ticketkauf im Online-Shop sollte in der heutigen Zeit vollständig digitalisiert und für alle Endgeräte optimiert sein. So kann der Besucher im besten Fall einfach ein Wallet Ticket auf sein Smartphone übertragen und so ganz papierlos Zutritt zur Messe erlangen.

Der Zutritt erfolgt ebenfalls digital, entweder über ein Scan durch ein mobiles Gerät oder an der Drehsperre.

An den FairMate TurnStyle Drehsperren der Koelnmesse erhält der Besucher schnell und einfach durch Scannen eines QR-Codes Zutritt zur Messe. Zeitgleich druckt die Drehsperre auch das Badge, lange Wartezeiten an Besucherregistrierung und Kasse entfallen. (Quelle: dimedis)

Digitalisiert: Messeaufbau und Infrastruktur

Bevor die Messe öffnet, helfen digitalisierte Prozesse etwa bei der optimierten Planung von LKWs auf dem Gelände beim Aufbau, Stress und Kosten zu sparen. Messegesellschaften sind auch gefordert, die Belastungen der Infrastruktur (Verkehrszufluss zu Parkhäusern etwa) mit Hilfe digitaler Lösungen abzufedern. Ein positives Beispiel bietet die Messe Düsseldorf, die mit Hilfe der Einlasslösung FairMate die Parkplatzvermietung der Caravan-Fans organisiert hat.

Der digitalisierte Messebesuch

Immer mehr Messen bieten mittlerweile auch eigene Apps an, die einen erheblichen Mehrwert für Besucher und Aussteller darstellen. In der Regel bieten solche Apps Hinweise mit allen relevanten Services wie Ausstellersuche, Matchmaking, angebotene Events und Kongresse sowie die Verwaltung von Terminen. Auch die Integrierung von Leadtracking-Lösungen ist hier möglich, um Kontakte ganz ohne das Austauschen von Visitenkarten schnell und einfach zu erfassen und zu verwalten.
Vor Ort können interaktive Stelen zur digitalen Wegeleitung zum einfachen Auffinden von Ausstellern, Events oder Vorträgen eingesetzt werden. In Kombination mit Ausstellerwerbung auf den Screens und Videowalls kann so eine umfassende Information der Besucher gewährleistet werden.
Alle Daten wie die Registrierungsinformationen und Zutritte werden im zentralen CRM erfasst. Diese Daten sind sehr wertvoll für Analysen im Sinne von Smart Data. Wer sind die Besucher und wie sind sie auf uns aufmerksam geworden? Wer kommt wann und bleibt wie lange auf der Messe? Gibt es Zusammenhänge zwischen soziodemografischen Variablen und den Interessen an der Messe? Alles das kann man Dank der digitalen Daten für den Erfolg der Messe analysieren.

Das folgende Video zeigt einige Beispiele, wie digitale Schnittstellen bei einem Messebesuch aussehen können:

Nach der Messe ist vor der Messe

Auch die Nachbereitung einer Messe wird in weiten Teilen durch die Digitalisierung optimiert. Die gewonnenen Strukturdaten bei der Registrierung liefern den Ausstellern weitere wichtige Informationen, um die generierten Leads durch personalisierte Mailings gezielt anzusprechen. Generell sollten Mailings im Nachgang des Messebesuchs genutzt werden, um den Mehrwert des Messebesuchs zu steigern.

Nachbericht viscom 2017 – Digital Signage für den Handel und die interne Kommunikation

dimedis präsentierte erstmals auf der diesjährigen Fachmesse für visuelle Kommunikation, Technik und Design viscom in Düsseldorf kompas in der neuen Version 8.5.
Auf dem eigenen Messestand in Halle 14 (Stand E35b) stellte dimedis vor, wie man mit kompas Inhalte ohne Playliste synchron abspielen kann und warum es wichtig ist, Smartphones in allen Bereichen zu integrieren. viscom-Besucher konnten erstmals die preisgekrönte Software in der neusten Version testen und die besonders für den POS relevanten Features kennenlernen. Ergänzt wurde der Messeauftritt durch eine interaktive Stele mit einer digitalen Wegeleitung für Shopping Malls sowie mit der preisgekrönten Bosch Experience Zone. Besonderes Feature von kompas: kompas POS.pointer integriert interaktives Digital Signage in einen modernen Ladenbau. Toucht der Nutzer auf der Stele ein Produkt, wird es im nebenstehenden Regal angeleuchtet. Ein weiteres Highlight war ein Best Case von EnBW, der zeigte, wie man mit Digital Signage die Mitarbeiterkommunikation bereichert. Khalid El Boubsi präsentierte im Rahmen des speakers corner auf der viscom am 18.10. den Best Case und legte dar, wie man mit Digital Signage die interne Kommunikation verbessert. Besonderer Clou: viscom Besucher durften das erste Mal einen Blick auf die Betaversion von kompas 9.0 werfen. Ein Feature wird die starke Integration des HTML5-Editors Hype zum Erstellen von Templates sein.

dimedis auf der viscom

Best Case EnBW: Digital Signage in der Mitarbeiterkommunikation

Das Energieunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg AG setzt einen neuen Maßstab in der Mitarbeiterkommunikation und stattete 20 Standorte mit 38 Digital Signage Installationen aus. Die Digital Signage Softwarelösung kompas aus dem Hause dimedis steuert das gesamte Netzwerk und liefert Inhalte wie Unternehmensnachrichten, Statistiken, Hinweise zu Veranstaltungen, Kantinen-Speisepläne sowie einen Nachrichten-Ticker und das Wetter. Digital Signage Projektmanager Khalid El Boubsi präsentierte auf der viscom bei einem Vortrag, wie man mit Digital Signage die interne Kommunikation verbessert.

Khalid El Boubsi über Digital Signage bei EnBW

Premiere: Präsentation des neuen Vorlagen Manager und der Integration des HTML5-Editors Hype in kompas

Besonderes Feature des neuen kompas ist der Vorlagen Manager, der die Prozesse bei der Erstellung der Inhalte deutlich vereinfacht. Unter kompas erstellt der Nutzer über den neuen Vorlagen Manager Vorlagen für Projekte rein logisch. So kann der Redakteur festlegen, ob und welche Elemente wie Überschriften, Texte oder Medien in einer Vorlage auftauchen.

Das Ganze ist mit wenigen Klicks erstellt. Der externe oder intern arbeitende Grafiker verwendet weiter seinen bevorzugten HTML5-Editor bei der Erstellung der eigentlichen Inhalte. Durch die neue Schnittstelle wird also jede Menge Zeit gespart, werden Briefings klarer – und es können zudem Dienstleister eingebunden werden, die vielleicht beim Thema Digital Signage unerfahren sind, aber HTML5-Inhalte für die Website des Kunden routiniert erstellen. Die Schnittstelle ist bislang einmalig auf dem Markt.

kompas integriert HTML5-Editoren wie Hype (Quelle: invidis/ Thomas Kletschke)

Hier gibt es weitere Eindrücke im Flickr-Album:

viscom 2017

Die Messewirtschaft 2016 und die Trends für dieses Jahr

Der AUMA erhebt jedes Jahr die Stimmung und die Trends der Messewirtschaft. AUMA vertritt als Verband der Messebranche die Interessen der Aussteller, Veranstalter und Besucher von Messen in Deutschland. Er wurde 1907 in Berlin als damalige ständige Ausstellungskommission für die deutsche Industrie gegründet und ist damit einer der ältesten deutschen Verbände der Dienstleistungswirtschaft.
Im Jahresbericht, der nun vorliegt, geht man folgenden Fragen nach: Welche Messeziele haben deutsche Aussteller? Wie wichtig ist freier Handel für die Messewirtschaft? Und welchen Nutzen haben Unternehmen vom Auslandsmesseprogramm des Bundes?

Dies sind einige der Themen des Jahresberichtes „Die Messewirtschaft: Bilanz 2016“, den der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft jetzt veröffentlicht hat.

Die Bilanz gibt auf 136 Seiten einen Überblick über die Entwicklung der Messewirtschaft 2016 und die Perspektiven der Branche. Darüber hinaus berichtet die Bilanz über die Arbeit des AUMA als Verband der deutschen Messewirtschaft.

Schwerpunkte im Kapitel „Messen in Deutschland“ sind die Entwicklung der Branche, Förderprogramme für Aussteller und die Rolle ausländischer Teilnehmer. Das Kapitel „Messen im Ausland“ untersucht die internationale Wettbewerbssituation und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Auslandsmessen deutscher Veranstalter und des Auslandsmesseprogramms der Bundesregierung. Weitere Themen des Berichtes sind die Lobbyarbeit des AUMA sowie Forschung und Ausbildung in der Branche. 35 Charts fassen die Kennzahlen der Messewirtschaft in einem eigenen Kapitel zusammen.

Messewirtschaft auf Wachstumskurs

Der Messeplatz Deutschland entwickelt sich in fast allen Bereichen positiv und kann sein Wachstum fortsetzen. Außer im Bereich der Konsumgütermessen für Fachbesucher ist im Inland ein leichter Rückgang festzustellen. Vor allem in Folge des außergewöhnlich starken Messeprogramms im Inland erreichten die deutschen Veranstalter nach vorläufigen Ergebnissen einen Rekordumsatz von mehr als 3,8 Milliarden Euro.

Messeplatz Deutschland (Quelle: AUMA)

Messetrends

Einer der Trends ist, dass Publikumsmessen stark auf den Erlebnischarakter setzen, um die Messe attraktiv zu halten.

Zudem stellt der AUMA fest, dass es in Zukunft für das Geschäft wichtig werde, Online- und Offline-Leistungen sinnvoll miteinander zu verbinden und so Geschäfte mit Ausstellern und Besuchern über die Messedurchführung hinaus in der Hand zu behalten.

2017, so die ersten Zahlen, verspricht den moderaten Wachstumskurs fortzusetzen. Besonders erfreulich zeigt sich der AUMA über die vermehrte Messe-Investition von Dienstleistungsunternehmen.

Messen modernisieren

Der positive Trend zeigt sich auch in Investitionen durch die Messegesellschaften selbst. Im
Jahr 2016 wurden gut 250 Millionen Euro in die überregionalen Messeplätze investiert. Diese flossen u. a. in Neubauten, Sanierung und Modernisierung von Hallen, Neu- bzw. Umgestaltung von Messeeingängen und in Veranstaltungstechnik.

Bis zum Jahr 2020 sollen die Hallenkapazitäten um rund 55.000 m² erweitert werden. Das ist ein Zuwachs von zwei Prozent über fünf Jahre. Insgesamt werden von 2017 bis 2022 über 1,2 Milliarden Euro investiert, vor allem für Neubau, Sanierung und Modernisierung von Hallen. Weitere Investitionen sind u. a. für die Verbesserung der Infrastruktur und der Gastronomie geplant. Zusätzlich sind auch Modernisierungen der Energieversorgung sowie Klimatisierung der Messehallen vorgesehen.

dimedis unterstützt seit über 20 Jahren seine Messepartner darin, den Einlass und das Besuchermanagement zu modernisieren und Online- wie Offlineangebote zu bündeln. Mit FairMate unterstützen wir die Messewirtschaft darin, ihre Kundenansprache zu modernisieren.

Der Bericht „Die Messewirtschaft: Bilanz 2016“ sowie die Charts „Kennzahlen der Messewirtschaft 2016“ können kostenlos beim AUMA heruntergeladen werden.

Angenehmeres Campen auf dem CARAVAN SALON durch FairMate

Der CARAVAN SALON ist nicht nur die weltweit größte Messe rund um den mobilen Urlaub, sondern auch Jahr für Jahr beliebter Treffpunkt der Camper-Szene, um sich über das gemeinsame Hobby auszutauschen. Viele der Caravaning-Liebhaber reisen daher mit dem eigenen Fahrzeug an und übernachten auf den über 3.500 bereitgestellten Stellflächen der Messe Düsseldorf. Dort finden Besucher auch ein großes Festzelt mit abendlichem Musikprogramm, was den Messebesuch fast zu einem kleinen Kurzurlaub werden lässt. Während des vergangenen CARAVAN SALON übernachteten so insgesamt über 65.000 Besucher, aufgeteilt auf neun Messetage, in Düsseldorf.

Bis letztes Jahr wurde der kurze Camping-Trip jedoch durch längere Wartezeiten getrübt: Durch den enormen Andrang kam es zu langen Staus auf der Autobahn bei der Anreise. Zusätzlich entstanden auch auf den Parkplätzen längere Wartezeiten, da die nötige Stellplatzreservierung nur vor Ort verkauft wurde und viele Besucher gleichzeitig dafür anstanden. So konnte niemand genau sagen, wann die Besucher mit ihren Fahrzeugen eintrafen, was eine Planung für die Messe Düsseldorf besonders schwierig machte. Diese Probleme sind jedoch mittlerweile Geschichte.

Optimierung des FairMate OnlineShops

Für die Lösung des Problems optimierte dimedis den FairMate OnlineShop nach den Anforderungen der Messe Düsseldorf. In diesem können nun nicht nur die Tickets für einen Messebesuch gekauft, sondern auch gleich eine Stellplatzreservierung für den gewünschten Zeitraum hinzu gebucht werden. Über ein Kalendertool wird das Start- und Enddatum der Nutzung eingetragen und der FairMate OnlineShop errechnet automatisch die Nutzungsdauer und den daraus resultierenden Endpreis. Über das Einstellen von Limitierungen kann die Messe Düsseldorf nun die Parkplatzkontingente regeln und bei entsprechender Auslastung Termine auf „ausgebucht“ setzen. So konnte durch die Optimierung des FairMate OnlineShops der Steuerungsprozess der Besucher erheblich vereinfacht werden, da nun bekannt ist, wann und wie viele Besucher mit ihren Mobilheimen eintreffen.

Durch die Optimierung des FairMate OnlineShops konnte der Steuerungsprozess der Besucher erheblich verbessert werden. (Quelle: dimedis)

Zudem führte dimedis auch vor Ort eine Optimierung durch, um die Wartezeiten der Besucher durch einen verbesserten Einlassprozess zu verkürzen. Dafür entwickelte dimedis eine Web-Applikation für den FairMate MobileEntry. So können nun die Stellplatzreservierungen durch einfaches Scannen schnell auf ihre Gültigkeit überprüft und eine schnelle Abwicklung bei der Einfahrt gewährleistet werden.  Zudem wurde auch das Handling bei der Ausfahrt verbessert: Sollte ein Besucher länger bleiben, als er angegeben hatte, kann durch die neue Kassenfunktion einfach eine Nachzahlung berechnet werden.

Auch die Wartezeiten der Besucher wurden die neue Web-Applikation für den FairMate MobileEntry verringert. (Quelle: dimedis)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt zeigt, wie mit vergleichsweise geringen Optimierungen ein großer Mehrwert für Messeveranstalter und Besucher geschaffen werden kann. Der überarbeitete OnlineShop ermöglichte der Messe Düsseldorf eine Anreiseprognose der Besucher und eine ständige Belegungsübersicht der Stellplätze. Durch die neue Web-Applikation war das Handling der Ein- und Ausfahrt einfacher und effizienter, mit dem tollen Ergebnis, dass weniger Staus auf den Straßen entstanden. Und so steht auch beim nächsten Caravan Salon einem kleinen Kurzurlaub in Verbindung mit einer tollen Messe nichts mehr im Wege.

EuroShop – ideale Messe für Digital Signage Anbieter

Die weltgrößte Fachmesse für den Investitionsbedarf des Handels, die EuroShop 2017, ist nach fünf Tagen am Donnerstag (09. März 2017) in Düsseldorf mit dem besten Ergebnis in ihrer 50jährigen Geschichte zu Ende gegangen. Unser Hauptfazit: die EuroShop ist die ideale Messe für Digital Signage Anbieter!
Die 2.368 Aussteller aus 61 Nationen berichten übereinstimmend von sehr guten bis ausgezeichneten Kontakten und Geschäftsabschlüssen. Zudem ist mit einem sehr lebhaften Nachmessegeschäft zu rechnen. Über 113.000 Besucher (rund 4% Plus im Vergleich zur Vorveranstaltung)  kamen an den Rhein, um sich über das in 18 Messehallen auf über 127.000 m² Netto-Ausstellungsfläche gezeigte Spektrum an Produkten, Trends und Konzepten für den Handel und seine Partner zu informieren.

Digitale Transformation des Handels

Die digitale Transformation des Handels ist im vollen Gange und zeigte sich besonders deutlich auf der Messe: überall Bildschirme, elektronische Kassen und App-Anbieter, die online und stationär Ladenkonzepte zusammen führen. Digital Signage ist da eine Schlüsseltechnologie, um die digitale Transformation des Handels umzusetzen.

Auch dimedis präsentierte den Einsatz digitaler Displays und Wegeleitsysteme für den Handel und den POS. Wir legten besonderen Wert auf interaktive Lösungen für den POS sowie Mietstelen für Events und Messen. Besonderer Schwerpunkt waren Anwendungen wie ein Wegeleitsystem für Shopping-Malls sowie die Shop-in-Shop Lösung „Bosch Experience Zone“, mit der dimedis beim viscom Digital Signage Best Practice Award 2015 den ersten Platz gewonnen hat. Besondere Premiere auf der Messe stellte eine neue Funktion unserer Digital Signage Softwarelösung kompas dar: kompas POS.pointer integriert interaktives Digital Signage in einen modernen Ladenbau. Toucht der Nutzer auf der Stele ein Produkt, wird es im nebenstehenden Regal angeleuchtet.

Neues kompas Feature „kompas POS.pointer“

Erstmals präsentierte dimedis die nahtlose Integration von interaktivem Digital Signage mit einer modernen Produktpräsentation im Regal. Wählt der Nutzer ein Produkt auf der Stele aus, so leuchtet es im Regal nebenan auf. Der Nutzer kann nun das Produkt ausprobieren und gleich mitnehmen. EuroShop-Besucher können diese Funktion am Beispiel der Bosch Experience Zone testen.

Wegeleitung für Shopping Malls

Als weiteres Highlight präsentierte dimedis die Wegeleitung kompas wayfinding auf einer Stele, wie sie in der Abu Dhabi Mall oder in der Shopping Mall NeuerMarkt genutzt wird. EuroShop-Besucher haben auf dem dimedis-Stand die Wegeleitungslösung für Messen und Einkaufszentren ausprobiert.
kompas wayfinding ist ein intuitives und intelligentes Wegeleit-System. Die Interaktion mit der Wegeleitung kompas wayfinding erfolgt über einen Touchscreen. kompas wayfinding dokumentiert anonymisiert alle Aktionen und Suchen der Anwender und ist so ein permanentes Umfragewerkzeug. Kernstück ist die intuitive LogoCloud:

Wilhelm Halling, Gründer und Geschäftsführer der dimedis GmbH, hat im Rahmen des EuroShop Vortragsprogramms das Prinzip der digitalen Wegeleitung als Service- und Marktforschungstool für den POS erläutert.

Die dominierenden Themen der EuroShop 2017 waren die fortschreitende Digitalisierung im Handel, maßgeschneiderte Omnichannel-Lösungen und die Emotionalisierung des Shoppingerlebnisses im Geschäft.

Der Onlinehandel beflügelt aktuell die Investitionen der Branche in ihre stationären Geschäfte. Denn im Wettbewerb mit den Anbietern im Internet ist der Handel gefordert, seine Geschäfte immer attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sorgt die Verzahnung der Ladengeschäfte mit dem Internet für ganz neue Handels- und Einrichtungskonzepte. Moderne Informationstechnologie wird dabei immer wichtiger.

„Der Kunde erwartet beides, einerseits das Einkaufserlebnis vor Ort, andererseits die Lieferung an die eigene Haustür. Der klassische stationäre Handel baut seine Webshops immer mehr aus und die großen Onlinehändler setzen mehr und mehr auf die Eröffnung eigener Läden. Die EuroShop hat es geschafft, beide Welten zusammenzubringen“, so Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute. Er ergänzt: „Ladengeschäfte und Onlinehandel wachsen immer mehr zusammen und so verschmelzen auf der EuroShop auch die Ausstellungsbereiche Ladenbau und Technologie zunehmend.“

Eindrücke von unserem Stand bei der EuroShop sind auch auf Flickr zu finden:

EuroShop 2017

Digitalisierung des Messewesens – dimedis auf der FAMA Herbsttagung in Chemnitz

Im November  veranstaltete der deutsche Fachverband für Messen und Ausstellung Fama e.V. seine Herbsttagung in Chemnitz und widmete sich dem Megathema Digitalisierung des Messewesens. Dabei tauschten sich am 28. und 29. November Branchenkenner über die Zukunft von Messen aus. Wie schon zur FAMA-Herbsttagung im vergangenen Jahr unterstützte dimedis die Veranstaltung und nahm mit FairMate an der Fachtagung teil.  dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung.

Messevertreter diskutieren in Chemnitz die Herausforderung durch die Digitalisierung (Quelle: FAMA)

Digitalisierung des Messewesens

dimedis-Gründer und Geschäftsführer Wilhelm Halling skizzierte in einem Impulsvortrag die Herausforderungen der Digitalisierung, die Messen zu meistern haben.

Halling erinnerte mit einem Rückblick auf den Beginn der 2000er Jahre, dass Online-Ticket Shops damals noch eine absolute Seltenheit waren. Und aus heutiger Sicht eigentlich auch keine richtigen Shops. Die Besucher bestellten ihre Tickets zwar online, versendet wurden aber in der Regel physikalische Tickets durch Dienstleister. Und vor Ort gab es den Zwang, online erworbene Zutrittsberechtigungen in zutrittsfähige physikalische Tickets umzutauschen.

Erst mit der Verbreitung des QR-Codes hat sich die digitale Welt des Online-Ticketkaufs auf ideale Weise mit dem physikalischen Zutritt vor Ort verbinden lassen. Rückblickend ist die Einführung dieser Technologie, die sich in Deutschland ab ca. 2007 verbreitet hat, ein ganz wesentlicher Beitrag zur Digitalisierung des Besuchermanagements gewesen.

Wilhelm Halling skizziert die Herausforderungen der Digitalisierung für die Messebranche (Quelle: dimedis)

Ab 2012, also gerade mal vor vier Jahren, hat Apple mit der Funktion „PassBook“, heute „PassWallet“, die Verwendung von QR-Codes auf Mobiltelefonen ermöglicht. Seit dieser Innovation lässt sich vom Ticketkauf bis zum Zutritt der gesamte Prozess digital abbilden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Online verkaufte Tickets müssen eben nicht mehr vor Ort verkauft werden. Der Aufwand für die Installation und den Betrieb von Kassensystemen lässt sich erheblich reduzieren. Gleichzeitig wird ein erheblicher Anteil des Ticketumsatzes bereits vor der Veranstaltung eingenommen.

Und – last but not least – lässt sich aus dem Kauf- und Registrierverhalten der Besucher eine zunehmend belastbare Aussage über die zu erwartende Besucheranzahl bei Folgeveranstaltungen ermitteln.

Damit ist die Digitalisierung des Besuchermanagements im Vorfeld einer Veranstaltung bis zum Zutritt weitestgehend vollzogen.

Wie geht es weiter?

Halling sieht die Zukunft der Digitalisierung des Besuchermanagements  in der vernetzten Kommunikation auf dem Messegelände, also „Vor Ort“ sowie nach der Veranstaltung,  „Post Event“. Immer wenn ein Besucher mit der Veranstaltung oder dem Veranstalter direkt in Verbindung kommt, sprechen die Marketingspezialisten von Kontaktpunkten, den Touchpoints.
Diese Touchpoints sind der OnlineShop, die Online-Registrierung und der Zutritt zur Veranstaltung. Mehr oder weniger sind damit aktuell die Touchpoints zwischen Veranstalter und Besucher erschöpft.

Zukünftig wird uns vor allem die Weiterentwicklung der Technologie helfen, weitere Touchpoints zwischen Besucher und Veranstalter aufzubauen: Digitales Leadtracking hilft dem Veranstalter zu verstehen, wen Besucher auf der Veranstaltung besuchen.

Digitale Wegeleitung und digitale Besucherinformation helfen dem Veranstalter zu lernen, wer und was von wem gesucht wird – eine ungemein wichtige Information für die zukünftige Planung von Veranstaltungen. Von dieser Entwicklung profitieren alle Beteiligten:
Beide, Besucher und Veranstalter bekommt schneller bessere Informationen.

Dies gilt besonders dann, wenn im Vorfeld der Veranstaltung durch die Beantwortung von Strukturfragen das Interessensprofil eines Besuchers bekannt ist.

Nach der Messe

Besonders hebt Halling die „Post Event“ Touchpoints hervor, der Kontakt zwischen Besucher und Veranstalter nach einer Veranstaltung. Die Auswertung der Internetseiten von Veranstaltungen zeigt, dass wenige Monate bzw. wenige Wochen vor der Veranstaltung die Zugriffszahlen stark ansteigen. Nach Ende der Veranstaltung sinken die Zugriffszahlen innerhalb weniger Tage rapide ab. In der Zeit bis zur nächsten Veranstaltung gibt es wenig Kontakt zwischen Veranstalter und Besucher. Hier liegt jedoch ein enormes Potential.

Eine stark wachsender Anteil der Messebesucher kommt schon jetzt aus der sogenannten „Generation Y“. Zeitlich sortiert man hier Menschen ein, die von etwa 1980 bis 1999 geboren wurden. Diese Gruppe ist mit dem Internet aufgewachsen; die Zeit vor dem Internet kennen sie nur noch aus Erzählungen. Insbesondere die Nutzung von mobiler Kommunikation und von sozialen Netzwerken nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld ist für „Digital Natives“ eine absolute, tägliche Selbstverständlichkeit. Zwischen Online und offline wird nicht mehr unterschieden. Zukünftig wird es also wichtig sein, diese Besucher für seine Veranstaltung zu begeistern! Dazu braucht es zwingend den Einsatz der Kommunikationswege, die diese Personengruppe beherrscht wie keine Generation vor ihnen. Es gibt keinen Grund, Soziale Netzwerke und die permanent zur Verfügung stehenden Informationen des Internets als Bedrohung zur „klassischen Messewirtschaft“ zu sehen. Die Herausforderung besteht darin, die traditionellen Methoden und Werkzeuge für die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen mit den Möglichkeiten, die das Internet, die mobile Kommunikation und die Sozialen Netzwerke bieten, intelligent zu verknüpfen.

Die FAMA-Tagung findet zweimal jährlich statt und wird in Kooperation mit dem deutschen Fachverlag GmbH m+a veranstaltet.

AUMA MesseTrend 2016 veröffentlicht – positive Wirkung von Messeauftritten klar erkennbar

AUMAlogoMessebesuche von Unternehmen sind nach wie vor eine der wichtigsten Möglichkeiten, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dabei haben Aussteller im Schnitt acht definierte Kommunikationsziele, die sie auf einer Messe verfolgen. Das hat eine aktuelle Befragung ergeben, die anlässlich zum gerade vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) veröffentlichten AUMA_MesseTrend 2016 durchgeführt wurde.

Dabei gaben die 500 repräsentativ befragten ausstellenden Unternehmen an, Messen hauptsächlich zur Steigerung der Bekanntheit (86 Prozent), Stammkundenpflege (85 Prozent), Neukundengewinnung (84 Prozent), Präsentation von neuen Produkten und Leistungen (82 Prozent) sowie zur Imageverbesserung des Unternehmens zu besuchen (80 Prozent). Messen sind jedoch vielseitig nutzbar: So kann neben der Prägung der eigenen Corporate Identity auch die Möglichkeit genutzt werden, den aktuellen Markt und die Konkurrenz zu sondieren oder nach neuem Fachpersonal Ausschau zu halten.

AUMA_MesseTrend2016-Ziele

Die Ergebnisse der Befragung bezüglich der Kommunikationsziele von Unternehmen auf einen Blick. (Quelle: AUMA)

 

Erfolg von Messebesuchen ist klar zu erkennen

Am Beispiel von dimedis lässt sich der erhebliche Mehrwert von Messen klar erkennen,  weshalb das Unternehmen auch schon seit langem in der Branche aktiv ist. Dazu zählen vor allem der regelmäßige Besuch von internationalen Fachmessen wie der ISE oder EuroCIS, aber auch von kleineren lokalen Veranstaltungen wie dem bevorstehenden eMarketing Day in Wuppertal. Solche Veranstaltungen sind hervorragend geeignet, um Networking zu betreiben und um in Kontakt mit bestehenden oder Neukunden zu kommen. Was das für einen Erfolg haben kann, zeigt die Zusammenarbeit von dimedis und Bosch, die durch einen Erstkontakt auf einer Fachmesse zustande kam. Ergebnis dieser Kooperation war die mit dem Digital Signage Best Practice Award ausgezeichnete Bosch Experience Zone.

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Erstkontakt auf einer Fachmesse mit anschließender Kooperation. Ergebnis der Zusammenarbeit von Bosch und dimedis war die preisgekrönte Bosch Experience Zone. (Quelle: dimedis)

Dabei beschränkt sich dimedis nicht nur auf eigene Messeauftritte, sondern arbeitet auch mit großen Messeveranstaltern oder einzelnen Messen eng zusammen. Das beispielsweise im wahrsten Sinne des Wortes größte Ergebnis aus der Kooperation der Messe Düsseldorf mit dimedis ist die Video Wall, die in der Halle am Nordeingang der Messe installiert ist. Auf den über sieben Metern Höhe verteilten 24 Screens steuert kompas dabei Inhalte wie den Lageplan, Twitterwall, Videos und Nachrichten. Besonderer Coup: kompas nutzt HTML5 und die Videowall ist damit eines der größten Browserfenster weltweit. Dadurch ist es möglich, bis hinunter auf einzelne Screens den Content punktgenau zu steuern.

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Die mit sieben Metern Höhe weltweit größte freistehende Videowall im Nordeingang der Messe Düsseldorf. (Quelle: dimedis)

Neben der Messe Düsseldorf kann dimedis auch andere nationale und internationale Veranstalter wie Stockholmsmässan, Reed Exhibitions, Westfalenhallen Dortmund, oder die koelnmesse zu seinen Kunden zählen, die die Einlass- und Besuchermanagementlösung FairMate nutzen. Dabei versorgt dimedis die Messen nicht nur mit einem umfassenden Einlassmanagement, sondern kümmert sich bei einigen Kunden um die Portal-Seiten einzelner Messen oder stellt Stelen mit digitaler Wegeleitung für das Messegelände zu Verfügung.

EuroCIS 2016: Digital Signage und digitale Wegeleitung endgültig im Handel angekommen

EuroCIS_LogoEin Fazit der EuroCIS 2016 steht bereits fest: Digital Signage und digitale Wegeleitung sind nun endgültig im Handel angekommen. EuroCIS, das steht für Inspiration. Innovation. Vision. Unter diesen Schlagworten hielt auch dieses Jahr die vom 23. – 25. Februar stattfindende Fachmesse für Retail-Technologie EuroCIS  wieder viele Neuheiten für Fachbesucher bereit und endete mit neuen Bestmarken: An den drei Messetagen der EuroCIS wurden rund 10.400 Fachbesucher gezählt, das entspricht einem deutlichen Besucherplus von insgesamt 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2015: 8.782). 411 Aussteller aus 29 Ländern auf 10.800 m² netto Ausstellungsfläche nahmen teil (2015: 320 Aussteller/ 9.130 m² netto).

EuroCIS 2016: kompas Digital Signage auf der Videowall, auf Stelen im Messegelände und auf dem dimedis Messestand

EuroCIS 2016: kompas Digital Signage auf der Videowall, auf Stelen im Messegelände und auf dem dimedis Messestand

Trend zu interaktiven Lösungen für den Einzelhandel

Im Fokus der diesjährigen EuroCIS stand mit Shopping 4.0 die Digitalisierung des Ladenbaus. Egal ob von zuhause oder im Geschäft, off- oder online, Hauptsache der Kunde kann smart, bequem und voll vernetzt einkaufen. Das verdeutlicht den tiefgreifenden Wandel, in dem sich die Handelsbranche derzeit befindet. Die Trends und Zukunftsvisionen der Messe zeigen, dass die IT immer mehr den Einzug in den Einzelhandel hält und somit auch der Einkauf des Kunden in Zukunft deutlich interaktiver wird.

Auch dimedis war mit einem eigenen Stand auf der EuroCIS vertreten und zeigte mit kompas und kompas wayfinding die neuesten Entwicklungen im Bereich Digital Signage sowie digitaler Wegeleitung. Wir haben auf der EuroCIS gezeigt, wie man mit Digital Signage im stationären Handel die Kundenbindung stärkt, Online und Offline verknüpft und den Verkauf fördert. Konkrete Exponate wie das Terminal der Bosch Experience Zone und eine Stele mit der digitalen Wegeleitung für die Shopping Mall NeuerMarkt Luden zum Ausprobieren ein und wurden sehr gut vom Messepublikum angenommen. Zudem präsentierte dimedis auf der EuroCIS 2016 ein weiteres Highlight: die neueste Version der Digital Signage Softwarelösung kompas. Mit kompas 8.0 kann man nun regelbasiert Inhalte buchen. Inhalte, also Fotos, Videos, News etc., können über bestimmte Kriterien automatisiert im System gebucht und priorisiert werden.

Der dritte und letzte Tag der EuroCIS 2016 in Düsseldorf, schaut noch vorbei und lasst euch von den Möglichkeiten…

Posted by dimedis GmbH on Donnerstag, 25. Februar 2016

Im Mittelpunkt: kompas wayfinding für Shopping Malls

Über den Stand hinaus standen den Fachbesuchern der EuroCIS auf dem gesamten Messegelände mehrere Digital Signage Informationsstelen zur Verfügung, die durch kompas betrieben wurden. Neben Inhalten wie allgemeinen Informationen oder einem Veranstaltungskalender, war das besondere Highlight die Einbindung eines Twitter-Feeds: Posteten Besucher Tweets oder Fotos von sich mit dem offiziellen Messe-Hashtag auf Twitter, wurden diese in Echtzeit auf allen sechs Stelen abgebildet. Diese Interaktionsmöglichkeit wurde gerne von den Benutzern angenommen und sorgte für eine rege Twitter-Berichterstattung während der gesamten Messelaufzeit.

Zudem war auch die weltweit größte freihstehende Videowall der Messe Düsseldorf im Einsatz, die ebenfalls von kompas betrieben wird. Darauf konnten die Fachbesucher der Messe beispielsweise Inhalte wie Ausstellerwerbung oder einen Veranstaltungskalender sehen.

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kompas Digital Signage Software steuert Infostelen mit dynamischen Informationen wie Twitterwall und Veranstaltungskalender

Digitale Wegeleitung für die Messebesucher mit kompas wayfinding

Digitale Wegeleitung für die Messebesucher mit kompas wayfinding

Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, zieht ein positives Fazit nach der EuroCIS 2016:

Patrick Schröder

Patrick Schröder

 „Die EuroCIS ist definitiv die Leitmesse für Retail-Technologie und an den wachsenden Aussteller- und Besucherzahlen ist gut zu sehen, dass die Messe in den Jahren noch mehr an Bedeutung gewonnen hat.  Als Aussteller gingen wir mit hohen Erwartungen in die drei Messetage, welche mit den zahlreichen und sehr guten Gesprächen, die wir vor Ort führen konnten, auch definitiv erfüllt wurden. Als Unternehmen gewinnen wir seit einiger Zeit verstärkt mit unseren Lösungen im Retail-Bereich neue Kunden, wie etwa die Bosch Experience Zone und die digitale Wegeleitung für Shopping Malls. Das beweist, dass dimedis der richtige Partner für den Handel ist, um die fortschreitende Digitalisierung am POS positiv zu gestalten. Zudem ist schön zu sehen, dass die Messe durch den wachsenden Zulauf an ausländischen Fachbesuchern auch international weiter an Bedeutung gewinnt. Für uns war das die erfolgreichste EuroCIS aller Zeiten.“

Eindrücke von der EuroCIS

EuroCIS 2016

Besuchermanagement und Einlass bei der dmexco 2015: FairMate live erleben

Am 16. und 17. September 2015 findet die Digital Marketing Exposition & Conference dmexco unter dem Motto „#Connecting the global digital economy“ in Köln statt. Die dmexco ist die internationale Leitmesse und Konferenz für die digitale Wirtschaft. Als weltweit einzigartige Kombination aus Messe und Konferenz steht sie für innovatives und zukunftsweisendes Marketing im Zentrum eines globalen Wachstumsmarktes. Auch in diesem Jahr setzt der Veranstalter Koelnmesse auf FairMate – die Besuchermanagement- und Ticket-Lösung aus dem Hause dimedis. Die dmexco vertraut seit 2009 – mit ihrem Umzug nach Köln – auf FairMate und hat seitdem eine atemberaubende Entwicklung hingelegt. Eine neue Expo-Rekordmarke mit über 850 Ausstellern aus aller Welt, das größte Conference Center, das die dmexco je gesehen hat – und das erstmals in vier Hallen auf über 75.000 Quadratmetern.

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Beeindruckende Entwicklung: dmexco in Zahlen (Quelle: dmexco)

Wenn die regionale und globale digitale Elite sich für die dmexco registriert und mit dem ausgedruckten Ticket anreist, hat sie FairMate genutzt ohne es zu bemerken. Genauso, wenn die Marketingprofis zutreten und ihr Badge erhalten, das Ihnen möglicherweise an einem Stand eingescannt wird. Denn FairMate bietet alles vom Einlassmanagement und Badgedruck über Registrierung, Tickets im OnlineShop oder MobileShop sowie Leadtracking, umfangreiche Statistiken und CRM-Möglichkeiten.

Neuerungen für die dmexco 2015

Da dieses Jahr einige Tickets kostenpflichtig sind, wird erstmals der FairMate Ticket Shop eingesetzt. dimedis hat den Shop zudem in einem responsivem Rahmenlayout ausgeliefert. Weiteres Novum: das FairMate Leadtracking! Damit erfassen Aussteller ihre Standbesucher mit einem Handscanner. Alle relevanten Daten wie Name, Unternehmen und Kontaktmöglichkeiten werden aus der FairMate Datenbank für den Aussteller aufbereitet, so dass lästiges Abtippen von Visitenkarten entfällt.

FairMate bei der dmexco

FairMate im Einsatz bei der dmexco: FairMate Entry (Quelle: dimedis)

Die dmexco findet auf dem Gelände der Koelnmesse in den Hallen 6-9 am 16. und 17. September von 9:30 Uhr bis 18:30 Uhr statt.

Wer mag kann FairMate live erleben und sich vor Ort anschauen!

AUMA veröffentlicht Jahresbilanz der deutschen Messewirtschaft

AUMAlogoDer Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) hat seine abschließende Jahresbilanz des Geschäftsjahres 2014 veröffentlicht und konnte damit der deutschen Messewirtschaft ein weiteres Wachstum bescheinigen: Insgesamt verzeichnete der AUMA für die 176 nationalen und internationalen Veranstaltungen des Jahres positive Kennzahlen, darunter einen allgemeinen Zuwachs an Ausstellern um 1,5 Prozent auf knapp 180.000.

Positive Bilanz für deutsche Messewirtschaft

Auf den insgesamt 133 Seiten der Bilanz gibt der wichtigste deutsche Messeverband neben einem allgemeinen Überblick über die Entwicklung auch einen Ausblick auf die Perspektive der Branche. Dabei wurde neben der deutschen Messewirtschaft auch die internationale Wettbewerbssituation untersucht und ein Überblick über die Lobbyarbeit der AUMA sowie Forschung und Ausbildung der Branche geschaffen. 35 Charts fassen die Kennzahlen der Messewirtschaft übersichtlich in einem eigenen Kapitel zusammen.

AUMA zieht positive Bilanz

AUMA zieht positive Bilanz

Die Bilanz zeigt außerdem die gestiegene Kommunikation der Marke Messen made in Germany für den internationalen Messeplatz Deutschland und des Labels GTQ (German Trade Fair Quality Abroad) für Messen deutscher Veranstalter im Ausland: Weltweit setzen insgesamt 550 Multiplikatoren die Informationen des AUMA zum Messeplatz Deutschland in Form von Broschüren oder Online-Angeboten ein, insbesondere die Auslandsrepräsentanten der deutschen Messeveranstalter, die deutschen diplomatischen Vertretungen sowie die Auslandshandelskammern.

FOTO_Präsident

Walter Mennekes, Vorsitzender des AUMA, hat einen positiven Eindruck von der deutschen Messewirtschaft und lässt auch auf ein gutes Messejahr 2015 hoffen:

Das Medium Messe hat weiter Konjunktur, gerade in Deutschland – trotz des intensiven Wettbewerbs mit traditionellen ebenso wie mit digitalen Kommunikationsinstrumenten. Und das ist durchaus nachweisbar. Gleichzeitig bieten Messen und Messebeteiligungen made in Germany den deutschen Ausstellern exzellente Exportchancen in aller Welt.

Die vollständige Bilanz zur deutschen Messewirtschaft ist hier zu finden. dimedis unterstützt die Branche mit der Einlass- und Besuchermanagementlösung FairMate  bei der Digitalisierung.